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Der Neubau der Schornsteinfegerschule war für unser Büro nicht nur ein weiteres Objekt unter den besonderen Bildungsbauten, die wir in den letzten Jahren planen durften. Dieses Vorhaben nimmt schon deshalb eine Sonderstellung ein, da uns mit der Beauftragung der Generalplanung und der Projektsteuerung besonderes Vertrauen entgegengebracht wurde und uns damit besondere Verantwortung zufiel. |
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CO2-neutrale Heizkonzepte in der Praxis |
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Angeregt durch den Bericht in der Kachelofenfachzeitschrift vom Arbeitsseminar der Ofenbauer in Bad Tölz, soll im folgenden Beitrag noch einmal das schier unendliche Thema nachträglicher Anschluss einer Feuerstätte an einen dreischaligen Schornstein behandelt werden. Es gab bis vor kurzem eigentlich nur eine Art des Anschlusses, der der DIN 18160/2 gerecht wurde. Es wird ein Schamottestutzen mit Säurekitt an das Innenrohr geklebt, wobei der Rundungsausschnitt des Stutzens selten zum Schornsteinrohr passt. Wenn man für den Anschluss eines 160-mm-Rohres (Nachheizkasten beim Warmluftkachelofen) einen entsprechenden 160-mm-Stutzen wählt, muß der Rundungsausschnitt mit der Flex an den Außendurchmesser z. B. eines 200-mm-Schornsteinrohres nachgearbeitet werden. Desweiteren passt oft ein Wandfutter nur eben so „press“ in den Stutzen, dies kann bei Erwärmung zum Reißen des Stutzens führen. Im anderen Fall, wenn ein 200-mm-Stutzen angebaut wird entstehen große Zwischenräume, entweder zwischen Rohr und Stutzen – der dann lt. DIN abzudichten ist oder zwischen Wandfutter und Stutzen – dasselbe Problem. Appropos Wandfutter, meist wird keines verwendet, obwohl jeder Schornsteinfeger dies gerne sieht. Der Zwischenraum zwischen Abgasrohr und Stutzen ist laut DIN dauerhaft abzudichten – nur ist eine Schnur oder Keramikfaserwolle etc. sicherlich nicht dauerhaft. Bevor jedoch angeschlossen werden kann, muß das Schornsteinrohr angebohrt, gefräst oder geschnitten werden. Hier scheiden sich die Geister. In Hessen beispielsweise dulden die SSF keinen Schlagbohrer am Schamotterohr, einen Kernbohrer (Kronenbohrer) in entsprechender Größe hat auch nicht jeder. Auch sind diese Werkzeuge aufgrund der auftretenden Fliehkräfte an der Krone nicht unproblematisch, schon die kleinste „Verkantung“ kann das Schamotterohr beschädigen. Sicherlich ist im Hinblick auf die vielen Heimwerker-Anschlüsse, die den Schornsteinfegern so Kopfzerbrechen bereiten, eine Perforierung mit einem 6-mm-Steinbohrer die verträglichste Lösung. Bei einem 150-mm-Loch empfiehlt Konkavex 50 Löcher. Ein Schneiden mit der Flex ist sicher auch nur im Rohbau möglich, beim Kaminofenanschluß z. B. in einem mit Mahagonimöbeln eingerichteten Wohnzimmer wird die Hausfrau wohl kaum zustimmen. Ein entsprechendes Diamantwerkzeug ähnlich einer Stichsäge ist derzeit in Planung in Zusammenarbeit mit der Firma Siemens. Das Problem ist die zu niedrige Hubfrequenz der auf dem Markt befindlichen „Tigersägen“. Die neue KONKAVEX-Fräse ist eine Hochfrequenz-Hubpendelsäge in Verbindung mit einer sich sehr schnell drehenden Bohrmaschine. Mit dem entsprechenen Diamantwerkzeug wird mit nur einer Hand bei 10.000 U/min mit minimalem Kraftaufwand das Loch gefräst. |
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Die heutige Joseph Raab GmbH & Cie. KG ging aus einem Schwemmsteinbetrieb, der vor mehr als einhundert Jahren von Paul Raab übernommen wurde, hervor. Die Entwicklung dieses Unternehmens zur heutigen Marktbedeutung begann unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg. 1983 startete Raab mit dem Bereich Schornsteinsysteme seinen jüngsten Produktions- und Vertriebszweig neben der bestehenden erfolgreichen Decken- und Fertigkellerproduktion. Einen Meilenstein auf dem Gebiet der Schornsteintechnik setzte das Unternehmen Ende der 80er Jahre mit neuen Leichtbauschornsteinen. Die Vorteile der Trockenbauweise, des geringeren Gewichtes und geringen Platzbedarfes dieser Systeme sind heutzutage jedem Schornsteinfeger bekannt. Wichtige Impulse für den Bereich Abgastechnik ergaben sich dann nochmals mit der Übernahme der Kutzner + Weber GmbH – dem Marktführer für thermisch und motorisch gesteuerte Abgasklappen, Verbrennungsluftklappen, Nebenluftvorrichtungen und Abgasschalldämpfer. Die Wiedervereinigung barg auch für das Unternehmen RAAB neue Möglichkeiten. Nach intensiver Suche nach einem entsprechenden Produktionsstandort in den neuen Bundesländern, stieß man auf den Ort Luckenau mitten in Mitteldeutschland. Die Firma RAAB nahm an einer bestehenden Fabrikhalle umfangreiche Um- und Ausbauarbeiten vor. Bereits im Mai 1991 begann hier die Fertigung von Edelstahlrohren und -systemen für die Schornstein- Querschnittsverminderung. Das Firmengelände wurde später großzügig erweitert. Neben einer hochmodernen Fertigung für Edelstahlsysteme entstand hier die Produktion für Schornsteinabdeckungen aus Beton. Mit einem Investitionsvolumen von 30 Mio. DM war Ende 1995/Anfang 1996 der Werksneubau in Luckenau weitestgehend abgeschlossen. Mittlerweile ist die Beschäftigungszahl seit Gründung des Unternehmens am 15. Mai 1991 von 3 auf rund 80 Mitarbeiter zum heutigen Zeitpunkt angestiegen. Speziell im mitteldeutschen Werk in Luckenau hat man sich auf die Produktion von einwandigen Schornsteinsystemen spezialisiert. So werden von Durchmesser 80 bis Durchmesser 600 mm Schornsteinsysteme in verschiedenen Wandstärken produziert. Um ständig den aktuellen Anforderungen des Marktes gewachsen zu sein und seinen Kunden neue technische Lösungen zu bieten, wird an der Erweiterung und Verbesserung der Produktpalette intensiv gearbeitet. Mit der Markteinführung des neuen Produkts Raab-Alkon (Konisch) Anfang 2000, machte Raab dies deutlich. Auch Europa wird von Raab Luckenau aus beliefert. Lieferte man anfangs nur an einen begrenzten Kundenstamm außerhalb Deutschlands Schornsteinprodukte aus, gibt es nun in rund 20 europäischen Ländern Vertriebspartner und Stützpunkte. Der Standort Luckenau – in der Mitte Mitteldeutschlands – erwies sich aus logistischer Sicht als ideal. |
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Mit dem Winkelschalldämpfer AWM stellte die Kutzner + Weber GmbH & Co. KG kürzlich ein weiteres Bauteil zur Ergänzung des Schalldämpfer-Programms vor. Die Schalldämpfer in Modulbauweise lassen sich, ähnlich des Baukastenprinzips, mit 360 mm langen Elementen problemlos an örtliche Gegebenheiten sowie vorhandene Wärmeerzeuger anpassen. |
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MKP 80 und MKP 80/125 von Kutzner + Weber |
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Verbindungstechnik ohne elastomere Dichtung |
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Raumluftunabhängig betriebene Wärmeerzeuger haben in den vergangenen Jahren einen festen Platz im Markt erobert. Die zumeist wandhängenden Geräte versorgen sich mit Verbrennungsluft von außen und leiten ihre Emissionen über spezielle Luft-Abgas-Systeme (LAS) ins Freie. Mit Erutec HAL hat die Hanse-Betonvertriebs-Union GmbH jetzt ein Abgassystem mineralischer Bauart im Programm, das sich zum Anschluss dieser Geräte vom Typ C (gem. TRGI Abschnitt 5.6) besonders eignet. Die zweischalige Abgasleitung in konzentrischer Ausführung gewährleistet über einen Ringspalt den Zustrom der Verbrennungsluft von der Mündung aus. Die Abgase werden im Gegenzug in einer keramischen Rohrsäule über Dach geführt. Der hierbei auftretende Wärmetauschereffekt sorgt dafür, dass sich die Verbrennungsluft über die Abgastemperatur erwärmt und sich so der Wirkungsgrad der Feuerstätte erhöht. Das neue Erutec-System ist für alle modernen Feuerstätten einsetzbar, die im Niedertemperatur- oder Brennwertbetrieb, bis 200° C Abgastemperatur, arbeiten. Es kann im Über- und Unterdruck sowie im Gleichstrom- (raumluftabhängig) oder Gegenstromprinzip (raumluftunabhängig) betrieben werden. Des weiteren ist der Anschluss mehrerer Feuerstätten im Unterdruck möglich. Hervorzuheben ist des weiteren eine neuartige Verbindungstechnik unter Verwendung des Spezialkunststoffes (VMQ). Sie garantiert auch bei hoher Temperaturbeständigkeit eine dauerhafte Druckdichtheit der lamellenartig aufgebauten Lippendichtung. Die große Einstecktiefe von 40 mm gewährleistet außerdem eine besonders einfache Montage ohne den Einsatz von Säurekitt oder ähnlichen Dichtmassen. Erutec HAL ist als System TÜV-geprüft und vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBT) unter der Nr. Z-7.2.-1483 zugelassen. Das Abgassystem nach DIN 4102 steht in Durchmessern von 80 bis 200 mm einzügig, oder in Kombination mit weiteren Schächten, beispielsweise für feste Brennstoffe, zur Verfügung. Neben der klassischen Elementbauweise wird dieses System auch in geschosshohen Bauteilen mit einer Höhe von bis zu sechs Metern angeboten. Die rauchgasführende Innensäule des HAL besteht aus ein Meter langen Keramik-Muffenrohren die Korrosions- und Säurebeständigkeit sind. |
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L‘OV Kaminöfen von Live |
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Das neue Schornstein-System „Absolut“ von Schiedel bietet neben technischen Raffinessen auch jede Menge Vorteile für den Häuslebauer. |
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Mit diesem neuen Handmessgerät setzt MRU neben ergonomisch ausgeklügelter Optik auf kompromisslos gute Technik: |
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Der erweiterte Vorstand der Schornsteinfegerinnung im KB Halle/S. hat am 19. Juli 2000 einen Arbeitseinsatz im Innungshaus gestartet. Es wurden dringend notwendige Aufräumarbeiten wie z. B. Verfüllen der alten Klärgrube, Verschneiden der Bäume, Unkrautentfernung und Ähnliches durchgeführt. Der erweiterte Vorstand sprach sich dafür aus, diesen Arbeitseinsatz unentgeltlich durchzuführen. Da solche zukünftig vermehrt notwendige Arbeitseinsätze vom alleinigen Entfernungs-Aufwand unbestritten in keinem annehmbaren Verhältnis stehen, beauftragte der erweiterte Vorstand die Innungsleitung mit der Einholung von Kostenangeboten von sog. Hausmeisterdiensten. Des weiteren sollte zur Harmonie des äußeren Anblicks des Innungsgeländes ein Landschaftsgärtner zu Rate gezogen werden. |
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Am Sonnabend dem 24. Juni 2000 startete traditionsgemäss das alljährliche Sommerfest der Schornsteinfegerinnung Ostthüringen. In diesem Jahr stand dieses Ereignis ganz im Zeichen des 10-jährigen Bestehens der Innung Ostthüringen, seit der Neugründung nach der politischen Wende 1990. Ein zusätzlicher Anlass zur Freude war der Bezug unseres schönen Innungshauses in Schönborn bei Triptis vor 5 Jahren. Gegen 14.00 Uhr eröffnete Obermeister Andreas Schmidt die Veranstaltung. Als Gäste konnten wir begrüßen: Herrn Kästner vom Landesverwaltungsamt Thüringen mit Sitz in Weimar, die Vorstände der Innungen Erfurt, Südthüringen und Oberfranken, den Geschäftsführer des LIV Thüringen, Herrn Klein. Als weitere Gäste waren zu uns gekommen Herr Dr. Wittig sowie Herr Frühauf, Obermeister des Kachelofenbauerhandwerks Thüringen. |
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65. Geburtstag des ehemaligen Obermeisters der Innung |
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Klaus Niemand, Landesinnungsmeister des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen-Anhalt feierte am 19. Juni 2000 seinen 60. Geburtstag. Zu seiner Geburtstagsfeier im historischen Ratskeller von Wernigerode waren zahlreiche Gäste aus Handwerk und Politik erschienen, um sein Engagement für das Handwerk sowie seine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten zu würdigen. Klaus Niemand ist seit 1998 Landesinnungsmeister. Zuvor war er von 1995 bis 1998 stellvertretender LIM und von 1990 –1998 Obermeister der Innung Magdeburg sowie von 1987 bis 1990 Stellvertretender Obermeister der Schornsteinfegerinnung Magdeburg. Er war aktiv an der Neugründung der Schornsteinfegerinnung Magdeburg sowie der Gründung des Landesinnungsverbandes des Landes Sachsen-Anhalt beteiligt. |
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Der Landesinnungsmeister des Freistaates Sachsen Wolfgang Buschan wurde 60 Jahre. Der 10. Landesverbandstag des Schornsteinfegerhandwerks Sachsens nach der Wende, welcher auf dem Schloss Augustusburg am 04. Mai 2000 stattfand und von der Innung Chemnitz hervorragend ausgerichtet wurde, war, geradezu ein idealer Tag zur Überbringung von Glückwünschen der sächsischen Kollegen aus den fünf Innungen an den Jubilar. Diese Glückwünsche wurden verbunden mit den besten Wünschen für weiterhin Gesundheit und Schaffenskraft für seine zu bewältigenden Aufgaben im beruflichen und privaten Leben. Als einer der vorbildlichst arbeitenden Kollegen wurde Wolfgang Buschan zum Innungsobermeister der Schornsteinfegerinnung Dresden schon vor der Wende gewählt. Nach der politischen Wende, zur Neugründung des Landesinnungsverbandes der Schornsteinfeger Sachsens sprachen sich die Delegierten der Sächsischen Innung für W. Buschan als Landesinnungsmeister aus. Es muss schon eine große Anerkennung der Leistungen sein, um wie ihm beschieden, in der dritten Wahlperiode dem LIV Sachsen als Landesinnungsmeister vorzustehen. Unter Zurückstellung vieler privater Dinge über ein Jahrzehnt kann man sagen, W. Buschan widmete sein Leben dem Beruf. Er hat es immer verstanden, Anfragen, Wünsche, Hoffnungen, Kritiken und Vorschläge der Kollegen mit den Zielen des ZIV zu koordinieren und zu beantworten. Unter Wolfgang Buschan hat der LIV Sachsen einen guten Draht zu den Ministerien, den Handwerksverbänden, den anderen Landesverbänden des Schornsteinfegerhandwerks, der Feuerwehr, dem Versorgungsverein der Schornsteinfegermeister und dem Gesellenverband. Dies widerspiegelt sich insbesondere in seiner Tätigkeit als Leiter des Schulvereines der Bildungsstätte des mitteldeutschen Schornsteinfegerhandwerks e. V., wo drei Landesverbände unter einem Dach demokratisch für den Beruf zusammenarbeiten. Die weiteren persönlichen Gratulationen durch den Bundesinnungsmeister E. Steichele, sowie der LIM`s aus vielen Landesverbänden, und auch die von weiteren Vorstandsmitgliedern des ZIV, welche zu einer Feierstunde extra nach Mörtitz-Eilenburg in die Bildungsstätte des mitteld. Schornsteinfegerhandwerks anreisten, zeigten, dass es Wolfgang Buschan im Schornsteinfegerhandwerk in der Bundesrepublik durch seine unermüdliche Arbeit zu einem hohen Bekanntheitsgrad über Sachsen hinaus gebracht hat. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt und erfordern auch weiterhin äußerste Anstrengungen, für welche, um sie gemeinsam zu lösen, wir Dir unsere Mitarbeit des gesamten LIV Sachsen versichern können. |
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Am 4. Mai 2000 fand im Schloss „Augustusburg“ der 10. Landesverbandstag des LIV Sachsen nach der Deutschen Einheit statt. Vor Beginn des LIV-Tages konnten BIM E. Steichele, LIM W. Buschan, sowie der OM der Innung Chemnitz H. Vogel vor Presse- u. Medienvertretern (regionale Zeitung und TV) der Öffentlichkeit einen Einblick in das Tätigkeitsprofil des Schornsteinfegerhandwerks geben. Durch klare Aussagen und Zahlen wurde die Wichtigkeit dieses Handwerkes für den Brand- und Umweltschutz, die neutrale Beratung beim Kunden und in der Energieeinsparung aufgezeigt. Durch die Presse- und TV-Beiträge konnte auf die Fragestellung „Liberalisierung der Monopolstellung“ des Schornsteinfegerhandwerks eingegangen und der Öffentlichkeit aufgezeigt werden, dass unser Handwerk im Auftrag des Staates tätig ist und durch die Regierungspräsidien und Landratsämter einer ständigen Kontrolle unterliegt. Nur klar abgesteckte Kehrbezirke gewährleisten, dass alle Heizungssysteme erfasst und ordnungsgemäß überprüft werden können. Nur dadurch lässt sich die geforderte Sicherheit herstellen und die Gebühren dafür sind für den Kunden überschaubar gestaltet. Landesinnungsmeister W. Buschan konnte zur Eröffnung der Mitgliederversammlung unter dem Beifall der Delegierten und vielen BSM als Gäste den BIM E. Steichele, die Landesinnungsmeister U. Eller, H.-U. Gula, S. Hammer und G. Schmidt sowie den ehemaligen Kollegen und Ehrenobermeister A. Seifert begrüßen. Nach dem Mittagessen konnten dann vom Sächsischen Staatsministerium des Inneren die Herren Pfeiffer und Dr. Fischer herzlich begrüßt werden. Nach der Überbringung von Glückwünschen und einem Ehrengeschenk zum 60. Geburtstag an den LIM W. Buschan durch den Obermeister der ausrichtenden Innung des LIV-Tages H. Vogel und der Laudatio durch den stellv. LIM A. Leubner erfolgten die ausführlichen Geschäftsberichte über die Aktivitäten des Landesinnungsverbandes Sachsen im vergangenen Geschäftsjahr. LIM W. Buschan gab in seinem Geschäftsbericht einen Überblick über den Neuaufbau des LIV Sachsen von 1990 bis zum jetzigen Zeitpunkt und würdigte dabei die gute Unterstützung durch die Landesinnungsverbände Baden-Württemberg, Bayern und Reinland-Pfalz als Partnerverbände sowie durch den Bundesinnungsmeister E. Steichele. In seinen Ausführungen ging er besonders auf eine immer weiter zu verbessernde Arbeitsausführung beim Kunden vor Ort und der Erreichung einer höheren Akzeptanz ein, wobei hier jeder einzelne Berufskollege gefordert ist. Er verweist darauf, dass einige wenige Kollegen ihren Betrieb in der Vergangenheit nicht wirtschaftlich genug geführt haben und es dort zu Schwierigkeiten kam. Der Geschäftsbericht des TLIW St. Gralapp bezog sich auf neue Tätigkeitsfelder für das Schornsteinfegerhandwerk (wie die Energieanstoßberatung und Arbeiten an den Lüftungsanlagen), was ein sehr wichtiger Punkt für die Zukunftssicherung sein wird. Auch die ordnungsgemäße Statistikerstellung eines jeden Kollegen ist für die Behörden ein wichtiger Punkt. Er verwies weiterhin auf die ständige Weiterbildung der BSM und Gesellen auf allen Gebieten, insbesondere bei den Bausteinen zur Energieanstoßberatung. Es folgte der Geschäftsbericht des LBBW G. Thomas, welcher u.a. eine Übersicht zu den bestehenden Ausbildungsverhältnissen, den Ergebnissen der Zwischen- und Gesellenprüfungen sowie den Ergebnissen der Meisterprüfungen beinhaltete. Der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit M. Steinberg berichtete über durchgeführte Veranstaltungen (u. a. zum Thema 25 Jahre 1. BImSchV.-Umweltschutz und Ressourcenschonung“, sowie Schulungen zum Kundengespräch mit Ziel um weitere Verbesserung der Akzeptanz und des Ansehens für unseren Beruf. Mit den Ausführungen über die durchgeführten Aktivitäten im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit auf Veranstaltungen und Messen auf Landes- und Innungsebene beendete er seinen Bericht. Der Kassenführer Ch. Werner erläuterte die Jahresrechnung 1999 und die Kassenprüfer konnten anschließend eine ordnungsgemäße Kontenverwaltung bescheinigen. Dem Vorstand wurde Entlastung ausgesprochen. Nach der Erläuterung des Haushaltsplanes 2000 konnte dieser ebenfalls beschlossen werden. Dazu wurde noch die Haushaltsplan Vorkalkulation 2001 vom Kassenführer Ch. Werner vorgestellt und nach der Aussprache beschlossen. Die LAK war ebenfalls geprüft worden, so dass auch hier der LIV-Vorstand entlastet werden konnte. Der Prüfbericht der HWK Dresden ist in der Delegiertenmappe enthalten. Nach der Mittagspause bedankte sich Herr Dr. Fischer vom SMI, auch im Namen von Herrn Pfeiffer in seinem Vortrag für die Einladung zum LIV-Tag und würdigte die bisherige gute Zusammenarbeit mit dem ZIV durch Herrn Dr. D. Stehmeier und dem LIV durch den TLIW St. Gralapp. Nach seinen Aussagen liegen noch verschiedene Angelegenheiten beim SMI in der Schwebe (z. B. bei Abluftarbeiten bei Bauten vor 1990 gibt es noch unterschiedliche Auffassungen). Er ging weiterhin auf die Energieeinsparverordnung ein, worüber die Bundesregierung im Juli 1999 einen Entwurf vorgelegt hat. Nach seinen Aussagen ist dies für den Schornsteinfegerberuf ein zukunftsträchtiges Thema. Es ist durchaus möglich, dass der Schornsteinfeger zu dieser Kontrolltätigkeit mit herangezogen wird. Er appelliert, auf diesem Gebiet eine ständige Weiterbildung im Schornsteinfegerhandwerk durchzuführen, da er durch den Zutritt zu den Gebäuden durch unser Handwerk in diesem Bezug einen weiteren Aufgabenbereich sieht. Der LIM W. Buschan bedankt sich bei Herr Dr. Fischer für seine Ausführungen. Im Anschluss überbringt der BIM E. Steichele die Grüße vom ZIV und gratuliert dem LIV Sachsen zum 10. Landesverbandstag. In seinen weiteren Ausführungen geht er auf den Empfang des ZIV zum Jahreswechsel 2000 beim Bundespräsidenten ein, was dem Schornsteinfegerhandwerk letztmalig vor ca. hundert Jahren beschieden war. Die Entwicklung in der Politik zeigt, dass es im Schonsteinfegerhandwerk keine Hochkonjunktur gibt, aber nach unten auch keine großen Abweichungen bestehen. Nach Aussagen zum Stellenwert des Meisterbriefes gab er Hinweise zur Altersversorgung. Da es zur Altersversorgung immer noch viele Unklarheiten gibt, sollte der LIV über die VA oder den ZIV Bezugspersonen ansprechen, welche in den Innungen bzw. bei Innungsversammlungen klare Aussagen dazu treffen können. Zur Zukunftssicherung stellte er fest, dass in Kiel der Beschluss gefasst wurde, ein Rechtsgutachten zum Schornsteinfegergesetz nach europäischen Rechtsvorgaben und ein weiteres betriebwirtschaftliches Gutachten in Auftrag zu geben. Er stellte weiter fest, ohne Ordnungsrecht lässt sich kein Umweltschutz betreiben. Mit Aussagen zum BMTV und den Erläuterungen für die Vorteile von Tarifbereichen, sowie, dass für QM/UM auch der letzte Kollege gewonnen werden muss, beschließt er unter dem Beifall aller Anwesenden seinen Beitrag. Der LIM W. Buschan und der OM der gastgebenden Innung Chemnitz des LIV-Tages übergeben dem BIM E. Steichele je ein kleines Geschenk. Mit der Übergabe der Wanderschale (Messingzylinder mit Blumen) und einem Präsentkorb durch den OM F. Dörrer an den OM H. Vogel endet der Landesverbandstag 2000 |
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Thüringen |
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Sachsen-Anhalt |
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Was gibt es Schöneres, als nach einem langen, anstrengenden Tag in das lebendige Flackern eines Feuers zu blicken und für einen Augenblick in die Welt der Phantasie abzutauchen? Den Naturgewalten zu trotzen, macht die Menschen erfinderisch. So wie jene kanadischen Holzfäller, denen die Firma „Energetec“ die Idee eines einzigartigen Heizsystems verdankt: den Bullerjan® Warmluftofen. Das banale Zusammenschweißen gebogener offener Rohre zu einem Flammrohr mit Vorder- und Rückwand erinnert rein optisch gesehen auf den ersten Blick an Heimwerker oder an ein modernes Kunstwerk. Näher betrachtet ist gerade dieses frech frivole Kunstwerk in seiner Genialität kaum zu übertreffen. In der Beschränkung auf das Wesentliche wurde hier eine sehr wirkungsvolle Holzfeuerstätte erschaffen, die gerade deshalb in unser High-Tech-Zeitalter passt, weil sie Akzente setzt. |
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Voraussetzungen für überregionale Tagungen werden geschaffen |
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Nach erfolgreicher Prüfung durch den TÜV mit nur zwei erfolgreichen Audits erhielt die Firma RESS das Zertifikat für den Bereich: |
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Der neue Katalog „Messtechnik für Heizung, Kälte, Klima, Lüftung“ von Testo in Lenzkirch enthält auf 24 Seiten elektronische Messgeräte für die Bereiche: |
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Bereits im April 1999 hat die WÖHLER GmbH dem Schornsteinfeger-Handwerk als erster Lieferant einen gebrauchsfähigen Messkoffer-Rucksack angeboten. |
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Expertenbefragung mit eindeutigem Ergebnis |
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Für freie Energiewahl und gegen Verbrennungsverbote |
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AERA von Schiedel |
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Neuer Hausschornstein in Leichtbauweise |
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1. Falkenberger Brennholztag am 21. Mai 2000 am Forsthaus „Pertzschau“ bei Torgau. An diesem Tag nahm auch die Innung Leipzig mit dem LIV-Info- und Messestand teil. Dabei wurde sehr zahlreichen Besuchern die verschiedenartigste Verwendung bzw. der Einsatz von Brennholz als alternative, zusätzliche Wärmequelle dort übermittelt. Durch die engagierte Beratung am Stand durch den Kollegen BSM K. Lohmann mit dessen Gesellen wurde dem erstaunten Kunden bzw. dem Verbraucher nahegebracht, dass der feste Brennstoff Holz, welcher ungenutzt im Wald verrottet, die gleiche Menge CO2 freisetzt wie bei der Verbrennung in einer Feuerstätte. Nicht nur durch die immer höheren Heizkosten bei Gas und Öl sucht der Hausbesitzer bzw. Mieter verstärkt den Einsatz alternativer Brennstoffe. |
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Freisprechung der Lehrlinge der Innung Leipzig zum Schornsteinfegergesellen |
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Energiesparwoche der Stadtwerke Leipzig (SWL) vom 16. Juni 2000–18. Juni 2000 |
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Am 13. Juli 1920 in Schalkau (Thür. Wald) geboren, begann er seine Lehre im väterlichen Betrieb am 1. Mai 1935 in Tanna und setzte damit die bereits 200-jährige Familientradition im Schornsteinfegerhandwerk fort. Nach abgelegter Facharbeiterprüfung war er bei mehreren Meistern in Ostthüringen tätig. |
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Vom 22. bis 25. November 2000 fand in Hamburg die alle zwei Jahre stattfindende Messe Sanitär, Heizung, Klima statt. Diese Messe ist die größte ihrer Art in Norddeutschland. |
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Am 17. November 2000 fand die Herbstinnungsversammlung der Schornsteinfegerinnung im Kammerbezirk Halle/Saale im Treff-Hansa Hotel in Halle Peißen statt. |
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Die Kollegen der Kreisgruppe Altmarkkreis Salzwedel organisierten auch in diesem Jahr wieder ein gemütliches Beisammensein mit Kind und Kegel in freier Natur. Zu diesem Treffen waren auch die Mitarbeiter mit ihren Frauen und Freundinnen eingeladen. Diese Geste sollte als Dank für die von Ihnen erbrachten Leistungen angesehen werden. |
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Vor 60 Jahren erblickte in Ostpreußen Manfred Jablonski das Licht der Welt – es war die aufgehende Sonne im Osten. Durch die Kriegsereignisse siedelten die Eltern nach Ostdeutschland um – es war die damalige Sowjetische Besatzungszone, die spätere DDR. Hier in der Altmark, im Ort Boock ließen sie sich nieder. Es waren harte Jahre in der Kindheit und in der Schulzeit. Die Landwirtschaft in dieser Region ernährte die Familie. |
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Unser Kollege Bezirksschornsteinfegermeister A. Wiegand, nebst Sohn Heiko, hat in seiner Heimatstadt ein schwindelfreies Ehrenamt. Regelmäßig kümmert er sich um die auf der Schlosskugel wehende Fahne der Stadt. Anbringen sowie Auswechseln – sogar im Lokalteil der Mitteldeutschen Zeitung war schon ein Bericht darüber. Man kann sagen, er bestreitet das höchste Ehrenamt der Stadt. |
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Der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Thüringen und die 3 Innungen (Erfurt, Südthüringen, Ostthüringen) präsentierten sich zum Thüringentag 2000 in Erfurt. |
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Zum jetzigen Zeitpunkt gehören dem Landesinnungsverbandverband des Schornsteinfegerhandwerks von Thüringen 228 Bezirksschornsteinfegermeister an, die in den Innungen Erfurt, Ost- und Südthüringen organisiert sind. |
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Die Innung Südthüringen stellt sich vor |
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Innung Südthüringen |
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Die Schornsteinfegerinnung Ostthüringen |
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Am 1. Juli 2000 fand die alljährliche Übergabe der Gesellenbriefe im Innungshaus Schönborn im kleinen feierlichen Rahmen statt. Um den Anlass gebührend zu würdigen, war der Tisch reich gedeckt und alle hatten gute Laune mitgebracht. Mit einer kleinen Verspätung eröffnete OM Andreas Schmidt gegen 14.31 Uhr die Veranstaltung. Die Ansprache über die zurückgelegte Lehrzeit mit ihren Höhen und Tiefen in der Ausbildung und den neu geschaffenen Unterkünften in der „Bildungsstätte des mitteldeutschen Schornsteinfegerhandwerks e. V.“ in Mörtitz verfolgten alle mit Aufmerksamkeit. Im Anschluss nahm Lutz Pfeifer die Verlesung der Prüfungsergebnisse vor und übergab die Urkunden den neuen Gesellen im Schornsteinfegerhandwerk. Mit einem Blumenstrauß und den besten Glückwünschen für den neuen Lebensabschnitt gratulierten den neuen Kollegen Frank Jentsch, Marco Beierlein und Andreas Schmidt. Diese wichtigen Augenblicke im Leben eines Schornsteinfegers wurden natürlich auch bildlich dokumentiert. Frank Kantowski, Steffen Kermel, Andreas Paulicks und Sebastian Weidhaas, das sind die frisch gebackenen Gesellen in unserer Innung. Nach dem offiziellen Teil plauderten wir noch bei Kaffee und Kuchen. Mit einem Glas Sekt beglückwünschten wir noch einmal die neuen Kollegen im Schornsteinfegerhandwerk zu ihrem guten Abschluss ihrer Ausbildung. Gegen 16.00 Uhr beendete OM Andreas Schmidt die Veranstaltung, die sicherlich alle in guter Erinnerung behalten werden. |
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Der Schriftführer des Gesellenausschusses der Schornsteinfegerinnung Südthüringen, Schornsteinfegermeister Andreas Geißler, ging am 10. Juni 2000 den Bund der Ehe auf der Veste Heldburg ein. |
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Praktischer Leistungswettbewerb der Handwerksjugend im Schornsteinfegerhandwerk Thüringen |
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Bericht über die durchgeführten Fußballspiele der Innung Leipzig |
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Tradition im Schornsteinfegerhandwerk – Fahnen und Flaggen der deutschen Schornsteinfeger |
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Vom 24. bis 27. Februar 2001 fand zum vierten Mal die Mitteldeutsche Handwerksmesse auf dem neuen Messegelände in Leipzig statt. |
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Eine neue Möglichkeit zur Untersuchung von Holzasche |
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Qualitäts- und Umweltmanagement im Schornsteinfegerhandwerk |
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Innovationen für die Mess- und Inspektionstechnik |
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Energieeinsparung inklusive |
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Praktische Energieeinsparung im Bestand |
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Innovationen in der Abgastechnik |
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Unabhängigkeit in der Energiewahl gefragt |
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Verbände und Institutionen auf der ISH 2001 |
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CO2-neutrales Wärmekonzept von pro solar |
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Lutz Grüllich gründet unabhängiges Ingenieurbüro |
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Die Meisterfeier 2000, welche von der Handwerkskammer zu Leipzig ausgerichtet wurde, fand am 14. Oktober 2000 im Gewandhaus Leipzig statt. |
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Am Freitag, den 08. September 2000, wurde der diesjährige Sachsen-Anhalt-Tag in Bitterfeld eröffnet. Zu diesem Anlass überbrachte die Radgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC), Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. um den Vorsitzenden, Torsten Vollert, ein Präsent aus Halberstadt, dem Austragungsort des vorjährigen Sachsen-Anhalt-Tages. |
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Am 12. Januar 2001 lud die FDP Sachsen-Anhalt zum Neujahrsempfang auch das Schornsteinfegerhandwerk in das Upstalsboom-Hotel „Raatswaage“ in Magdeburg ein. Aus diesem Anlass überreichten wir Frau Cornelia Pieper, Landesvorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt, eine Schornsteinfegerpuppe als Präsent. Herr Jürgen W. Möllemann, selbst Ehrenschornsteinfegermeister im Süden unserer Republik, freute sich über einen Schornsteinfegerkalender. Nach dem offiziellen Teil wurde das Buffet eröffnet und auf das neue Jahr angestoßen. Beim Abendessen hatten wir die Gelegenheit mit verschiedenen Gästen und Sympathisanten, die zum Neujahrsempfang der FDP eingeladen waren, zu reden. Wir stellten fest, dass die Gedanken, trotz fehlendem Hintergrundwissen in Richtung Liberalisierung des Schornsteinfegerhandwerks und Abschaffung der Monopolstellung des Bezirksschornsteinfegermeisters in dem ihm zur Verwaltung übertragenen Kehrbezirk gehen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 39 |
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Die drei südlichen Kreisgruppen der Schornsteinfegerinnung im Kammerbezirk Halle/Saale zogen im November 2000 aus, neue heiztechnische Regionen zu erforschen. Hierzu wurde ein junges regionales Reisebusunternehmen vertrauensvoll engagiert. Mit einem sehr bequemen Reisebus ging es aufgrund einer Einladung zu einer Schulungsveranstaltung der Firma Viessmann nach Allendorf. Hier informierten sich die BSM über neue heiztechnische Produkte, neue heiztechnische Entwicklungen und viele neue technische Details. Alles in allem eine sehr interessante und weiterempfehlenswerte Veranstaltung der Viessmann Akademie. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 39 |
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Angebot zum Lehrgang in Vorbereitung auf die Schornsteinfegermeisterprüfung Teil I / II |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 39 |
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Im Monat Februar haben 20 Bez.-Schornsteinfegermeister aus der Innung Altmark an einem Einführungslehrlang für das Internet teilgenommen. Schwerpunktthemen waren: |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 39 |
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Ausflugsfahrt des erweiterten LIV-Vorstandes des Schornsteinfegerhandwerks im Freistaat Thüringen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 39 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 39 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 39 |
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Das Schornsteinfegerhandwerk in Thüringen rüstet sich für eine Anstoß-Energieberatung |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 39 |
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Am 24. 11. 2000 fand in der Sportschule des Deutschen Fußballbundes ein Hallenturnier von acht Mannschaften statt. Die Mannschaft der Leipziger Innung hatte sich mit Auswahlen aus Grundstücksverwaltungen, Heizungsfirmen und Hausmeistermannschaften auseinanderzusetzen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 39 |
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In unserer Zeit voller Stress und wenig Romantik, wo die Tradition auf der Strecke bleiben kann, weil Modernes in anderer Form überwiegt, kann dieses Sachbuch, über das Interessengebiet der Fachkollegen hinaus, andere Fachbereiche und Berufsstände animieren, sich mit der Berufsgeschichte näher zu befassen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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Diesmal habe ich jemandem über die Schulter geschaut, obwohl mir das viele aufgrund meiner Körpergröße nicht zugetraut hätten (). Nachdem mich der Redakteur dieser Fachzeitschrift bat, eine Reportage über die Kehrpflicht in Gartensiedlungen mit den daraus resultierenden Schwierigkeiten zu schreiben, lud mich Kollege BSM Dieter Springer spontan auf eine Tour ein. Sicher habe auch ich einen Kehrbezirk mit solchen Gartensparten, aber lesen Sie bitte erst einmal weiter, wodurch sich die Gartensparten meines Kollegen auszeichnen. Es ist schwierig, die Betreiber oder Eigentümer – zumeist aber nur Pächter – diverser Laubenkolonien zu ermitteln. Selten sind sie registriert, und wenn doch, sind die Listen oftmals veraltet. Lediglich Spartenvorstände – in einigen Fällen auch Gemeinden – behalten die Übersicht. Da Sparten aber oftmals nur einmal jährlich eine Hauptversammlung machen (müssen), auf der wirklich alle anwesend sind, ist die Umsetzung dieser Kehrpflicht schwierig. Grundsätzlich ist jeder Betreiber einer Feuerungsanlage verpflichtet, diese beim zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister nicht nur anzumelden, sondern vor der Inbetriebnahme auch abnehmen zu lassen. Von der Genehmigung zur Aufstellung einmal ganz abgesehen. Aber zu erahnen, wer nun wirklich eine Feuerstätte hier betreibt, grenzt schon an Hellseherei. Selbst Fernglas – Überwachungen von nahegelegenen höheren Häusern lösen dieses Problem nicht: nicht jeder Schornstein hat eine Feuerstätte und nicht jede Feuerstätte hat einen Schornstein. So gesehen sind die Feuerstätten schwer auszukundschaften. Selbst wer dieses tat, kann den Betreiber nicht anschreiben. In Sparten stehen selten Namen am Tor. Auch hat bei weitem nicht jede Laube eine Feuerstätte. Die Anzahl lässt sich nicht prognostizieren. Hier hilft nur die Anwesenheit des Betreibers. Aber nun kann der Gesetzgeber auch nicht die sonntägliche Kehrtätigkeit des BSM bei Grillwurstduft und Kaffeekranz vorausgesetzt haben. Ohne das Entgegenkommen der Spartenvorstände ist hier der einzelne BSM nicht nur überfordert, sondern teilweise auch der Detektiv im Heuhaufen. In manchen Kleinstädten existieren pro Kehrbezirk oft mehrere duzend Spartenanlagen. So viele Wochenenden hat kein Sommer. Aber welcher BSM ist nun für welche Sparte zuständig? Hier gilt die Regel, dass der BSM mit der am nähesten angrenzenden Straße oder Ortschaft zuständig ist. In Anschreiben an die Spartenvorsitzenden wurde immer wieder gebeten, bei den Spartenversammlungen Erfassungslisten zu erstellen. In einigen Fällen wurde der BSM sogar dazu eingeladen. Schwierig, wenn die Hauptversammlung erst im Herbst ist. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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Ein Großteil des Ausbildungsjahres 2000/2001 liegt nun bereits hinter uns. Bereits in der Debütausgabe dieser Fachzeitschrift (3/2000) wurde das Objekt in Mörtitz umfassend vorgestellt. Diese Reportage soll nun die Schulung selbst dokumentieren. Hierzu begleiteten wir eine Schulungsgruppe aus dem Freistaat Thüringen. Die Vollzähligkeit der BSM an dieser Maßnahme bestätigt, dass der qualitativ hohe Standard der Schulungseinrichtung, Unterkunft und Verpflegung erkannt wird. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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Menschen, die außergewöhnliche Architektur schätzen, werden sie kennen, die Fachwerkhäuser von Huf. Dort kreiert man seit vielen Jahren mit großzügigen Verglasungen und sichtbarer Holzkonstruktion einen Baustil, der durch Offenheit und Transparenz überzeugt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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Der Stick mit dem Klick von Testo in Lenzkirch ist nicht nur das erste Mini-Anemometer in der Niedrigpreisklasse, das Luftströmung und Volumenstrom erfassen kann. Hiermit sind punktuelle Kontroll-Messungen der Strömungsgeschwindigkeit im Lüftungskanal, in Absauganlagen und Abzugshauben ebenso möglich wie die Messung der Luftmenge in m3/h im Lüftungskanal. Durch die Kanalhalterung ist der Stick auch zur ständigen Vor-Ort-Anzeige geeignet. Sogar die Dichtigkeit von Fenstern und Türen kann damit geprüft werden. Das 330 mm lange Fühlerrohr kann durch seine Knickgelenke auf ein handliches Taschenformat zusammengeklappt werden. Dieses Gerät erfreut sich in Kreisen des Schornsteinfegerhandwerks wachsender Beliebtheit, da gerade bei der Überprüfung von Lüftungsanlagen handliche Geräte gefragt sind. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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Bei wirksamen Schornsteinhöhen über 20 Metern und großen Wärmeerzeugern ab ca. 500 KW Nennleistung kommt es immer wieder zu druckbedingten Funktionsstörungen, die durch den Einsatz herkömmlicher Zugbegrenzer nicht mehr behoben werden können. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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Bisher wurden einfach belegte Luft-Abgas-Rohrsysteme für senkrechte Dachdurchführungen und Belegung mit nur einem Gasgerät in der Regel durch die Installationsart C3 abgedeckt. Bei dieser Installationsart werden Gasgeräte der Art C3 mit dem Luft-Abgas-Doppelrohr-system als eine Einheit systemzertifiziert. Dadurch kann bei der Installationsart C3 kein anderes als das jeweils mit dem Gasgerät systemzertifizierte Luft-Abgas-System verwendet werden. Der Anschluss anderer Luft-Abgas-Systeme an Gasgeräte der Art C3, auch wenn sie allgemein bauaufsichtlich zugelassen und dem systemzertifizierten System ähnlich sind, ist rechtlich nicht möglich. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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20. internationale Zusammenkunft der Schornsteinfeger vom 31. August 2001 bis |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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Traditions-Handwerk in Verbindung mit Kunst-Qualitäts-Bewusstsein ist Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit der Innung Südthüringen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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Innungsversammlung der Innung Leipzig am 26. 02. 2001 |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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Wie schon in den vergangenen Jahren war auch dieses Jahr vom 2.–4. Februar die Schornsteinfeger-Innung Chemnitz (Stollberger Straße 25, 09221 Neukirchen) wieder auf der Handwerksmesse in der Stadthalle Chemnitz mit einem Stand vertreten. Das Thema der achten Auflage dieser Leistungsschau des Handwerks war „Umwelt und Handwerk“, was auch durch die Anwesenheit des sächsischen Umweltministers bekräftigt wurde. Die Messe ist eine über die Grenzen Sachsens hinaus agierende Messe, die auf Bedarf und Strukturen eingeht. So waren z. B. Handwerkskammern aus Polen, Ungarn, Tschechien und Frankreich mit einem Stand vertreten. Die Handwerkskammer Chemnitz ist ideeller Träger der Messe und sieht diese als hervorragende Möglichkeit zur Präsentation gegenüber dem Fachbesucher wie auch dem Endverbraucher. An allen Tagen war auch unser Stand gut besucht. Energie-Anstoßberatung, Präsentation von Mängeln aus der Praxis und Beratung über Anschlussmöglichkeiten von Festbrennstofffeuerstätten waren einige Schwerpunkte. Aber auch viele technische Anfragen mussten sie Kollegen am Stand beantworten. (Im Bild: TIW G. Rehn im Gespräch mit dem Geschäftsführer einer Textilreinigungsfirma über die Möglichkeit der Abgasführung von gasbeheizten Bügelmaschinen.) Wie gut die Messe in der Öffentlichkeit ankommt verdeutlichen nicht zuletzt die ständig steigenden Besucherzahlen von über 20.000 in diesem Jahr. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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Unterstützung der Initiative Pro-Schornstein e.V. durch den LIV-Sachsen mit seinen Innungen und den ZIV |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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Exkursionsfahrt des LIV Sachsen nach Holland |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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Am 21. 05. 01 fand der freundschaftliche Fußballvergleich zwischen der Innung Dresden und der Innung Leipzig satt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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Am 22. 05. 2001 fand im Rahmen einer Informationsveranstaltung der Innung im Kammerbezirk Halle ein Fachgespräch zwischen Herrn G. Schablinski, Mitarbeiter im Ministerium für Wohnungswesen, Städtebau und Verkehr, und Autor der Bauordnung des Bundeslandes Sachsen-Anhalt sowie den anwesenden Bezirksschornsteinfegermeistern statt. Dieses Gespräch wurde in vier Gruppen in je einer Zeiteinheit von ca. 60 Min. durchgeführt. Die Kollegen wurden mit den Neuerungen des Gesetzes, die unser Handwerk betreffen, bekannt gemacht. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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Am 05. 02. 2001 wurden die neuen Räume der Kreisgruppe Bernburg/Köthen im Rahmen einer Kreisgruppenversammlung eingeweiht. Die angemieteten Räume befinden sich in der Karlstraße 13 in Bernburg. Hier sind neben einem Empfangsraum und Versammlungszimmer, auch eine Küche und Sanitärräume zu finden. Die Ausstattung der Räume ist funktionell und zweckmäßig. Im Schulungsraum befindet sich eine Tafel und ein Computer, auf dem auch ein Verwaltungsprogramm installiert ist. Hier lassen sich auch schon einmal Probleme die sich im Bereich der PC-Verwaltung ergeben im kleinen Rahmen lösen. Die Kreisgruppe besteht aus 16 Kollegen, die in zwei Landkreisen tätig sind. Der Kreismeister Daniel Börner kann sich auf die Unterstützung des Kollegen Heinrich Müller, der auch scherzhaft „Mutter der Kreisgruppe“ genannt wird, voll verlassen. Auf die Frage nach dem finanziellen Rahmen wurde ausgeführt, dass sich diese Räume durch einen jährlich geringen Kostenbeitrag finanzieren. Diese Mittel lassen nach Worten von Heinrich Müller eine normale Bewirtschaftung und Instandhaltung zu. Ich wünsche der Kreisgruppe viel Erfolg in ihren Aktivitäten und mögen sich die Kreisgruppenräume noch lange durch den Willen der Kollegen tragen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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Zum vierten Mal fand in Güntersberge/Harz ein Treffen der Rentner statt. Das Rentnertreffen wurde 1998 von den Rentnern der Schornsteinfegerinnung im KB Halle/S. ins Leben gerufen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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in Oberhof am 30. und 31. März 2001 |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 40 |
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DER SCHORNSTEIN |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Gasgemeinschaft Mitteldeutschland – |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Schallmauer jetzt überschritten |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Wöhler Infrarot-Kamera IK 21 |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Kamerasystem für den universellen Einsatz am Bau |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Nützlich in der Kundenberatung |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Broschüre zur DIA Studie stellt klar: |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Mit der Programmkomponente ERUTEC-SFR der Hanse-Betonvertriebs-Union, Lauenburg/Elbe, wurde jetzt eine modifizierte, bauaufsichtlich zugelassene Lösung für die Schrägführung von Montageschornsteinen vorgestellt. Gegenstand der DIBt-Zulassung mit der Nr. Z-7.4-1066 sind vorrangig Montagesätze für die Baureihe ECO. Mit ihnen lassen sich – abweichend von der DIN 18160-1 – dreischalige Montageschornsteine mit Dämmstoffschicht und beweglicher Innenschale einmal schräg führen. Kernstücke des Systems sind zwei Keramik-Winkel sowie Formplatten, die als Auflager mit Dehnungsfuge ausgebildet sind und ebenfalls aus Keramik bestehen. Für spezielle Objektlösungen ist auch eine Variante mit Formplatten aus Leichtbeton zugelassen. Gemäss der Zulassung darf dabei die Schrägführung max. 30° zur senkrechten Achse betragen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Regenerative Energieformen sind gefragt |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Eine Symbiose aus zwei Online-Redaktionssystemen und einer internen Online-Community |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Der Landtag des Freistaats Thüringen führte am 16. Juni 2001 einen Tag der offenen Tür durch. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Am 23. Juni 2001 fand auf dem Erfurter Messegelände eine Ausbildungsbörse des Landes Thüringen statt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Niederlassung Erfurt hatte zur Werksbesichtigung eingeladen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Am 27. April 2001 führte die Schornsteinfeger-Innung Ostthüringen Ihre Jahreshauptversammlung im Hotel „Goldener Loewe“ in Bad Köstritz durch. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Am 18. Mai 2001 wurde in der Zweigniederlassung Schleusingen, Königstrasse 08 das 10- jährige Bestehen zum Anlass genommen, einen Tag der offenen Tür durchzuführen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Die Zertifizierung des gesamten Schornsteinfegerhandwerks in Deutschland nach der DIN EN- Qualitätsnorm ISO 9001 und der DIN EN Umweltnorm ISO 14001 ist für einen Berufstand bislang einzigartig in der Welt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Vermittlung von Theorie und Praxis der Immissionsmessung an polnische Schornsteinfegermeister in einer Schulungsveranstaltung der Schornsteinfeger-Innung Bautzen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Am 21. 06. 01 folgte die Fußballmannschaft der Innung Leipzig einem Einladungsturnier mit den AH-Mannschaften der gastgebenden Fußballer des NSV 90 e. V. und der Mannschaft der Colonia „Schenkenberg e. V“. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 41 |
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Die drei Leiter der Schornsteinfegerfirma „KEMENNTSEOZÖ G. m. b. H“ aus der Stadt Göyr in Ungarn weilten vom 16. 07.–18. 07. 01 auf Einladung der Schornsteinfegerinnung Leipzig in der Messestadt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
Genießt man die angenehme Wärme eines Heizkamins und den Blick auf das offene Feuer, so kann es schon passieren, dass man alles um sich herum vergisst. Und so soll es auch sein. Täglich sind wir Stress, Hektik und Belastungen ausgesetzt. Da ist es wichtig, zu Hause Abstand zu gewinnen. Man sucht in den eigenen vier Wänden Geborgenheit, Wohlbefinden und Wärme. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
Der Kachelherd stellt sich vor ... |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Wie in jedem Jahr, so fand auch in diesem Jahr am 1. Wochenende im September das internationale Schornsteinfegertreffen im Norden Italiens, im schönen Städtchen Santa Maria Maggiore statt. In diesem Jahr wurde das 20. Treffen der „Schwarzen Zunft“ gefeiert. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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In einer der vorherigen Ausgaben unserer Zeitschrift wurde auf den geplanten Ausbau der Dachgeschosse im Schulungs- sowie im Verwaltungsgebäude hingewiesen. Dabei handelte es sich um einen großen Schulungsraum für 106 Personen, der die Möglichkeit der Durchführung von Innungsversammlungen und weiteren Veranstaltungen mit größeren Teilnehmerzahlen bietet. Dabei liegen im Blickfeld auch die Zusammenkünfte von Bildung und Technik des Schornsteinfegerhandwerks auf Bundesebene. Hinsichtlich einer optimalen Auslastung und der damit im Zusammenhang stehenden Wirtschaftlichkeit soll auch eine Nutzung dieses Raumes den Partnern unseres Handwerks angeboten werden. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen diesbezüglich schon Anfragen vor! Die Schaffung von vier zusätzlichen Zimmern, die hauptsächlich zur Unterbringung unserer Unterweiser und Dozenten genutzt werden sollen, war von großer Notwendigkeit. Damit ist eine nicht unwesentliche Voraussetzung der notwendigen Vorbereitung auf die Durchführung der Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen geschaffen worden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Nach nunmehr 6 Ausgaben „DER SCHORNSTEIN“ in Mitteldeutschland hat sich auch diese Fachzeitschrift in Mitteldeutschland etabliert und wurde fester Bestandteil der Innungsarbeit. Erfreulich ist, dass zunehmend mehr Innungen diese Möglichkeit nutzen, ihre Innungsarbeit öffentlichkeitswirksam zu dokumentieren. Innerhalb der letzten Monate stieg die Artikelflut derart an, dass es für die Redaktion schwierig wird, alle eingehenden Beiträge zu berücksichtigen. Der Platz dieser vierteljährlich erscheinenden Fachzeitschrift ist doch arg begrenzt. Daher mögen uns die vielen redaktionell tätigen Kollegen die ein oder andere Kürzung verzeihen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Handwerker in örtlichen Bereichen, die sich im 12. Jahrhundert von der Hofhörigkeit befreiten und bald neben den Patriziern zu den Trägern der mittelalterlichen Städte wurden, waren Zünfte. Unter ihrer Regide wurden streng geschriebene Satzungen – wie Zunftbriefe, Zunftrollen ausgegeben und sie bestimmten die Meister und Lehrlingsausbildung. Der Zerfall der Stadtwirtschaften und schließlich die aufkommende Industrialisierung führten seit dem 16. Jahrhundert zum Rückgang, der mit Aufhebung ihrer Vorrechte durch die Gewerbefreiheit 1791 in Frankreich und 1869 im Norddt. Bund endete. In der heutigen Zeit werden die Aufgaben von den Innungen und den Handwerkskammern wahrgenommen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Arnsperger übernimmt Vorsitz |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Von Heizungsanlagen, die unter dem Dach installiert wurden, geht eine höhere Brandgefahr aus, als bisher angenommen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Buchvorstellung |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Zum 01. 01. 2001 hat die Firma Reinery Schornsteintechnik mit Hauptsitz in Morsbach-Steimelhagen die Firma Süd-West-Kamin GmbH in Achern von der Schiedel GmbH & Co. KG in München (Europas größtem Systemschornsteinhersteller) übernommen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Perfektes Zusammenspiel |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Bernd Bornemann ist seit April diesen Jahres bei der Wöhler Messgeräte Kehrgeräte GmbH, Bad Wünnenberg, als Vertriebsleiter für die Zielgruppe Heizungs- und Lüftungsbau zuständig. Er übernimmt damit die Verantwortung für dieses Marktsegment und steht Herstellern, Berufs- sowie Einkaufsverbänden ebenso beratend zur Verfügung wie Energieversorgern. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Marketingpreis an Handwerksbetriebe vergeben |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Einen neuen „Kollegen“ können wir begrüßen! |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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„Handwerk hat goldenen Boden.“ Wenn auch der Boden angesichts der derzeitige konjunkturellen Lage nicht so glänzt wie sonst: Das alte deutsche Sprichwort behält gerade bei uns in Thüringen seine Gültigkeit. Wir haben das Jahr 2000 in Thüringen bewusst zum „Jahr des Handwerks“ erklärt und dies zum Anlass genommen, mit dem Handwerkstag eine weitreichende Vereinbarung zur Unterstützung der heimischen Betriebe zu schließen. Auch in diesem Jahr steht die Förderung des Handwerks ganz oben auf unserer Prioritätenliste. Das Handwerk ist nach wie vor eine Säule der guten wirtschaftlichen Entwicklung im Freistaat. Deswegen sind Veranstaltungen wie die „Thüringer Handwerksmesse“ bedeutend. Denn sie bieten Handwerksbetrieben eine gute Möglichkeit, ihre innovative Leistungsfähigkeit einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Landesausscheid im Schornsteinfegerhandwerk |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Am 19. 09. 2001 war es wieder einmal so weit. Auf dem Gelände der Schornsteinfegerinnung im Kammerbezirk Halle wurde der Tag der offenen Tür 2001 durchgeführt. Dieser Tag der öffentlichen Präsentation des Schornsteinfegerhandwerks findet alle zwei Jahre statt. Seit der Gründung der Innung 1995 ist dies der dritte Tag an dem die Arbeiten, die das Handwerk für den Bereich der sicheren Benutzbarkeit von Feuerungsanlagen durchführt, einer wichtigen Schicht des öffentlichen Lebens vermittelt werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Am 27. 07. 2001 fand in den Räumen des Innungshauses der Innung Magdeburg in Egeln, die diesjährige Gesellenprüfung des Landes Sachsen-Anhalt unter Federführung des GPA Magdeburg statt. Insgesamt stellten sich sechs Lehrlinge aus den drei Innungen des Landes der Gesellenprüfung im Schornsteinfegerhandwerk. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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am 12. 11. 2001 in Bad Düben |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Am Donnerstag, den 24. 05. 2001 fand in der Bildungsstätte des mitteldeutschen Schornsteinfegerhandwerks in Mörtitz eine gemeinsame Sitzung der Landesfachgruppe OL (Ofen- und Luftheizungsbauer) und der Techn. Innungswarte des Schornsteinfegerhandwerkes Sachsen statt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Auch in diesem Jahr fand im August 2001 die Freisprechung der Lehrlinge zum Gesellen/in in den Geschäftsräumen der Innung Leipzig statt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Durchführung einer Meisterprüfung im Schornsteinfegerhandwerk – Teile I und II im März 2002 |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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In folgender Übersicht sind tabellarisch die einzelnen Ergebnisse der Meisterprüfung im Schornsteinfegerhandwerk Sommer 2001 zusammengefasst. Diese Prüfungen im fachtheoretischen und fachpraktischen Teil der Meisterprüfung fanden nach der Schornsteinfegermeisterverordnung vom 25. Juni 1984 statt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Die diesjährige Meisterfeier der Handwerkskammer zu Leipzig fand am 20. 10. 2001 an traditioneller Stelle, im Gewandhaus zu Leipzig, statt. Anlässlich der Überreichung der Schmuckmeisterbriefe an 450 Jung-Meisterinnen und Jung-Meister aller Gewerke wurde auch die Ehrung von 45 Betriebswirten des Handwerks durchgeführt. Verdiente Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister konnten ihren goldenen Meisterbrief im Rahmen dieser Festveranstaltung in Empfang nehmen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Brennholztag auf dem Gelände der Bildungsstätte des mitteldeutschen Schornsteinfegerhandwerks e.V. in Mörtitz |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Seit dem 1. Juli 2001 verfügt nun auch der LIV Sachsen über eine zentrale Geschäftsstelle. Bis dahin waren die Abteilungen bei den einzelnen Ehrenamtsträgern dezentral untergebracht, was aus verschiedenen Gründen nicht mehr tragbar war. Nach eingehender Beratung im erweiterten LIV-Vorstand wurde der Beschluss gefasst, dass in der Landeshauptstadt Dresden geeignete Räume angemietet werden sollen. Die Entscheidung viel letztlich auf das 1998 neu errichtete Objekt der Bau-Berufsgenossenschaft Bayern und Sachsen, wo Räume noch nicht belegt waren, die unseren Vorstellungen genau entsprachen und auch im finanziellen Bereich unter den anderen Angeboten lagen. Im Objekt der Bau-BG ist alles vorhanden, was erforderlich ist. So stehen uns verschiedene Schulungsräume mit der entsprechenden Technik zur Verfügung und auch eine Kantine für die Versorgung. Hinzu kommt, dass seit der Wende durch unsere Mitarbeit in den Selbstverwaltungsorganen der Bau-BG gute Verbindungen bestehen. In diesem Zusammenhang muss bemerkt werden, dass die Bau-BG als Einrichtung des Handwerks von vielen Kollegen viel zu wenig genutzt wird; so z. B. der Technische Aufsichtsdienst, der uns bei der Abstellung von Mängeln an Arbeitseinrichtungen sehr behilflich sein kann. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 42 |
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Am 29. 12. 2001 vollendet Ehren-Landesinnungsmeister Karl-Heinz Kurch sein 65. Lebensjahr. Zu diesen Ehrentag wünscht der Landesinnungsverband alles Gute, noch viele gesunde und schöne Jahre. Möge ihm sein Humor und seine Tatkraft noch lange erhalten bleiben. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 43 |
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Zu einer guten Tradition auf der „Mitteldeutschen Handwerksmesse“ gehört der Stand des Schornsteinfegerhandwerks. Auch in diesem Jahr haben die Landesinnungsverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen einen Gemeinschaftsstand betreut. Finanzielle Unterstützung erhielten die Landesinnungsverbände für die Sachkosten durch die Bildungsstätte des mitteldeutschen Schornsteinfegerhandwerks e. V. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 43 |
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Diesmal bewegten wir uns über mitteldeutsche Grenzen hinaus, um mal zu schauen, wie es um die Zulieferer des Schornsteinfegerhandwerks steht. Dies hier wird eine kleine Serie und wir begannen im Nordosten Nordrhein-Westfalens, in Bad Salzuflen. Hier ist seit 90 Jahren die Firma RESS mit ihren Produktionshallen, Lager und Büro- bzw. Verkaufsräumen angesiedelt. Besonders aufmerksam auf sich macht die Firma durch ihr Qualitätsmanagement- System. Hierzu ist von unabhängiger Stelle, dem TÜV-Nord, eine Überprüfung und Begutachtung erfolgt, die auch laufend wiederholt wird. Das Ergebnis war eine erfolgreiche Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001. Damit ist RESS der einzige zertifizierte Vollsortimenter für das Schornsteinfeger-Handwerk. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 43 |
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Wie bereits in der Ausgabe 3/2001 berichtet wurde, entwickelten Schornsteinfeger für Schornsteinfegerinnungen eine dynamische Webseite, welche große Vorteile hat: |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 43 |
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Seit November 2001 ist die Softwarefirma SAS Schwarz Computer mitten in Mitteldeutschland vertreten. In der Südspitze von Sachsen-Anhalt kümmert sich Herr Tittmann in Hohenmölsen um die mitteldeutschen Schornsteinfeger. Grund genug für DEN SCHORNSTEIN, sich diese neue Filiale einmal anzuschauen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 43 |
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Die Schlagmann Baustoffwerke aus Lanhofen haben mit dem Duotec®2 ein High-Tech-Produkt auf den Markt gebracht, das in vielerlei Hinsicht völlig neuartige technische Lösungen bietet und für die Anforderungen der EnEV 2002 optimiert ist. Mit einem neuen Verfahren werden die auf mineralischen Dämmstoffen basierenden ThermoProtect-Scheiben in die dafür vorgesehenen Kammern der Mantelsteinwandung eingeschoben. Damit werden raumseitige Wärmebrücken im Vergleich zu herkömmlichen Systemen auf ein Minimum reduziert. Aspekte, die für ökologisch und gesundheitsbewusste Bauherren von großem Interesse sind. In Kombination mit einem Multifunktionsschacht, der die Integration von Versorgungsleitungen (z. B. für eine Solaranlage) ermöglicht, wird so aus einem Duotec®2 ein zentrales Funktionsteil der Haustechnik. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 43 |
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Unter dem Motto: „MehrWert mit Schornstein“ startet die Initiative Pro Schornstein e. V. (IPS) jetzt ihre aktuelle Informationskampagne. Nach Meinung des IPS-Geschäftsführers Dipl.-Ing. Wolfgang Wegener sollte jeder Bundesbürger auch in Zukunft über seine Energiefragen selbst entscheiden können. Mit diesem Satz bringt er das Hauptanliegen des Verbandes auf den Punkt. Der Schornstein schafft Unabhängigkeit in der Energieversorgung und ist das zentrale Bauteil für die Heizkonzepte von Morgen. Auch in Sachen Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz und Versorgungssicherheit rechnet sich das „gute Stück“. Mit einer mehrzügigen Abgasanlage lassen sich jederzeit moderne Wärmeerzeuger unter Berücksichtigung fossiler und regenerativer Energieformen realisieren. Die Solarenergie ist ebenso zu integrieren wie das gemütliche Holzfeuer. Er ist sowohl unter ökologischen als auch unter ökonomischen Aspekten eine empfehlenswerte Entscheidung. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 43 |
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Nachfolgend möchten wir zwei häufig gestellte Fragen beantworten, die an den Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerk Sachsen-Anhalt gestellt wurden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 43 |
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Zu Beginn des Geschäftsjahres veranstaltet der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen-Anhalt alljährlich eine Zusammenkunft aller Kreismeister. Dieses Treffen ist bereits zu einer guten Tradition geworden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 43 |
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Jeden 1. Donnerstag des Monat treffen sich die 12 Kollegen der Kreisgruppe zur Versammlung in Bad Lauchstädt. Anfang eines Jahres versuchen wir uns in der Öffentlichkeit außerhalb unseres täglichen Arbeitsablaufes zu präsentieren. Im vergangenen Jahr war es der Neujahrsempfang beim Landrat Dr. Tilo Heuer und im Jahr 2002 sollte es eine Aktion in Zusammenarbeit mit dem Centermanagement des Saaleparkes Günthersdorf sein. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 43 |
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Anlässlich der Mitgliederversammlung des Thüringer Handwerktag e. V. vom 22. November 2001 in Gera, mit der satzungsmäßigen Neuwahl des Vorstandes, kandidierte unser Landesinnungsmeister Ulrich Eller für die Funktion eines Beisitzers. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 43 |
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Durch die Mitfinanzierung eines Kleinbusses durch die BSM der Kreisgruppe Gotha können jetzt schwerhörige und gehörlose Kinder und Jugendliche sich unabhängiger bewegen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Satirischer Kommentar |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Brennstoff Holz – eine Alternative – |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Interessante Einblicke |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Die Vorbereitung |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Der Herbst kommt und mit ihm schleicht sich eine neue unbekannte Gefahr an. Immer wieder beobachten in stürmischen Zeiten Deutschlands Forscher für paranormale Erscheinungen ein neuartiges Phänomen. „Fliegende Napoleonhüte“. Gegenüber den fliegenden Untertassen sind diese Napoleonhüte ohne Antrieb, absolut geräuschlos, unbeleuchtet und unbemannt. Aber sie sind real und landen tatsächlich in Vorgärten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
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Nach neusten Marktuntersuchungen zeichnet sich ein eindeutiger Trend zugunsten des Schornsteins ab. Nachdem die im Jahr 2000 durchgeführte DIA-Studie (Deutschen Immobilien-Akademie an der Universität Freiburg) ergeben hat, dass eine Schornsteinanlage den Wert selbstgenutzter Ein- und Zweifamilienhäuser nachhaltig verbessert, untermauern jetzt weitere Erhebungen diese Aussage. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
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Im Rahmen der letzten Mitgliederversammlung wurde die Leitung der Initiative Pro Schornstein e.V. (IPS) neu organisiert. Ein sechsköpfiges Gremium wird nun die Geschicke des Verbands leiten. An der Spitze steht mit Erhard Hafner ein Branchenkenner aus dem Hause Schiedel. Die weiteren Vorstandsmitglieder: Bodo Goldmann (Plewa), Niels Theis (Wienerberger), Rudolf Kruse (Schreyer), Gereon Kihm (Tona) und Johann Haidlmair (Schiedel) repräsentieren die bundesdeutschen Mitgliedsunternehmen der mineralischen Schornsteinindustrie. Die Geschäftsführung hat weiterhin Wolfgang Wegener inne. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
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„Option zur Nachrüstung einer Solaranlage immer offen halten“ |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
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Die mögliche Kürzung der Wohneigentumsförderung bewegt nach wie vor die Gemüter in der Bauwirtschaft. Dies zeigte eine Informationsveranstaltung, die kürzlich von der Initiative Pro Schornstein e.V. (IPS) gemeinsam mit dem Ministerialdirigenten im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen, Robert Scholl, durchgeführt wurde. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
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Helfer zur Heizungsplanung überarbeitet |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
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Kostengünstige Systemlösung zur Energieeinsparung |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
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KW-Abgasschalldämpfer AKTIV-PLUS |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
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Isostatisch hergestelltes Keramiksystem zur Schornsteinsanierung |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
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Scharfe Kanten an Revisionsöffnungen von Abgasleitungen wurden seit ihrer Markteinführung zur Plage von Schornsteinfegern. Kaum ein schwarzer Mann, der das Gefummel im Dunkeln nicht kennt und hasst. Nun hat sich Raab hier etwas einfallen lassen: Abgerundete Dichtkanten verhindern ein „Festfressen“ des Deckels, der zusätzlich mit einem Seil gegen Herunterfallen gesichert ist. Um die Verletzungsgefahr zu minimieren wurden scharfe Kanten zusätzlich mit einer witterungsbeständigen Schutzleiste versehen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
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Übernahme neuer Aufgaben in der Wöhler Holding AG |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
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Druckmesscomputer |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
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Testo, nach eigenen Angaben Marktführer im Bereich mobiler Messgeräte, bringt nun ein neues Rauchgas-Analysegerät speziell für Schornsteinfeger auf den Markt. Testo 300 L – dieses Gerät bietet folgende Features: |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
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TSI, seit 1961 erfahren in der Entwicklung von Messgeräten für den Klima-Lüftungs-Techniker, erweitert die Produktpalette „Abgasanalyse“ und macht nun mit seiner Serie CA-6100 CA-CALC auf sich aufmerksam. Vom Design schon einmal ansprechend steckt aber auch was drin: |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
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Einfacher geht‘s nicht: Nun auch Erdgas aus der Steckdose! |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
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Nach dem Erhalt der Zuwendungsbescheide der beantragten Fördermittel durch die Bildungsstätte (Bewilligung Bund 60% und Land 10%) konnten nachstehend aufgeführte Ergänzungen realisiert werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Mitgliederversammlung am 20. 6. 2002 in Grimma, Hotel „Kloster Nimbschen“ |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Besuch von Innungsvorstandsmitgliedern Leipzig bei Kollegen in Westungarn |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
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Mit Bedauern haben wir kurzfristig vom Wechsel des Niederlassungsleiters der Firma Viessmann, Niederlassung Dresden (Ottendorf-Okrilla) Herrn Ferdinand Tunkel nach Freiburg erfahren. Auf diesem Weg möchten sich die Mitglieder der Schornsteinfeger-Innung Dresden bei Herrn Tunkel recht herzlich für die jahrelange gute Zusammenarbeit bedanken. Herr Tunkel verstand es, eine enge Verbindung mit den Marktpartnern der Region aufzubauen. In der Niederlassung Dresden fand regelmäßig ein reger Erfahrungsaustausch zwischen Planern, SHK- und Schornsteinfeger-Handwerk am „Marktpartnerstammtisch“ statt. Herr Tunkel trug mit seiner ausgeglichenen Diskussionsführung zur Verständigung der Marktpartner bei. Er intensivierte Kontakte in den einzelnen Regionen mit den jeweiligen Energieversorgern und Marktpartnern. Für alle anstehenden Fragen hatte er stets ein offenes Ohr. Dies zeigte sich auch in gemeinsamen Präsentationen in der Öffentlichkeit (siehe Bundesverbandstag des Schornsteinfegerhandwerks 1998 in Dresden). Als professionelle Glücksbringer wünschen wir Herrn Tunkel für seine neue Tätigkeit und ihm persönlich mit seiner Familie viel Glück und alles Gute. Trotz des Ortswechsels von Herrn Tunkel besteht weiterhin eine enge Verbindung nach Sachsen. Dem Nachfolger im Amt des Niederlassungsleiters, Herrn Marcus Goebel, wünschen wir ebenfalls viel Erfolg für seine neuen Aufgaben und hoffen auf weitere effektive Zusammenarbeit. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen-Anhalt führte am 13. August seine Mitgliederversammlung 2002 durch. Alle 16 Delegierten, die Vorstandsmitglieder des LIV Sachsen-Anhalt und interessierte Kollegen des Schornsteinfegerhandwerks waren im Schulungszentrum der Innung Altmark, in Tangerhütte zu Gast. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Ehrenobermeister der Schornsteinfeger-Innung Magdeburg wurde 90 Jahre |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Motto des 11. Landesverbandstages: „Energieberatung mit dem Schornsteinfeger, ein wichtiger Schritt für die Zukunft“ |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
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Die Schornsteinfeger-Innung Erfurt wurde am 21. November 1898 in Nordhausen gegründet und blickt auf eine lange Tradition zurück. So waren in nunmehr über einem Jahrhundert viele Kollegen ehrenamtlich für ihre Innung aktiv und es ist klar, dass eine solch traditionsreiche Innung auch heute noch Traditionen pflegt. Als Ausdruck ihres Traditionsbewusstseins wurde zum 110-jährigen Bestehen der Innung Erfurt eine Innungsfahne von Mitgliedern und Sponsoren gestiftet. Detailliert ist sie auch im Fahnenbuch des ZIV auf Seite 152/153 beschrieben. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Einen neuen Brennwertkessel überreichte die Schornsteinfeger-Innung Südthüringen zu ihrer Jahreshauptversammlung im Mai dem BTZ ROHR – KLOSTER der Handwerkskammer Südthüringen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Der Thüringer Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks beteiligte sich am 15. Juni 2002 zum wiederholten Male an der Thüringer Ausbildungsbörse. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Der langjährige Leiter der Technik in der Buderus-Niederlassung in Goslar/Harz, Eckerhardt Metzner, ging im Mai 2002 in seinen wohlverdienten Ruhestand. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
Die aktuelle Energiepolitik ist nicht ganz unschuldig an einem neuen Phänomen. In Scharen strömen Menschenmassen in den Fachhandel und kaufen Holzfeuerstätten. Im Glauben an vollwertige Zusatzfeuerstätten werden sie – ohne einen Gedanken an den Wärmebedarf zu verschwenden – an unbenutzte Schornsteine angeschlossen. Teilweise vollkommen überdimensioniert, teilweise auch funktionsuntüchtig, manchmal sogar akut brandgefährdend. Wer denkt denn noch an den Abriss des halben Schornsteinkopfes vor 3 Jahren. Der Gefahr trotzend erhitzen diese „Verbrennungsanlagen“ nicht nur das Wohnzimmer oder den Dachstuhl, als angenehmer Nebeneffekt entsorgt der ein oder andere heimlich seinen Unrat. Erst beim ersten Rauchgasaustritt erinnert man sich an seinen Schornsteinfeger. Dieser soll dann alles richten. Hier in Mitteldeutschland ist im Vorfeld eine Genehmigung und bei Inbetriebnahme eine Abnahme durch den Bezirksschornsteinfegermeister notwendig, nur freiwillig möchte sich niemand daran erinnern. Beim Verkauf dieser Feuerstätten wird leider selten darauf hingewiesen. Ein Ofen ist ein modernes Wohnassessoir und ultrachic. So wird der Verstoß gegen geltendes Bauordnungsrecht zur Selbstverständlichkeit. Im Nachhinein offenbart der Bezirksschornsteinfegermeister, eigentlich neutraler Partner des Betreibers, die traurige Botschaft der Über- oder Unterdimensionierung der Feuerstätte, im schlimmsten Falle die Untauglichkeit des Schornsteins. Meist entdeckt er diese Zeitbomben aber erst ein Jahr später. Bleibt zu beten, dass in der Zwischenzeit niemand zu Schaden kommt. Hier ist öffentliche Aufklärungsarbeit dringend nötig. Vielleicht ist es an der Zeit, über eine jährliche Kundenzeitschrift nachzudenken. Apotheker oder Energieversorger zeigen dieses beispielhaft. Es gibt aber auch den Besuchermagneten „mitteldeutsche Handwerksmesse“ in Leipzig. Parallel zur „Haus-Garten-Freizeit“ Messe findet sie vom 15. bis 23. Februar 2003 statt. Auch diesmal werden die mitteldeutschen Schornsteinfeger wieder mit einem Messestand vertreten sein, um zukünftige Betreiber neuer Kaminöfen richtig zu beraten. Insofern gewinnt diese Messe einen immer höheren Stellenwert |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
"Welches Geräusch tolerieren Sie lieber – eine Kreissäge oder einen Ventilator? |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
"Bei Hellstrahlern handelt es sich um eine spezielle Form von Feuerstätten, bei denen die Wärmeabgabe hauptsächlich durch Wärmestrahlung erfolgt. Anders als bei Dunkelstrahlern werden die Abgase in der Regel ohne Abgasanlage über eine mechanische Raumentlüftung abgeführt. Die Abgase können jedoch auch über eine Abgasanlage abgeführt werden. Die wesentlichen Punkte zur Verwendung sind in der jeweiligen Installationsanleitung und im DVGW Arbeitsblatt G 638/I, Ausgabe März 1991 geregelt. Dieses Arbeitsblatt wird momentan überarbeitet. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
"Technologie zur Verbrennung von Biomasse |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
Unter diesem Motto sah die Schifferstadt Roßlau am Wochenende des 11. bis 13. Oktober „Schwarz“. Doch gemeint war damit keine schlimme Nachricht, sondern 17 junge Damen, die eines gemeinsam hatten, den Beruf des Schornsteinfegers. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
Feuchtigkeit in Gebäuden führt zu Pilzbefall und Materialzerstörung und beeinträchtigt die Gesundheit. Bausanierer und Maler haben Schwierigkeiten mit feuchtem Mauerwerk. Zu hohe, aber auch zu niedrige Feuchtigkeit bei der Lagerung und Bearbeitung von Holz beim Innenausbau bringt Qualitätsprobleme: Möbel, Fenster, Türen verziehen sich, Riemen- oder Parkettböden schwinden oder quellen. Die Lösung dieser Messaufgabe ist der neue Feuchte-Messkoffer von Testo. Er enthält vier Messgeräte, die gebraucht werden, um in der Holz- oder Bauwirtschaft Feuchte sowie Temperatur (mit Kontakt und berührungslos) zu messen und den Taupunkt zu berechnen. Alles zusammen im robusten Alu-Koffer zum günstigen Komplettpreis. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
Extrem lichtempfindlich, klein und wasserdicht |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
Vitoplus 300 – |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
"Messe für Sanitär, Heizung, Klima & Gebäudeautomation (SHKG) in Leipzig |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
"Innungsversammlung mit Vorstandswahlen im RP Leipzig |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
Im schon traditionell festlichen Rahmen fand am 02. 10. 2002 die diesjährige Meisterfeier für 406 Jungmeister aus 16 Gewerken im Gewandhaus zu Leipzig statt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
Feierliche Übergabe der Gesellenbriefe in der Innung Leipzig |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
Die mittlerweile 3. überarbeitete Auflage der Loseblattwerk-Sammlung von Dr. Max-Jürgen Dohrn, dem ehem. Leiter der Rechtsabteilung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und des Deutschen Handwerkskammertages, wird derzeit an die Abonnenten versandt. Die nunmehr 29. Auflage (1084 Seiten) incl. Ordner kann natürlich auch komplett über den Erich Schmidt Verlag (www.erich-schmidt-verlag.de) zum Preis von 49,80 EURO bezogen werden. (ISBN 3 503 02570 7) |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
"Klaus Niemand hat über viele Jahre die Geschicke des Schornsteinfegerhandwerks in Sachsen-Anhalt maßgeblich mit bestimmt. Vier Jahre davon als Landesinnungsmeister, in denen er viel erreichen konnte. Somit war es nicht verwunderlich, dass sich zu seiner Verabschiedung aus dem Ehrenamt am 07. Oktober zahlreiche Gäste die Ehre gaben, die Klaus Niemand für sein langjähriges Wirken als Landesinnungsmeister danken und ihn würdig aus dem Ehrenamt verabschieden wollten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
"Praktischer Leistungswettbewerb der Handwerksjugend |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
"Die Tage und Nächte während des Katastrophenalarms und der Evakuierung verbrachte ich im Krisenstab der Stadt Kemberg. Einen Schornsteinfegerbetrieb gab es für mich während dieser Zeit nicht. Zumal auch mein Geselle Thomas Uhlisch als Kamerad der FFW ebenfalls evakuiert war und mit seinen Kameraden an den Dämmen der Elbe im Einsatz war. Viele Dörfer unseres Kehrbezirkes waren ebenfalls evakuiert oder es waren zumindest die Brenner der Ölheizungen ausgebaut. Zum Glück sind wir aber nicht „nass“ geworden. Jetzt waren wir wieder Schornsteinfeger und mussten feststellen, dass die ausgefallenen Arbeitstage bis Weihnachten nicht mehr aufzuholen sind. Ähnlich erging es meinem Kollegen Gerry Kring in Jessen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
"Auf der Innungsversammlung am 22. 11. 2002 in Halle/Peißen wurde das Amt des Obermeisters und des stellvertretenden Obermeister neu besetzt. Dies machte sich erforderlich, weil der bisherige Obermeister Thomas Keindorf (Halle/S.) für dieses Vorstandsamt nicht mehr zur Verfügung stand. Die Gründe hierfür liegen in seiner Funktion als Vizepräsident und amtierender Präsident der Handwerkskammer Halle/Saale und den damit geltenden Satzungsregeln. Für die Arbeit die Thomas Keindorf in unserer Innung als Obermeister geleistet hat, möchten wir uns im Namen aller Mitglieder und des Vorstandes bedanken. Er formte diese Innung vom Gründungstag der Großinnung im Februar 1995 bis zum Tage der Neuwahl im November 2002. Der Kollege Keindorf bleibt aber weiterhin dem Berufsstand erhalten. Er wurde im August 2002 um Landesinnungsmeister gewählt, was wiederum Satzungskonform ist. Die Innung und der Vorstand wünscht ihm in diesem Amt auch weiterhin viel Erfolg. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
Nach einjähriger Pause fand in diesem Jahr bei der Handwerkskammer Magdeburg wieder ein Meisterprüfungsvorbereitungslehrgang statt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
Am 5. und 6. Oktober fand der alljährliche Thüringentag in Sonneberg statt. Das Schornsteinfegerhandwerk, als beliebter Aussteller, wollte auch in diesem Jahr wieder präsent sein. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
Vom 27. bis 29. September 2002 fand zum zweiten Mal die Messe „Haus und Technik“ auf dem Messegelände in Erfurt statt. Der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Thüringen lies es sich natürlich nicht nehmen, durch einen eigenen neuen Messestand Präsenz zu zeigen. Ziel ist es gewesen, den Besuchern durch aktive Kundenansprache das Schornsteinfegerhandwerk in Sachen Kompetenz, Qualität und Service darzustellen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
"Neue innovative Wege der Schornsteinfeger-Innung Erfurt mittels eines Workshops |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 46 |
Masserberg, Austragungsort der 23. Internationalen Deutschen Skilanglaufmeisterschaften für Schornsteinfeger/Kaminkehrer am 7. und 8. Februar 2003 |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 47 |
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Wer hätte das gedacht: In der Tat pilgerten Tausendschaften nach Leipzig auf die mitteldeutsche Handwerksmesse und blieben am Stand der Schornsteinfeger stehen – als wäre >>DER SCHORNSTEIN<< ein Prophet. Nun konnte die geballte „Besatzung“ des mitteldeutschen Schornsteinfegerhandwerks eine wahrhaft wirklich sehr gute Beratung bieten. Unzählige Bürger nutzten die Gunst der Stunde, sich umfassend über das Heizen mit Holz zu informieren. Aber nicht nur das: Die mitteldeutschen Schornsteinfeger leisteten auch Aufklärungsarbeit. Dank an dieser Stelle allen Standbetreuern im Namen der drei Landesinnungsmeister. Aber Heizen mit Holz bzw. allgemein festen Brennstoffen birgt Gefahren, die vor Jahren abwinkend als lächerlich abgetan wurden. Moderne Feuerungsanlagen erforderten moderne Abgassysteme. Diese wurden allerdings in der unmittelbaren Strömungsrichtung von damals stillgelegten Rauchschornsteinen installiert. Dass sich tatsächlich ein Eigenheim-Bauherr einen „altmodischen“ Kamin einbauen würde, konnte sich die Fachwelt damals scheinbar nicht vorstellen. Werden doch schließlich immer noch neue Regelwerke am momentan geglaubten Endstadium der menschlichen Erkenntnis bemessen, ohne Einkalkulation eventueller „Rückbesinnungen“. Nun passiert genau das, wovor das Schornsteinfegerhandwerk seit Jahren warnt: Die Kollision moderner Heiztechnik mit dem Grundbedürfnis eines jeden Menschen, dem Erlebnis Feuerstätte. In jedem steckt schlussendlich ein geheimer Pyromane, wohl dem der das Feuer mit einer Feuerstätte bezähmt. Aus genau diesem Grunde sah sich die Fachzeitschrift DER SCHORNSTEIN dazu veranlasst, Grundregeln zu veröffentlichen, die moderne und klassische Abgasmündung in Einklang bringen. Lesen Sie bitte unbedingt die Beiträge ab Seite 4. Aber nicht nur das Heizen mit Holz erfreut sich wachsender Beliebtheit. Auch die Hausschlachtung gewinnt wieder an Attraktivität. Räucherkammern werden wieder in Betrieb gesetzt und ganze Gemeinden laben sich an Opa´s neuem gesunden Öko-Hausschwein. Was beim Betrieb häuslicher Räucherkammern unbedingt zu beachten ist, erfahren Sie in dieser Ausgabe. Alte Normen wurden in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bau und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt ausgewertet. Jahrhunderte Bewährtes hat es meist in sich. Anderes Thema: Die größte Gaudi im Schornsteinfegerhandwerk ist unbestritten die alljährliche Skilanglaufmeisterschaft. In diesem Jahr fand sie in Masserberg in Thüringen statt. Unzählige schwarze Schneespalter schnallten sich die schmalen Bretter an, um dem DSV zu zeigen, was eine Harke ist. Gäbe es im deutschen Sport einen Preis für Zunftspektakel, bekämen ihn wahrscheinlich die schwarzen Skihasen. Es widerspricht jedweder Erklärungskunst, dieses Spektakel in Worte zu fassen. Es geht einfach nicht. Man muss dabei gewesen sein, um sich eine Meinung zu bilden. In diesem Sinne freuen sich die Teilnehmer und Organisatoren schon auf die kommende schwarzwinterliche Saison. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 47 |
Ministerpräsident Böhmer eröffnete Messe Umweltministerin Wernicke informiert sich über den Energiepass „Das gesamtdeutsche Politikmanagement muss die besondere wirtschaftliche Situation der neuen Bundesländer berücksichtigen,“ forderte der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Wolfgang Böhmer, am Samstag (15. 2. 2003) bei der Eröffnung der mitteldeutschen Handwerksmesse in Leipzig. Böhmer hat die Schirmherrschaft für die Messe inne, die zum sechsten Mal stattfindet. In seiner Ansprache forderte er „eine Steuergesetzgebung, die das Handwerk überleben lässt“. Kritisch äußerte er sich zur Ökosteuer, weil sie „für das Handwerk jeden Kilometer verteuert“, und zu den Überlegungen, die Vermögensteuer wieder einzuführen. Ausdrücklich hob der Ministerpräsident den mitteldeutschen Charakter dieser Messe und die erfreulichen Beispiele der länderübergreifenden Kooperation hervor. „Diese Messe kann den Wirtschaftskreislauf nicht erschaffen, doch sie kann ihn beschleunigen und steuern,“ betonte Josef Rahmen, Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH, in seiner Ansprache. Er bezeichnete die mitteldeutsche Handwerksmesse als „riesige Vitrine der Leistungskraft des Mittelstands“ und nannte sie ein „Pflichtprogramm für aktive Unternehmen“. Der sächsische Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, Dr. Martin Gillo, würdigte den Meisterbrief als „Garant für Spitzenprodukte“. Die Meisterrolle solle verstärkt als Zeichen für Top-Qualität genutzt werden. Die mitteldeutsche Handwerksmesse vom 15. bis 23. Februar 2003 auf dem Leipziger Messegelände zeigt die Innovationskraft eines traditionsreichen Wirtschaftsbereichs am Beginn des 21. Jahrhunderts. 240 Aussteller aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und dem südlichen Brandenburg präsentierten ihr Leistungsspektrum. In der fünfjährigen Geschichte der Messe hat der Stand des Schornsteinfegerhandwerks eine gute Tradition. Bereits im zweiten Jahr wird unser Stand unter der Schirmherrschaft der Bildungsstätte des mitteldeutschen Schornsteinfegerhandwerks e.V. organisiert. Dem aktuellen Trend folgend hat sich das Erscheinungsbild des Schornsteinfegerstandes gewandelt. Hauptaugenmerk liegt jetzt auf umweltfreundliches Heizen mit Holz. Das wir mit diesem Thema voll ins Schwarze getroffen haben, wurde durch den nicht abreißen wollenden Besucheransturm deutlich. Mehr als 75% aller Anfragen bezogen sich auf Zusatzfeuerstätten. Als Grund für dieses Phänomen kommt nach einer nicht repräsentativen Umfrage den steigenden Energiepreisen eine tragende Rolle zu. An zweiter Stelle rangieren die momentanen politischen Ereignisse. Auch die Umweltministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Petra Wernicke, hat diesen Trend erkannt. Als Gast des Präsidenten der Handwerkskammer Halle, Thomas Keindorf, hat sie sich am Stand des mitteldeutschen Schornsteinfegerhandwerks über den sächsichen Energiepass informiert. Das Schornsteinfeger mit dieser Initiative nicht nur Glück bringen, sondern aktiven Umweltschutz leisten, davon ist die Ministerin überzeugt. Bleibt zu hoffen, dass der konsequente Vollzug der EnEV auch in Sachsen-Anhalt in absehbarer Zeit Realität wird. Fazit: Nach fünf Jahren ist die mitteldeutsche Handwerksmesse mit 160 000 Besuchern eine Schlüsselveranstaltung für die regionale Wirtschaft. Der Stand des Schornsteinfegerhandwerks ist Dank des hohem Engagement der betreuenden Kollegen ein beliebter Anziehungspunkt für neutrale Beratung rund ums Heizen, aber auch immer stärker als Ratgeber für sinnvolle Energiesparmaßnahmen. Torsten Kiel |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 47 |
Gasfeuerstätte und Festbrennstoff-Feuerstätte an nebeneinanderliegenden Schornsteinzügen – was ist zu beachten? Der Trend zur Zusatzfeuerstätte, welche oft mit Holz betrieben werden, ist im häuslichen Wohnbereich in letzter Zeit deutlich zu erkennen. Dies ist hinsichtlich der Verwendung von natürlich nachwachsenden Rohstoffen und der daraus resultierenden niedrigen Umweltbelastung eine erfreuliche Entwicklung. Bei der Planung und Errichtung solcher Feuerstätten gibt es einiges zu beachten. Der nachfolgende Beitrag soll einen Überblick und eine Planungshilfe geben für den Fall, dass die Abgasabführung einer Gasheizung und der Festbrennstofffeuerstätte über benachbarte Schornsteinzüge erfolgt (Bild 1). Bild 1: Abgasleitung neben Rauchschornstein Bei der Betrachtung von Bild 1 stellt sich die Frage was ist, wenn neben einem Schornstein, an dem Feuerstätten für feste Brennstoffe angeschlossen sind, eine Abgasleitung eingebaut ist? Die Gasfeuerstätte darf auch bei raumluftunabhängiger Betriebsweise keine Abgase von anderen Feuerstätten ansaugen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 47 |
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Einbau von Abgasleitungen für Feuerstätten mit Verbrennungsluftversorgung über den Ringspalt Erfolgt der Einbau einer Abgasleitung in einen vorhandenen, zuvor mit festen Brennstoffen betriebenen Schornsteinzug sollte es nicht dazu kommen, dass verunreinigte Verbrennungsluft in das neu installierte Gerät gelangt. Saubere Verbrennungsluft ist die Grundlage für einen störungsfreien Betrieb und ein langes Leben einer Feuerstätte. Verunreinigte Verbrennungsluft als Ursache für verstärktes Auftreten von Korrosionsschäden und Störungen an Feuerstätten veranlasst dazu, nachfolgend die Hinweise in den Montage-, Betriebs- und Bedienungsanleitungen von namhaften Herstellern, die eigens auf diese wichtige Voraussetzung hinweisen, zu zitieren. VIESSMANN Vor der Montage muss der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister prüfen, ob der zu verwendende Schacht geeignet und zulässig ist. Schächte, an denen vorher Öl- oder Festbrennstoffkessel angeschlossen waren, müssen durch den Schornsteinfeger gründlich gereinigt werden. Es dürfen keine lösbaren Ablagerungen (insbesondere Schwefel- und Rußrückstände) auf der Innenoberfläche des Schornsteins verbleiben ... BUDERUS Wird über einen bestehenden Schornsteinschacht Verbrennungsluft angesaugt, so ist der Schornstein grundsätzlich vom Bezirksschornsteinfegermeister reinigen zu lassen. Das gilt insbesondere dann, wenn dort vorher Ölfeuerstätten oder Feuerstätten für feste Brennstoffe angeschlossen waren. Ist nach erfolgter Reinigung eine erneute Staubbelastung durch brüchige Schornsteinfugen zu erwarten, so sind geeignete Gegenmaßnahmen (z. B. Ausschleudern) zu treffen. VAILLANT Bei ehemals ölbefeuerten oder mit festen Brennstoffen befeuerten Schornsteinen, die zur Verbrennungsluftzufuhr genutzt werden sollen, wird empfohlen, dass der Schornsteinfeger den in Frage kommenden Zug überprüft und reinigt, bevor die Abgasleitung installiert wird. Ist eine ausreichende Reinigung/Überprüfung des Schornsteins nicht möglich (z. B. aufgrund konstruktiver Gegebenheiten), so sollte die Anlage raumluftabhängig betrieben werden. BRÖTJE Schächte, die zuvor als Schornsteine für Öl- oder Feststoff-Feuerungsanlagen dienten, dürfen nicht verwendet werden. An den Innenwänden der Schornsteine haftet Ruß, der mit Schwefel und Halogenkohlenwasserstoffen belastet ist. Der Ruß kann mit der Verbrennungsluft in den Kessel gelangen und zur Korrosion führen. JUNKERS Bei Abgasführung von Öl- und Festbrennstofffeuerstätten ist eine gründliche mechanische Reinigung erforderlich. Die Innenoberflächen der Schachts sind zu versiegeln, um Ausdünstungen von Rückständen im Mauerwerk zu vermeiden (z. B. Schwefelanteile). SIEGER Es darf keine Verbrennungsluft über einen bestehenden Schornsteinschacht angesaugt werden, wenn Öl-Feuerstätten oder Feuerstätten für feste Brennstoffe angeschlossen waren oder wenn eine Staubbelastung durch brüchige Schornsteinfugen zu erwarten ist. Frank Hampe Technischer Innungswart Schornsteinfegerinnung im KB Halle/Saale |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 47 |
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Ist die häusliche Räucherkammer heute noch zeitgemäß? In unserer ländlichen Gegend hier in der Altmark, wo das Leben auch heute noch in gemäßigten Bahnen verläuft, wo auf den Straßen das Autofahren noch Spaß macht. Auch die geplante Autobahn, die das flache Land durchschneiden wird, würde der Schönheit unserer Gegend keinen Abbruch machen, wo Rauch von Ofenheizung die Luft schwängert, wo kaum Tourismus Urlauber in Scharen ansiedelt, hier ist das Leben noch lebenswert. So sagen es viele Landwirte und beherzigen ihr Tun: es wird Gemüse angebaut, es wird Spargel geerntet, es werden Pferde gezüchtet und Schafe und Schweine geschlachtet. In den großen Hofstellen, wo das Altenteil noch bewohnt ist, weil Großvater auch noch was zu sagen hat, da wird wieder geräuchert. Ob Wurst oder Speck, die alte Räucherkammer auf dem Boden muss wieder herhalten. Opa sagt, in der Räucherkammer ist doch die große Blechklappe im Schornstein, wo der schwarze Mann in den Kamin klettern muss. Ja, so war das bis zur Wende. Dann kam die Öl- oder Gasheizung und der alte Schornstein blieb unbenutzt, weil Wurst und Speck aus großen Industriebetrieben kam. Das Gemüse kam aus Holland und Spanien, Südfrüchte aus Übersee. Und die Räucherkammer ? – sie blieb zwar erhalten, aber ist sie noch zu gebrauchen für die alten Gewohnheiten, die wieder neu mit Leben erwachen: Fragen wir den Schornsteinfeger und die Bauaufsichtbehörde Die Räucherkammer für den privaten Gebrauch ist ein Bauwerk meist innerhalb eines Gebäudes, sie ist im rechtlichen Sinne eine Feuerstätte, in der aber Fleisch und Wurstwaren durch Rauch konserviert und dadurch geschmacklich verfeinert und für den Verzehr aufbereitet wird. Welche baulichen Anforderungen werden gestellt, um eine alte Räucherkammer wieder voll funktionstüchtig und gebrauchsfähig erscheinen zu lassen, welche brandschutztechnischen Forderungen sind einzuhalten und wo finden wir Hinweise zu den Forderungen? Nach Durchsicht des Textes der Feuerungsverordnung (FeuVO vom 22. November 1996 (GVBl. LSA S. 362, zuletzt geändert am 14. 12. 2001 (GVBl. LSA 56/2001) ist festzustellen, dass der Begriff Räucherkammer nicht enthalten ist. Man könnte die DIN 18895 – Feuerstätten für feste Brennstoffe zum Betrieb mit offenem Feuerraum zur Entscheidungsfindung mit heranziehen, ebenfalls kann die Definition Abgasanlage in Betracht gezogen werden. In der alten Deutschen Bauordnung von 1958 sind Hinweise zur Räucherkammer in den §§ 79–83 enthalten, die im Wesentlichen der heutigen Gesetzgebung nicht widersprechen. Schornsteine und Räucherkammern unterliegen je nach Landesrecht der Kehrpflicht nach KÜO/KÜVO. Aufstellungsempfehlung* 1. Die Errichtung oder Aufstellung von häuslichen Räucherkammern oder Stahlräucherschränken ist verboten: – auf Spitzböden – auf Böden oder in Räumen, wo brennbare Stoffe gelagert werden – in Bodenräumen, mit einer brennbaren Dacheindeckung (Rohr, Stroh, Holzschindeln). 2. Das Aufstellen von Stahlräucherschränken in Räumen oder auf Dachböden ist unter folgenden Bedingungen gestattet: – sie müssen auf einer feuerfesten Unterlage (F 90) stehen und mit einer Wand (F 90) von 150 mm Höhe allseitig umwehrt sein. Das lichte Maß der 150 mm hohen Seitenwände muss zu allen Seiten des Räucherschrankes mindestens 150 mm betragen. 3. Die Abstände vom Räucherschrank müssen allseitig betragen: – zu verputztem (F30) Holzwerk 250 mm – zu unverputztem oder unverkleideten Holzwerk 500 mm. 4. Bautechnische Forderungen Aus der Sicht des Brandschutzes ist eine sichere Inbetriebnahme dieser Anlagen gewährleistet, wenn mindestens die nachfolgenden Anforderungen eingehalten werden: 1. Die Fußböden, Wände und Decken von gemauerten Räucherkammern müssen mindestens dem Feuerwiderstand F 90 entsprechen. 2. Auflagerungen zur Aufnahme der Spieße müssen nichtbrennbar sein. Die Spieße aus Holz müssen astfrei sein und dürfen keinen Drehwuchs haben. Die Fasern müssen parallel zum Schnitt verlaufen. Für Spieße ist möglichst gewachsenes Holzmaterial zu verwenden. 3. Die Türen sind dichtschließend aus nichtbrennbaren Materialien zu fertigen und müssen in einen Falz schlagen, der seitlich und oben 30 mm und unten 10 mm betragen muss. Vorhandene Türen aus Eichenholz müssen innen mit Blech beschlagen sein. Es muss eine Schwelle mindest in einer Höhe einer Ziegelsteinflachschicht vorhanden sein. Bei brennbaren Böden vor der Räucherkammertür ist eine Vorlage aus nichtbrennbarem Material vorzusehen. Die Lüftungsöffnungen müssen mit einem dichten Drahtgeflecht versehen sein. 4. Zur Aufnahme des Schmokfeuers ist ein Schmokherd mit einer Seitenhöhe von 400 mm zu errichten, der einen eigenen Boden und Wände aus F 90 haben muss. Er ist mit einer nichtbrennbaren dachförmigen Abdeckplatte zu versehen, deren Schräge 60 Grad nicht überschreiten darf. Die Abdeckplatte ist gegen Abgleiten vom Schmokherd zu sichern und ist so herzurichten, dass das auf die Platte eventuell tropfende Fett nicht in das Schmokfeuer gelangen kann, evtl. zusätzlich sichern, durch Aufkanten der tiefliegenden Ränder der Platte. 5. Die gemauerte Räucherkammer muss unmittelbar, d. h. ohne Zwischenschaltung von Rauchrohren, mit dem Schornstein in Verbindung stehen. Der Anschluss zum Schornstein ist mit einem Reinigungsverschluss zu versehen, um Falschluftzuführung nach dem Benutzern der Räucherkammer zu verhindern. 6. Bei Räucherkammern für Haushalte dürfen Rauch- und Abgas (Abluft-Wrasen) gemeinsam mit einer Feuerstätte aus dem gleichen Bereich (Haushalt) in einen Schornstein geleitet werden. 7. Eine häusliche Räucherkammer sollte nachfolgende Abmessungen nicht überschreiten: – Höhe 2200 mm – Breite 1500 mm – Länge 2500 mm (lichte Maße). *Literaturhinweis: Auszüge aus dem Handbuch für Ehrenamtliche Beauftragte der Staatlichen Bauaufsicht (Berlin, Februar 1987), Auszug aus dem ehemaligen Arbeitsgrundlagenkatalog der Schorn-steinfeger (Bezirk Magde-burg) und der Bauordnung aus dem Jahr 1958, sowie der Zuarbeit und Durchsicht durch das Ministerium für Bau und Verkehr Sachsen-Anhalt, Herr Dipl.-Ing. G. Schablinski (12. März 2003). Günther Schoppenhauer |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 47 |
Neuartiges, umweltfreundliches und kostengünstiges Verfahren zur Reinigung von Küchenabluft-Anlagen Die Reinigung und Wartung raumlufttechnischer Anlagen stellt einen wesentlichen Faktor beim vorbeugenden Brandschutz dar. Inzwischen wurde die EG-Richtlinie 93/43 EW in eine Bundeshygieneverordnung umgesetzt und rechtskräftig. Herkömmlich wurden und werden noch zum größten Teil solche Raumlufttechnischen-Anlagen (RTL-Anlagen) mit Hochdruckwasserstrahlern gereinigt. Diese Methode bringt teilweise ein nicht zufrieden stellendes Ergebnis und ist mit Risiken behaftet. Es gibt dabei keine Garantie für einen schadenfreien Ablauf bei der Reinigung. Durch hohen Wasserdruck und aggressive Chemikalien kommt es immer wieder zu Schäden an diesen Anlagen. Besonders dem hohen Druck halten die Anlagen nicht stand und werden undicht. Ein weiterer Nachteil bei dieser alten Methode besteht darin, dass nicht alle Bereiche, wie z. B. Steigleitungen und lange Kanalabschnitte, erreicht werden. Die neue Methode des INERTIONS-TROCKENDAMPFVERFAHRENS scheint sich gegenüber der herkömmlichen Methode, der Reinigung mit Hochdruckreinigern, durchzusetzen. Für diese Reportage beobachteten wir das Unternehmen Tip Top aus Halle bei diesen Tätigkeiten. Der Schornstein: Herr Zima, was hat das denn mit dem Trockendampf nun auf sich? Lothar Zima (Tip Top): Das Verfahren hat wesentliche Vorteile. Es reinigt mühelos alle Bereiche der Anlage, auch schwer zugängliche Abschnitte werden dabei nicht vergessen. Es können keine Wasserschäden an Einrichtungen und Gebäuden entstehen, und es schont alle empfindlichen Verbindungsstellen der Anlage sowie ihre Verzinkung. Der Schornstein: Ja aber für Dampf braucht man bekanntlich Wasser. Ohne dies geht es nicht. Wo kommt der trockene Dampf denn her? Lothar Zima (Tip Top): Wasser brauchen wir schon, aber das Verfahren ist umweltgerecht im Einklang mit dem WHG § 19 und verbraucht nur ca. zwei Prozent der Wassermenge gegenüber den herkömmlichen Verfahren. Dadurch verkürzt sich die notwendige Reinigungszeit und der Betreiber braucht vor Beginn der Reinigung keinerlei Kücheneinrichtung räumen oder demontieren. Der Schornstein: Und wie kommt der trockene Dampf nun in die letzten Winkel der RLT Anlagen? Lothar Zima (Tip Top): Dies erreichen wir durch den konsequenten nachträglichen Einbau von Revisionsklappen. Nur so werden alle Abschnitte der Anlagen für eine spätere Kontrolle zugänglich. Der Schornstein: Was ist mit der Chemie? Lothar Zima (Tip Top): Erst einmal werden durch die umweltfreundlichere Trockendampfmethode stark fettverschmutzte Küchenabluftanlagen umweltgerecht und kostengünstig gereinigt. Das ist ein wesentlicher Vorteil. Die von uns verwendete Chemie ist biologisch abbaubar und steht im Einklang mit dem Wasserhaushaltsgesetz. Der Schornstein: Somit bietet ihr Verfahren allen Betreibern von RLT-Anlagen, ohne Mehrkosten, die aktuellen Umweltschutzmaßnahmen konsequent umzusetzen und einzuhalten? Lothar Zima (Tip Top): Genau, umweltgerecht und kostengünstig. Reinigungsvorgang: Zuerst wird der vorhandene Ventilator vom Stromnetz getrennt. Danach erfolgt die Abdichtung der Dunstabzugshaube, Grill, Friteuse und anderer Kücheneinrichtungen mit Schutzfolie. Anschließend wird eine Überprüfung vorhandener Ablaufstutzen und Revisionsklappen vorgenommen. Sind diese nicht vorhanden werden sie in der notwendigen Anzahl eingebaut. Danach erfolgt die Bedampfung der Anlage in entsprechenden Anschnitten der senkrechten und waagerechten Luftleitungen. Im Anschluss wird die angefallene Fettflotte beseitigt. Während der Bedampfung erfolgt die Reinigung der Innenfläche der Dunstabzugshaube, der Fettfilter und des Ventilators. Zum Schluss erfolgen noch notwendige optische Reinigungsleistungen. Um den Betriebsablauf in den zu reinigenden Objekten nicht zu behindern, erfolgt diese im Wesentlichen in den Nachtstunden, an Schließtagen und in den frühen Morgenstunden. |
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Raab-Abgassysteme in Leichtbauweise |
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Universell oder modellbezogen „Sicher rauf & wieder runter!“ – unter diesem Motto präsentiert die Wiekor Dachprodukte GmbH aus dem fränkischen Langenzenn zwei neue Schneefang- und Trittsicherheitssysteme für das geneigte Dach. Das System Universal kann modellunabhängig mit dem gesamten umfangreichen Pressdachziegelsortiment und dem Falzbiber des Unternehmens kombiniert werden. Der Lagerbestand bei Dachdeckern und Händlern lässt sich damit überschaubar und kostensparend organisieren. Für den anspruchsvollen Bauherrn und die perfekte Optik auf dem Dach gibt es außerdem modellbezogene Schneefang- und Trittelemente, passend zu den Ziegelmodellen L 15, Z 15 und Z 18 S sowie zur Sachsenpfanne Gloria. In puncto Montagekomfort und Sicherheit unterscheiden sich beide Systeme nicht. Das Trittflächenset besteht jeweils aus Laufrosten in 41 oder 86 cm Breite, die beim universalen System von Alu-Druckguss-Bügeln sowie stählernen Grundhaltern getragen werden. Die Auflageflächen der Halter auf den Dachziegeln sind vollflächig gummiert. Im modellbezogenen Trittsystem bestehen sowohl die Bügel als auch die der Deckung angepassten Pfannen aus hochwertigem Alu-Druckguss. Durch die Profilierungen gewährleisten die Roste eine rutschfeste Trittsicherheit und verhindern mit ihren großen Öffnungen wirkungsvoll Schneeablagerungen im Winter. Ablagern soll sich der Schnee vielmehr an den neuen Schneefanggittern, die analog zu den Tritten mit Grundhalter und Aufsatz (Universal) beziehungsweise mit Pfanne und Aufsatz (modellabhängig) befestigt werden. Die Schneefanggitter sind 20 cm hoch und 3 m lang. Das pulverbeschichtete Alu-Druckguss-Material gewährleistet auch hier eine hohe Tragfähigkeit bei geringem Eigengewicht und eine hohe Korrosionssicherheit. Die Schneefänge und Tritte beider Systeme sind jeweils für Dachneigungen von 22° bis 65° geeignet und werden in den klassischen Dachfarben rot, braun und anthrazit angeboten. Lieferungen in Sonderfarben sind möglich. Die Systeme mit anerkannt hoher Qualität sind nach DIN 516 durch die BauBG geprüft. |
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SKOBIFIX® 30 ist Schacht- und Abgasleitungssystem in Einem. Die einzelnen Elemente aus Schaumkeramik und Polypropylen lassen sich mit wenigen Handgriffen zusammensetzen und wiegen weniger als ein Kasten Bier. SKOBIFIX® ist ein völlig neuartiges Material aus Schaumkeramik. Die Skoberne Schornsteinsysteme GmbH hat mit diesem Werkstoff eine ganze Serie von Schachtsystemen für Abgasleitungen und Schornsteine entwickelt. Die Systeme eignen sich für alle möglichen Feuerungsarten. Egal, ob mit Holz, Pellets, Kohle, Öl oder Gas geheizt werden soll, es gibt jeweils eine entsprechende Schacht- oder Schornstein-Lösung. SKOBIFIX® 30 eignet sich für Feuerstätten bis zu einer Abgastemperatur von 120 °C und einer Leistung bis zu 35 kW. Die abgasführende Leitung im Inneren des Schachtes besteht aus einem schwerentflammbaren Kunststoff, dem Polypropylen (PPs). Außen umgibt die Abgasleitung ein Mantel aus Schaumkeramik. Diese Ummantelung garantiert den gesetzlich vorgeschriebenen Feuerwiderstandsschutz von 30 Minuten bei Gebäuden mit geringer Bauhöhe (Ein- bis Zweifamilienhäuser). Der Ringspalt zwischen äußerer Schale und der Abgasleitung im Schachtinneren sorgt für die Hinterlüftung des Systems. Die Vorteile der patentierten Schaumkeramik werden bei allen vier Systemen optimal ausgeschöpft: Mit 75% Gewichteinsparung gegenüber herkömmlichen Materialien wiegt ein SKOBIFIX®-Element weniger als ein Kasten Bier. Die Schacht-Teile sind maximal ein Meter hoch. Sie lassen sich mit wenigen Handgriffen zusammensetzen und verkleben. Der Monteur spart erhebliche Arbeitszeit und der Hausbesitzer eine Menge Geld. Ein SKOBIFIX®-Schachtsystem kann ohne Probleme direkt vom Heizraum aus gewartet werden. Ausstiegsöffnungen auf dem Dach mit Stand- und Trittrosten für den Kaminkehrer sind nicht erforderlich. Apropos Wartung: Alle Skoberne Schornstein- und Schachstsysteme sind geprüft und bauaufsichtlich zugelassen. Architekten und Planer, die Abgasrohre und Kamine am liebsten hinter der Wand verstecken, profitieren von den kleinen Abmessungen (260 x 150 mm) der SKOBIFIX®-Systeme. Auch sind zusätzliche Verkleidungen oder Halterungen nicht erforderlich. Last but not least sind die Systeme aus Pfungstadt sehr sicher. Die Kombination von Polypropylen schwerentflammbar und der neu entwickelten Schaumkeramik garantiert eine hohe Betriebssicherheit. |
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Für Kontrollmessungen an Heizungsanlagen brauchen Schornsteinfeger künftig nicht mehr ihr großes Rauchgas-Anlaysegerät mitzuschleppen, das alle möglichen Messgrößen im Abgas und rund um die Heizungsanlage erfasst. Sicher genügt ihnen als Zweitgerät das neue testo 325 XL. Es erfüllt alle Anforderungen zur Kontrolle von Gasthermen und Ölbrennern. testo 325 XL erfasst alle relevanten Messgrößen. Die CO-Messung ist sogar TÜV-geprüft? Das macht testo 325 XL zum Referenzgerät. Die Plus-Vorteile: 1. CO-Messung TÜV-geprüft! 2. O2-Zuluft-Messung, Ringspalt-Messung, 3. sehr bedienerfreundlich (z. B. Eingänge von unten), 4. beleuchtetes Display ist leicht ablesbar, 5. Akkuladung im Gerät, 6. hoher CO-Bereich (0...4.000 ppm), 7. 2 DP Druckmessbereiche, 8. integrierter Speicher für 20 Messblöcke, 9. bis zu 6 Brennstoffarten frei wählbar. Und das alles zu einem attraktiven Preis. Das neue Rauchgas-Analysegerät testo 325 XL ist zu beziehen im Fachhandel. |
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Verkürzte Bauzeiten sowie eine schnelle, einfache und sichere Montage – diese Vorteile bietet die Produktinnovation der bis zu 7,5 Meter langen geschosshohen Neubauschornsteine der Erlus Baustoffwerke AG. Mit der neuen Schornstein-Generation, die zudem flexibel eingesetzt werden kann und sich kostendämpfend auswirkt, rundet der Neufahrner Baustoffhersteller das Produktprogramm im Bereich Kaminbaustoffe für alle Brennstoffe und Heizungsanlagen ab. Die ein- oder zweizügig erhältlichen Schornsteine bestehen aus maximal drei biegesteifen, im Werk bereits vormontierten Elementen; die Abzüge werden in Rasterlängen zwischen 1 bis 7,5 Metern hergestellt. |
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Ausbau und Modernisierung der Produktion in Seekirchen Der Name Windhager steht seit 1921 für moderne Heizkessel-Technologie, die in erstklassiger Qualität in Österreich gefertigt wird. Heute gehört das Familienunternehmen aus Seekirchen (b. Salzburg) mit zu den namhaften Herstellern von Wärmeerzeugern in Europa. In drei Produktionsstandorten und vier Niederlassungen beschäftigt das Unternehmen 440 Mitarbeiter, die 2002 einen Nettoumsatz von 50,4 Mio. E erwirtschafteten. Um der positiven Absatzentwicklung bei Festbrennstoff-Feuerstätten Rechnung zu tragen, wurden im Jahr 2001 bereits 870.000 E in die Modernisierung und den Ausbau der Produktionsstätte investiert. Als das Unternehmen kurz darauf trotzdem an seine Platz- und Kapazitätsgrenzen stieß, entschloss sich die Geschäftsleitung zur Erweiterung von Werk 3 in Seekirchen. In nur sechs Monaten wurde daraufhin – durch den Anbau einer 110 Meter langen Stahlhallenkonstruktion – eine Halle mit 6.200 m² Produktionsfläche geschaffen. Bemerkenswert ist ferner die Tatsache, dass während der gesamten Umbauphase die Heizkessel-Fertigung im Werk 3 nie stillstand. Neben der Kapazitätserweiterung legte man vor allem Wert auf die Modernisierung der Produktionsanlagen. „Um im europäischen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben sind Flexibilität und Wirtschaftlichkeit eine der Grundvoraussetzungen“, so Gernot Windhager, Geschäftsführer des Unternehmens. „Wir sind jetzt in der Lage, verschiedene Heizkesseltypen unabhängig und ohne aufwendige Umrüstungen auf eigenen Produktionsstraßen zu fertigen.“ Die Fertigungskapazität konnte von ursprünglich 8.000 auf nun insgesamt 20.000 Einheiten gesteigert werden. Darüber hinaus lassen sich auch kleine Losgrößen flexibel und wirtschaftlich herstellen. Kernstück der Produktionsanlage ist ein Stanz-Laser-Zentrum mit Anbindung an ein automatisiertes Blechlager. Es ermöglicht rund um die Uhr das Stanzen aufwendiger Konturen. CNC-gesteuerte Schweißautomaten mit spezieller Rauchgasabsaugung steigern nicht nur die Produktivität sondern garantieren auch optimale Arbeitsbedingungen. Das neue Werk 3 konnte am 7.März diesen Jahres im Rahmen einer offiziellen Feierstunde eingeweiht werden. Zur Realisierung der Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen wurde ein Investitionsvolumen von insgesamt 10,9 Mio. E eingesetzt. |
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Wöhler auf der ISH 2003 Auf dem Messestand der Wöhler Messgeräte – Kehrgeräte GmbH, Bad Wünnenberg, drehte sich auch zur ISH 2003 wieder alles um Mess-, Inspektions- und Reinigungstechnik. Einen wichtigen Eckpfeiler des Messeauftritts bildete die technische Weiterentwicklung des bekannten Abgasanalysencomputers Wöhler A 97. Darüber hinaus stellte der Wöhler BlowerCheck BC 21 einen weiteren Beweis für die Fähigkeit des Unternehmens dar, komplizierte Messverfahren einfach und fehlerfrei handhabbar zu machen. Das kompakte Gerät vereinfacht die Messung zur Einhaltung von Grenzwerten für die Luftdichtheit der Gebäudehülle gemäß der kürzlich in Kraft getretenen Energieeinsparverordnung (EnEV) erheblich. Er führt die komplette Messung auf Knopfdruck automatisiert durch und hilft damit, eventuelle Baumängel frühzeitig zu erkennen. Der Bediener wird menügesteuert durch den Messvorgang geführt. Zur besseren Übersicht zeigt ihm das große Grafik-Display ständig alle aktuellen Mess- und Rechenwerte auf einen Blick an. Eventuell nötige Eingaben erfolgen je nach Bedarf flexibel über die Touch-Screen-Tastatur. Ergänzend wurde für diesen Anwendungsbereich außerdem ein neuartiges Ultraschall-Lecksuch-Gerät unter der Typbezeichnung Wöhler UL 23 vorgestellt. Abgerundet wurde das Engagement in Frankfurt durch die Präsentation des neuen Wöhler-Web-Shops, der durch ein umfangreiches Serviceangebot überzeugt. |
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Zu einem guten Heizkonzept gehört ein mehrzügiger Schornstein Wer glaubt, beim Bau seines Hauses auf den Schornstein verzichten zu können zahlt nach Meinung zahlreicher Experten drauf. Immobilienprofis und Makler bewerten das Vorhandensein eines mehrzügigen Schornsteins sogar als verkaufsförderndes Argument. „Das gute Stück“ rechnet sich in Sachen Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz und Versorgungssicherheit allemal. Mit einem dreizügigen Schornstein lassen sich darüber hinaus moderne Heizkonzepte unter Berücksichtigung fossiler und regenerativer Energieformen realisieren. Die Solarenergie ist ebenso zu integrieren wie das gemütliche Holzfeuer im Wohnraum. All dies schafft Unabhängigkeit in der Energiewahl und gewährleistet über das ganze Jahr hinweg eine günstige und flexible Wärmeversorgung. Neben diesen Aspekten bietet ein moderner Schornstein – sozusagen serienmäßig – den erforderlichen Brand- und Schallschutz. Der nachträgliche Einbau einer Abgasanlage ist hingegen umständlich und meistens teuer. Bei der Neubauplanung sollte deshalb nicht auf den Schornstein verzichtet werden. Weitere Informationen gibt es auch unter www.proschornstein.de im Internet. |
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Außergewöhnliche Dinge werfen außergewöhnliche Schatten voraus. Die Fachzeitschrift DER SCHORNSTEIN stiftet 2003 zum ersten Mal den Black-Online-Award. Verleihen wird er den 3 besten Schornsteinfeger-Internetseiten Deutschlands. Die drei Gewinner dürfen ihre Internetseite ein Jahr lang mit der Award-Plakette zieren, erhalten eine Urkunde und eine Überraschung. Sinn der Aktion ist natürlich auch der Ansporn, diese Seiten attraktiver zu gestalten. Internetseiten sind wie Visitenkarten eines Unternehmens. Als Dienstleistungsunternehmen wird auch der Bezirksschornsteinfegermeister an dieser Entwicklung nicht vorbeikommen. Geht es heutzutage weniger darum, via Internet seine Waren zu verkaufen, vielmehr klicken sich die Kunden aus Neugier auf diese Handwerksseiten. Nach der Preisvergabe durch die Jury werden die drei besten Internetseiten in unserer Fachzeitschrift detailliert vorgestellt, um wichtige Features und Innovationen auszuwerten. Insofern fördert der Black-Online-Award sogar die Qualitätssteigerung der individuellen Internetpräsentationen unseres Handwerks. Bewerben können sich ALLE deutschen Bezirksschornsteinfegermeister selbst auf www.derschornstein.de. |
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des mitteldeutschen Schornsteinfegerhandwerks Seit Ende vergangenen Jahres betreibt die Bildungsstätte des mitteldeutschen Schornsteinfegerhandwerks eine neue Internetpräsenz. Besonderes Augenmerk liegt hier auf der aktuellen Termindatenbank, in der alle stattfindenden Schulungen chronologisch aufgeführt sind. Der Nutzer dieser neuen Internetseite kann in dieser Termindatenbank die betreffende Schulung anklicken und erhält einen ausdruckbaren Vordruck mit allen Details (Beginn, Ende, Besonderheiten). Bestehende Elemente der alten Internetpräsenz wurden übernommen. So finden sich auf dieser Seite auch die aktuellen Luftbilder des Objektes und der virtuelle Rundgang. Über eine Eingabemaske kann mit dem Schulverein direkt Kontakt aufgenommen werden. Die Seite „Aktuelles“ informiert stetig über die Neuheiten rund um die Bildungsstätte und deren Leistungsspektrum. www.schornsteinfeger-schulverein.de |
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Der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen-Anhalt plante schon länger eine Aktualisierung seiner Internetseiten. Insbesondere beobachtete er dabei des System „Schornicentral“ von der Innung im Kammerbezirk Halle. Diese komplexe Datenbankanwendung ermöglicht dem Anwender die Pflege seiner Internetseite, ohne die Programmierung zu beherrschen. Ziel war es aber, ein derart komplexes System zu entwickeln, mit dem die Innungen und der Landesinnungsverband an einem Strang ziehen – quasi ihre Synergien gegenseitig zu nutzen. So entstand ein neuartiges Datenbanksystem, welches große Ähnlichkeiten zu den großen Nachrichten-Internetseiten von t-online hat. Mit mehreren hundert Datenbanken und doppelt soviel Datenbankanwendungen verknüpft das System alle Eventualitäten. Hauptaugenmerk bei der Gestaltung war der Gedanke, wie sieht der Nutzer diese Seite. Der User, der unsere Seite besucht, hat nicht immer Ahnung vom Schornsteinfegerhandwerk. Darum ist der erste Eindruck der Wichtigste. Auf dem ersten Blick ist deutlich erkennbar, hier bin ich beim Schornsteinfegerhandwerk. Apropos Schornsteinfegerhandwerk. Was macht eigentlich der Schornsteinfeger. Warum muss er zum Messen kommen. Wie oft wird mein Schornstein gefegt. Zu all diesen Fragen und noch mehr findet der User unkompliziert und leicht verständlich Antwort. Und wer ist der zuständige Schornsteinfeger für meinen Wohnort? Eine Suchmaschine gibt auch auf diese Frage eine schnelle Antwort. Adresse, Telefonnummer und e-mail-Adresse des Bezirksschornsteinfegermeisters werden angezeigt und können ausgedruckt werden. Auf der Startseite werden immer die zuletzt geänderten bzw. neu eingestellten Beiträge angezeigt. So wird sichergestellt, dass die Startseite ständig den aktuellsten Geschehen angepasst ist. |
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Ministerialrat Doering zu Gast bei Kreismeisterversammlung Auf der jährlichen Zusammenkunft der Kreismeister des Landes Sachsen-Anhalt mit dem Vorstand des LIV konnte als Gast Herr Ministerialrat Doering, Referatsleiter des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit im Land Sachsen-Anhalt begrüßt werden. Der Landesinnungsmeister, Thomas Keindorf, schilderte in seinem Bericht den Weg der Verhandlungen zu den Geschäftskosten 2003. Er machte deutlich, dass die momentane Situation im Schornsteinfegerhandwerk mit gleichbleibenden Gebühren zu 2002 den Betriebsinhabern weh tut. Der mit den drei Obermeistern der Mitgliedsinnungen während der Verhandlungen abgesprochene Weg, keine Konfrontation mit der derzeitigen Landesregierung zu suchen, wurde aber eingehalten. Nach Ansicht der Ehrenamtsträger hätten derartige Aktionen keine Aussicht auf Erfolg. Im Gegenteil hätten sie die Verhandlungsposition zu den Geschäftskosten 2004 nur verschlechtert. Der Landesinnungsmeister appellierte an alle Kreismeister, ihre Kollegen nochmals auf korrekte Ausführung aller Tätigkeiten durch sie und ihre Mitarbeiter hinzuweisen. Hohe Qualität ist eine der wichtigsten Säulen in unserem Handwerk. Als weitere wichtige Zielsetzung für 2003 bezeichnete Keindorf, bundesweit die Aus- und Weiterbildung in allen Bereichen praxisbezogener durchzuführen. Im Anschluss stand der Bericht des LIM zur Diskussion. Diese Gelegenheit nutzte auch Herr Doering, um Ausführungen auf die Zukunft des Schornsteinfegerhandwerks aus seiner Sicht darzustellen. Er betonte, dass die Bundesregierung um den Wert des Schornsteinfegerhandwerks weiß. Man denkt diesbezüglich nicht an Veränderungen, trotz Beschwerden und Forderungen gegen das so genannte Schornsteinfegermonopol. Der Unmut der Bürger spitzt sich durch die Kostenstruktur und steigenden Gebühren in allen Bereichen, nicht nur beim Schornsteinfegerhandwerk, zu. Der Unmut wird aber am Schornsteinfegerhandwerk ausgelassen, da es vor Ort greifbar ist. Herr Doering bedauerte die falsche Pressemitteilung durch das Ministerium. Es sollte in der Pressemitteilung zum Ausdruck gebracht werden, dass höhere Kosten auf das Schornsteinfegerhandwerk zukommen. Leider wurde diese Aussage falsch umgesetzt. In den weiteren Berichten der Vorstandsmitglieder wurde unter anderem vom Technischen Landesinnungswart Ingo Wilsdorf Aussagen zu möglichen neuen Tätigkeiten durch das Schornsteinfegerhandwerk erläutert. Umfangreiche Zuarbeit (Dokumentation, Schulung) für Vorbereitung und Argumentation dieser Tätigkeitsbereiche wie Kontrolle der Brennstofflagerung und Vollzug der EnEV sind von Bedeutung. Großes Augenmerk muss aber auch auf eine qualitativ hochwertige Durchführung und Dokumentation der schon jetzt durchgeführten Arbeiten und der dabei vorgefundenen Mängel durch jeden einzelnen Kollegen sein. Während des Berichtes des Landesberufsbildungswartes Siegfried Hampe sprachen sich die Kreismeister für eine Verlegung der Meisterprüfungsvorbereitungskurse und der Meisterprüfung nach Mörtitz aus. |
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Auf der außerordentlichen Vollversammlung der Handwerkskammer Halle (Saale) wurde Bezirksschornsteinfegermeister Thomas Keindorf aus Halle zum Präsidenten der Handwerkskammer Halle gewählt. Das Ergebnis der Wahl des Präsidenten konnte eindeutiger nicht sein. Von 35 anwesenden Vollversammlungsmitgliedern erhielt der ehemalige Vizepräsident der Arbeitgeberseite, Thomas Keindorf, bei einer Enthaltung das Vertrauen als Präsident. Zum neuen Vizepräsident der Arbeitgeberseite wurde im zweiten Wahlgang mit großer Stimmenmehrheit Malermeister Frank Hey aus Bernburg gewählt. In seiner Rede an die Vollversammlung dankte der Präsident für das in ihn und die anderen neugewählten Handwerkskollegen gesetzte Vertrauen. Er versicherte, mit ganzer Kraft für das Wohl des Handwerks zu streiten. Unmittelbar nach der Vollversammlung trafen sich 200 Gäste zum Neujahrsempfang der Handwerkskammer Halle (Saale). Im Hans-Sachs-Saal und im Rainer-Döring-Saal kam es zu vielen guten Gesprächen, zu Begegnungen zwischen Politik und Handwerk, Wirtschaft und Bildung. Der Einladung in die Kammer waren Wirtschaftsminister Horst Rehberger und Justizminister Curt Becker gefolgt. Halles Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler und zahlreiche Ehrengäste gaben sich ein Stelldichein. In seiner Rede zum neuen Jahr versicherte Präsident Keindorf den Gästen seinen aktiven Einsatz für das Handwerk. Er forderte die Politik auf, endlich aus ihrem Schattendasein herauszutreten und dem Mittelstand und damit dem Handwerk Chancen zu geben. Die Leistungsträger müssen Motor der Marktwirtschaft sein und nicht ins Abseits gedrängt werden. Wir wünschen dem Landesinnungsmeister des Landes Sachsen-Anhalt für seine verantwortungsvolle Aufgabe als Präsident der Handwerkskammer Halle immer eine glückliche Hand zum Wohle des Handwerks. |
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Zwischen Naumburg und Zeitz, direkt an der B 180 liegt das 1000-Seelen-Städtchen Stößen. Im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl dürften aus diesem Ort die meisten Schornsteinfeger in der ganzen Gegend hervorgegangen sein. Das lag vor allem an der Werbung von zwei Lehrern. In den Jahren zwischen 1910 und 1940 bewarben sie das Schornsteinfegerhandwerk als eine Möglichkeit, auch mit wenig Eigenkapital eine sichere Existenz aufzubauen. So sind von den Jahrgängen 1901–1929 bisher 15 Stößener bekannt, die den Beruf des Schornsteinfegers erlernt haben. In der Heimatstube soll dieses Kapitel der Stadtgeschichte nun endlich mit einer kleinen Dokumentation dargestellt werden. Bei meinen Recherchen bin ich bald an Erinnerungsgrenzen gestoßen. Deshalb frage ich hiermit alle, die sich an jemanden erinnern können, der aus Stößen als Schornsteinfeger hervorgegangen ist. Für jeden Namen und Hinweise auf den weiteren beruflichen Werdegang bin ich dankbar. Vielleicht gibt es Dokumente, Bilder oder ähnliches. In einem Lied, das für die Stößener Schornsteinfeger im Jahre 1908 gedichtet wurde, werden die Namen Conrad, Schroeter, Dauer, Lange, Bauer, Lützkendorf, Friedrich, Stolze, Böhme und Töpel genannt. Viel mehr als die Namen sind nicht bekannt. Weiter heißt es in diesem Lied: Gesellen und Stifte, wer nennt uns die Namen, Die ferner aus unserem Städtchen noch kamen, Sie alle, sie trugen vom Nautzschkestrand Die schwarz(rote) Flagge durch´s ganze Land. Wer weiterhelfen kann, der melde sich bitte bei BSM i. R. Gerhard Schweigel Töpferstraße 2 06667 Stößen Tel: 034445/20431 |
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Am 07. und 08. Februar fanden die 23. Internationalen Deutschen Skilanglaufmeisterschaften für Schornsteinfeger und Kaminkehrer statt. Masserberg, als Austragungsort, empfahl sich als hevorragender Gastgeber. Ein halber Meter Schnee tat sein übriges dazu. Die gut organisierten Skispiele, durch die Innung Erfurt in Verbindung mit der SG Rennsteig Masserberg e.V., sahen zahlreiche „Schwarze“ am Start. Hohe Aufmerksamkeit genossen die Kollegen im Kehranzug und dazugehörigen Werkzeug. Am Freitag fand das Training der Teilnehmer statt. Die Loipe und das Wetter meinten es gut mit dem schwarzen Mann. Traditionell wurden dann am Abend die Startnummern übergeben. Prominenter Besuch war auch zugegen. Die Biathletin, Simone Greiner-Petter-Memm hat diese Veranstaltung von Anfang bis Ende begleitet. An der Meisterschaft, der etwas anderen Art, haben 115 Starter teilgenommen. Nicht nur Schornsteinfeger, sondern Ehepartner und deren Kinder, wollten in der Loipe ihre Leistungen unter Beweis stellen. Sonnabend wurden als erstes die Einzelwettbewerbe durchgeführt. Rund 250 Zuschauer waren angereist, um die Glücksbringer anzufeuern und sich dabei vielleicht auch selbst ein Quäntchen Glück einzufangen. Als Höhepunkt stand am Nachmittag der Staffelwettbewerb an. Achtzehn Mannschaften nahmen teil. Für Spannung war also bis zum Schluss gesorgt. Das Team „Niederbayern 1“ belegte den ersten Rang. Die einzelnen Ergebnisse sind unter www.sport-masserberg.de abrufbar. Die Mitteldeutschen Teilnehmer können sich aber mit ihren Siegen und Platzierungen durchaus sehen lassen. Bei der Abendveranstaltung wurden dann die Pokale verliehen. Neben den einzelnen Grußworten, sagte Bürgermeister Friedel Hablitzel, dass die Schornsteinfeger seiner Gemeinde Glück gebracht haben. „Wir haben jetzt endlich genügend Schnee, dass es sicher auch noch für die bevorstehenden Ferien reicht,“ freute er sich. Ein großes Lob an die Verantwortlichen, die am Gelingen beteiligt waren, denn diese Veranstaltung war nicht nur organisatorisch vom feinsten. |
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Am 29. 11. 02 fand im Rahmen einer Feierstunde der Schornsteinfegerinnung Ostthüringen, die Freisprechung der Gesellen im Innungshaus Schönborn statt. Die frischgebackenen Gesellen Danny Ziegenbein, Frank Fleischer und Christian Müller erhielten zu diesem Anlass ihre Schmuckbriefe, im Beisein ihrer Lehrmeister. Die Innung Ostthüringen pflegt diese Tradition schon mehrere Jahre. Im Kaminzimmer wurden den Junggesellen einige Ratschläge für die weitere Zukunft mit auf dem Weg gegeben. Innungsobermeister Andreas Schmidt wünschte den neuen Facharbeitern einen guten Start ins Berufsleben und viel Erfolg bei der Bewältigung zukünftiger Aufgaben, die nunmehr vor ihnen steht. Gesellenausschussvorsitzender Frank Jensch |
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Zweite Bildungs- & Ausbildungsmesse im Unstrut-Hainich-Kreis Die Schornsteinfeger im Unstrut-Hainich-Kreis, unter der Führung des stellvertretenden Innungsobermeister der Innung Erfurt, Hartmut Schilling, nahmen vom 28.–30. 11. 02 an dieser Messe in Mühlhausen teil. In Sachen Bildung sollte unser Leistungsspektrum dargestellt werden. Zielgruppe der Veranstaltung waren junge Menschen, die noch auf der Suche nach ihrem beruflichen Weg in der Erstausbildung sind. Auch für Neuorientierung, in Form des 2. Bildungsweges für die Erwachsenenbildung, wurden Interessenten gesucht. Wir, als Dienstleister, wollten den Besuchern erläutern, für was das Schornsteinfegerhandwerk steht. Edgar Giese und Udo Bohn konnten sicherlich so manche Neugier der Standbesucher wecken. PW Jens Rödiger |
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Ministerpräsident und Ehrenschornsteinfegermeister Dr. Bernhard Vogel wurde 70 Jahre jung Anlässlich des 70. Geburtstages des Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen besuchte der Landesinnungsmeister Ulrich Eller, Innungsobermeister der Innung Erfurt Thomas Menge und PW Jens Rödiger das Geburtstagskind in der Staatskanzlei. Sichtlich erfreut war Dr. Bernhard Vogel, dass seine Kollegen in der traditionellen Berufskleidung als kleine Überraschung erschienen. Neben der Übergabe von kleinen Präsenten wünschten wir vor allem Gesundheit und Schaffenskraft. Ulrich Eller Landesinnungsmeister |
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Dieses Rauchrohr einer zurzeit unbenutzten Einzelfeuerstätte ist eine Zeitbombe. Vom Brandschutzabstand zur Zwischendecke einmal ganz abgesehen, kommt es im Falle einer unbedachten Inbetriebnahme der Feuerstätte unweigerlich zur Katastrophe. Foto: BSFM Martin Fehn |
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Das klassische Beispiel eines versotteten Schornsteines Foto B. Zahn |
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Schornsteine, die längere Zeit unbenutzt waren und keinen Regenschutz erhielten, neigen dazu, feucht zu werden. Im schlimmsten Falle kommt bei vorbelasteten Schornsteinen zu einer Durchfeuchtung oder Versottung. Hier im Bild zu sehen ist ein extremer Moosansatz im Schornstein idealer Nährgrund von Birkenpollen geworden. Daraus wächst heute eine Birke. Der Anschluss einer Feuerstätte ohne vorherige Prüfung durch den Schornsteinfeger wäre hier der sichere Vergiftungstod. |
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Hier sind Funktionsstörungen vorprogrammiert. Die feuchte Wand gibt`s gratis dazu. Foto B. Zahn |
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Schimmelpilze sind leider häufige Untermieter, wenn die Wohnraumlüftung unberücksichtigt bleibt. Häuser werden saniert und hermetisch abgedichtet. Der Störfaktor Mensch bleibt außer Betracht. Eine vierköpfige Familie PRODUZIERT am Tag bis zu 10 Liter Wasser! (Transpiration, Atemfeuchtigkeit, Baden, Duschen, Pflanzen, Kochen....) |
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Auch so kann man die Ansicht einer Fassade gestalten. Foto B. Zahn |
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Hier entdeckte der Schornsteinfeger eine überaus leichtsinnige Abgasentsorgung auf dem Dachboden. Eine Zustimmung hierzu erteilte er nicht. Glück, dass er diese Anlage sofort stillegte, um Gefahren vorzubeugen. Das toxische Abgas breitete sich auf dem gesamten Dachboden aus und sucht sich den Weg durch Undichtheiten in andere Räume, zum Beispiel in das darunterliegende Bad. |
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Wie stehen Sie zur „Glaubensfrage“ Gussdom oder Stahlhaube bei Kamineinsätzen? Aufgrund individueller Kundenwünsche sind die Hersteller gezwungen, Kamineinsätze zukünftig den Feuerstätten anzupassen und nicht umgekehrt. Eine Marktübersicht über die neuen Kamindesigns wartet mit großen Überraschungen auf. Die klassische Kaminform weicht dem Design eines modernen Möbelstücks. Hier kommt noch viel Bewegung in den Markt. Betrachtet man beispielsweise die futuristischen Lobbykamine von Boley, die allerdings hauptsächlich mit Gas betrieben werden, ist das Zeitalter des klassischen Rauchfangs abgelaufen. Aber auch Produkte der Firma Wodtke offenbaren ihren Designerstempel. Die Designherausforderung Kamin erlebt ihre Renaissance im 3. Jahrtausend und erhebt den Kamin zum Kultobjekt schlechthin. Kein anderes Wohngestaltungselement lässt sich in so vielen Variationen mit Raffinesse proportionieren und kommt uns trotzdem wie selbstverständlich vor. Selbst das absurdeste Kunstwerk gewänne als Feuerraum-Umrandung seinen Liebhaber. Klassische Kamine mit gewagter bunter Umrandung prägen ebenso die aufregend neue Kamindomäne wie ausgesprochene Kaminskulpturen, welche vom Haus nur den nötigen Witterungsschutz zu erhalten scheinen. Um dieses Thema zu vertiefen, interviewten wir Dr. Heinrich Göddecke, Präsident der europäischen Schornsteinhersteller-Vereinigung ECA. Anderes Thema: Die Handwerkskammern laufen Sturm gegen die Pläne der Bundesregierung. Mal ehrlich, dieser vom Gesamthandwerk als absurd eingestufte Plan ist nicht nur realitätsfremd, sondern auch höchst bedenklich. Entledigt sich die Bundesregierung mit dem Wechsel Erwerbsloser aus der Arbeitslosigkeit in die Selbstständigkeit nebenbei nonchalant auch noch ihrer Fürsorgepflicht: Als selbstständiger Unternehmer zahlt man nicht in die Arbeitslosenversicherung ein und ist bei einem Scheitern auch nicht anspruchsberechtigt. Jeder gescheiterte Selbstständige ist ein Arbeitsloser weniger – zumindest statistisch. Gravierender ist hierbei aber die Förderung von Jugendarbeitslosigkeit: Welcher selbstständige Frisör will denn nun noch Azubis ausbilden, wenn diese nach der Lehrzeit mit Papas Geld den eigenen Salon aufmachen? Hier wird das Versagen der Industrie dem kleinen Mittelstand in die Schuhe geschoben. Lesen Sie bitte unbedingt die Fakten der mitteldeutschen Handwerkskammern. Internet: Der BLACK ONLINE AWARD löste schon eine kleine Massenhysterie im Internet aus. Aufgemerkt und mitgemacht bewarben sich Dutzende BSM, von denen es 18 in die Vorauswahl schafften. Die Nominierungskriterien waren eigentlich banal, brauchten die Bewerber hierfür eigentlich nur ein Foto von sich auf ihrer eigenen Webseite. An dieser doch so unscheinbaren, aber immerhin so wichtigen Eigenschaft mangelte es auf sehr vielen Seiten. Sind es doch Menschen, die diesen Beruf ausmachen und so findet man auf manchen Seiten kein einziges Fotos vom Meister, Gesellen, Lehrling, rußverschmierten Glücksbringer, seiner Ortschaft von oben etc. p. p. Wir müssen diese Internetpräsenzen immer aus der Sicht eines Kunden sehen und bewerten. Ein Spiegelblick reicht nicht aus. In erster Linie besucht hier ein Mensch eine Webvisitenkarte eines Menschen, wenn auch mit staatlichem Auftrag. Den Gewinnern hiermit einen herzlichen Glückwunsch. |
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"Kaminfeger: Liberalisierung verteuert die Heizungskontrolle In den meisten Kantonen profitieren die Kaminfeger von einem staatlich geschützten Monopol – die Hauseigentümer allerdings auch. Denn wo das Monopol dem freien Konkurrenzkampf wich, stiegen die Preise erstaunlicherweise um bis zu 20 Prozent. Markus Kellenberger mkellenberger@ktipp.ch Als Hausbesitzer Guy Jehl aus Basel die Rechnung für die Reinigung seiner Heizung und eines Holzofens sah, lüpfte es ihm den Deckel: „Der Kaminfeger war höchstens 15 Minuten im Haus“, sagt er. „Da sind 186 Franken entschieden zu viel.“ Das findet auch der angeschwärzte Kaminfeger-Meister Fred Senn, „falls mein Mitarbeiter tatsächlich nur eine Viertelstunde dort war.“ Der verrechnete Tarif entspricht nämlich einer guten Arbeitsstunde. Zusammen mit dem verärgerten Hausbesitzer und dem Gesellen will Senn den Fall jedoch minutiös besprechen, denn „irgendwas kann da nicht stimmen“. Senn ist auf die Zufriedenheit seiner Kunden angewiesen. In Basel-Stadt herrscht unter den Schwarzen Männern seit gut zehn Jahren nämlich der freie Wettbewerb. Das gilt auch in den Kantonen SH, SZ, ZG und ZH. Sie alle haben im Interesse des freien Marktes in den 90er Jahren das Kaminfeger-Monopol abgeschafft. Vorteil: Nicht die Gemeinde, sondern der Hausbesitzer bestimmt, wer seine Heizung kontrolliert und entrußt. Passt ihm der gebotene Service nicht, bestellt er für die nächste obligatorische Heizungskontrolle einen andern Kaminfeger. Nachteil: In allen fünf liberalisierten Kantonen sind die Kaminfeger-Rechnungen markant teurer geworden – teils bis zu 20 Prozent im Vergleich zu den alten Monopol-Tarifen. Wo das Monopol herrscht, schreiben die Gemeinden den Kaminfeger-Tarif vor. Dieser deckt pauschal alle Nebenkosten wie Büro und Anfahrtsweg ab. Und weil der Kaminfeger bei seiner Arbeit sowieso in den Kamin schaut, ist er – ebenfalls im Tarif inbegriffen – auch gleich im öffentlichen Auftrag unterwegs, um die Einhaltung der Feuerpolizei- und Luftreinhalte-Vorschriften zu kontrollieren. Im Gegenzug darf er bestimmen, wann und wo er seine Runde macht. So kann er ganze Quartiere in einem Aufwisch erledigen, das spart Zeit und Weg. Im liberalisierten Markt hingegen richtet sich der Kaminfeger nach den Kundenwünschen. „Er fährt deshalb kreuz und quer durch die Gegend“, erklärt Armin Keller, Präsident des Schwyzer Kaminfegermeister-Verbandes. „Das ergibt längere Wege und mehr unproduktive Stunden.“ Den Kunden werde dieser Mehraufwand individuell berechnet. Das bedeute, dass „die Zeiten vorbei sind, wo der Kaminfeger für den abgelegenen Hof gleich teuer war wie für den Bewohner eines Einfamilienhaus-Quartiers“. Kommt dazu, dass der Kaminfeger als freier Unternehmer nicht mehr für die Kontrolle der gesetzlichen Sicherheits- und Umweltvorschriften für Heizungsanlagen zuständig ist. Das müssen die Behörden in den entmonopolisierten Kantonen nun alle paar Jahre selber machen. Den Hausbesitzer kostet das zusätzlich zum Kaminfeger jedes Mal bis zu 250 Franken. Genau aus diesen Gründen hat das Luzerner Kantonsparlament das Thema „Liberalisierung im Kaminfegerwesen“ letzten Sommer vom Tisch gewischt. Und auch im Kanton Bern, wo in den letzten Jahren das Kaminfeger-Monopol wankte, besinnt man sich um. „Nach unseren Beobachtungen“, so Christoph Lienert von der Berner Gebäudeversicherung, „ist das Monopol für alle wohl die günstigste Lösung.“ Zu diesem Schluss kommen übrigens auch die Wettbewerbskommission und der Eidgenössische Preisüberwacher – und als höchste Instanz sogar das Bundesgericht. Im Interesse der Brandverhütung und des Umweltschutzes hält es das Kaminfeger-Monopol auch in Zeiten der Privatisierungs-Euphorie für sinnvoll und schützenswert. " |
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Interview mit Dr. Heinrich Göddeke, einem Experten in Sachen Feuerungs- und Abgastechnik |
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"KMH*: „Die im Gesetzentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums angedachte Reduzierung der Vollhandwerke um zwei Drittel wäre kontraproduktiv für den Standort und wird keine neuen Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen. Bundesregierung betreibt Augenwischerei.“ Dass Deutschland mit 9,3 Prozent im EU-Vergleich (12,3 Prozent) eine relativ niedrige Selbstständigenquote aufweist, sagt über die Qualität der Unternehmen und die bereitgestellten Arbeitsplätze nichts aus. Deutlich wird dies, wenn man analysiert, welche Länder in der EU die höchsten Selbstständigenquoten aufweisen. Mit fast 30 Prozent führt Griechenland, gefolgt von Italien, Portugal und Spanien. Ursächlich für die Höhe der Quoten in den südeuropäischen Ländern ist das Fehlen von Industriearbeitsplätzen, die hohe Quote ist ein Indikator für einen niedrigeren wirtschaftlichen Entwicklungsgrad. Fazit: Die wahre Ursache für die niedrige Selbstständigenquote in Deutschland ist der im EU-Vergleich weit überdurchschnittliche Anteil von Erwerbstätigen in der Industrie. Dieser Fakt belegt nicht eine spezifische Schwäche, vielmehr dokumentiert er die Leistungsfähigkeit der deutschen Industrie. Wenn letztere schwächelt, kann das Handwerk mit seiner Organisationsstruktur nicht schuld sein. Aber genau dies geschieht zurzeit in Deutschland. Politische Gallionsfiguren – also so genannte neudeutsche Superminister, wollen die im europäischen Vergleich sehr fortschrittliche Handwerksordnung aufweichen, um das Heer an Arbeitslosen in die Selbstständigkeit zu führen. Der deutsche Meisterbrief steht für nachweislich kompetente Betriebsführung, Qualität und Nachhaltigkeit und genießt weltweiten Ruhm. Volkswirtschaftlich ist er eine wirkungsvolle Orientierungshilfe für die Nachfrage nach individuellen Produkten und Leistungen. Auch die Leistungsfähigkeit der Industrie beruht nicht zuletzt auf Vorleistungen des Handwerks, sei es als Zulieferer oder in seiner Funktion als „Ausbilder der Nation“. Dass das Handwerk ein maßgeblicher Träger der Kultur der Selbstständigkeit ist, geprägt durch eine qualifizierte Aus- und Fortbildung, von der die gesamte Volkswirtschaft profitiert, wird hier nonchalant übersehen. Die von der Bundesregierung angestrebte Erhöhung der Anzahl an Handwerksbetrieben gleicht einer Enthauptung des mittelständischen Arbeitgebers. Stellenabbau und Minibetriebe sind logische Konsequenz erbitterten Kampfes um die verbliebenen Restkunden, die noch legal Unternehmen beschäftigen können. (Beamte und Politiker) Schwarzarbeit nimmt zu. Zusätzlich müssen aber noch die aus den letzten Handwerksbetrieben entlassenen Arbeitskräfte auch noch in die Selbständigkeit folgen, sonst wären statistisch ja nur Arbeitsplätze vernichtet worden. Vielleicht sollte die Politik über den ältesten Grundsatz des Kapitalismus nachdenken: Vor dem Gewinn kommt die Investition. Man kann eine Kuh nicht schlachten, bevor man sie aufzog und fütterte. Die Massenpilgerung in die Selbstständigkeit wird aber nachhaltig zusätzliche Ausbildungsplätze vernichten: Für den Frisörmeister bedeuten diese neuen Pläne, dass er besser mit 62 Jahren einen Lehrling ausbildet, da dieser ja schon nach der Ausbildungszeit die eigene Konkurrenz darstellt. Denn wenn eine dem Erfolg nachhastende Regierung die Meisterqualifikation abschafft, ist die Frage nach der 10-jährigen Tätigkeit auch bald obsolet. Ausnahmen zur Ausübung eines Handwerks ohne Meisterbrief Es ist ja nicht so, als würden die Kammern eine Selbstständigkeit aufgrund fehlenden Meisterbriefes verweigern, wie es in der Öffentlichkeit dargestellt wird. Fakt ist: Die Deutsche Handwerksordnung ist unterteilt in eine so genannte Anlage A, in der 94 Vollhandwerke enthalten sind. In diesen Bereichen ist die Ausübung des Handwerks nach Erlangung einer Meisterprüfung möglich. Darüber hinaus besteht die Handwerksordnung aus einer weiteren Anlage B. Dies sind 57 handwerksähnliche Gewerbe, für die man keinen Qualifikationsnachweis braucht. Die Ausübung eines Handwerkes ohne eine Meisterprüfung in einem Anlage A- Vollhandwerk ist schon immer unter folgenden Voraussetzungen möglich: 1. Ausnahmegenehmigung Eine Ausnahmegenehmigung in die Handwerksrolle mit oder ohne Auflagen (Erwerb des Meisterbriefes in einem angemessenen Zeitraum} wird erteilt, wenn der Antragsteller die erforderlichen Kenntnisse nachweist und ein Ausnahmegrund vorliegt. In folgenden Fällen werden Ausnahmegenehmigungen u. a. er- teilt. – Beim Outsourcing eines Betriebsteils. – Besondere günstige Situation zur Existenzgründung. – Lange Wartezeiten auf Meisterprüfungskurse. – Gesundheitliche Gründe und körperliche Behinderungen. – Gelegenheit zur Betriebsübernahme. – Ausübung einer so genannten Spezialtätigkeit, d. h. eines gewissen Teils eines kompletten Berufs eines Handwerks. – Fortgeschrittenes Alter (spätestens ab 47 Jahre). – Arbeitslosigkeit. – Bei einer unzumutbaren Härte bei einer Gesamtbetrachtung sämtlicher familiären und gesundheitlichen Verhältnisse, wie z. B. gesundheitliche Beeinträchtigungen von Angehörigen. – Andere Ausnahmesituationen. Hauptgrund der Ablehnung von Ausnahmeanträgen ist der unzureichende Nachweis der erforderlichen Fachkenntnisse. In den Jahren 1996 bis 2002 wurden folgende Ausnahmegenehmigungen beantragt bzw. erteilt: (die Handwerkskammer Halle/Saale hat zur zeit ca. 13.000 Betriebe) 2. Die Ausübung eines so genannten unerheblichen handwerklichen Nebenbetriebes. Dies bedeutet, dass z. B. ein Fliesenlegerhändler Fliesenlegerarbeiten mit erledigen kann unterhalb der so genannten Unerheblichkeitsgrenze. Diese Grenze ist handwerksbezogen und im Fliesenlegerhandwerk ca. 50.000,00 E Umsatz im Jahr. 3. Der, der ein Handwerk betreibt, kann nach § 5 der Handwerksordnung auch Arbeiten in anderen Handwerken mit erledigen, wenn sich das Leistungsangebot seines Handwerks technisch oder fachlich ergänzen und wirtschaftlich zusammenhängen. 4. Ingenieure und Hochschulingenieure bekommen eine Eintragung in die Handwerksrolle, wenn sie über 3 Jahre in dem Handwerk Arbeiten ausgeführt oder eine Gesellenprüfung bestanden haben. Der Abschlussprüfung an einer Deutschen Hochschule gleichgestellt sind Diplome, die in einem EU-Mitgliedsstaat oder EFTA Staat erworben wurden. 5. Handwerkliche Arbeiten untergeordneter Art zur gebrauchsfertigen Überlassung (wie z. B. der tischlermäßige Einbau einer Küche) sind handwerksfrei. 6. Unentgeltliche Pflege Instandhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten. 7. Handwerkliche Arbeiten während der Gewährleistungszeit. 8. Ehegatten- und Erben eines eingetragenen Handwerksbetriebes dürfen den Betrieb mindestens 1 Jahr auch ohne entsprechende Qualifikation fortführen (Ehegatten- und Erbenprivileg). 9. So genannte minderhandwerkliche Tätigkeiten bedürfen keiner Eintragung in die Handwerksrolle, wie z. B. Reinigung nach Hausfrauenart, Restaurationen an Grabmalen, Einbau einfacher Rollläden, Einbau von Autoglasdächern. In diesem Zusammenhang bleibt festzuhalten, dass alle Tätigkeiten, die man in einem überschaubaren Zeitpunkt von ca. 3 bis 6 Monaten erlangen kann, nicht dem Vorbehaltsbereich des Handwerks unterliegen und ohne Eintragung in die Handwerksrolle ausgeübt werden können. " |
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"Erstmals in der Geschichte des deutschen Schornsteinfegerhandwerks schrieben wir einen Preis aus, den es in dieser Art noch nicht gab. Die Vergabe eines Internetawards für deutsche Bezirksschornsteinfegermeister stieß auch bei unseren Werbepartnern auf offene Ohren und Budgets. Links im Bild der glückliche Gewinner BSM Werner Klein am Stand des Hauptsponsors TESTO auf dem Bundesverbandstag des Schornsteinfegerhandwerks 2003 in Berlin Aufgemerkt und mitgemacht bewarben sich insgesamt 61 Betreiber von Internetseiten, von denen 32 für den Award relevante Seiten betreiben. Webseiten von Innungen, Verbänden, Privatpersonen oder Einrichtungen waren bei diesem Award außer Konkurrenz. Sicher gibt es wesentlich mehr Internetseiten, als sich beworben haben. Aber wer sich nicht bewirbt, kann auch nicht teilnehmen. Sinn dieser Aktion ist die Auswertung dieser Internetpräsentationen. Als Bezirksschornsteinfegermeister stellen die Betreiber dieser Internetseiten eine besondere Rolle dar. Geht es hierbei nicht um die Neuwerbung von Kunden, sondern um die Pflege des Kundenkontaktes weit über das übliche Maß hinaus. Als Dienstleistungsunternehmen ist der Kundenkontakt ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Die Kunden sehen im Bezirksschornsteinfegermeister nicht nur den Handwerker bei der Durchführung der auferlegten Tätigkeiten, sondern auch den neutralen Berater rund um die Feuerungsanlage. Also eine Vertrauensperson. Vertrauen hat man zu jemandem, den man persönlich kennt. Insofern ist die Internetseite eines Bezirksschornsteinfegermeisters eine Visitenkarte des Unternehmens. Beworben haben sich dutzende Bezirksschornsteinfegermeister aus ganz Deutschland. Für die Jury war die Sichtung dieser Seiten eine subjektive Angelegenheit. Kann man doch schließlich keine der Seiten mit der anderen vergleichen, wenn auch auffiel, dass einige Inhalte bis in den Quelltext identisch waren. Herauszufinden, wer nun der wahre Urheber einiger Inhalte ist, kann aber nicht Aufgabe der Jury sein. Eines sollte aber auch im Internet selbstverständlich sein. Wenn Inhalte fremder Webseiten als eigene Inhalte ausgewiesen werden, verlangt es der Anstand, eine Quellenangabe einzubinden. Ansonsten nehmen es einige nicht so genau mit dem Kopieren von Grafiken, manche weisen auf baldige Downloadzonen mit den „gesammelten“ Grafiken hin. Davor muss an dieser Stelle einmal gründlich gewarnt werden. Das Kopieren von Grafiken, Bildern etc. ist für den privaten Gebrauch gestattet, sie aber in Galerien zum freien Download feilzubieten ist schon strafbar. Zu diesem Thema empfehlen wir einmal den Buchladen aufzusuchen, es gibt dort mittlerweile einige deutschsprachige Bücher über Webpiraterie und deren Risiken. Wenn dagegen das Kopieren und Weiterverwenden vom Urheber ausdrücklich erlaubt ist, ist die Welt in Ordnung. So freuten wir uns von der Redaktion darüber, dass unser kleines Fegerlein (Baujahr 1998) auch heute noch ganz munter mit dem Signet Ball spielt und an den Monitor klopft. Drei Preise waren zu vergeben und nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass viele der Bewerber außergewöhnlich gute Seiten betreiben. Allen Bewerbern gebührt ein Lob für ihre Aktivität. Um die Jury nicht zu überlasten kam es zu einer Vorauswahl. Seiten, auf denen – der User vergeblich ein Foto vom BSM sucht, – kaum Informationen zu finden sind, – Unterseiten aus Baustellen bestehen, – Programmierungsregeln (falsche Formate etc...) missachtet wurden, – oder Links ins Nirvana führen, schafften es nicht in die Vorauswahl. Wer die Vorauswahl bestand, wurde dadurch nominiert. FAZIT: Die optimale Internetseite eines BSFM gibt es noch nicht. Zumindest nicht unter den Bewerbern. Da wir die Seiten absichtlich aus der Sicht eines Kunden betrachteten, war der emotionale Eindruck ausschlaggebend. Alle Teilnehmer haben sich bei der Erstellung ihrer Internetseiten sehr viel Mühe gegeben, einige bereits seit Jahren. Feststellen muss man aber auch, dass die Menge an Informationen nicht unbedingt förderlich ist. Schlussendlich lesen diese Seiten doch hauptsächlich Laien. Zielgruppe sind die Kunden des Bezirksschornsteinfegermeisters. Von daher sind kurze knappe Beiträge mit einem selbsterklärenden Foto optimal. Ganz wichtig ist die persönliche Darstellung des Betriebes. Sind es doch schließlich Menschen, die diesen Beruf ausmachen und keine Grafiken oder Wappenfarben. Was die Domainnamen betrifft kann man nun darüber streiten, ob so manche Seite für Kunden oder Kollegen betrieben wird. In Puncto Design, Ladbarkeit, Navigation und Linkgarantie besteht aber allgemein noch großer Handlungsbedarf. Statt Baustellenseiten zu programmieren sollte eher die das Navigationsmenue gekürzt werden. Außer Betracht gelassene Seiten waren teilweise auch sehr gut und teilweise sogar professionell generiert. Wegen ihrer Sterilität verfehlen einige aber ihre Zielgruppe um Meilen. Wie die ideale BSM-Internetseite aussehen könnte, wird die Zeit bringen. Diese offene Auswertung der nominierten Internetseiten kann Anregung für eine noch bessere Gestaltung sein. Wir danken allen Bewerbern, die durch ihre Teilnahme eine öffentliche Bewertung ihrer Internetseiten ermöglichten. Allesamt sind sie die Pioniere auf diesem Gebiet, die dem Zeitgeist entsprechend vor allen anderen einen Weg beschritten, den irgendwann alle gehen werden – vielleicht sogar müssen. Eine Black-Online-Award-Vergabe in der Zukunft wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit neue Innovationen hervorbringen. Konkurrierten bei diesem ersten Award nur wenige Dutzend BSFM Internetseiten, konkurrieren beim nächsten Mal sicherlich einige Dutzend sehr gute Seiten. Man kann auf die Generation des nächsten Black-Online-Awards bestimmt gespannt sein, in welchem Umfang und unter welcher Trägerschaft sie auch stattfinden möge. Abschließend danken wir Thomas Klaube für seine virtuelle Unterstützung im Web. Hier gehts zur offiziellen Seite vom BLACK ONLINE AWARD 2003" |
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Sorgt für störungsfreien Rauchgastransport Abgasanlagen und Schornsteine müssen so beschaffen sein, dass der zur sicheren Abgasführung erforderliche Unterdruck stets vorhanden ist. In der Praxis können dennoch witterungs- und druckbedingte Funktionsstörungen auftreten, die den ordentlichen Betrieb einer Feuerstätte nicht mehr gewährleisten. Die Abführung der Verbrennungsprodukte ist in solchen Fällen mit mechanischer Unterstützung sicherzustellen. Die Kutzner+Weber GmbH & Co., Maisach, bietet jetzt einen Rauchgassauger an, der speziell für diesen Anwendungsfall konstruiert worden ist. Der KW-INJEKT arbeitet nach dem Injektorprinzip und kann im Störungsfall bedarfsgerecht zugeschaltet werden. Das Gebläse sitzt außerhalb des Rauchgasstroms und muss daher nicht ständig in Betrieb sein. Dieser Einsatzort bietet auch in Bezug auf die Reinigung wesentliche Vorteile. Verbrennungsrückstände können sich nicht in dem Rauchgassauger absetzen – er ist also wartungsfrei – und die Kehrarbeiten des Schornsteinfegers bleiben unbeeinträchtigt. Die Funktionsweise des KW-INJEKT wird durch eine manuelle (Drehzahlreglung) oder eine automatische Steuerung (temperatur- oder differenzdruckgesteuerte Drehzahlregelung) sichergestellt. Die kompakten Abmessungen (400x280x280 mm), das geringe Gewicht und der geräuscharme Betrieb gewährleisten einen problemlosen Einsatz im Wohnbereich (z. B. in der Kaminschürze). KW-INJEKT wird in zwei Gerätegrößen mit einer Förderleistung bis zu 400 m3/h bei einem maximalen Förderdruck von 85 Pa angeboten. |
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Neuer Internet-Service der IPS e. V. Praxisnah, informativ und aktuell. So präsentiert sich die neuste Serviceleistung der Initiative Pro Schornstein e.V. (IPS) im Internet. Mit dem so genannten IPS-Detailplaner können nahezu alle Fragen zu praktischen Einbausituationen geklärt werden, die sich mit dem Einsatz einer zeitgemäßen Schornsteinanlage ergeben. Aktuelle Vorschriften aus der Abgastechnik (z. B. die DIN 18160) finden genauso Berücksichtigung, wie die Energieeinsparverordnung (EnEV). Egal, ob es um den Anschluss von Feuerstätten, die Einbindung in die Dachhaut oder den Aufbau einer hinterlüfteten Abgasleitung geht: Das Programm stellt die Situationen anhand animierter Schnittgrafiken nachvollziehbar dar und bietet somit eine wertvolle Hilfestellung für alle Planer und Verarbeiter. Der IPS-Detailplaner wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) entwickelt und steht unter www.proschornstein.de als kostenloser Download zur Verfügung. IPS |
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Thermo-Hygrometer testo 608-H1 mit Taupunktanzeige Testurteil „gut“ Die Stiftung Warentest hat sieben elektronische Hygrometer mit Digitalanzeige und 17 mechanische Hygrometer mit Zeiger getestet. In der „test“-Ausgabe von März 2003 steht der Bericht mit detaillierten Einzelergebnissen. Das elektronische Thermo-Hygrometer testo 608-H1 mit Taupunktanzeige ist laut Stiftung Warentest „Eines der besten Hygrometer im Test“. Es erhielt die Gesamtnote gut. Vier weitere elektronische Geräte erhielten ebenfalls die Note gut, zwei befriedigend. Kontrolle des Raumklimas Das elegante testo 608-H1 hat sich bestens bewährt zur dauernden Kontrolle des Wohlfühlklimas für Menschen in Wohn- und Arbeitsräumen. Überwacht wird damit aber auch das optimale Raumklima in Laboren und für sensible Produkte wie Lebensmittel, Holz, Pflanzen sowie für Maschinen in Fertigungshallen und Läger. Durch das elegante Design wird testo 608-H1 auch gut sichtbar in Museen und Bibliotheken zur Raumklimakontrolle eingesetzt. Der Einsatz des weltweit patentierten Testo-Feuchtesensors garantiert eine professionelle Messung mit einer Genauigkeit von +2% relative Feuchte. Über die Mode-Taste werden die gemessenen Min/Max-Werte abgefragt. |
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Messung an Zu- und Abluftöffnungen und im Kanal Zur Messung der Strömungsgeschwindigkeit sowie von Temperaturen an Zu- und Abluftöffnungen bietet die Wöhler GmbH, Bad Wünnenberg, jetzt unter der Typbezeichnung TA 22 ein thermisches Anemometer an. Das Gerät stellt exakte Messergebnisse im Luftkanal sicher und überzeugt durch einfache Handhabung. Bemerkenswert ist, dass sich Strömungsgeschwindigkeit und Temperatur parallel ermitteln und anzeigen lassen. Darüber hinaus können die Maßeinheiten individuell ausgewählt werden. Mit Hilfe einer integrierten Mittelwertbildung lassen sich – auch bei schwierigen Strömungsverhältnissen – aussagekräftige Messergebnisse realisieren. Die Auswertung des Minimal- und Maximalwerts sowie die so genannte HOLD-Funktion machen das TA 22 zu einem professionellen und komfortablen Messgerät. Durch das 1,7 m lange Verbindungskabel sind auch Messungen an schwer zugänglichen Stellen problemlos möglich. Zur Ermittlung des Luftvolumens an Zu- und Abluftöffnungen stehen außerdem vier verschiedene Messtrichter zur Verfügung. Die Berechnung des Luftvolumenstroms führt das TA 22 automatisch durch. Die Werte werden wahlweise in m3/h, m3/s, cfm oder l/s direkt auf dem Display angezeigt. Zur Erhöhung der Genauigkeit wird dabei (aufgrund der unterschiedlichen Strömungscharakeristiken) zwischen Zu- und Abluftöffnungen unterschieden. Ein Umrechnen oder die Benutzung entsprechender Tabellen gehören somit bei diesem relativ preisgünstigen Gerät der Vergangenheit an. |
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Neuheit von Raab Mit In-Kraft-Treten der Energie-Einsparverordnung (EnEV) wird bekanntlich die Einhaltung von Grenzwerten für die Luftdichtheit der Gebäudehülle gefordert. Die bislang getrennten Bereiche Gebäude- und Heizanlagentechnik werden dadurch stärker zusammengeführt, so dass auch das Thema Verbrennungsluftversorgung einen höheren Stellenwert bekommt. Die Joseph Raab GmbH & Cie. KG, Neuwied, hat in diesem Zusammenhang ein neuartiges Luft-Abgassystem entwickelt, das sich speziell für Feuerstätten eignet, die raumluftunabhängig mit festen Brennstoffen betrieben werden. Das Konstruktionsprinzip des LAS-FB Schachtsystems basiert auf dem bekannten Raab-Leichtbauprogramm. Ein zweizügiges Schachtsystem wird mit einem 45 mm dicken Außenmantel aus hochwertigen Brandschutzplatten gefertigt. Durch die glatte Oberfläche ist die Abgasanlage sofort nach dem Verspachteln putz-, streich- und tapezierfähig. Um die Wärmeverluste zu reduzieren wurde der rauchgasführende Zug zusätzlich mit einer 30 mm starken Mineralwolldämmung versehen. Die innere Rohrsäule zur Rauchgasführung besteht aus 0,6 mm starken Edelstahlrohren der Werkstoffgüte 1.4404/1.4571, die – in überdruckdichter Bauweise – aus der Raab-Baureihe ALKON bekannt sind. Der Raab LAS-FB Schacht steht in Innendurchmessern von 130 mm bis 200 mm als Baukasten-System mit einem umfangreichen Zubehör-Programm zur Verfügung. Er wird auf Wunsch mit allen erforderlichen Komponenten werksseitig vormontiert, so dass eine unkomplizierte und zeitsparende Montage an der Baustelle gegeben ist. Über Dach kommen leichte Schornsteinkopf-Verkleidungen zum Einsatz, die in unterschiedlichen Varianten (Faserzement, Edelstahl, Kupfer oder Aluminium) erhältlich sind. Durch das geringe Gewicht kann der Aufbau des LA-Systems auf jeder normal belastbaren Decke erfolgen. Darüber hinaus entspricht es mit einer Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten den einschlägigen brandschutztechnischen Bestimmungen. Ein weiterer Vorteil liegt in der universellen Verwendbarkeit. Das LAS-FB Schachtsystem von Raab eignet sich zum Anschluss an alle zugelassenen Feuerstätten und Brennstoffe. |
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Abgasverlust wird nachweislich gemindert Selbsttätig arbeitende Nebenluftvorrichtungen – so genannte Zugbegrenzer –, verbessern den feuerungstechnischen Wirkungsgrad von Feuerstätten, die mit Holzpellets betrieben und automatisch beschickt werden. Außerdem verhindern sie in vielen Fällen witterungs- und druckbedingte Funktionsstörungen. Zu diesem Ergebnis kommt Prof. Dr. Rudolf Rawe von der Fachhochschule Gelsenkirchen in seinen aktuellen Studie. Die nach DIN 4795 geprüften, mechanisch arbeitenden Geräte geben in Abhängigkeit von der Druckdifferenz im Schornstein eine Öffnung zur Abgasanlage hin frei. Durch die kontrolliert einströmende Nebenluft wird der Auftrieb (Schornsteinzug), unabhängig von Witterungseinflüssen, konstant gehalten und zugunsten des Verbrennungsprozesses optimiert. Die Zugbegrenzer schaffen somit gleichbleibende Druckbedingungen in der Abgasstrecke und tragen wesentlich zur Erhöhung des Wirkungsgrades bei. Schon wenn der Unterdruck am Kesselstutzen 5–10 Pa höher liegt, als der vom Hersteller angegebene Zugbedarf, kommt es zu negativen Einflüssen des Verbrennungsablaufs und damit zu einer schlechteren Brennstoffausnutzung. Laut Prof. Dr. Rawe liegt das Energieeinsparpotential – je nach vorhandener Druckdifferenz – zwischen drei und neun Prozent. Damit amortisiert sich der Einsatz eines normgeprüften Zugbegrenzers in der Regel nach ein bis zwei Heizperioden. Die Forschungsergebnisse können per Fax-Nr.: 08141/957-38 kostenlos angefordert werden. |
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"Zusammenarbeit des deutsch-polnischen Schornsteinfegerhandwerks - Weiterbildungsseminar für polnische Schornsteinfeger in Görlitz In Anknüpfung an die bewährte und gute Zusammenarbeit mit der polnischen Schornsteinfeger-Genossenschaft „Sw. Florian“ Wroclaw (Breslau) und der Schornsteinfeger-Innung Bautzen, wurde auch im heurigen Jahr ein zweitägiges Weiterbildungsseminar für 15 polnische Kollegen durchgeführt. Dieses Weiterbildungsseminar fand am 19. und 20. Mai 2003 in den Innungsräumen der Schornsteinfeger-Innung Bautzen statt. Hierzu haben eine Vielzahl der polnischen Kollegen eine lange Anreise in Kauf genommen, um an diesem Seminarangebot in Görlitz teilzunehmen. Dem Wunsch der polnischen Partner entsprechend, wurde außer dem Thema „Organisations- und Bildungsstruktur des Deutschen Schornsteinfegerhandwerks“ nochmalig die Thematik „Messtechnik und Messverfahren“ sowie deren praktische Anwendung aufgenommen und vermittelt. Die beiläufigen Dialoge sowie das Interesse der polnischen Kollegen zeigten, dass die Seminarthemen von außerordentlicher Wichtigkeit für den zukünftigen Weg des Polnischen Schornsteinfegerhandwerks sind. Im Anschluss an den ersten Seminartag gab es bei einem gemeinsamen Abendessen auch die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen zwischen den Referenten, Betreuern und Seminarteilnehmern, welche auch rege angenommen wurden. Die sprachlichen Barrieren wurden während der gesamten Veranstaltung vom polnischen Vorstandsmitglied Reinhard Bursy in hervorragender Weise eliminiert, wofür ihm ein besonderer Dank gilt. Das Weiterbildungsseminar endete am zweiten Tag mit der feierlichen Übergabe der Teilnahmebestätigung an die polnischen Seminarteilnehmer. In Fortführung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit haben die Vorstände der polnischen Schornsteinfeger-Genossenschaft und der Schornsteinfeger-Innung Bautzen ein gemeinsames Treffen für Anfang September diesen Jahres in Wroclaw (Breslau) vereinbart. Olaf Lugk " |
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"Tag der offenen Tür im Berufsschulzentrum in Mörtitz/Eilenburg Der Tag der offenen Tür im BSZ Eilenburg, am 05. 02. 03 fand in der Öffentlichkeit eine große Resonanz. Alle dort beschulten Handwerksbetriebe präsentierten sich mit eigenen Ständen und hatten ausreichend Informationsmaterial aufgefahren um sich somit bewusst in die „Karten“ schauen zu lassen! Dieser Tag wurde von Familien mit ihren Kindern, welche ihnen bei der Berufswahl helfen wollten, sowie auch gleich von ganzen Schulklassen und anderen Azubi´s mit großen Andrang besucht. Am Schornsteinfegerstand stellten sich die Lehrlinge des II. Lehrjahres aus Mitteldeutschland vor. Sie demonstrierten, an Hand von verschiedensten, vorhandenen Arbeits- und Messgeräten, die Entwicklung unseres Handwerks. Da waren Rohrkehrgeräte und Stielbesen als nicht mehr eingesetzte Kehrgeräte ebenso vorhanden, wie die zzt. eingesetzte, modernste Messelektronik bis hin zur Schornsteinkamera. Die hervorragenden Lehrmöglichkeiten und dessen Umfeld konnten dabei von allen Besuchern mit besichtigt werden. Ein danach oft ausgesprochener Satz, hauptsächlich von älteren Besuchern, wenn wir solche Möglichkeiten hätten in Anspruch nehmen können! Die drei Standbetreuer Melanie Krumbholz, Cliff Kranhold und Eric Mörtl erhielten die tatkräftige Unterstützung vom Schulleiter der mitteldeutschen Schornsteinfegerschule Hans Poltersdorf und dem BBW der Innung Leipzig, Hans-Peter Hilbert. Bei rechtzeitiger Information und Planung hätte auch der LIV-Messestand, als noch attraktiverer Hintergrund dort mit aufgebaut werden können. Dem Arbeitsmarkt angepasst, fand das Interesse an den Ausbildungsberufen und den Ausbildungsmöglichkeiten bei den Besuchern und in den öffentlichen Medien großen Anklang. ÖAB Matthias Steinberg" |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 48 |
"Mitgliederversammlung der Innung Leipzig in Bad Düben Am 14. 04. 03 wurde die 1. Innungsversammlung Leipzig in den Kongressräumen des „Heide Spa´s“ in Bad Düben durchgeführt. Die hervorragenden äußeren und inneren Bedingungen des Versammlungsortes waren verbunden mit einer Verkaufsschau für Schornsteinfegerbedarf, sowie von Ständen der verschiedenen Softwareanbietern und der Anwesenheit des Autohauses „Citroen“ Leipzig im Foyer. Nach der Begrüßung durch den neuen OM, Johannes Langer, wurden, unter dem Beifall aller Anwesenden, den beiden weiblichen Lehrlingen (s. Bild) ihre Gesellenbriefe, verbunden mit Blumen und einem kleinen Geschenk überreicht. Nach der Annahme der Tagesordnung und der letzten Niederschrift sprach der OM J. Langer in seinem Bericht u. a. über die allgemeine Lage im Schornsteinfegerhandwerk. Er stellte in seinen Ausführungen die unbedingte Zukunftssicherung durch den hohen Stellenwert unseres QU/UM System heraus. Einsparungen im Innungsbereich und die Vorstellung der Beschlussfassungen in Bezug auf unser Innungsgebäude war ein weiteres Hauptthema. Mit einem Überblick zu den derzeitigen Kehrbezirkssituationen und AW-Zahlen im RP Leipzig beendete er seine Ausführungen. Es folgten die Rechenschaftsberichte des Kassenwartes, ÖAB, TIW und BBW/QUB. Themen des Berichtes des BÖA waren die Verbesserung der inneren und äußeren Öffentlichkeitsarbeit, der Umgang mit politischen Entscheidungsträgern und die Umsetzung des neuen Leitbildes auf allen Ebenen. Der Aufruf zur Unterstützung der gemeinsamen Imagekampange des ZIV und ZdS, unter dem Motto „Wir bringen Glück“, welche mit einer Spendenaktion Menschen für Menschen in Äthiopien verbunden wird, wurde bereitwillig durch die anwesenden BSM unterstützt. Der TIW U. Berger machte Ausführungen zur Immissions- und Mängelstatistik 2002 und beschrieb die Plausibilitätsprüfung an Hand der Eingabe von Heizungskenndaten. Informationen aus Rundschreiben des ZIV und LIV und allgemeine Information zum Energiepass in Sachsen rundeten seinen Vortrag ab. Der BBW QM/UM-Beauftrage Hilbert wies in seinem Vortrag nochmals auf die Normen DIN EN ISO 9000 und 14001 hin, welche sich europaweit immer mehr durchsetzt und bezeichnete sie als produktunabhäniges Modell eines Managementsystems für Qualität in kurzer Zeit. Qualität ist das was der Kunde vor Ort wünscht. Unser Ziel ist es, die Erwartungen der Kunden vor Ort zu treffen, um Vertrauen und Zufriedenheit zu gewinnen, zu bewahren und zu erhöhen. Mit dem Hinweis auf den bevorstehenden Landesverbandstag in Sachsen, am 08. Mai 03 in Reichenbach OL und für die wichtigen Beschlussfassungen der II. Mitgliederversammlung im Nov. 2003 als einen weiteren Schritt zum Wohle unserer Innung, beschloss OM Johannes Langer die Innungsversammlung. BÖA Matthias Steinberg" |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 48 |
"Am 04. Juni 2003 haben Kollegen der Schornsteinfegerinnungen Altmark und Magdeburg in Irxleben die Gelegenheit wahrgenommen, sich in der Viessmann-Niederlassung Magdeburg über die Neuheiten 2003 zu informieren. Angefangen von Brennwerttechnik über Solaranlagen, Wärmepumpen bis zur Regeltechnik haben die Vertreter der Firma Viessmann alle Fragen der interessierten Schornsteinfeger beantwortet. Schwerpunkt der Vorträge war die Vorstellung des wandhängenden Öl-Brennwertgerätes. Angestoßen dadurch wurden auch interessante Diskussionen zu den verwendeten Heizölen und erforderlichen Wartungen geführt. Zum Abschluss konnte das Öl-Brennwertgerät in Funktion von allen Beteiligten inspiziert werden. An dieser Stelle sei den Mitarbeitern der Viessmann-Niederlassung Magdeburg für diese informative Veranstaltung gedankt. Torsten Kiel " |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 48 |
"Schon zur Tradition geworden, fand auch in diesem Jahr wieder eine Informationsveranstaltung in Allrode statt. Dieses kongressähnliche Treffen aller Schornsteinfeger mit anschließender Mitgliederversammlung wird in der Schornsteinfegerinnung im Kammerbezirk Halle schon seit 1996 durchgeführt. Neben der Weiterbildung und der Innungsversammlung dient diese Veranstaltung neben der außerplanmäßigen Weiterbildung auch der Pflege der Kontakte und somit dem Zusammenhalt der Innung. Als Novum wurde in diesem Jahr erstmals auch der 5. Schulungstag der Gesellen im gleichen Zeitraum in Allrode durchgeführt, wodurch die Veranstaltung einen neuen Stellenwert bekam. Im Format eines Kleinkongresses trafen sich zu dieser Info-Schulung ALLE Schornsteinfeger des südlichen Sachsen-Anhalt. Ein voller Erfolg, wie sich herausstellte: 90% aller Betriebe waren vollständig erschienen. Nachdem der erweiterte Vorstand sich bereits am Nachmittag des 20.05.2003 zur Vorbereitung der Innungsversammlung zusammenfand, wurde der Schulungstag am 21.05.2003 durch den stellv. Obermeister Daniel Börner eröffnet. Im Anschluss daran wurden in den Seminarräumen des Sporthotels die Themen Gebührentatbestände bei Nebenarbeiten, Tätigkeiten an Lüftungsanlagen und Handhabung der Arbeitsgeräte sowie Kostenreduzierung bei der Führung eines Kehrbezirks erläutert. Als Dozenten konnten der TLIW Ingo Wilsdorf, TIW Frank Hampe sowie BSM Maik Mahlig gewonnen werden. Mit einem Rundgang durch die Fachausstellung der Lieferanten, mit dem sich ein Überblick über das aktuelle Angebot verschafft werden konnte, endete der Infotag gegen 16.00 Uhr. Für die Freizeitgestaltung bot das Objekt ein breites Angebot, dazu zählten eine geführte Waldwanderung mit Überraschung am Ziel, sowie die kostenlose Nutzung der Sporteinrichtungen des Hotels. Das Sporthotel bietet mit seinem neuen Wellnessbereich, der Sporthalle und Kegelbahn usw. ein breites Spektrum, den Abend sinnvoll ausklingen zu lassen. Eine Kabarettvorstellung bei einer gemütlichen Runde beendete den ersten Tag. Die Innungsversammlung wurde am 22.05.2003 um 9.30 Uhr durch den Obermeister Gerhard Metz eröffnet. Wesentliche Punkte seines Berichts waren: das externe Audit der Innung am 10.12.2002, die Wahl des Obermeisters Gerhard Metz in den Vorstand der Kreishandwerkerschaft Halle, der Beschluss über den Anbau Küche und Klubraum in Mörtitz, der Aufruf zu mehr Praxisorientierung bei der Ausbildung und Verbesserung der Selbstdarstellung unseres Berufes in der Öffentlichkeit, der Wegfall der Verwaltungsvorschrift für die Abgaswegekontrolle und die beabsichtigte Verbindlicherklärung der Arbeitsblätter 102 und 103 durch das Wirtschaftsministerium sowie der Aufruf, das Angebot der Pensionskasse für die Mitarbeiter besser zu nutzen. Nach den Berichten der einzelnen Vorstandsmitglieder wurde der Kassenprüfungsbericht verlesen und der Vorstand durch eine Abstimmung entlastet. Im Anschluss daran kam es zur Beschlussfassung über den geplanten Anbau am Innungshaus zur Errichtung eines Archivs. Dieser Beschlussvorlage wurde mit einer überwältigenden Mehrheit zugestimmt. Nach der Vorstellung und dem Beschluss des Haushaltsplans 2003 sowie den Anfragen und Mitteilungen der Innungsmitglieder endete die Innungsversammlung um 12.30 Uhr. Die Mehrheit der Innungsmitglieder äußerte sich positiv über den Verlauf der Infotage, ist es doch von großer Notwendigkeit, als Sicherheitsexperte rund um den Brandschutz und Umweltschutz, Weiterbildungsangebote zu nutzen. Im nächsten Jahr wird wieder eine „Informationsveranstaltung Allrode“ stattfinden. Daniel Börner, stellv. OM der Innung im KB Halle " |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 48 |
"Motto: „Der Schornsteinfeger, ein moderner Dienstleister!“ Der 12. Landesverbandstag fand vom 21. März bis 22. März 2003 in Luisenthal statt. Landesinnungsmeister Ulrich Eller begrüßte zur Delegiertenversammlung die Delegierten und die geladenen Gäste. Ulrich Eller informierte die Anwesenden über den aktuellen Stand in der Berufspolitik. Weiterhin ging unser LIM auf momentane Problematiken im Schornsteinfegerhandwerk näher ein. Neben den Geschäftsberichten des Technischen Landesinnungswartes, des Landesberufsbildungswartes und des Pressewartes wurden auch die einzelnen Bereiche des Prüfstandes, der Lehrlingskostenausgleichskasse und der Finanzen näher beleuchtet. Mit hoher Aufmerksamkeit lauschten die Delegierten und Gäste den Ausführungen des Herrn Andreas Josewski von der HWK Sevice GmbH Nürnberg. Er verdeutlichte die hohe Bedeutung des QM und UM System im Handwerk. Der ZIV wurde durch den stellvertretenden Bundesinnungsmeister Klaus Dank vertreten. Er sprach von den Anstrengungen des Bundesverbandes, die unternommen werden, um auf eventuelle Veränderungen reagieren zu können. Kritisch stellte er fest, dass das Angebot der privaten Rentenversicherung für die Gesellen nur geringfügig angenommen werden. LIM Ulrich Eller sagte, es gibt Menschen die hinter unserem Motto statt eines Ausrufezeichen gerne ein Fragezeichen setzen würden. Bei aller Kritik, die notwendig und zweifelslos zur Weiterentwicklung unseres Berufstandes beitragen kann, werden häufig in Pressemeldungen bestimmte Dinge und Zusammenhänge einfach in der Sache falsch wiedergegeben. Wir denken hierbei an den Vorwurf, dass Schornsteinfegergesetz stammt aus dem Dritten Reich. Sicherlich werden solche Falschmeldungen nicht ohne einen Hintergedanken medienwirksam in Szene gesetzt. Zum 12. Landesverbandstag stellte das Schornsteinfegerhandwerk Thüringens seine Leistungsstärke auf dem Dienstleistungssektor dar. Der Vorstand bedankt sich bei allen Kollegen die zum Gelingen beigetragen haben. PW J. Rödiger " |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 48 |
Am 2. Januar 2003 fand im „Haus am Wiesenhügel“ in Erfurt ein zünftiger Frühschoppen zum Jahresbeginn statt. Als Ehrengast und Glücksbote für das „Neue Jahr“ war Bezirksschornsteinfegermeister Happ i. R. bei den Senioren im Pflegeheim zu Gast. Herr Happ gab viele Informationen und Geschichten zur Zunft der Schornsteinfeger zum Besten. Sichtlich erfreut waren deren Teilnehmer über so manche Erzählungen die er aus den Hut bzw. Zylinder zauberte. Die Gäste waren so begeistert, das sie den Glücksbringer gerne zum Neujahrstag 2004 in ihrem Hause wieder sehen wollen. Natürlich sagte Herr Happ spontan für nächstes Jahr zu. PW Jens Rödiger |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 48 |
Hier wurde eine Überdruck betriebene Abgasleitung FREI durch das Haus gelegt. Nach Bemängelung wurde diese dann doch noch schachtartig verkleidet. An diesem Beispielen ist eindrucksvoll zu sehen, dass Planer der Gefahren durch Abgasleitungen im Wohnraum zunehmend weniger Beachtung schenken. Zunehmend mutiert in den Köpfen der Fachwelt die Abgasleitung scheinbar zum billigen unbedeutenden Auspuff. Fotos: BSFM Frank Zimmermann, Halle |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 48 |
In diesem Einfamilienhaus, in dem ein Durchlaufwasserheizer an einem Schornstein angeschlossen ist, war nach den Umbauarbeiten am Dach der Schornstein im Weg. Die Abflussrohrentlüftung wurde kurzerhand zur Abgasführung genutzt. Trotz schwadenweisem Abgasaustritt sprang die AWÜ nicht zuverlässig an. Erst im Zuge der jährlich wiederkehrenden Abgaswegeüberprüfung mit der Überprüfung der Abgasleitung VOM DACH AUS wurde der Mangel festgestellt und dessen Abstellung veranlasst. Fotos: BSFM Jens Müller, Leipzig |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 48 |
Hier wurde die Dachdurchführung der konzentrischen Abgasleitung mittels Bauschaum und Tesakrepp abgedichtet. Auf den Einsatz der üblichen Abgasleitung (über Dach) wurde verzichtet, der „Vogelkäfig“ wurde mit Silikon verklebt. Foto: BSFM Steinberg |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 48 |
Schnell mal einen Ofen aufgestellt und angeheizt. Damals versuchten Spitzbuben mit Kupfernägeln den Bäumen ans Leder zu gehen. Heute bedienen sich einige gleich einer Feuerstätte. Foto: BSFM Steinberg |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 48 |
"Studienrat Ing. Karl-Heinz Pfestorf, einer der bekanntesten Spezialisten auf dem Gebiet der örtlichen Raumheizung, hat dank seines umfassenden Praxiswissens und seiner langjährigen Branchenerfahrung mit diesem Fachbuch ein gefragtes Standardwerk geschaffen. In seiner mittlerweile 6. stark überarbeiteten Auflage bietet dieses Buch Informationen für den gestandenen Fachmann und ist in der Aus- und Weiterbildung erprobt. Als Leitfaden zur Lösung aller Probleme, die beim Bau von Kaminen, Kachelöfen und Kachelofen-Luftheizungen ist „Kachelöfen und Kamine – handwerksgerecht gebaut“ unentbehrliches und vor allem topaktuelles Nachschlagewerk für den Fachmann. Pfestorf berücksichtigt die Veränderungen im Vorschriftenwerk sowie neue Angebote einzelner Hersteller. Der handwerklichen Tradition Rechnung tragend ist der Inhalt eine Fundgrube. Schwerpunkte sind: – Wärmebedarf – Kaminbau – Kachelofen-Warmluftheizung – Kachelgrundöfen – Schornstein (mit Sanierung) – Verbrennung – Wärme – Strömung – Beispiele für Öfen und Kamine von heute (farbiger Bildteil) Traditionelle Bauweisen und vor allem auch Problemlösungen sind für den Bezirksschornsteinfegermeister im Rahmen seiner Feuerstättenschau unerlässliches Fachwissen. Ohne das Wissen um die Bausünden von früher, lassen sich Gefahren heute nicht abwehren. In Zeiten, in denen aufgrund moderner Heiztechniken die klassische Art zu Heizen ins Hintertreffen geriet, darf das Handwerk aber nie den Blick zurück verlieren. Fachwissen, das sich die Handwerkskunst in einem Jahrhunderte währenden Entwicklungsprozess aneignete, wird nicht durch neue Heiztechniken obsolet. Im Hinblick auf die Berufsausbildung und Weiterbildung sollte dieses Fachbuch wohl in keinem Bücherschrank fehlen. Verlag: Huss-Medien GmbH Verlag Bauwesen 10400 Berlin 282 S., ca. 283 Abbildungen (inkl. farbigem Bildteil), Hardcover 170x240 mm 6. erweiterte Auflage 2002 ISBN 3-345-00792-4" |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 48 |
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Kostengünstig und zeiteffizient Mit Beginn des Kalenderjahres 2004 werden die Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung im Zeitraum von Februar 2004 bis Juli 2005 stattfinden. Das Gesamtstundenvolumen des Teiles II wurde von 800 auf 620 plus 40 Stunden reduziert. Dieser Stundenanteil entspricht den Anforderungen der zur Zeit noch gültigen Meisterprüfungsverordnung. Durch die zusätzlichen 40 Stunden sollen die Grundlagen zur notwendigen Vorbereitung auf die praktische Prüfung geschaffen werden. Die in der Vergangenheit vermittelten Stoffanteile der Energieberatung werden in der zyklischen Weiterbildung der Mitarbeiter angesiedelt. Hier werden alle Teilnehmer Mitteldeutschlands auf der Basis der Lehrpläne der Bausteine A / B / C Anstoßenergieberatung geschult. Durch diese Verlagerung bzw. Anpassung der Lehrgangsinhalte wurde die Voraussetzung zur Einführung des alten/neuen Stundenvolumens geschaffen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Moderne Videotechnik |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
die Multimediabrille „Cyber World aX1“!!! |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Der Schornstein: Herr Keindorf, in der warmen Jahreszeit wird in der Presse häufig vom Sommerloch gesprochen. Trifft das auf die Schornsteinfeger in Sachsen-Anhalt auch zu? |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
"Am 03. Juni 2003 wurde der Prüfstand, auf dem die Messgeräte der Schornsteinfeger geprüft wurden, selbst geprüft. Insofern eine Überwachung der Überwachung. Zu diesem Zeitpunkt war DER SCHORNSTEIN UNTERWEGS in Egeln und zu Gast bei der GFI Magdeburg. Durch Zufall wohlbemerkt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Ein wahres Highlight präsentierte Spartherm anlässlich der diesjährigen ISH dem Fachpublikum in Frankfurt. Arte G heißt der gasbefeuerte Kamineinsatz, der eine völlig neuartige Form der Feuerung darstellt. Der Konstruktion des Modells lag der Gedanke nach einer Flamme zugrunde, die – ohne störende Elemente – zum wärmenden Mittelpunkt des Raumes wird. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Luft-Abgas-Schornstein ermöglicht raumluftunabhängigen Betrieb auch im luftdichten Haus, damit‘s im nächsten Winter behaglich knistern kann. Der Trend zum Kamin- und Kachelofen als energiesparende und umweltfreundliche Heizquelle hält an. Wichtige Voraussetzung: ausreichende Luftzufuhr. Die lässt sich auch in Zeiten der durch die EnEV bedingten dichten Gebäudehüllen realisieren – mit einem Luft-Abgas-Schornstein vom Marktführer Schiedel. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Raab-Schornsteinsystem für 28-stöckiges Hochhaus |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Phoenix-Software zur Berechnung von Abgasanlagen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Der neue SidePak AM510 von TSI erfasst in Echtzeit die Konzentration luftgetragener Stäube für Arbeitsplatz- und Umweltmessungen. Der robuste Streulichtphotometer ist kompakt, leicht und leise. Daher kann der SidePak AM510 am Gürtel befestigt werden, ohne bei der Tätigkeit zu behindern. Die eingebaute Pumpe ermöglicht die Anbringung verschiedener Impaktoren oder Zyklonabscheider für größenselektive Aerosolmessung. Durchflussrate und verschiedene Kalibrierwerte sind vom Anwender einstellbar. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Für den 8. Mai 2003 hatte der LIV Sachsen seine Mitglieder und Gäste zum 13. Landesverbandstag des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen nach Reichenbach/Oberlausitz eingeladen. Organisiert wurde die Veranstaltung vor Ort durch die Mitglieder der Schornsteinfeger-Innung Bautzen unter ihrem Obermeister Andreas Leubner. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
in der Innung im Kammerbezirk Halle |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Vom 27. bis zum 29. Juni diesen Jahres wurde in Burg der 7. Sachsen-Anhalt-Tag zünftig gefeiert. Ein tolles Programm wartete an allen drei Tagen auf Gäste aus nah und fern. Alle Teilnehmer am Festumzug hatten die Möglichkeit mit ihrer Eintrittsplakette bereits auch die Veranstaltungen am Freitag und Sonnabend zu besuchen. Der Höhepunkt des bunten Programms war sicherlich der große Festumzug am Sonntag, an dem auch einige Kollegen und eine Kollegin der Schornsteinfegerinnung Magdeburg teilgenommen haben. Wir trafen uns mit Kollegen der Kreisgruppen Magdeburg, Schönebeck, Aschersleben-Staßfurt, Jerichower Land und mit einigen dem Berufsstand besonders verbundenen Rentnern, um gemeinsam zu marschieren. Auch ein Kollege aus Berlin nahm am Umzug teil. Alle waren, oft auch mit ihren Gesellen, in Schwarz erschienen, um dem Land und auch der Stadt Burg das Glück bis zum nächsten Sachsen-Anhalt-Tag zu sichern. Aber auch der Nachwuchs war in unserer Gruppe vertreten. Die zwei netten Mädchen hatten sich ebenfalls berufstypisch gekleidet und unterstützten den Vati und seine Kollegen, denn in ihrem kleinen Karren mit Leiter befanden sich ausreichend Getränke für den langen Marsch. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Die kleinste Schornsteinfeger-Innung im Land Sachsen-Anhalt ist die Innung Altmark. Tradition wird hier groß geschrieben. So unternehmen die Kollegen in der Kreisgruppe Salzwedel und Stendal jährlich eine große Fahrt bzw. ein großes Fest. Neben der Teilnahme am internationalen Sportfest der Rollstuhlfahrer in Tangerhütte – Ausflüge in die nähere Umgebung mit einem traditionellen Grillfest in einer Jagdhütte – fand in diesem Jahr eine kombinierte Bus- und Schiffsfahrt statt. Vertreter unserer Partner-Innung Lüneburger Heide ließen sich die Teilnahme nicht entgehen und waren mit einer kleinen Delegation vertreten. Gemeinsam mit den Ehefrauen führte die Fahrt nach Passau. Von Passau aus ging es per Schiff nach Linz in Österreich. Von hier aus nach Budweis mit Besichtigung der Brauerei und der herrlichen Prunkbauten am Marktplatz, anschließend ein Ausflug zum Lipno- Stausee. Danach besuchten wir das Schloss in Krumlov. Bei einem köstlichen Essen wurden wir von einer böhmischen Blaskapelle und einer Folkloregruppe herzlich begrüßt. Die Weiterfahrt führte uns an die tschechische Grenze nach Zinnwald und von dort aus in Richtung Dresden. Hier in der Elbniederung konnten wir noch die großen Schäden des Hochwassers hautnah sehen. Danke unserem Obermeister Gerd Lamberts und dem Kollegen Heiko Reschke für die umseitige Organisation und auch unserem TIW Bernd Kawitzke, der uns in eine versteckte Berggaststätte führte, die in keinem Reiseführer erwähnt war, aber ein sagenhaftes Angebot und erstklassige Gastlichkeit bot. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Am 29 August trafen sich ca. 45 Kollegen der Innung Magdeburg in der urigen Festscheune des Hotels „Robinienhof“ in Gommern, um mit ihren Ehefrauen und Rentnerkollegen nebst Anhang sowie geladenen Gästen gemeinsam zu feiern. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Schornsteinfeger bringen Glück, weil . . . |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Ende Mai führte die Schornsteinfegerinnung Südthüringen im Hotel „Ringberg“ in Suhl traditionsgemäß ihre diesjährige Innungsvollversammlung durch. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Am 11. 10. 2002 feierte Dieter Witter seinen 65. Geburtstag. Natürlich kamen die Kollegen, um Dieter an seinem Ehrentag zu gratulieren. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Nicht schlecht schauten die Bewohner vom Erfurter Kommunalen Jugendhilfezentrum „Alster“, als Hausmeister Gerd Gatz den ersten von sieben Rauchmeldern an die Decke schraubte. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Der Landesinnungsverband Thüringen gratuliert IOM der Innung Südthüringen, Werner Truthan, zum 50. Geburtstag und wünscht alles Gute für seinen weiteren Lebensweg. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Suhl: im Rahmen der jährlichen Meisterbriefübergabe der Handwerkskammer Südthüringen, wurden IOM Werner Truthan der Innung Südthüringen im Schornsteinfegerhandwerk und sein Stellvertreter Hans-Joachim Geißler ausgezeichnet. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Nach dem Hochwasser im August 2002 stand für die Ostthüringer Schornsteinfeger fest, dass geholfen werden muss. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Regelmäßige Reinigungen sind aufgrund des Brandrisikos besonders wichtig. Eine Evakuierung der schlemmenden Besucher wärend eines Mittagsmenues wird sich in der Praxis wohl schwer üben lassen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Hier wurden Feuerstätten unkonventionell irgendwie an die Abgasleitung angeschlossen. Das Abgas kennt wohl den Weg. Damit die Betreiber hier nicht zu Schaden kommen werden, gibt es in Deutschland die Abnahmepflicht durch den Bezirksschornsteinfegermeister. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Immer wieder das Gleiche: Schornsteinabriss durch „Fachfirma“, Abgas ab durch den Toiletten-Bausatz. Nun soll sich sich das Abgas eines atm. Gas-Durchlaufwasserheizers durch den Schornstein und durch den Gummi-Flexschlauch quälen, und sich dann an der Lüfterhaube die Zähne ausbeißen. Hier kommt es unweigerlich zum Abgasaustritt in der Wohnung. Solche Fälle häufen sich in letzter Zeit. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, in den Fachzeitschriften des Installations- und Dachdeckerhandwerks auf die Gefahren hinzuweisen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 49 |
Hier brannte der Brenner einer Öl-Zentralheizung. Die Ursachenforschung ist noch nicht abgeschlossen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Das unter Denkmalschutz stehende 300 Jahre alte Bauernhaus wurde unterhalb des Traufkastens schon leicht angekokelt. Durch schnelles Handeln des BSFM konnte hier ein verheerender Dachstuhlbrand verhindert werden und aus der Existenzgründung wurde nicht gleich eine Existenzvernichtung. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Die Befestigung von Steigleitern über Dach bringt immer neue kreative Schöpfer ans Licht. Hier genügte dem Bauherrn der Rödeldraht. Die BauBG Bayern-Sachsen musste wegen Uneinsichtigkeit eingreifen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Diese raumluftunabhängige Gasfeuerstätte wird durch mehrere Bäder mit angenehmen Düften luftumspült. Das flexible Alurohr im Vordergrund des Bildes ist die Mündung mehrerer Entlüftungen innenliegender Bäder. Hier ist eine geschossweise Brandübertragung vorprogrammiert. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
BSFM Peter Berg aus dem Döbelner Land (Sachsen) entdeckte diesen Nachbau eines prähistorischen offenen Kamins OHNE SCHORNSTEINABZUG. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Hier sehen wir, wie gut ein Häuslebauer mit der Trennscheibe umgehen kann. Wozu sollten die Zimmerleute da noch Balkenwechsel einarbeiten? Dass der Schornstein somit bei knisternder Kaminwärme im Wohnzimmer für einen schönen Dachstuhlbrand sorgt, den so schnell niemand mitbekommt, wusste der Bauherr nicht. Meist sind es die Nachbarn, die im Brandfall die Familie warnen, weil niemand es bemerkt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Hier wurde der Schornstein aus statischen Gründen in die Dachdurchführung einbetoniert. Das ist auch gut so. Leider wurde eine Dehnungsfuge vergessen, wodurch der Schornstein riss. Ein Schornstein ist eine freistehende Säule im Haus, welche durch feste Verbindungen zu Decken beschädigt werden kann. Im Bild eindeutig zu sehen: ein horizentaler Riss, durch den Feuchtigkeit schon ihren Weg nach aussen sucht. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Hier ein unmittelbarer Schaden durch das Jahrhunderthochwasser. Das Schornsteinfundament hat sich gesetzt und riss das keramische Verbindungsstück entzwei. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 45 |
Hier hat durch das Jahrhunderthochwasser ein Tank die Ummauerung komplett eingerissen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Kostengünstig und Zeiteffizient |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Minister steht zum Schornsteinfegerhandwerk |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Der Slogan "Zum Glück gibts den Schornsteinfeger" wird in letzter Zeit häufiger, vor allem in den Medien, weniger von der großen Mehrzahl der Bürger, mit einem Fragezeichen versehen. Dies ist umso erstaunlicher, als eine repräsentative Meinungsumfrage durch das Forsa-Institut aus dem Jahre 2001 zu dem Ergebnis kommt, dass 94% der Bundesbürger die Überprüfungen und Arbeiten des Schornsteinfegerhandwerks für notwendig und sinnvoll halten und nahezu alle Befragten (91% insgesamt) mit dem Schornsteinfeger zumindest „zufrieden“ sind. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
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Handwerk spürt starken Gegenwind |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Beim Austausch einer Heizungsanlage wird es manchmal sprichwörtlich – eng. Diese Erfahrung machte kürzlich Heizungsbaumeister Gerd Stöver aus Schwarmstedt. Bei der Neuerrichtung einer Dachheizzentrale hatte er zwei Brötje Eurocondens SGB 2 mit je200 kW Nennheizleistung in die sechste Etage eines Mehrfamilienhauses zu bringen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Perpetumtechnologie bewährt sich in der Praxis |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Marktbefragung wurde vom Schornsteinfegerhandwerk unterstützt |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
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Als ein führender Vollsortimenter für das Schornsteinfeger-Handwerk hat Fa. Ress nun auch ihre Servicekompetenz auf den Prüfstand gestellt und hier einen für die Branche völlig neuen Weg eingeschlagen. Der neue Prüfstand der Fa. Ress ist vom TÜV-Süddeutschland – akkreditierte Inspektionsstelle für Abgastechnik gemäß EN 45004 – überprüft worden und eine Rückführung auf Normale der verwendeten Prüfmittel bestätigt worden. Die gemäß Qualitätssicherung für Messgeräte nach der 1. BImSchV und der KÜO durchgeführten Prüfung des technischen Prüfstandes erfolgte ohne Beanstandung. Damit hat Fa. Ress als eines der ersten Unternehmen im Schornsteinfeger-Handwerk einen TÜV-geprüften technischen Prüfstand für: |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Insider von Computerspielen wissen bei dieser Überschrift und dem Bild, wovon wir reden. Im erfolgreichsten gewaltfreien Adventuregame Myst 3 geht es auf der Insel Voltaik um die Inbetriebnahme einer etwas phantastischen Stromanlage durch Wasserkraft, Sonnenenergie und viel heiße Luft. Aber so phantastisch die Entwickler von Phantasiewelten sind – Jules Verne als Vater der Science Fiction nur am Rande erwähnt – so realistisch werden diese in der Gegenwart. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Der Gas- & Rauchmelder GRM findet seine Anwendung überall dort, wo eine Überwachung der Umgebungsluft auf das Vorhandensein brennbarer Gase und/oder Rauch erfolgen soll. Bei Überschreitung definierter Konzentrationen von Rauch bzw. brennbaren Gasen erfolgt am Auswertegerät ein akustisches und optisches Signal. Über den integrierten potenzialfreien Relaiskontakt können im Alarm- oder Störfall zusätzliche elektrische Verbraucher wie z. B. Hupen, Warnlichter oder Ventilatoren geschaltet werden. Die Bediensicherheit ist hoch, denn solange ein Sensor nach einer Alarmauslösung noch eine Grenzwertüberschreitung meldet, ist das Steuerteil nicht in den Normalzustand (kein Alarm und keine Störung) zurücksetzbar. Das System ist selbstüberwachend, da auch Störungen (Leitungsbrüche, Kurzschlüsse oder Sensordefekte) zwischen Steuerteil und Sensoren signalisiert werden. Der Gas- & Rauchmelder GRM ist je nach Bedarf in verschiedenen Varianten als Gas-, Rauch- oder Gas-Rauchmelder kombinierbar. Die maximale Entfernung von den Sensoren bis zum Auswertegerät kann bis zu 50 m betragen. Das System ist montagefreundlich, einfach zu bedienen und benötigt nur ein Mindestmaß an Wartung, um stets das Höchstmaß an Zuverlässigkeit zu bieten. Der Gas- & Rauchmelder GRM wird in Heiz- und Kellerräumen, in Lager-, Büro- und Wohnräumen sowie in öffentlichen Einrichtungen oder in der Industrie zur Erhöhung der Sicherheit eingesetzt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Die Umweltallianz Sachsen erweiterte sich am 17. 10. 2003 um 37 Unternehmen. Bei 33 der Unternehmen handelte es sich um Betriebe der Schornsteinfeger-Innungen Chemnitz und Zwickau. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Am 25. 10. 2003 wurde im Leipziger Gewandhaus 378 Jungmeistern aus 16 Gewerben und 33 Betriebswirten des Handwerks die Meisterurkunde feierlich überreicht. Anhand der vielen Zylinder im Saal war die Präsenz der Schornsteinfeger nicht zu übersehen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Am 13. 10. 03 fand die 2. Innungsversammlung 2003 im RP Leipzig in den Kongressräumen des Hotels „Kloster Nimbschen“ bei Grimma statt. Dieses wunderschöne Anwesen, welches im Zentrum des Jahrhunderthochwassers lag, bot nach seinem Wiederaufbau die gleichen, hervorragenden, äußeren und inneren Bedingungen wie schon zum Landesverbandstag 2002. Im Hotel selbst hatten verschiedene Aussteller und Softwarehäuser die Gelegenheit ergriffen, die zahlreich anwesenden Kollegen über ihre Angebote zu informieren. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Kollegen Schornsteinfegermeister Carsten Steinberg und Thorsten Knittel bei der Hochzeit eines CDU-Abgeordneten im Weißen Haus im Agrarpark Markkleeberg |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Nachdem verschiedene Brennholztage in den vergangenen Jahren im RP Leipzig durchgeführt worden waren, hatte sich, auf Grund der immer größeren Nachfrage durch die Bürger, auch das sächsische Forstamt Leipzig zur Durchführung eines Brennholztages entschlossen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Zum zweiten Mal nach 2002 hat sich Sachsen-Anhalt aktiv an den Europäischen Biomassetagen beteiligt. Landwirtschafts- und Umweltministerin Petra Wernicke hat alle Anbieter und Verarbeiter von Biomasse für den 29. September zur zentralen Fachveranstaltung nach Bernburg eingeladen. Zugleich haben sich Anlagenbetreiber während der Biomassetage vom 28. September bis 5. Oktober an ihren Produktionsstätten mit Tagen der offenen Tür vorgestellt. Besucher hatten die Möglichkeit, Technik und Verfahren auf dem Gebiet der Biomasse zu erleben. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Fast schon ständige Veränderungen im Vorstand der Innung im Kammerbezirk Halle |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Die Schornsteinfeger-Innung der Kreishandwerkerschaft Schmalkalden-Meiningen hat den Ruf als Glücksbringer wieder bestätigt. Für die Bewohner des Wernshäuser Kinderheimes brachten sieben schwarze Männer den Kamin des Hauses in Ordnung, damit das Feuer neu entfacht werden kann. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Der 8. Thüringentag fand vom 3. bis 5. Oktober 2003 in Mühlhausen statt. Die Schornsteinfegerinnung sah es schon fast als Tradition, bei diesem Festakt mitzuwirken. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Vom 26. bis 28. September 2003 öffneten sich zum dritten Mal die Tore zur Haus + Technik auf dem Messezentrum Erfurt. Rund 180 Aussteller zeigten vielfältige Anregungen für Haus und Heim. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Der praktische Leistungswettbewerb der Thüringer Schornsteinfeger fand am 5. September 2003 im Berufsbildungszentrum der HWK Erfurt statt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Im September fand im Haus der Innung in Craula der jährliche Workshop statt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Der praktische Leistungswettbewerb der Thüringer Schornsteinfeger fand am 5. September 2003 im Berufsbildungszentrum der HWK Erfurt statt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
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Garant zur Sicherung der Tätigkeiten im Schornsteinfegerhandwerk |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Bei dieser Anlage wurde versäumt, den Schornstein vor der Querschnittsanpassung zu reinigen. Deutlich ist zu sehen, dass der Raum zwischen dem Edelstahlrohr und dem Schornsteinschacht voll Ruß liegt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Undichtheiten dieser Abgasanlage einer raumluftunabhängigen Feuerstätte führten zu Versottungserscheinungen im Schornsteine. Aus den Undichtheiten tritt neben dem gefährlichen Abgas aus Kondenswasser aus, welches an der Abgasleitung runterläuft und eine Laache an der Schornsteinsohle bildet. Deutlich ist auf der Auflage der Abgasanlage das anfallende Kondensat zu erkennen. Erste äußere Anzeichen einer solchen Undichtheit sind feuchte, oftmals auch braune Flecken unten am Schornstein. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
Die Bilder zeigen eine neue durch ein Fachunternehmen mit Gewalt eingebrachte Schornsteinsanierung, die der Kollege zur Abnahme so vorgefunden hat. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 51 |
...oder von Zweien, die auszogen, den Hausbau zu revolutionieren |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 51 |
DER SCHORNSTEIN – die Fachzeitschrift Ausgabe 1/2004 erschien Ende März 2004 mit folgenden Themen: |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 52 |
Festschrift zum Bundesverbandstag des Schornsteinfegerhandwerks 2004 in Weimar / Thüringen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 52-2 |
aktueller Messebericht von der IFH in Nürnberg |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 53 |
Neue Schornsteintechnik:David umarmt Goliath |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 54 |
Warum messen Schornsteinfeger? |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 59 |
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Bundesumweltminister bei mitteldeutschen Schornsteinfegern |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 59 |
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Richtige Installationen, die betriebs- und brandsicher durchgeführt sind und zudem an eine mögliche Demontage denken? |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 59 |
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Zweimal Holz sichert Unabhängigkeit |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 59 |
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Steigende Preise für die fossilen Energieträger Öl und Gas lassen in Deutschland die Nachfrage nach heimischen Brennstoffen wieder größer werden. Neben der Braun- und Steinkohle rückt Holz zunehmend ins Blickfeld der Verbraucher. Die Gründe liegen klar auf der Hand: |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 59 |
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Holzpresslinge – die kleinen Stäbchen mit der Bezeichnung Pellets erleben angesichts explodierender Preise für fossile Energieträger derzeit einen enormen Boom beim Neubau und bei anstehenden Modernisierungen von Heizungssystemen in Ein- und Zweifamilienhäusern. Architekten und Bauunternehmer sollten sich mit diesem Trend auseinander setzen und ihren Auftraggebern die Vorteile der Technik und die Notwendigkeit zur Kombination mit einem festbrennstofftauglichen Schornstein erklären können. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 59 |
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Der Trend zu festen Brennstoffen ist ungebrochen. Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich bei der Wahl ihres Heizkonzeptes für die Installation eines Kaminofens. Seine Vorteile zeigen sich nicht nur an Winterabenden, an denen er mit seinem prasselnden Feuer Gemütlichkeit verbreitet, sondern auch während der Übergangszeiten in Herbst und Frühjahr, in denen sich der Betrieb der Zentralheizung noch nicht lohnt. Da die Heizleistung eines Kaminofens jedoch meistens über den Wärmebedarf des Wohnraums hinausgeht, bietet die MEZ Keramik GmbH aus Dernbach mit der Baureihe Turin Aqua eine Sonderlösung an. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 59 |
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Die Kostenbilanz privater Haushalte macht es deutlich: Rund Dreiviertel des häuslichen Energiebedarfs wird für die Heizung aufgewendet. Steigende Ausgaben für Erdgas und Öl machen sich demnach nahezu überall bemerkbar. So ist es nicht verwunderlich, wenn immer mehr Hausbesitzer und Mieter nach Möglichkeiten suchen, um die eigenen vier Wände sparsam zu beheizen. Insbesondere die Art der Wärmeerzeugung, der genutzte Brennstoff und die damit verbundenen Kosten werden zur Diskussion gestellt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 59 |
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Der Vorstand des Landesinnungsverbands des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen-Anhalt hat am 24. und 25. Januar 2006 zu seiner ersten Klausurtagung eingeladen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 59 |
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Die Kostenbilanz privater Haushalte macht es deutlich: Rund Dreiviertel des häuslichen Energiebedarfs wird für die Heizung aufgewendet. Steigende Ausgaben für Erdgas und Öl machen sich demnach nahezu überall bemerkbar. So ist es nicht verwunderlich, wenn immer mehr Hausbesitzer und Mieter nach Möglichkeiten suchen, um die eigenen vier Wände sparsam zu beheizen. Insbesondere die Art der Wärmeerzeugung, der genutzte Brennstoff und die damit verbundenen Kosten werden zur Diskussion gestellt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 59 |
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Am 24. Januar 2006 war es soweit. Der Kreisfeuerwehrverband des Landkreises Stendal konnte im feuerwehrtechnischen Zentrum den von regionalen Firmen und Institutionen finanzierten „Renault Master“ übernehmen. Der von 35 Firmen und Institutionen finanzierte Kleinbus-Transporter wird zukünftig für die Nachwuchsförderung und Öffentlichkeitsarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes eingesetzt. Passenderweise ist auch das Schornsteinfegerhandwerk als Repräsentant des präventiven Brandschutzes, vertreten durch die „Schornsteinfegerinnung Altmark“, aktiv an der Finanzierung des Fahrzeuges beteiligt. Durch die am Fahrzeug angebrachte Werbung der an der Finanzierung Beteiligten, hat auch das Schornsteinfegerhandwerk die Möglichkeit genutzt, auf seine gegenwärtigen Dienstleistungen und Grundwerte in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen. Der Nähe zu den Brandbekämpfern konnte somit wieder einmal nachdrücklich Ausdruck verliehen werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 59 |
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Wenn die Zukunft unseres Berufsstandes in Brüssel liegen soll, können wir teilweise schwarz sehen, denn die Europäische Kommission droht Deutschland mit einem Vertragsverletzungsverfahren, weil das deutsche Schornsteinfegergesetz von 1969 gegen die Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit verstoße. Konkurrenten haben keine Chance, die Arbeit ist in Kehrbezirke aufgeteilt. Aus Brüssel heißt es, dass dies mit EU-Grundfesten nicht überein gehe. Auch andere Kritiker möchten das Schornsteinfegerhandwerk gekippt sehen, darunter auch die FDP. Die Außerkraftsetzung des Gesetzes solle Konkurrenz die Türen öffnen. Monopol? Schon das Wort trifft Landesinnungsmeister Ulrich Eller tief. „Monopolisten machen ihre Preise selber.“ Erst das Bundeswirtschaftsministerium genehmigt die Gebühren für Schornsteinfegerarbeiten. Außerdem wurden die Preise seit vier Jahren nicht mehr erhöht. Allerdings soll der Schwerpunkt der Debatte auf einen ganz anderen Gesichtspunkt gelenkt werden. Etwas Bewährtes soll abgeschafft werden? Sobald etwas passiert, rufen alle wieder nach Kontrolle. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 60 |
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Die Diskussion um die Zukunft des Schornsteinfegerhandwerks in Deutschland bewegte in den letzten Jahren immer wieder die Medien. Bürokratieabbau und Deregulierung gelten nach wie vor als Ziel derer, die die bestehende Einteilung in feste Kehrbezirke und vorgegebene Ansprechpartner aufheben wollen. Interessant ist hier ein Blick über die Grenzen. Wie ist die Tätigkeit des Schornsteinfeger in anderen Ländern organisiert? Welche Vor- und Nachteile verbinden sich mit den verschiedenen Systemen? Insbesondere die Frage nach der Sicherheit für die Menschen ist dabei relevant. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 60 |
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In Deutschland wird – trotz hoher Energiekosten – immer noch zu viel Wärme verschwendet. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Erhebung vom Bundesverband des deutschen Schornsteinfegerhandwerks (ZIV). Das betrifft in erster Linie ca. 1,2 Millionen Ölheizungen und etwa 700.000 Gasfeuerungsanlagen, die über 22 Jahre alt und damit dringend erneuerungsbedürftig sind. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 60 |
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Die Fa. Ress präsentierte auf der Messe SHK Essen erstmals die neue preisgünstige Thermografie Kamera Ti20 der Öffentlichkeit. Diese neue Wärmebildkamera ist für bauphysikalische Anwendungen entwickelt worden und hier speziell zur Gebäudethermografie und Leckageortung. Das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis ermöglicht nun endlich den Einsatz der Infrarot-Thermografie im Rahmen der Energieberatung. Die Wärmebildkamera ermöglicht jetzt dem Anwender schnelle Messungen bei schneller Amortisation. Die Ti20 ist das perfekte Werkzeug für jeden Energieberater. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 60 |
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Bereichsleiter Technik August Brötje GmbH |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 60 |
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Damit Gesundwerden keine Glückssache ist! |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 60 |
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Neuer Fachverband der Arbeitnehmer stellt sich vor |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 60 |
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Die Mitgliederversammlung des Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerk Sachsen-Anhalt wurde in diesem Jahr im kleinen Rahmen durchgeführt. 14 Delegierte stimmten über die Berichte der LIV-Vorstandsmitglieder am 16. Mai 2006 im Hotel Harzer Land in Allrode ab. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 60 |
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Am 04. 05. 2006 fand die erste Innungsversammlung der Innung des Schornsteinfegerhandwerks Magdeburg im Jahr 2006 in Wolmirsleben statt. Schwerpunkte waren unter anderem die Neuwahlen des Innungsvorstandes. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 60 |
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Vom 17.–18. Mai 2006 trafen sich die Kollegen der Schornsteinfegerinnung im Kammerbezirk Halle, wie in jedem Jahr, zu ihrer Informationsveranstaltung in Allrode. Dieses Event, es beinhaltet zum einen den fünften Schulungstag und zum anderen die Innungsversammlung, hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe im Veranstaltungsplan der Innung etabliert. Das Sport- und Seminarhotel „Harzer Land“ in Allrode bietet ideale Voraussetzungen für ein solches Ereignis. So haben die meisten Innungsmitglieder die Möglichkeit zur Übernachtung im Hotel genutzt und hatten somit Gelegenheit die sportlichen und kulturellen Angebote des Hauses zu nutzen. Der erste Tag war der Weiterbildung vorbehalten. Neben Informationen zur Abnahme an Festbrennstoffanlagen wurde den Kollegen, durch Vertreter der Firma Danfoss, der hydraulische Abgleich von Heizungsanlagen näher gebracht. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen es den BSM bei Fragen der Kundschaft, z. B. zu Geräuschen in den Heizkörpern, Wege zur Lösung des Problems aufzuzeigen.Während der Pausen hatte man die Möglichkeit die Ausstellung der Marktpartner und Lieferanten für das Schornsteinfegerhandwerk zu besuchen. In diesem Jahr haben 18 Aussteller die Gelegenheit genutzt, ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren. Gegenüber 2005 wurde die Produktpräsentation damit um fast 30% vergrößert. Am Nachmittag bildete eine Wanderung in die nähere Umgebung mit anschließendem Imbiss den Höhepunkt der Freizeitgestaltung. „Wandermuffel“ vertrieben sich die Zeit auf der Kegelbahn oder im Wellnessbereich des Hotels. Den Abend ließen die Kollegen dann in gemeinsamer Runde ausklingen. Zur Freude aller Fußballbegeisterten wurde die Übertragung des Champions-League-Finales auf eine Großbildleinwand projiziert. Ihren fünften Schulungstag führten die Mitarbeiter, wie schon in den letzten Jahren auch, ebenfalls in Allrode durch. Dafür standen den Gesellen am zweiten Tag die Seminarräume des Hotels zur Verfügung. Die BSM führten währenddessen im Tagungsraum die erste Innungsversammlung 2006 durch, die durch die Grußworte des Landesinnungsmeisters Thomas Keindorf und des stellvertretenden Obermeisters der Innung des Schornsteinfegerhandwerks Magdeburg Frank Buchholz bereichert wurde. Da die Kreismeister und der Innungsvorstand bereits am 16. Mai ihre erweiterte Vorstandssitzung abhielten, nutze der Obermeister Gerhard Metz die Gelegenheit und besuchte am Dienstagabend, gemeinsam mit Kollegen Detlef Kopf, das ebenfalls jährlich stattfindende Treffen der BSM im Ruhestand in Güntersberge. Diese Veranstaltung führen die ehemaligen Berufskollegen traditionell mit ihren Ehefrauen bzw. Lebenspartnerinnen durch. Auffallend war, dass auch nach ihrer aktiven Zeit als BSM das Interesse an den aktuellen Entwicklungen in unserem Handwerk von hohem Interesse ist. Der Obermeister wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf und verabschiedete sich mit einem kleinen finanziellen Zuschuss, der dankend angenommen wurde. Auch im nächsten Jahr werden die Kollegen der Schornsteinfegerinnung im Kammerbezirk Halle die Tradition der Infoveranstaltung, welche die Geschlossenheit der Innungskollegen demonstriert aber auch fördert, in Allrode fortführen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 60 |
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Am 22. und 23. 04. 2006 fand zum zweiten Mal die Energie- und Umweltmesse in Verbindung mit der Immobilien- und Baumesse des Landkreises Sangerhausen statt. Der Messestand des Schornsteinfegerhandwerks, initiiert von den ortsansässigen Bezirksschornsteinfegermeistern, war erstmals vertreten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 60 |
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...des Schornsteinfegerhandwerks im Freistaat Thüringen vom |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 60 |
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Hallo sagten 50 Schornsteinfeger aus ganz Thüringen, die der Firma Altenburger Hut und Putz im Gewerbegebiet Lödla einen Besuch abstatteten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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Seit 1981 wird in Santa Maria Maggiore ein internationales Treffen der Schornsteinfeger organisiert. In diesem Jahr sind über 1.000 Schornsteinfeger aus 13 Nationen der Einladung gefolgt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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In Ergänzung zur bewährten Kehrbezirksverwaltung pro.agzess.net bietet die Dexheimer Software GmbH ergänzend die mobile Lösung pro.pocket.net an. Mit dieser Software lassen sich vor Ort offene Posten überprüfen, Gebäudedaten – auch zur Erstellung eines Energiepasses – erfassen, Schornsteine gemäß EN 13384 sowie der Luftverbund berechnen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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Sinken die Außentemperaturen unter Null, wird die Heizung entsprechend weit hochgeregelt, um behagliche Wärme zu erzeugen. Die Folge sind ein „Wüstenklima“, warme, trockene Luft und stickige Räume sowie hohe Energiekosten. Für Bauherren, die Heizkosten sparen wollen und die Wert auf ein gesundes Wohnklima legen, bietet die Climate Wall aus dem Hause Guth eine ansprechende Alternative zu den gängigen Heizkonzepten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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Manchmal steckt der Teufel im Detail. So auch bei der rheinland-pfälzischen Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO), die über die Tätigkeit der Schornsteinfeger Auskunft gibt. Dort stand nämlich, dass eine Abgasanlage regelmäßig einmal im Jahr zu reinigen sei. Ein Bürger bezweifelte dies und ging vor Gericht. Seine neue Gasheizung verfüge über ein im Schornstein eingelassenes Edelstahlrohr, das seiner Meinung nach keiner Reinigung bedürfe. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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Mit In-Kraft-Treten der Energie-Einsparverordnung (EnEV) wird die Einhaltung von Grenzwerten für die Luftdichtheit der Gebäudehülle gefordert. Dadurch bekommt auch die funktionssichere Versorgung von Feuerstätten mit Verbrennungsluft einen höheren Stellenwert. Nachdem man in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit raumluftunabhängig betriebenen Gasgeräten machen konnte, hat die Joseph Raab GmbH & Cie. KG, Neuwied, drei spezielle Luft-Abgassysteme entwickelt, die sich besonders gut für Festbrennstoff-Feuerstätten eignen. Sie werden derzeit beim Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP), Stuttgart, in umfangreichen Testreihen geprüft. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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Zugbegrenzer Z 150 S von Kutzner + Weber |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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Wer im Internet seinen zuständigen Schornsteinfeger finden will, wird als Erstes unter der Adresse www.schornsteinfeger.de suchen. Hier ist er auch genau richtig. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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Geringerer Brennstoffverbrauch verbunden mit einer höheren Wärmeausnutzung – dieses Ziel wird mit dem Einsatz eines Wärmetauschers der Baureihe HydroBox – erreicht. Das Unternehmen Schräder, Kamen, präsentiert mit diesem patentierten Bauteil ein hochwirksames Produkt, um den Betrieb der Heizungsanlage zu optimieren. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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Der Energiepass, der „Ausweis“ eines Hauses hinsichtlich des Energieverbrauchs, wird in absehbarer Zeit kommen. Dann lässt sich anhand der Einstufung gleich erkennen, ob die Gebäudeerwärmung mit mehr oder mit weniger Brennstoff erfolgt. Damit die Berechnung rasch und effektiv vonstatten gehen kann, hat die Dexheimer Software GmbH eine besondere Methode entwickelt. Sozusagen im Schnelldurchgang kann man nun in wenigen Minuten nach dem „EnergieProfil“ die Energieeffizienzklasse eines Gebäudes feststellen. Das Institut für Wohnen und Umwelt hat anhand eines großen Gebäudebestands die Eckdaten ermittelt, die als Berechnungsgrundlage dienen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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Der gleichzeitige Betrieb eines Kamin- oder Kachelofens und einer Ablufteinrichtung, beispielsweise einer Dunstabzugshaube, im selben Raum kann zu einer Gefahrenquelle werden: Der Kamin der Feuerstätte entzieht dem Raum Luft. Wird zur gleichen Zeit auch ein Wrasenabzug betrieben, können sich die Strömungsverhältnisse im Kamin umkehren. In der Folge gelangen giftige Gase möglicherweise in den Wohnraum. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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Am 20. September fand im Norden Sachsen-Anhalts in der Stadt Stendal die diesjährige Gesellenfreisprechung statt. Vor ca. 200 Anwesenden wurden Junggesellen aus verschiedenen Handwerksberufen vom Kreishandwerksmeister freigesprochen. Als Vertreter des LIV Sachsen-Anhalt war der Gesellenprüfungsausschussvorsitzende (GPA) BSFM Martin Fehn aus Sangerhausen anwesend. Die Innung Altmark wurde von Koll. Heinz-Herrmann Wille und Siegfried Pianka (diesmal selbst als Lehrmeister) repräsentiert. Aus den drei Schornsteinfegerinnungen reisten 8 Junggesellen mit ihren Lehrmeistern und Angehörigen an. GPA Vorsitzender Martin Fehn gab bei dieser Veranstaltung sein Debüt als Regisseur, studierte er mit den Junggesellen ein „Bonbon“ ein. Nach Überreichung der Lehrbriefe setzten die frisch gebackenen Schornsteinfeger zeitgleich ihren Zylinder auf und ernteten für diese Geste stürmischen Applaus. Hohe Anerkennung fanden die Schmucklehrbriefe, die LBBW Siegfried Hampe eigens für diesen Zweck erstellen ließ. Nach historischer Vorlage gefertigt, waren die Lehrbriefe der Schornsteinfeger das Highlight der Veranstaltung und fanden Beachtung bei den anderen Handwerksberufen. Fortschritt und Tradition sind die Fundamente des Handwerks, darüber waren sich alle Anwesenden einig. Es gilt als sicher, dass der LIV Sachsen-Anhalt auch in der Zukunft Schmucklehrbriefe ausgeben wird. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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Zum 4. Sommerfest der Innung des SHK Handwerks Leipzig, welches am 15.07.2006 auf dem Gelände des Werner-Heise-Gymnasiums in Leipzig stattfand, war erstmals die Schornsteinfeger-Innung Leipzig mit einem Informationsstand vertreten. Damit wurde die bewährte und zukunftsweisende Zusammenarbeit der beiden Gewerke eindrucksvoll in der Öffentlichkeit dargestellt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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Inzwischen ist es schon zur Tradition geworden, dass die Schornsteinfeger der Innung Zwickau den Zunft- und Handelsmarkt Crimmitschau mit ihrem Infostand bereichern. In diesem Jahr hatten sich die Kollegen Kai Jörg Kaulfuß und Jens Wagner etwas Besonderes ausgedacht. An einer voll funktionsfähigen Feuerungssanlage konnte den interessierten Besuchern die Funktion eines Kaminofens demonstriert werden. Fragen zu Einbau und Betrieb solcher Feuerstätten wurden somit gleich am praktischen Beispiel geklärt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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Unter Anwesenheit des Sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt fand am 12. September 2006 der 7. Parlamentarische Abend des Sächsischen Handwerkstages im Plenarsaal des Landtags statt. Die Kollegen Michael Kempe und Detlef Richter aus der Innung Dresden (hier im Bild mit dem Präsidenten des Sächsischen Handwerkstags Joachim Dirschka, 2. v. r.) nutzten dabei die Gelegenheit den Parlamentariern zu Fragen unseres Berufes Rede und Antwort zu stehen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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Nachdem im vergangenen Jahr mangels Teilnahme der Energietag Plauen abgesagt werden musste, hatte die Vogtlandmetropole in diesem Jahr mehr Erfolg. Am 24. Juni stellten auf dem Platz vor dem neu errichteten Stadtbad verschiedene Firmen Produkte und Technologien zum Schutz der Umwelt und zur Energieeinsparung vor. Diese reichten von umweltgerechter Deponiewirtschaft über die Nutzung von Solarenergie bis zum Einsatz moderner Feuerstätten. Natürlich durften auch hier die Schornsteinfeger als neutrale Berater nicht fehlen. Die Kollegen der Innung Zwickau Andreas Schönecker, Bernd Damisch und Gerold Kny standen den Besuchern für Auskünfte zu Effizienz und Aufstellbedingungen von Zuatzfeuerstätten auf Einladung der Stadt Plauen zur Verfügung. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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Zirka 280.000 Gäste konnten die Marienberger zum diesjährigen Tag der Sachsen vom 1. bis 3. September begrüßen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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Heizen mit Holz und Co. – |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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Nie war ein Sachsen-Anhalt-Tag so gut besucht wie in diesem Jahr. Mit dem 10. Sachsen-Anhalt-Tag präsentierte sich das Land in Halle/Saale, der Stadt, die in diesem Jahr ihr 1200-jähriges Bestehen feierte. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 61 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 62 |
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Rund 260 Aussteller werden zur 10. „mitteldeutschen handwerksmesse“ erwartet, die vom 17. bis 25. Februar 2007 – parallel zur großen Verbraucherschau „Haus – Garten – Freizeit“ – auf dem Neuen Messegelände in Leipzig stattfinden wird. Schwerpunkte bilden unter anderem die Branchen Bau und Ausbau, Wohnen, Kunsthandwerk, Nahrungsmittel, Seltenes Handwerk und Dienstleistungen. Ergänzt wird der handwerkliche Branchentreff durch Sonderschauen wie „Gläserne Backstube“, „Gläserne Fleischerei“ und „Lehrlingsfrisieren“, sowie durch ein vielseitiges Rahmenprogramm, vorwiegend mit praktischen Tipps für Unternehmer. Hierzu gehört der zum dritten Mal geplante „Mitteldeutsche Außenwirtschaftstag“. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 62 |
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Die Firma Afriso-Euro-Index setzt auf Bluetooth. Ab sofort können die Rauchgasanalyse-Messgeräte Eurolyzer, Multilyzer NG und Maxilyzer NG mit einer Bluetooth-Schnittstelle ausgeliefert werden. Diese Geräte verfügen somit über eine international standardisierte Datenschnittstelle für den Daten- und Informationsaustausch per Funk. Die Bluetooth-Schnittstelle hat sich von einem kommerziellen Nischenprodukt zu einem Schnittstellenstandard für industrielle Applikationen entwickelt. Vor allem im Mobilfunk- und PDA-Bereich zur drahtlosen Anbindung an PC’s oder als Freisprecheinrichtung in Kraftfahrzeugen wird diese Kommunikation immer beliebter. Immer mehr Gerätehersteller verwenden diese Funk-Technologie, um z.B. Notebook- und Handy-Zubehör drahtlos zu verbinden. Bluetooth ist bestens als Kabelersatz für den (vernetzten) Datenaustausch zwischen diversen Geräten auf kurzen Strecken geeignet und hat als neuer Standard inzwischen Einzug in die professionelle Messtechnik gehalten. Für Benutzer eines neuen Afriso Rauchgasanalyse-Messgeräts mit integrierter Bluetooth-Schnittstelle bedeutet die neue Technik, schon heute für die Zukunft gerüstet zu sein. Die Messgeräte entsprechen selbstverständlich der BImschV sowie den strengen Anforderungen der EN 50379-2. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 62 |
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„IgnisProtect“ – die neue sichere |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 62 |
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Schornstein und Lüftung im Komplettpaket zu einem Preis |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 62 |
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Der neu entwickelte Werkzeugträger der Fa. Ress ist ein Transportmittel für Werkzeuge. Mit einem Handgriff können alle Kehrgeräte getragen werden. Zudem ist eine Ordnung für alle Kehrarbeiten vorgegeben, da alles aufgeräumt zusammen transportiert werden kann. So können unnötige Laufwege vermieden werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 62 |
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Mit dem UniTherm bietet Plewa ein außergewöhnliches Produkt an – Schornstein und Kaminofen bilden eine Einheit. Diese Kombination zeichnet sich durch zahlreiche Vorteile aus. Dazu zählt u. a. der raumluftunabhängige Betrieb, der die gleichzeitige Nutzung einer Dunstabzugshaube und einer kontrollierten Wohnungslüftung möglich macht, sowie die gestalterischen Möglichkeiten des Außenmantels mit Putz, Tapete oder Kacheln. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 62 |
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Hochwertige Glastüren für den Blick ins Feuer |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 62 |
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Kutzner+Weber bietet praxisbezogene Lösungen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 62 |
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In den vergangenen Jahren häuften sich Explosionsschäden mit Heizkessel für feste Brennstoffe. Diese war Anlass, auf die Gefahren hinzuweisen, die bei mangelhafter Installation aber auch durch Fehler der Betreiber entstehen können. Thomas Keindorf, Landesinnungsmeister des Schornsteinfegerhandwerks und Klaus Göhring, stellvertretender Landesinnungsmeister Sanitär Heizung Klima Sachsen-Anhalt eröffneten die außerordentlich gut besuchte Veranstaltung. Sie betonten, dass nur durch das Fachhandwerk garantiert werden kann, dass bei der Planung und Montage der Feststoffkessel alle sicherheitstechnisch erforderlichen Einrichtungen beachtet werden. Die enge Zusammenarbeit zwischen Installateur und Schornsteinfeger hat sich in der Praxis bewährt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 62 |
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„Wir wollen Außenminister des Handwerks werden“. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 62 |
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Halbzeitveranstaltung des Nachhaltigkeitsabkommens Thüringen Wirtschaft und Landesregierung blicken auf 30 erfolgreiche Monate zurück |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 63 |
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März 2007 war es wieder soweit: Hersteller, Handwerk und Handel, Ingenieur- und Architekturbüros, Wohnungsbau- und Immobiliengesellschaften, Dienstleister, Behörden und Hochschulen – alle trafen sich wieder auf der ISH in Frankfurt. Mehr als 2.400 Aussteller aus aller Welt zeigten ihre Produkte und Innovationen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 63 |
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Erneuerbare Energien: Magnet für Fach- und Privatbesucher |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 63 |
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Reges Interesse zeigten die Besucher der diesjährigen ISH an dem Gemeinschaftsstand des ZIV und der AdK. Die beiden Verbände informierten über Themen, die zurzeit im Mittelpunkt des Interesses stehen. Dazu zählen alternative und regenerative Heizkonzepte genauso wie die ökonomische Wärmeerzeugung, das umweltverträgliche Heizen sowie die aktuelle Feinstaub-Debatte. Das gemeinsame Messekonzept des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks und der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft war ein voller Erfolg. Man war dadurch noch besser in der Lage, den Informationsbedarf zu decken, der sich aus der stetig steigenden Nachfrage nach Festbrennstoffheizungen und Kaminöfen ergibt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 63 |
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Kutzner + Weber, Maisach, zeigt sich sehr zufrieden mit der gelungenen Markteinführung der neu entwickelten automatischen UNIVERSAL Ofenregelung. Durch ihren Einsatz lässt sich der Abbrand bei allen handbeschickten Feuerstätten optimieren, wobei das System herstellerunabhängig funktioniert. Ziel ist es immer, einen effektiven, Energie sparenden und dazu noch emissionsarmen Verbrennungsprozess zu gewährleisten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 63 |
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Mit FutureTherm bietet die Firma Schräder aus Kamen eine komplette Produktfamilie in Leichtbauweise für den modernen Schornsteinbau an. Dabei stehen ein- oder doppelwandige Systeme ebenso zur Verfügung wie Luft-Abgas-Systeme. Diese Vielfalt kommt den Planern und Bauherren entgegen, die mehr und mehr komplexe Heizkonzepte realisieren wollen. Das zweischalige Abgassystem besitzt einen Außenmantel aus sogenannten Mipro-Tec-Brandschutzplatten, der über eine glatte Oberfläche verfügt. Die einzelnen Schachtelemente werden vorkonfektioniert in Längen von bis zu 100 cm geliefert und mit Spezialkleber in Trockenbauweise versetzt. Schrägführungen bis zu 30° zur Senkrechten sind möglich. Die innere Rohrsäule zur Rauchgasführung besteht aus Edelstahl der Werkstoffgüte 1.4404/1.4571. Sie wird in Durchmessern von 130 mm bis 300 mm gefertigt. Von Vorteil ist die leichte, schnelle und problemlose Verarbeitung aufgrund der geringen Abmessungen und des niedrigen Gewichts. Ein umfangreiches Zubehörprogramm beinhaltet neben Anschluss- und Befestigungselementen auch Schornsteinkopf-Verkleidungen aus Edelstahl, Kupfer und beschichtetem Aluminium. So lassen sich nahezu alle Wünsche in Bezug auf eine moderne Schornsteinanlage umsetzen. Weitere Infos gibt es unter www.schraeder.com im Internet. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 63 |
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NovoCondens SOB in zwei weiteren Leistungsstufen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 63 |
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Das österreichische Unternehmen Lohberger hat mit dem AquaInsert einen modernen, designorientierten Kamineinsatz entwickelt, der höchsten Anforderungen gerecht wird. Als Herzstück verfügt er über einen im Brennraum integrierten Wärmetauscher. Dieses Bauteil hat die Aufgabe, einen Teil der Wärme dem Heizkreislauf zur Beheizung anderer Räume zur Verfügung zu stellen. Seine 8 kW Nennwärmeleistung teilen sich in 3 bis 4 kW Raumheizleistung und 4 bis 5 kW Heizkreislaufleistung auf. Damit eignet sich der AquaInsert in besonderem Maß als Ganzhausheizung für Niedrigenergie- oder Passivhäuser. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 63 |
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Neu auf dem Markt ist die neue Abgasanalyse Messgerätegeneration testo 327. Sie ist extrem robust und sicher. Die Messgeräte bieten mehr Komfort in der Anwendung und helfen die täglichen Messroutinen souveräner zu erfüllen. Alle wichtigen Messgrößen in einem Messgerät. Testo 327 misst das Abgas an allen Arten von Gasheizanlagen. Auch als Einstiegsgerät in neue Aufgaben in Service und Wartung von Gas- und Ölbrennern sind diese Abgas-Messgeräte schnell, extrem zuverlässig und immer einsatzbereit. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 63 |
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Neues Rohr-in-Rohr-Schornsteinsystem von ERLUS für Gas- und Öl-Brennwerttechnik / Innen- und Außenrohr finden auf weniger als 20 Zentimeter Durchmesser Platz / Kein massiver Schornsteinschacht mehr nötig / Aufstellmöglichkeiten für Brennwertgeräte in Nutzräumen erhöhen sich. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 63 |
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Ausgeklügelte Software und Spezialkapillarschläuche machen es möglich: Mit dem neuen Druckmessgerät Wöhler DC 100PRO lässt sich die ausreichende Versorgung mit Verbrennungsluft ganz einfach und erstmals nahezu wetterunabhängig messtechnisch überprüfen. Die Wöhler Messgeräte Kehrgeräte GmbH, Bad Wünnenberg, bietet ihre Neuentwicklung zusammen mit allen zum Messen benötigten Komponenten im praktischen „Wöhler DC 100PRO 4 Pa Set“ an. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 63 |
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Mit der Entwicklung des Wöhler A 600 setzt die Wöhler Messgeräte Kehrgeräte GmbH, Bad Wünnenberg, auch künftig Maßstäbe bei Analysegeräten für die Prüfung und Inspektion von Öl , Gas- und Feststofffeuerungen. Neu: Über Bluetooth®-Schnittstellen kann man die Funkmesssonde des A 600 jetzt auch vom eigenen Notebook aus bedienen. Das Notebook lässt sich dadurch, wie bereits der Pocket-PC, als professionelles Rauchgasmessgerät nutzen. Außerdem werden die gewonnenen Messdaten direkt ins jeweilige Kehrbezirksverwaltungsprogramm übernommen. Der Anwender spart Zeit und vermeidet Übertragungsfehler, da das nachträgliche Eingeben der Daten entfällt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 63 |
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Schornsteinfeger sind ein fester Bestandteil |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 63 |
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Naumburg/Saale, 12. März 2007, 9:35 Uhr. Schornsteinfegermeister Jens Böttcher steht in der Roßbacher Straße bei Windstille auf dem Dach eines 15 Meter hohen Hauses, dank seiner neuen metrierten Kehrleine kann er die Schornsteinkehrung und das genaue Ausmessen der Schornsteinhöhe in einem Arbeitsgang erledigen. Durch die bevorstehende Einführung der Musterkehrordnung wird dieses Maß benötigt. Das Maß notiert, das Kehrgerät wieder über die Schulter gehängt, begibt er sich zum Dachausstiegfenster und verlässt Richtung Dachboden das Dach. Nach dem Schließen der Bodentür hört er einen lauten dumpfen Knall, das Haus bebt. Gott sei Dank, denkt er sich, ist er nicht mehr auf dem Dach, denn bei der Erschütterung kann man leicht erschrecken und über Dach sein Gleichgewicht verlieren. Der Schreck vergeht schnell, jedoch holt ihn der Schock beim Öffnen der Haustür gnadenlos ein. Die Staubwolke verzieht sich langsam und das Ausmaß einer Gasexplosion wird sichtbar, genau in der gegenüberliegenden Häuserzeile fehlt der ganze Eingang mit der Nummer 15. Minuten später kommt schon Feuerwehr und Polizei um die Ecke. Die Druckwelle der Explosion war derart stark, dass im Haus, wo Jens Böttcher eben noch auf dem Dach stand, Fensterscheiben kaputt waren. Wäre er 5 Minuten später noch auf dem Dach gestanden, hätte ihn die Druckwelle mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vom Dach „gefegt“. Der Schock sitzt ihm noch Tage später in den Knochen. Auch Schornsteinfeger brauchen von Zeit zu Zeit selbst ein wenig Glück. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 63 |
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Die Verbundenheit zwischen Feuerwehr und Schornsteinfeger ist seit Jahrhunderten in der Gemeinsamkeit des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes gewachsen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Feuerwehr und Schornsteinfeger in dem „Heiligen Sankt Florian“ einen gemeinsamen Schutzpatron haben. Der Wahlspruch „Einer für Alle, Alle für Einen“ wird sowohl in der Gemeinschaft der Feuerwehren als auch bei den Schornsteinfegern gepflegt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 63 |
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Eberhard Zörnig hat nach 14 Jahren als Kreismeister der Kreisgruppe Salzwedel die Verantwortung in jüngere Hände gegeben. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 63 |
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...der Lehrlinge im Innungsbereich Erfurt |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 64 |
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Kaminöfen und andere Festbrennstoff-Heizungen stehen an der Spitze der Wunschliste vieler Hausbesitzer und Bauherren. Zentral im Wohnbereich installiert, verbreiten sie angenehme Wärme und sorgen für Wohlfühl-Atmosphäre. Nicht immer jedoch befindet sich in der Nähe des idealen Aufstellorts auch ein Schornstein. Der Anschluss des Ofens muss dann durch eine Wand erfolgen. Dabei sind die Vorgaben des Brandschutzes und der Bausicherheit zu beachten. Spezielle Voraussetzungen sind zu berücksichtigen, wenn der Schornstein-Anschluss durch eine Wand aus brennbaren Baustoffen geführt wird. Bei der Installation des Verbindungsstücks ist dann eine Ummantelung aus nicht brennbaren, formbeständigen Materialien vorzusehen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 64 |
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Nun ist es offiziell: Unter der Zulassungsnummer Z-7.4-3359 hat die Raab-Wanddurchführung die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik erhalten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
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Wer zum Tee- oder Kaffeekochen einen Liter Wasser erwärmen möchte, zahlt dafür unterschiedlich hohe Energiekosten. Je nach Energieträger und eingesetztem Gerät kann sich der Kostenaufwand für die Energie verdreifachen, informiert der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW). |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 64 |
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Das neue Füllstandmessgerät Unimes E von AFRISO-EURO-INDEX ist zur kontinuierlichen Füllstandmessung in Behältern (Tankhöhe oder -durchmesser von 0,9 m bis max. 2,0 m) mit Heizöl EL, Dieselkraftstoff und anderen dünnflüssigen Medien, die sich gegen die verwendeten Materialien neutral verhalten, geeignet. Das komplette Füllstandmesssystem Unimes E beinhaltet gleich zwei Füllstandmessgeräte auf einmal: Eine auf dem Tank montierte mechanische Direktanzeige, die keinerlei Hilfsenergie benötigt und den Tankinhalt in %-Füllhöhe anzeigt. Die andere elektronische Fernanzeige wird bis zu 10 m vom Tank entfernt an einer beliebigen, bequem zugänglichen Stelle montiert. Die Verbindung vom digitalen Fernanzeigegerät zur mechanischen Analoganzeige erfolgt über ein 3-adriges, abgeschirmtes Kabel. Die Fernanzeige wird mit einer Lithium-Batterie (Lebensdauer ca. 5 Jahre) betrieben und nur zum Messen eingeschaltet (Push-To-Read-Funktion). Die Messwerte sind über das vierstellige, 12 mm hohe, beleuchtete LC-Display auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen entweder in Liter, m3, %, oder Füllhöhe (mm) gut ablesbar. Die Montage des Systems (G1½ oder G2 Anschlussgewinde) ist schnell und einfach durchführbar. Im Lieferumfang sind das mechanische sowie das elektronische Füllstandmessgerät mit Batterie, Wandhalterung und einem 10 m langen Verbindungskabel enthalten. Die Gerätekombination ermöglicht die Vorratskontrolle dann entweder unmittelbar am Tank oder ganz bequem von einem beliebigen Punkt (z. B. Heizraum, Hobbykeller usw.) aus. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 64 |
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Mobiles Datenmanagement für die Abgasanalyse – Jetzt mit Kommunikation zu PC, Drucker und Pocket-PC |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 64 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 64 |
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Die Mitgliederversammlung des LIV Sachsen fand am 4. Mai 2007 im Hotel Kloster Nimbschen bei Grimma statt. Die Idylle des Klosters Nimbschen bildete auch vor 5 Jahren den Hintergrund für den Landesverbandstag des LIV Sachsen. Wenn auch 2 Monate später dem Kloster das Jahrhunderthochwasser bis zum Hals (zur Dachrinne) stand, heute ist es neu errichtet und sieht besser aus als je zuvor. Gleiches ist auch für das Schornsteinfegerhandwerk möglich, so der Tenor des diesjährigen Landesverbandstages. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 64 |
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Sächsische Schornsteinfeger informieren sich über osteuropäische Kesseltechnik |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 64 |
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Am 10. 05. 2007 fand die erste Innungsversammlung der Schornsteinfegerinnung Magdeburg für das Jahr 2007 statt. Es wurden aktuelle berufspolitische Themen besprochen, sowie aktuelle Ehrungen von Innungsmitgliedern vorgenommen. Unter anderem wurden Kollegen zum 25-jährigen Betriebsjubiläum geehrt. Weiterhin wurde der Kollege Werner Schumacher offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Der stellvertretende LIM Kollege Torsten Kiel unterstrich noch einmal die Notwendigkeit der Umsetzung der Musterkehrordnung zum 01. 01. 2008. Weiterhin waren die Obermeister der Schornsteinfegerinnungen Altmark und Halle zu Gast. Die Obermeister Gerhard Metz und Gerd Lambertz sprachen Grußworte aus. Auch unsere BSM im Ruhestand waren zahlreich vertreten und bedankten sich durch den Kollegen Manfred Jablonski für die Einladung. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 64 |
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Am 23. März 2007 war das Courtyard by Marriott Hotel in Gera Austragungsort des 16. Landesverbandstages. Schornsteinfeger und Schornsteinfegerinnen aus ganz Thüringen haben sich getroffen und wollten sehen was der LIV Thüringen auf die Beine gestellt hatte. Der Landesinnungsverband hatte zur Fachausstellung, Öffentlichkeitstag und Mitgliederversammlung eingeladen. Das diesjährige Thema des Landesverbandstages sollte die – Nachhaltigkeit im Schornsteinfegerhandwerk in Bezug auf Sicherheit, Energie und Umwelt – sein. Als staatlich beliehener Unternehmer und zugleich selbstständiger Gewerbetreibender führen die Schornsteinfeger in ihren Kehrbezirken öffentliche und handwerkliche Tätigkeiten aus. Sie tragen im besonderen Maße Verantwortung für den vorbeugenden Brandschutz, den sicheren Betrieb von Feuerungs- und Lüftungsanlagen, der Energieeinsparung sowie dem Gesundheits-, Umwelt- und Klimaschutz. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 50 |
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In der Bundesrepublik sterben jährlich fast 600 Menschen an den Folgen von Bränden. Fast allen Opfern wurde der durch den Brand entstandene Rauch zum Verhängnis. Zu Jahresbeginn zeigten die ersten Brandereignisse mit tödlich Verletzten wieder, wie wichtig und sinnvoll die Installation von Rauchmeldern insbesondere in Wohn- und Schlafbereichen ist. Der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen-Anhalt hat sich deshalb einer Kampagne des Ministerium des Innern und der Feuerwehren des Landes angeschlossen, um die Bürgerinnen und Bürger darüber zu informieren, wie wichtig und sinnvoll die Installation von Rauchmeldern ist. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 65 |
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Unter dem Motto „Glück ist käuflich“ fand am Freitag, den 13. 07. 07, der diesjährige bundesweite gemeinsame Aktionstag der Feuerwehren, Schornsteinfeger und der Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ statt. Auf dem Marktplatz, vor dem Alten Rathaus in Leipzig, hatten aus diesem Anlass Angehörige der Branddirektion Leipzig, unter dessen Leiter Karl-Heinz Schneider, sowie Kollegen der Schornsteinfeger-Innung Leipzig einen gemeinsamen Informationsstand aufgebaut. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 65 |
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Glückstag Freitag, der 13. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 65 |
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Die Firma Wöhler Messgeräte Kehrgeräte GmbH in Bad Wünnenberg war ein lohnenswertes Etappenziel im Rahmen der Glückstour, die jetzt zum zweiten Mal stattfand. Die stolze Summe von 3.500 Euro nahmen die Initiatoren der Benefiz-Fahrradtour in Empfang. Dabei handelt es sich um den Erlös eines Festes auf dem Gelände der Wöhler Messgeräte Kehrgeräte GmbH, das anlässlich der Glückstour stattfand. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 65 |
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Allein im Jubiläumsjahr bringt Testo 50 neue Produkte für verschiedene Märkte und Anwendungen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 65 |
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Die Schornstein-Ofen-Unit UniTherm von Plewa stand vor kurzem als Version 2 beim TÜV Bayern in München auf dem Prüfstand. Die Unit mit dem in den Brennraum integrierten Wasserwärmetauscher wurde dort auf ihren Wirkungsgrad hin untersucht. Das Ergebnis: hervorragende 89,6 Prozent! Damit eignet sich die Feuerstätte in besonderem Maße als Ganzhausheizung in modernen Gebäuden mit niedrigem Heizenergiebedarf. Der Wärmeerzeuger besitzt eine Heizleistung von ca. 9,8 kW, die sich in 3,9 kW für die Raumheizleistung und 5,9 kW für die Heizwasserleistung aufteilen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 65 |
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Das neue Ereignismeldesystem EMS 220 von AFRISO-EURO-INDEX wurde zur Fernüberwachung von Gebäuden, Tanks, Schächten, technischen Einrichtungen und Produktionsprozessen entwickelt. An EMS 220 können schaltende Sensoren (Gas-/Rauchmelder, Feuermelder, Öl- und Wassermelder, Fenster- und Türkontakte) und stetige Sensoren (Füllstands-, Reserve-, Fehler- oder Störungs-Meldungen) angeschlossen werden. Sollten bestimmte Ereignisse auftreten, werden zuständige Personen sofort per SMS benachrichtigt, wobei der Status der zu überwachenden Objekte auch über das Mobiltelefon abgefragt werden kann. EMS 220 kann diese Mess- und Alarmdaten aber auch an den AFRISO Net Webservice www.afriso-net.com übermitteln, wodurch eine optimale Dokumentation und Verwaltung kontinuierlicher Messergebnisse möglich ist. Berichte oder Trendkurven lassen sich nach individuellen Vorstellungen erstellen. Der Zugang zu den über ein Passwort gesicherten, eigenen Messergebnissen ist jederzeit und weltweit über das Internet möglich. EMS 220 verfügt über einen Analogeingang (4 bis 20 mA), zwei Digitaleingänge sowie einen Sondeneingang für einen optional erhältlichen Füllstandanzeiger. Das Ereignismeldesystem EMS 220 wird mit 220 V AC versorgt; die Montage und Inbetriebnahme des Gerätes ist einfach und schnell durchführbar. Das System kann gut in kleinen und mittleren Gewerbe- und Industriebetrieben für einfache Überwachungsaufgaben eingesetzt werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 65 |
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Luft zählt zu den selbstverständlichen Lebenselementen und wird selten bewusst wahrgenommen – es sei denn, sie riecht unangenehm oder wird knapp. Auch einer Feuerstätte mit Schornsteinanschluss geht im wahrsten Sinne des Wortes die Puste aus, wenn der Zustrom der Verbrennungsluft fehlt. Gerade Gebäude mit dichter Hülle, die heutzutage als Standard nach der Energieeinsparverordnung EnEV gelten, benötigen daher effiziente Komponenten, um den zuverlässigen Betrieb des Wärmeerzeugers zu gewährleisten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 65 |
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Eignungsprüfungen an metallischen Abgasanlagen werden erleichtert |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 65 |
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Mittlerweile zum 12. Mal fand in Allrode die jährliche Informationsveranstaltung der Schornsteinfeger-Innung im Kammerbezirk Halle statt. Schwerpunkt der diesjährigen Schulung war die bevorstehende Einführung der Muster-KÜO in Sachsen-Anhalt. Aus aktuellem Anlass wurde die Dauer der Schulungseinheiten erhöht, um die Kollegen in die Lage zu versetzen, die Umstellung auf die neuen Gebühren über die Sommermonate in den Kehrbezirksverwaltungsprogrammen zu vollziehen. Wie auch in den vergangenen Jahren wurde am 2. Tag die Innungsversammlung durchgeführt. Neben den Grußworten der Obermeister aus den Innungen Magdeburg und Altmark, Uwe Pomplun und Gerd Lamberts, erläuterte der LIM Thomas Keindorf den aktuellen Stand der Reform des Schornsteinfegergesetzes. Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Bei einer Wanderung durch die herrliche Umgebung des Harzes gab es einen kleinen Snack sowie am Abend ein Grillfest im Garten des Seminar- und Sporthotels Harzer Land. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 65 |
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So gab es auch dieses Jahr wieder am Tag der Sachsen Glück zum Anfassen. Zwar hatten die Veranstalter in Reichenbach Vogtland am 9. September wenig Glück mit dem Wetter, aber dafür viel Glück mit dem Festumzug. Kollegen der Schornsteinfegerinnung Zwickau und des Fachverbandes der Arbeitnehmer im Schornsteinfegerhandwerk Sachsen (FASS) trotzten dem Regen und demonstrierten |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 65 |
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243 Teilnehmer aus ganz Deutschland und sogar aus der Ukraine kamen zum Behindertensportfest nach Tangerhütte. In der Zeit vom 19. bis zum 21. Juli 2007 fand bereits zum 16. Mal das Spiel-und Sportfest mit Internationaler Beteiligung für Rollstuhlfahrer und ihre Freunde statt. Das Fest ist das einzige seiner Art in ganz Deutschland. Die Mitglieder der Schornsteinfegerinnung Altmark unterstützen dieses Event von Anfang an. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 65 |
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Am 26. Juni 2007 trafen sich die sachsen-anhaltischen Schornsteinfeger in Winterfeld zur Mitgliederversammlung. Obwohl in diesem Jahr der Delegiertentag nicht von einem Landesverbandstag umrahmt wurde, konnten als Gast der Präsident des deutschen Schornsteinfegerhandwerks, Hans-Günter Beyerstedt, Ehrenlandesinnungsmeister Manfred Jablonski und Ehrenobermeister Karl-Heinz Kiel, sowie weitere 70 interessierte Bezirksschornsteinfegermeister begrüßen werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 65 |
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Schnelle schwarze Feger setzen sieben Tore ins Netz |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 65 |
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Durch Thüringer Haushalte, Handels- und Dienstleistungen sowie Gewerbebetriebe wurden im Jahr 2005 rund 8,8 Millionen Tonnen an CO2-Emissionen verursacht. Das ist etwa die Hälfte der gesamten CO2-Emissionen des Freistaates. Ein Einsparpotenzial, das Thüringen Mineralölhandel, der Landesfachverband Sanitär – Heizung – Klima (SHK), der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks gemeinsam mit dem Institut für wirtschaftliche Ölheizung (IWO) in einer konzentrierten Aktion erschließen will. Mit schwefelarmem Heizöl und hocheffizienter ÖI-Brennwerttechnik. Auf diese Weise könnten Energieverbrauch und Kohlendioxid-Ausstoß um bis zu 30 Prozent gesenkt werden, sagen die Experten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 65 |
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Wie in jedem Jahr fand auch 2007 wieder die Bildungsmesse des Unstrut-Hainich-Kreises mit Lehrstellenbörse und Informationstag für Verkehr und Logistik in der 3-Felder-Sporthalle in Mühlhausen statt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 65 |
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Am 24. April 2007 fand im Ilm-Kreis der 2. Schul-Energie-Tag im Staatlichen Berufsschulzentrum Ilmenau mit dem Schornsteinfegerhandwerk statt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 65 |
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Im Monat Juni fanden die Innungsvollversammlungen der drei Thüringer Innungen statt. Damit ich den Leser nicht langweile, möchte ich nur auf eine näher eingehen. Diesmal soll es die Innung Südthüringen sein. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 66 |
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Mit der Revision der „Ersten Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes“ – kurz 1. BImSchV – plant der Gesetzgeber, erstmals auch die Emissionen von Kleinstfeuerungsanlagen wie z. B. dem klassischen Kamin- oder Kachelofen zu regeln. Hintergrund der Verordnung ist im Wesentlichen der Feinstaubausstoß häuslicher Feuerstätten, wobei rund 2/3 der Gesamtemissionen durch Geräte, die 20 Jahre und älter sind, verursacht werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 66 |
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Der Schornstein sprach mit Herrn Günter Fischer |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 66 |
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Berlin, Oktober 2007. – Die Nachwuchsplattform des Deutschen Handwerks präsentiert sich seit kurzem in neuem Gewand: Unter www.teamhandwerk.de erhalten Jugendliche nun noch mehr Information rund um Praktikum, Ausbildung und Karriere im Handwerk – modern und nutzerfreundlich gestaltet. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 66 |
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Plewa UniTherm nun mit Pellets zu beheizen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 66 |
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Im Oktober und November führte die Innung Magdeburg eine Weiterbildung für Bezirksschornsteinfegermeister zur neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) 2007 durch. Als Dozent konnte Frau Dipl.-Ing. Daniela Schoppenhauer aus Badeleben gewonnen werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 66 |
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Die Handwerkskammer Magdeburg vergab vor kurzem im Maritim Hotel an 86 Handwerker aus dem Kammerbezirk „Goldene Meisterbriefe“. Unter dem Motto „Der Meisterbrief sichert die Zukunft. Daran hat sich nichts geändert“ hielt Ehrenpräsident Carl Friedrich Ullrich die Laudatio. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 66 |
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Bundesumweltminister Sigmar Gabriel eröffnete die 5. Fachmesse für erneuerbare Energie vom 19.–21. Oktober 2007 in Stendal. 46 Aussteller präsentierten sich einem wissensdurstigen Publikum. Unter den Ausstellern war natürlich auch das Schornsteinfegerhandwerk. Die Schornsteinfegerinnung Altmark ist seit bestehen der Messe regelmäßig mit einem Beratungsstand für die Messebesucher als neutraler Ansprechpartner vor Ort. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 66 |
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Neuwahlen von Kreismeistern nach |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 66 |
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Die Handwerkskammer zu Leipzig lud auch in diesem Jahr Meisterprüflinge zur feierlichen Übergabe der Meisterbriefe ins Gewandhaus nach Leipzig ein. Am 20. Oktober 2007 fand der Festakt statt. Erneut stand das Motto „Meister wissen wie’s geht“ im Vordergrund. Auch 16 Jungmeister und Jungmeisterinnen des Schornsteinfegerhandwerks konnten den begehrten Schmuckbrief in Empfang nehmen. Die Übergabe erfolgte durch den sächsischen Minister der Justiz Geert Mackenroth und den Leipziger Oberbürgermeister Burghard Jung. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 66 |
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Neustadt. Drei Ostthüringer Handwerksbetriebe wurden als vorbildliche Beispiele für das bundesweite Projekt „Nutzenoptimierter und kostenreduzierter Arbeits- und Gesundheitsschutz in Handwerksbetrieben“ ausgewählt. Darunter ist der Bezirksschornsteinfegermeister Marco Beierlein aus Neustadt. Er gehört zu den bundesweit besten zwölf Betrieben, die eine Vorreiterrolle übernommen haben, teilte die Handwerkskammer für Ostthüringen Gera mit. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 66 |
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Messe für Sanitär, Heizung, Klima und Gebäudeautomation (SHKG) vom 24. bis 27. Oktober 2007 in Leipzig |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 66 |
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Neuer Vorstand der |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 66 |
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Die Messe für Hausbau, Wohnen und Modernisieren fand vom 7. bis 9. September in den Hallen des Messezentrums in Erfurt statt. Bereits zum 7. Mal nahm das Thüringer Schorsteinfegerhandwerk an dieser wichtigen Veranstaltung teil. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 66 |
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Großer Bahnhof zum 60. Geburtstag des Obermeisters der Schornsteinfegerinnung im Kammerbezirk Halle Gerhard Metz |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 66 |
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„Mehr Bildung – mehr Ausbildung – mehr Chancen für die Wirtschaft“ |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 66 |
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Am 7. März 1877 benachrichtigt die Regierung zu Magdeburg den Landrat von Bismarck in Stendal über die Verfügung der Genehmigung des „Statutes des Altmärkischen Schornsteinfegermeister-Vereines für die Kreise Stendal, Salzwedel, Gardelegen und Osterburg“. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 66 |
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Schornsteinfegerinnung im Kammerbezirk Halle präsent auf der Immobil 2007 in Halle/Saale |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 67 |
173.000 Besucher zum Messeduo mitteldeutsche |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Ein Interview mit Richard Pyrek |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
mitteldeutsche handwerksmesse |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Praktische Hinweise für Brände in Schornsteinen und Feuerungsanlagen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Erstmals zur ISH 2009 stellte Kutzner + Weber die neu entwickelte Ofenregelung KW „Mini“ vor. Sie wurde speziell für den Einsatz an kleinen Feuerstätten, wie z. B. Kaminöfen, konzipiert und überzeugt durch ihre geringen Abmessungen, die eine nahezu unsichtbare Installation auch bei beengten Verhältnissen ermöglichen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Moderne Büro- und Geschäftsgebäude müssen je nach Frequentierung und Außentemperatur oft hohe interne Wärmelasten bewältigen. Statt sowohl für das Heizen als auch für das Kühlen Energie einzusetzen und damit zu verschwenden, wird der Wärmeüberschuss mit Betsy einfach transferiert. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Kaminofen Santorini Compact mit integrierter Nebenluftvorrichtung |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Schräder entwickelt Filter für Holzfeuerstätten |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Kesselgerät zur Einbindung in wasserführenden Heizkreislauf |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Die neue Kesselgeneration von Windhager |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Für jedes Heizkonzept der passende UniTherm |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Innovatives Heizkonzept von Plewa |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Zukunftsgerichtete Technologien für flüssige Brennstoffe |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
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Leipzig im März 2009: In Sachsen und Sachsen-Anhalt beginnt die Produktion umweltfreundlicher Woodox Holzpellets. Die Werke in Löbau, Heidegrund und Oranienbaum starten nun offiziell mit der Produktion. 60.000 Tonnen werden pro Jahr jedes der Pelletswerke verlassen – selbstverständlich in DINplus-Qualität und nun erstmals als einzige Pellets auf dem europäischen Markt auch mit DEKRA-Zertifikat. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 72 |
Schwefelarmes Heizöl schont Umwelt und Heiztechnik. Im Fortbildungszentrum für Schornsteinfeger in Doberschütz überzeugten sich Heizungsfachleute und Schornsteinfeger am Donnerstag, 7. Mai 2009 von den Vorteilen der schwefelarmen Heizölsorte. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 72 |
Die Zeit, als Kaminöfen als reiner Luxus galten und in erster Linie zu dekorativen Zwecken installiert wurden, gehört längst der Vergangenheit an. Die technische Entwicklung hat gerade im Bereich der Einzelraum-Feuerstätten erhebliche Fortschritte zu verzeichnen. Von der Integration eines Wärmetauschers bis hin zum Anschluss an einen wassergeführten Heizkreislauf bieten sich zahlreiche Möglichkeiten. Auch die Diskussion um die Sauberkeit und Wirtschaftlichkeit von Festbrennstofföfen trug zu einer Vielzahl von Neuerungen bei. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 72 |
Auf der Mitgliederversammlung der Bildungsstätte des mitteldeutschen Schornsteinfegerhandwerks e. V. am 20. April 2009 in Doberschütz wurde Ulrich Eller einstimmig zum Ehrenmitglied gewählt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 72 |
Ministerpräsident Böhmer: Umweltschutz und Wirtschaft profitieren voneinander |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 72 |
Erik Zabel und MRU unterstützen Schornsteinfeger-Aktion zu Gunsten krebskranker Kinder |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 72 |
Anlässlich des Florianfestes 2009 und dem 125-jährigen Bestehen der freiwilligen Feuerwehr Magdeburg/Olvenstedt wurden alle Gewerke, die den Florian als Schutzpatron in ihrem Wappen tragen, geladen. Dazu gehören die Bäcker, Schmiede, Töpfer, Feuerwehren und auch die Schornsteinfeger. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 72 |
Unter dem Motto „Die Sonne ist für alle da – Wissen – Bauen – Nutzen“ fand im Rahmen der Woche der Erneuerbaren Energien am 22. April 2009 der 4. Schul-Energie-Tag im Ilm-Kreis in der staatl. Regelschule Gräfinau-Angstedt statt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 72 |
Eine Delegation der Schornsteinfegerinnung Altmark hat sich auf der ISH in Frankfurt über die neuesten Innovationen der Heizungs- und Abgastechnik informiert. Bei dem Rundgang über die Leitmesse der Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche haben die schwarzen Männer aus der Altmark auch den Stand von Vattenfall / Schwarze Pumpe besucht. Im Gespräch mit den Vertretern der traditionsreichen Brikettfabrik, die übrigens die Einzige im Osten Deutschlands ist, wurde deutlich, dass viele Betreiber von Festbrennstofffeuerstätten keine ausreichende Kenntnis über die Möglichkeiten des Brennstoffbezugs besitzen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 72 |
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Sozialministerin Christine Lieberknecht eröffnete den 17. Thüringer Arbeitsschutztag |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 72 |
Feierliche Unterzeichnung im Thüringer Landtag |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 72 |
Wie in jedem Jahr fand die Bildungsmesse des Unstrut-Hainich-Kreises mit Lehrstellenbörse und Informationstag für Verkehr und Logistik in der 3-Felder-Sporthalle in Mühlhausen statt. Schüler der Abgangs- und Vorabgangsklassen der Förder-, Haupt- und Regelschulen sowie der Gymnasien fanden sich ein, um sich in der Berufswelt zu orientieren und einen Überblick zu verschaffen. Viele Unternehmen aus Landwirtschaft, Industrie, Handwerk, freier Berufe und öffentlicher Verwaltungen präsentierten sich. Natürlich wollten wir als Schornsteinfeger nicht fehlen. Mehr als 1 000 junge Menschen zog es in die Beruflichen Schulen. Einige wussten ziemlich genau was sie wollten. Franziska aus Bothenheilingen erkundigte sich nach den Voraussetzungen einer Schornsteinfegerausbildung, Christoph aus Mühlhausen sieht seine berufliche Perspektive im Bereich Umweltschutz und befindet: „Alle Fragen, die ich hatte, konnten geklärt werden.“ Er war echt erstaunt, welches Wissen ein Schornsteinfeger hat. Was besonders gut angekommen ist, war die Simulation eines Einstellungstestes. Durch solche Übungen kann man jungen Menschen die Angst vor solchen Aufgaben nehmen. Große Augen bekamen die Besucher nachdem im Internet der theoretische Unterricht und die Unterbringung der angehenden Schornsteinfeger vorgestellt wurden. Eltern machten uns erneut darauf aufmerksam, dass diese Darstellung einer Berufsschule beispielhaft ist. Andere Berufsgruppen sind da wohl noch nicht so weit. Wir können davon ausgehen, dass unsere Berufsdarstellung ein voller Erfolg war. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 72 |
Rund 1 200 Gäste zählte Carmen Stübe von der Projektleitung des Suhler Messeveranstalters ARCOS bei der ersten Ilm-Schau in der Eishalle. Obwohl man von den Besucherzahlen nicht allein den Erfolg abhängig machen wollte, blieb die Premiere der Ausstellung für den Veranstalter unter den Erwartungen. Ein Hauch von Messestadt sollte der Goethe- und Universitätsstadt gut zu Gesicht stehen, hofften sowohl Veranstalter, Landrat Benno Kaufhold sowie Ilmenaus und Arnstadts Bürgermeister. Keine Frage: Die Idee, mit einer Gewerbe- und Verbraucherschau eine Präsentationsplattform für Unternehmen, Handwerker und Dienstleister aus dem Ilmkreis zu geben, fand offene Ohren in den Rathäusern. Der Ilmkreis braucht sich mit seiner Wirtschaftskraft nicht verstecken. Allerdings, so räumte Andre König, Geschäftsführer von ARCOS, zur Eröffnung am Freitag ein, war es bei der aktuellen Wirtschaftslage nicht einfach, Aussteller für die Schau zu begeistern. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 73 |
Rund 5.000 Besucher nutzten die diesjährige Messe HAUS+TECHNIK, um sich über die vielfältigen Angebote des Neubaus oder der Sanierung des eigenen Hauses zu informieren. Über 170 Aussteller aller Hausbaugewerke und Anbieter aus dem Finanzierungsbereich zeigten im Messezentrum Erfurt drei Tage lang die Möglichkeiten auf, wie aus Energiefressern Vorzeigeeigenheime und Effizienzhäuser werden können. Das Schornsteinfegerhandwerk als neutraler Berater durfte natürlich auch dieses Jahr nicht fehlen.„Das Interesse an den Themen Klimaschutz und Energiesparen ist groß, allerdings müssen sich Bau oder Sanierung rechnen. Dementsprechend hoch ist die Beratungsnachfrage – auch nach Förderprogrammen vom Staat“, berichtet Johann Fuchsgruber, Geschäftsführer der Messe Erfurt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 73 |
Die August Brötje GmbH hat mit dem Gas-Brennwertkessel EcoSolar BSK ein neues Gerät konzipiert, das optimal auf das Zusammenspiel mit einer Solaranlage ausgelegt ist. Damit eignet sich der Wärmeerzeuger hervorragend für den Einsatz in Einfamilienhäusern, sowohl in Neubauten als auch für Modernisierungen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 73 |
Jetzt haben sie wieder Hochkonjunktur – Kamin- und Kachelöfen, die den frostigen Temperaturen zum Trotz angenehme Wärme und gemütliche Winteratmosphäre verbreiten. Erfahrungsgemäß entscheiden sich viele Haus- und Wohnungsbesitzer gerade jetzt in der Kälteperiode für eine neue Festbrennstoff-Feuerstätte. Dabei ist die Auswahl an Modellen so groß wie nie zuvor. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 73 |
Immer mehr Haushalte installieren Kamin- und Kachelöfen, die längst nicht mehr nur zu den Übergangszeiten im Herbst und Frühjahr für angenehme Wärme sorgen. Um die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile des nachwachsenden Brennstoffes auf sichere Weise nutzen zu können, entwickelte Schmid eine neuartige Ofenregelung mit der Typbezeichnung SMS. Die Bezeichnung steht als geschütztes Markenzeichen für Schmid-Multi-Steuerung. Sie sorgt für eine sichere Funktion der Feuerstätte während der gesamten Betriebsphase. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 73 |
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Aus zwei mach’ eins: dieses Motto stand Pate bei der Entwicklung des neuen Modulschornsteins Schiedel Kingfire-Parat. Schornstein und Kamineinsatz in einem Komplett-Bauteil, technisch und optisch bestens aufeinander abgestimmt, unkompliziert einzubauen und funktionsfähig wie ein normaler Kamin- oder Kachelofen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 73 |
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Interpellets 2009 stellt neue EU-Norm vor |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 73 |
Seit vielen tausend Jahren ist Brot eines der wichtigsten Nahrungsmittel der Menschen. Getreide wurde zwischen flachen Steinen zerrieben. Dieses grobe Mehl wurde mit Wasser vermischt. Der Teig kam auf einen heißen, flachen Stein, der im offenen Feuer lag. So wurde ein dünnes Fladenbrot gebacken. Es war steinhart und zäh. Vor ca. 2000 Jahren begannen die Ägypter Brot zu backen. Dann hat wohl irgend ein nachlässiger Ägypter ein Teigstück zu lange in der Sonne liegen gelassen. Als er den sauer gewordenen Teig trotzdem gebacken hatte, wurde das Brot luftig und locker. Er hatte den Sauerteig erfunden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 73 |
Unbenutzte oder selten benutzte Schornsteine bilden, wie man sieht, einen guten Nährboden für Pflanzen, Moose und Gräser. Erst beginnt alles ziemlich harmlos mit Spinnennetzen, im Herbst sammelt sich darauf leichtes Laub, dieses zersetzt sich und bildet biologischen Nährboden für Moos, welches in den Fugen guten Halt findet. Irgendwann kam es hier zu Pollenpfug, welcher im Moos seinen Närboden fand. Begünstigt durch den an der Mündung erhöhten Kohlendioxidgehalt herrschten hier Treibhausbedingungen für diese junge Birke. Dieser Schornstein sollte wieder in Betrieb genommen werden. Der Schornsteinfeger beseitigte bei der Prüfung der Tauglichkeit der Abgasanlage die Verstopfung des Schornsteins. Ohne vorherige Kontrolle hätte es hier zu einen Rauchgasunfall kommen. Derartige Auswüchse aus unbenutzten Schornsteinen lassen sich auch oft feststellen, wenn Vögel ihre Nester in alten Schächten bauten. Gar manch frischer Reisigzweig treibt bei genügend Feuchtigkeit und CO2 wieder aus. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 73 |
Abgasaustritt an der Strömungssicherung stellte der Schornsteinfeger fest. Ursache war ein selbstgebastelter Filter, der Vögeln den Zugang aus dem Schornstein zur Feuerstätte verhindern sollte. Derlei Heimwerkerei an Feuerungsanlagen kann böse enden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Heimwerker errichteten diesen Schornstein aus Mauerziegel mit Innenrohr aus Keramik. Den Zwischenraum haben sie mit Beton verfüllt. Eine Ausdehnung des Keramikrohres ist damit unterbunden und führt bei Erwärmung zu Rissen. Der neue Schornstein wäre nach Inbetriebnahme bereits untauglich. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Am Sonntag, den 11. 01. 2009 um 2.30 Uhr wurde die Feuerwehr Nauendorf, Georgenthal und Tambach-Dietharz zu einem Wohnungsbrand in Nauendorf alarmiert. Vor Ort stand die Fassade eines Wohnhauses lichterloh in Flammen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Hier wurde ein Kaminofen an einen Schornstein angeschlossen, dessen Schornsteinkopf in den 90er Jahren verkleidet wurde. Damals ging der Hauseigentümer davon aus, den Schornstein nicht mehr für feste Brennstoffe zu nutzen. Jetzt bei Wiederinbetriebnahme kam es zum Brand. Eine Wärmeübertragung vom Abdeckblech auf die brennbaren Unterkonstruktion führte zu einem Schwelbrand und kann einen Dachstuhlbrand auslösen. Hier bemerkte man die Rauchentwicklung noch rechtzeitig. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Der Betreiber dieses Hauses hat ein Gasbrennwertgerät. Der vorhandene Schornstein ist durch Alterserscheinungen und Windeinflüssen zusammengebrochen. Da er im Wohnzimmer unbedingt einen Kamin betreiben und scheinbar keinen neuen Schornstein bauen wollte, kam es zu dieser Selbstkonstruktion. Zum Glück hat der Schornsteinfeger dieses brandgefährliche Konstrukt entdeckt, bevor es zu einem größeren Schaden gekommen ist. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Abgaswegeprüfung im Januar 2009. Es handelt sich um einen Warmwasserdurchlauferhitzer, der mittels ca. 2,5 m langem Verbindungsstück an einen Einfachverbundschacht angeschlossen ist. Die Elster ist durch den Haupt- und dann Nebenschacht in der zweiten Etage in die Feuerstätte gelangt. Die Mieterin hörte es auch im Abgasrohr „krabbeln“. Sie hat sich aber, nachdem es aufhörte, nicht mehr darum gekümmert. Die Feuerstätte lief so zum Glück nur vier Tage. Die vorhandene Abgasüberwachungseinrichtung reagierte nicht. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Der Betreiber eines Kamins konnte nicht richtig heizen. Da es immer wieder zu starken Rauchbelästigungen kam und das ganze Haus unter Qualm stand, rief er den Schornsteinfeger. In dem gemauerten Schornstein ist eine Querschnittsanpassung aus Edelstahl eingebracht worden. Der Schornsteins wurde überprüft. Es konnten keine Beeinträchtigungen des freien Querschnitts festgestellt werden. Durch das Verbindungsstück wurde dann festgestellt, dass der Anschluss an den Schornstein um 90° verdreht war. Nachdem das Rohr richtig angeschlossen wurde, war die Funktionstüchtigkeit der Feuerstätte hergestellt. Die Feuerstätte wurde bis zu diesem Zeitpunkt ohne Genehmigung und Abnahme des zuständigen BSM betrieben. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Heimwerker sind erfinderisch. Hier ist aber der Erfindungsreichtum übertrieben worden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Medikamente sind teuer. Warum also nicht die Verpackungen zum Abdichten alter Schornsteinreinigungsverschlüsse verwenden. Der „Verschlussmechanismus“ soll dem Schornsteinfeger wahrscheinlich die Arbeit erleichtern. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Schornsteinbrände nehmen wieder zu. Bedingt durch den stärkeren Einsatz von Holz als Brennstoff, werden die Feuerwehren und Schornsteinfeger wieder häufiger zu Schornsteinbränden gerufen, wie auch hier im Januar 2009. Der Schornstein brannte im gesamten oberen Drittel. Angeschlossen sind 2 Raumheizer für feste Brennstoffe und ein Ölofen. Den Schornstein hat man in diesem Fall kontrolliert ausbrennen lassen. Das Zulaufen des Schornsteins wurde durch Einbringen einer Stahlkette verhindert. Nach Erlöschen des Feuers wurde der Schornstein ordnungsgemäß gereinigt. Folge des Schornsteinbrandes: Der Schornstein ist undicht und muss entsprechend saniert werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 71 |
Hier wurden alte Stoffreste zum Abdichten von Schornsteinanschlüssen verwendet. Die Stoffreste ragten ca. 1 m im Schornsteinschacht und dichteten somit fast den gesamten Schornsteinquerschnitt im ersten Obergeschoss ab. Im Erdgeschoss ist ein Kaminofen zur Beheizung des Wohnzimmers angeschlossen. Der Betreiber wunderte sich, warum der Ofen so schlecht zog. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 72 |
Das Rauchrohr eines Heizkessels für feste Brennstoffe ist nach nur 5 Wochen Betrieb fast komplett zugesetzt. Falsche Bedienung und fehlende Verbrennungsluftversorgung haben einen erhöhten Rußansatz in dieser kurzen Zeit begünstigt. Die äußeren Verfärbungen des Rauchrohres deuten auf eine Überlast der Feuerstätte hin. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 72 |
Immer wieder trifft der Bezirksschornsteinfegermeister bei seiner Tätigkeit auf solche Brandgefahren. Den Betreibern dieser Anlagen ist oftmals nicht bewusst, wie schnell durch solche Fahrlässigkeiten Brände entstehen können. 40 cm Abstand sind von Rauchrohren zu brennbaren Bauteilen einzuhalten. Das bei zu geringem Abstand die Brandgefahr erheblich steigt, zeigen die Verfärbungen und Verformungen auf den Fotos deutlich. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 72 |
Immer wieder erstaunlich, wie ein Rauchrohr einer Ölheizung nach einer Heizperiode verschmutzt. Starke Ablagerungen, an der gelben Färbung ist der Schwefelgehalt deutlich zu erkennen, sorgen für eine Beeinträchtigung des ungehinderten Abzugs der Rauchgase und erhöhen die Brandgefahr. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 72 |
Ab und zu kommt es vor, dass sich entweder kleine Vögel oder Insekten in Gasheizungen aufhalten. Hier raschelte es beim Öffnen der im Sommer ungenutzten Gasheizung so stark, dass Hauskatze Mausi auf ihr Hausrecht bestand und noch vor em Schornsteinfeger einen Blick wagte. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 73 |
Reportage |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 74 |
Verbrennungsluftöffnungen dienen der Versorgung von Feuerstätte mit Verbrennungsluft. Werden die erforderlichen Öffnungen verschlossen, besteht die Gefahr, dass die Verbrennung nur noch unvollständig stattfindet und Abgase in den Aufstellraum austreten. Damit verbunden ist eine Anreicherung der Raumluft mit Kohlenmonoxid mit den bekannten Gefahren. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 74 |
Heizräume für Feuerstätten werden oft als Abstellräume missbraucht. Der Zugang zur Feuerstätte und zu den Sicherheitseinrichtungen wird dabei leichtsinnig außer Acht gelassen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 74 |
Schornsteinfeger sind bekanntlich leidenschaftliche Motorradfahrer. Zwei niederbayerische Kollegen hatten 1995 die Idee, ein Bikertreffen zu organisieren. Das erste Treffen der Blackriders fand am 09. 09. 1995 im Salzweg-Niederbayern bei unserem Kollegen Richard Hettmann statt. Seit nunmehr 14 Jahren wiederholt sich das Treffen der Motorradfahrer. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 74 |
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt verabschiedet BSM und beruft neue Glücksbringer |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 74 |
Die Herbstveranstaltung der Schornsteinfegerinnung im Kammerbezirk Halle barg in diesem Jahr einiges an Diskussionsstoff. So warf die kommende Umstellung auf die Bundes-KÜO in Verbindung mit den entsprechenden Landesvorgaben einige Fragen bezüglich der Einarbeitung in die Kehrbezirksverwaltung auf. Die Softwarehäuser haben die entsprechenden Informationen erhalten, die Umstellung sollte demnach zumindest zu einem großen Teil automatisiert werden können. Da die geänderte BImSchV nun doch nicht zum 01. 01. 2009 in Kraft tritt, besteht auch künftig die Problematik, dass die zu erlassenden Feuerstättenbescheide mit Inkrafttreten der BImSchV wieder zu ändern sind. Auch die Inhalte der ebenfalls zum Januar kommenden Landes-Kehrordnung wurden besprochen. Diese schreibt auch künftig die Überprüfung von Lüftungsanlagen vor, die ausschließlich raumlufthygienischen Zwecken dienen. Aufgaben wie das Überprüfen von Brennstoffversorgungsleitungen und Rauchwarnmeldern wurden nicht Bestandteil der Verordnung. Diese Dienstleistungen können künftig von uns auf dem freien Markt angeboten werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 74 |
Mit dem Thema Bildung und Ausbildung konnten wir zum 12. Unternehmertag des Verbandes der Wirtschaft Thüringens am 08. 10. 2009 in der Weimarhalle auf viele Ideen aufmerksam machen, die bisher schon umgesetzt werden, wir konnten aber auch Probleme benennen, die uns immer noch hemmen, wenn es darum geht noch mehr junge Leute für eine hochwertige Ausbildung im Schornsteinfegerhandwerk zu begeistern. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 74 |
Am 03. 12. 2009 fand die Innungsversammlung der Schornsteinfegerinnung Magdeburg in der Gaststätte „Deutsches Haus“ in Wolmirsleben statt. Schwerpunkt der Diskussionen war das Inkrafttreten der Bundes-Kehrordnung zum 01. 01. 2010 sowie der novellierten Bundesimmissionsschutzverordnung im nächsten Jahr. Es wurden die damit einhergehenden, gravierenden Veränderungen in den Arbeitsabläufen diskutiert. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 74 |
Ein alter Kollege mit über 50-jähriger Berufserfahrung kann viel erzählen. Der altmärkische Schornsteinfeger hat 1944 seine Lehre begonnen. Durch die Wirren des letzten Kriegsjahres und den Entbehrungen der Nachkriegszeit konnte Gustav Dähre keine Fachberufsschule besuchen. Die theoretische Lehrausbildung wurde in der allgemeinbildenden Berufsschule in Salzwedel, gemeinsam mit Ofensetzer, Dachdecker und Maurer absolviert. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 74 |
Der Vorabend zur eigentlichen Innungsvollversammlung war Anlass den sechzigsten Geburtstag von IOM Thomas Menge in Erfurt zu feiern. Natürlich nicht eigennützig, denn wir hatten Gäste aus Politik und Wirtschaft zu Gast. Diverse Gespräche im Sinne und für unser Handwerk wurden geführt. Entscheidungsträger wurden auf Problematiken im Schornsteinfeger-Handwerk aufmerksam gemacht und deren Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Ob diese Unterhaltungen fruchten, werden wir in den nächsten Wochen erfahren. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 74 |
Gesetzliche Regelungen des Schornsteinfegerberufes gibt es seit dem 17. Jahrhundert. Seit dieser Zeit ist in vielen Teilen Deutschlands der sogenannte Kehrzwang, die Verpflichtung der Hauseigentümer, ihre Feuerungsanlagen von einem Schornsteinfeger reinigen zu lassen, eingeführt worden. Dadurch ist die Brandgefahr durch häusliche Feuerstätten erheblich gesunken. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 74 |
Die Geschichte von AFRISO beginnt im Jahre 1869, dem Jahr der Grundsteinlegung von Schloss Neuschwanstein, in Schmiedefeld (Thüringen) mit Adalbert Fritz, der im Alter von 23 Jahren mit der Gründung eines „Unternehmens zum Bau von Thermometern“ ebenfalls einen „Grundstein“ für ein heute weltweit operierendes Unternehmen legt. Mit Eintritt seines Sohnes Franz firmiert das Unternehmen zu „Adalbert Fritz und Sohn“ – aus der Telegrammabkürzung AFRISO resultiert der Firmenname und das 1. Firmenlogo entsteht. AFRISO wird eine weithin bekannte Marke für Temperatur- und Druckmesstechnik. Als Adalbert Fritz 1918 verstirbt, übernimmt sein Sohn Franz die Geschäfte. Das Produktangebot ist über die Jahre bereits ganz beachtlich angewachsen – eine Vielzahl unterschiedlichster Glasthermometer, medizinischer Glasinstrumente und Laborausrüstungen dominieren bis 1919 das Fertigungsprogramm. Ende 1919/Anfang 1920 ist es dann soweit: Eine kleine, dünnwandige, kreisförmige und konzentrisch gewellte Blechscheibe verändert das Unternehmensbild einschneidend: Zwei Membranhalbschalen bilden eine Kapselfeder, die sich druckabhängig ausdehnt oder zusammenzieht – das ist die Geburtsstunde des Kapselfedermanometers. Das feinmechanische Messgerät wird in Form von Feindruckmanometern, Blutdruckmessgeräten, Brutschränken, Eierwaagen, Signalapparaten und Temperaturreglern zum wichtigsten Umsatzträger bis 1945 und für den Neubeginn danach. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 74 |
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Europas Marktführer in der Schornstein- und Abgastechnik hat mit dem neuen Claim „Ermöglicht Energie Effizienz“ das wichtigste branchenübergreifende Thema der Gegenwart und Zukunft in das internationale Erscheinungsbild des Unternehmens integriert. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 74 |
Alles rund um Abgastechnik und Brandschutz |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 74 |
Die neue K-Serie von Camina |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 74 |
Lagermöglichkeiten und Entnahmevarianten |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 75 |
Hohes Interesse unter den Besuchern und erfolgreiche Präsentation |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 75 |
Leichtbauschornsteine |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 75 |
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Im bundesweiten Jahresdurchschnitt |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 75 |
Gewinner des Wettbewerbs „Sterne des Handwerks“ auf der IHM gekürt |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 75 |
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Planungssicherheit für Feuerungsanlagen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 75 |
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Weltweit erstes Abgasanalysemessgerät |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 75 |
Fortbildungen nach Maß in der „Pelletsakademie“ |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 75 |
Bevölkerung befürwortet erneuerbare Energien |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 75 |
Jetzt bei Heizungspumpen Energie sparen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 75 |
Von Alt zu Neu – in wenigen Schritten |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 75 |
Hohes Gefährdungspotenzial |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 75 |
Zuschussförderung bis Ende 2010 verlängert |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 75 |
Klausurtagung des LIV Sachsen-Anhalt am 14. und 15. 01. 2010 in der Bildungsstätte des Mitteldeutschen Schornsteinfegerhandwerks Doberschütz |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 75 |
Ausflug zum XXVIII. Internationalen Schornsteinfegertreffen in Valle Vigezzo/Italien |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 75 |
Videoinspektion einer Querschnittsverminderung. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 75 |
Der Winter 2009/2010 war lang und kalt. Die Heizungen mussten beweisen, dass sie schaffen, wofür sie bestimmt sind. Wenn man aber der Heizung die Luft nimmt, dann erstickt sie im wahrsten Sinne des Wortes. Abgasaustritt und hoher Kohlenmonoxidgehalt im Abgas sind die Folge und wer den Heizungsraum betritt begibt sich in Gefahr. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
Der Ausbildungsverbund stellt auch in unserem Handwerk eine sehr gute Möglichkeit der Berufsausbildung dar. In jedem Fall ist es aber eine Entscheidung der einzelnen Betriebe, ob ausgebildet wird oder nicht. Für die nachlassende Ausbildungsbereitschaft unserer Kollegen BSM werden immer wieder der Kostendruck oder der zu hohe Aufwand bei der Arbeit mit den Auszubildenden angeführt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
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SHKG-Messe für Sanitär, |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
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10. Industrieforum Pellets, Stuttgart, 7. bis 8. September 2010 |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
Leichtbau in der Praxis |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
Neues Multifunktions-Messgerät „SPECTRA plus“ |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
Wandhängend |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
Der VestoWIN - das Multitalent in der Küche |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
Innovative Technologie aus Deutschland ermöglicht Ölgewinnung aus Plastik |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
Heizungspumpengruppe PrimoTherm 180 |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
Die neue Gas-Hausschau sieht eine jährliche Überprüfung der Hausgasleitungen ab der Hausabsperreinrichtung vor. Es soll verhindert werden, dass durch undichte Gasleitungen Explosionen oder Brände entstehen. Im Leitungsnetz können kleinere Leckagen vorhanden sein, die mit dem bloßen Auge nicht unbedingt gesehen werden können und teilweise auch nicht zu riechen sind. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
Landesverbandstag 2010 im LIV Sachsen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
Schornsteinfeger-Innung Dresden beging ihr 300-jähriges Bestehen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
4. Innungsvollversammlung der Schornsteinfeger im Freistaat Thüringen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
10 Jahre im Ruhestand |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
Neuwahl des Vorstandes in der Innung Magdeburg |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
Hiermit sagt der gesamte Vorstand der Schornsteinfegerinnung Magdeburg auch im Namen aller Innungsmitglieder Danke. Danke Uwe Pomplun! |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
Wahlen im LIV Sachsen-Anhalt |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
Blick in die Reinigungstür eines verrohrten Schornsteins. Angeschlossen ist eine Feststoff-Zentralheizung. Hier hat der Fachbetrieb vergessen, in die Rohrsäule auch eine Öffnung zur Rußentnahme vorzusehen. Bei erhöhtem "Russpegel" im Schornstein kann es nicht nur zu Schornsteinbränden kommen, es besteht auch die Gefahr der Verstopfung des Rauchrohreinganges. Solche Querschnittsverengungen können zu lebendbedrohlichen CO-Unfällen führen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
Schnell mal einen Ofen aufgestellt – dachten sich die Betreiber dieser Werkstatt. Unabhängig davon, dass einwandige Stahlrohre für den Betrieb von Einzelraumheizern ungeeignet sind, die Mindestschornsteinhöhe wesentlich unterschritten wird, steht die gesamte Konstruktion auch noch auf brennbaren Baustoffen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
Manche denken, die Glasunterlage soll den Fußboden vor dem Ofen schützen. Tatsache ist, dass sie den Fußboden vor eventuell herausfallender Glut schützen soll. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Hier wurde der Mindestabstand von 50 cm nach vorne und 30 cm jeweils zu den Seiten stark unterschritten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 76 |
Der Winter hat nicht nur auf den Straßen bleibende Schäden hinterlassen, sondern auch auf Deutschlands Dächern. Da heißt es für Passanten und Autofahrer, nicht nur nach unten zu schauen, sondern auch nach oben. Oftmals können solche Kapitalschäden vermieden werden, wenn das Mauerwerk bei ersten Anzeichen von Rissen oder heraus bröselnden Fugen neu verfugt wird. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 77 |
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Dr.-Ing. Michael Herrmann, |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 77 |
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Interview |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 77 |
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„Wer prüft und kontrolliert, soll Anlage nicht warten“ |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 77 |
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Schulungsplan der Bildungsstätte |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 77 |
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Lehrgangskosten an der Bildungsstätte des mitteldeutschen Schornsteinfegerhandwerks e.V. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 77 |
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Tag des Schornsteinfegers am 20. Oktober 2010 |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 77 |
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Berufsfindungsmesse Handwerk 4 you |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 77 |
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Klausurtagung der Schornsteinfeger-Innung Thüringen in der Bildungsstätte des Mitteldeutschen Schornsteinfegerhandwerks e.V. am 23./24. August 2010 |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 77 |
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8. Schallmesspartnerschulung von Kutzner+Weber |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 77 |
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„Tu Gutes und rede drüber“ sagt ein altes Sprichwort |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 77 |
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Wöhler Dohlenschutzgitter |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 77 |
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Neues Bullerjan-Design für saubere Verbrennung |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 77 |
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Umweltbewusstes und wirtschaftliches Heizen liegt im Trend |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 77 |
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Sichere Überwachung |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 77 |
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Mit dem Firmenfahrzeug gewinnen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 78 |
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Vorstellung: Der Partikelfilter AL-Top von Schräder |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 78 |
Der neue Multifunktions-Trolley der Fa. Ress ist eine neue universelle Transporttasche für den Schornsteinfeger. Die neue Tasche bietet eine optimale Lösung zum sicheren Transport von sowohl Kehrgeräten wie auch Messgeräten. Das Werkzeug ist leicht und sicher verpackt. Diese spezielle Werkzeugtasche bietet genügend Platz um alles in nur noch einer Tasche sicher zu transportieren. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 78 |
Ofenregelung von Kutzner + Weber und SMS Schmid Multi Steuerung |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 78 |
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Kamin- und Kachelöfen haben viele Vorzüge. Mit ihnen lässt sich nicht nur kostengünstig und umweltfreundlich heizen, sie sind auch während der Übergangszeiten oder an kühlen Sommerabenden eine gute Alternative zur Zentralheizung. Eines gilt es jedoch zu beachten: Qualität hat ihren Preis. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 78 |
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Schwacher Markt für erneuerbare Energien in Gebäuden torpediert Klimaschutz |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 78 |
LIV Sachsen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 78 |
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Das neue ergänzbare Handbuch bietet dem Benutzer die zurzeit geltenden Wortlaute der Gesetze und Verordnungen. Auf über 700 Seiten findet er neben der aktuellen Kommentierung des Gesetzes und der Verordnung über das Schornsteinfegerwesen alle notwendigen Informationen über weitere, das Schornsteinfegerhandwerk tangierende Vorschriften. Die einschlägigen Entscheidungen der Gerichte sind in das Werk eingearbeitet. Auch mit dieser Neuauflage setzt der Erich Schmidt Verlag auf das altbewährte Ergänzungsordnersystem. Besteller können hiermit regelmäßige Ergänzungslieferungen automatisch beziehen und sind so immer up to date. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 78 |
Ehrenlandesinnungsmeister |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 78 |
Neuwahlen in der Schornsteinfegerinnung im Kammerbezirk Halle |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 78 |
Energiekonzepte vom Keller bis unters Dach |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 78 |
Innungsversammlung der Schornsteinfeger im Freistaat Thüringen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 78 |
Der nächste Winter steht vor der Tür. Die Schornsteinköpfe sind gerissen. Feuchtigkeit und Frost tritt in die Risse ein und wird noch größere Schäden an den Schornsteinen verursachen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 78 |
Auch wenn es nicht immer auf den ersten Blick sichtbar ist, sind oft die Abgasrohre durchgerostet. Zum Glück gibt es den Schornsteinfeger, der diese Mängel aufdeckt, bevor größerer Schaden entsteht. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 78 |
Viele Heizungsanlagen, die Anfang der 90´er Jahre eingebaut wurden, müssen jetzt ausgetauscht werden. Dabei kommen zum überwiegenden Teil Brennwertfeuerstätten zum Einsatz. In der Regel muss auch der Schornstein den neuen Bedingungen angepasst werden, meist mit einer Überdruck Abgasleitung. Dabei wird auf Brandschutz nicht immer mit der entsprechenden Sorgfalt geachtet. Die Abgasleitung wird ja nicht so heiß. In diesem Beispiel wurde sogar vergessen, den Schornstein im Keller wieder zu verschließen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 79 |
Alle Jahre wieder lockt die mitteldeutsche Handwerksmesse zeitgleich mit der Messe Haus-Garten-Freizeit tausende Besucher auf das Gelände der Leipziger Neuen Messe. In diesem Jahr schon zum 14. Mal. Vom 12. bis 20. Februar kamen 185.000 Besucher um sich über Ideen und Angebote von 230 Ausstellern rund um die Themen Bau und Ausbau, Wohnen, Kunsthandwerk, Gesundheit und Lebensgefühl zu informieren. Auch in diesem Jahr ließ sich das mitteldeutsche Schornsteinfegerhandwerk die Gelegenheit nicht entgehen, um mit einem eigenen Stand auf seine Leistungsfähigkeit aufmerksam zu machen. An neun Tagen fanden über 1.000 Kundengespräche statt. Dabei zeigte es sich, dass ein Großteil der Kunden mit der Vielzahl und Kompliziertheit der neuen Bestimmungen überfordert ist. Wann welche Feuerstätten gemessen oder überprüft werden müssen, oder gar einen Filter für ihre Abgase benötigen, war deshalb ein Dauerthema am Messestand der Schornsteinfeger. Oft mussten Halbwahrheiten und Falschinformationen, die den Medien entnommen worden waren, richtiggestellt werden. Einen großen Anteil an den Kundengesprächen hatten auch dieses Mal wieder technische Anfragen. Das Interesse an der Errichtung von zusätzlichen Feuerstätten für feste Brennstoffe scheint ungebrochen zu sein. Die neuen Bestimmungen für die Abstände von Abgasanlagen für Feuerstätten für feste Brennstoffe zu Lüftungsöffnungen und Dächern erschwert oft die Standortwahl. Einmal mehr stellte sich heraus, dass der Schornsteinfeger als sachkundiger Berater unentbehrlich ist. Wesentlich informierter zeigten sich die Messestandbesucher über die Tatsache, dass sie bald auch einen anderen deutschen Schornsteinfeger mit der Erledigung der Aufgaben betrauen dürfen. Wenn auch die Mehrheit der Kunden kein Verständnis dafür aufbringen konnte, dass sie einen Feuerstättenbescheid zu akzeptieren haben obwohl sie den Schornsteinfeger gar nicht wechseln wollen, so haben sie doch mit einer Vielzahl von Anregungen für den Umgang mit Kunden, Gebührengestaltung, Erreichbarkeit und Termintreue zu verstehen gegeben, dass sie zumindest die Möglichkeit zur freien Schornsteinfegerwahl begrüßen. Der Präsident des Sächsischen Handwerkstages, Roland Ermer, betonte anlässlich der Eröffnung der Messe, dass die Mitteldeutsche Handwerksmesse ein Treffpunkt für all jene sei, die nicht jammern, sondern optimistisch in die Zukunft schauen. An die Besucher gewandt betonte er: „Achten Sie als Verbraucher künftig ruhig noch aufmerksamer auf die Kennzeichnung Innungsbetrieb, denn handwerkliche Meisterbetriebe, die zugleich in einer Innung organisiert sind, sind noch eine Spur erfolgreicher.“ Die Besucher des Messestandes der Schornsteinfeger konnten sich davon überzeugen, dass das Schornsteinfegerhandwerk die Zeichen der Zeit erkannt hat und sich darauf einstellt, auch unter den neuen Bedingungen ein verlässlicher Partner für Brand- und Umweltschutz sowie bei der Betriebssicherheit von Heizungs- und Lüftungsanlagen ist. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 79 |
Auf die Qualität der Feuerstätte und des Brennstoffs kommt es an |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 79 |
FutureRefine von Schräder |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 79 |
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Bereits in die dritte Runde geht das diesjährige Zukunftsforum Abgastechnik, das von der gleichnamigen Fachabteilung VSE im Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH e. V.) in Kooperation mit dem Zentralinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) organisiert wird. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der letzten zwei Jahre laden die Organisatoren nun am 12. Mai 2011 in die Holzfachschule nach Bad Wildungen ein. Als Highlight darf in diesem Rahmen der Auftritt von Professor Dr. Dr. Radermacher vom Forschungszentrum für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung, Ulm, angesehen werden. Er wird über Chancen zur wirkungsvollen CO2-Minderung referieren. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 79 |
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Die letzten Jahre wurden von einem stetigen Rückgang der abgeschlossenen Lehrverträge im Schornsteinfegerhandwerk geprägt. Nach einer kurzen Erholung im Jahr 2009 konnten wir im Jahr 2010 nur 14 Auszubildende aus vier Bundesländern an unserer Schule aufnehmen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 79 |
Am 20. 03. 2011 fanden in Sachsen-Anhalt Landtagswahlen statt. An diesem Tag bestimmten die Bürgerinnen und Bürger die Zusammensetzung ihres Parlaments für die nächsten fünf Jahre. 13 Parteien stellten sich dem Votum des Wählers; insgesamt bewarben sich 284 Kandidaten um ein Mandat. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 79 |
Luftbefeuchter gibt es viele am Markt. Die einen hängen Keramikgefäße an Heizkörper, andere dagegen bevorzugen stromabhängige Geräte im Verdampferprinzip. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 79 |
Die gute Funktionsfähigkeit eines Kaminofens oder Heizkamins ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Neben der korrekten Bedienung durch den Betreiber und eine optimale Verbrennungsluftzufuhr spielt auch der Abtransport der Rauchgase eine wichtige Rolle. Immer wieder kann der Schornsteinzug jedoch Probleme verursachen. Die Gründe dafür können witterungsbedingt sein oder auch in den Strömungsverhältnissen rund um das Gebäude liegen. Abhilfe schafft in diesem Zusammenhang die Installation der Nebenluft-Vorrichtung SNV von Schmid. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 79 |
Altbausanierung mit SKOBIFIX WDVS: Wertschöpfung für Bauherrn und SHK-Betrieb |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 79 |
Fast 50 Jahre ist Gerd Lamberts als Schornsteinfeger aktiv. Im August 1963 hat er eine Ausbildung zum Schornsteinfegergesellen im Betrieb seines Vaters, Helmut Lamberts, begonnen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 79 |
Bau- und Immobilienmesse im Landkreis Mansfeld Südharz am 5. und 6. März |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 79 |
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Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg vom 04. 02. 2011, 8 ME 239/10 |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 79 |
Immer wieder trifft der Schornsteinfeger auf ungewollte Bewohner in Schornsteinen. Mal ist es ein Wespennest, mal haben, wie hier in diesem Fall, Vögel ihr Nest in einem Gasschornstein gebaut. Gott sei Dank befand sich das Nest an der Sohle, so dass die Abgase aus der angeschlossenen Gasfeuerstätte noch ungehindert abziehen konnten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 79 |
Abluftanlagen in Mehrfamilienhäusern sind erforderlich, um einen ausreichenden Luftwechsel in den Wohnungen zu gewährleisten. In diesem Fall hat eine „Fachfirma“ den Abluftschacht als Installationsschacht für eine Zirkulationsleitung genutzt. Damit kein Regen in den „Installationsschacht“ gelangt und auch damit die durchströmende Luft die Warmwasserleitungen nicht kühlt, wurden die Schächte an der Mündung mit Betonplatten verschlossen. Der Schornsteinfeger wurde gerufen, weil sich in den Wohnungen ein unangenehmes Raumklima mit hoher Luftfeuchte bildete. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 0 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 80 |
Auf der jährlichen Mitgliederversammlung im Schulverein der Bildungsstätte des mitteldeutschen Schornsteinfegerhandwerks wurde in diesem Jahr Zukunft geschrieben. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 80 |
Ab 4. April 2011 ist die Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern Mitglied im Schulverein der Bildungsstätte des mitteldeutschen Schornsteinfegerhandwerks e.V. in Doberschütz geworden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 80 |
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Die umfangreichen Änderungen wurden separat ausgeteilt. Hier in der Pressedatenbank haben wir auf diesen Artikel verzichtet. Die aktuelle Fassung der Kehr- und Überprüfungsordnung wurden an 17. Juni 2011 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 80 |
Mit Edelstahl-Abgasanlagen an morgen denken |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 80 |
Raab liefert doppelwandige Abgasleitung für frei stehende Anlage |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 80 |
Kutzner+Weber entwickelt Produkte aus Kunststoff |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 80 |
Wo viel Wind ist, da ist selten Staub |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 80 |
Die jährliche Bildungsmesse fand in Verbindung mit dem Informationstag für Verkehr und Logistik am 26. März 2011 auf dem Gelände der Beruflichen Schulen des Unstrut-Hainich-Kreises in Mühlhausen statt. Zu diesem Ereignis waren nicht nur die Schüler der Abschlussklassen geladen sondern alle aus- und weiterbildungsinteressierten Jugendlichen. Neben Unternehmen der regionalen Wirtschaft und dem öffentlichen Dienst konnte das Regionalmanagement Unstrut-Hainich als Hauptorganisator der Messe, auch Dienstleister und weiterführende Schulen (Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien) als Partner gewinnen. Auf dem Außengelände fand zeitgleich der 13. Informationstag für Verkehr und Logistik statt. Trotz des trüben Wetters stellten sich dort hiesige Busbetriebe, Transportunternehmen, Autohäuser sowie die Abfallwirtschaft und die Verkehrswacht Thüringen vor. Die Jugendlichen hatten hier die Möglichkeit sich über die verschiedenen Berufe der Aussteller zu informieren, z. B. Dauer der Ausbildung, die Berufsschule und die verschiedenen Tätigkeiten des Berufsbildes. Das Schornsteinfegerhandwerk präsentierte sich zentral mit seiner innovativen Mess- und Prüftechnik. Von der Thermografiekamera, Schornsteinprüftechnik über verschiedenste Messgeräte bis hin zum einfachen Kehrgerät konnte man sich über die Arbeitsgeräte des Schornsteinfegers informieren. Teilweise gab man den Besen in junge Hände ab, um sie einfach mal probieren zu lassen. Außerdem wurde die duale Ausbildung des Berufes nähergebracht. Die zukünftigen Auszubildenden konnten sich auch einem Eignungstest unterziehen um ihre persönlichen Stärken und Schwächen kennen zu lernen und um ihnen die Angst vor einem solchen Test zu nehmen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 80 |
Am Dienstag, den 10. Mai 2011, gegen 19:00 Uhr, ertönte der Hausalarm im Internat der Lehrlinge. Danach rückte die Freiwillige Feuerwehr aus Eilenburg mit Martinshorn und Blaulicht auf unseren Schulgelände an. Sechs Einsatzfahrzeuge waren an der Übung beteiligt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 80 |
Die diesjährige praktische Zwischenprüfung der Auszubildenden fand am 29. April 2011 erneut in Weimar statt. Hierbei wurden die Lehrlinge auf ihr bisheriges Können geprüft um dem Ausbildungsbetrieb einen „Zwischenstand“ zu geben. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 80 |
Der nächste Winter kommt bestimmt. Von Donnerstag, dem 02. 02. 2012, an finden die 32. Skilanglaufmeisterschaften für Schornsteinfeger und Kaminkehrer in Tambach-Dietharz/Thüringen statt. Zur Einstimmung am Donnerstag werden wir mit einer gemeinsamen Skiwanderung das Rennsteiggebiet um Tambach-Dietharz erkunden. Am Freitag soll es dann schon mal ein bisschen ernst werden. Wir wollen auf der Biathlonanlage am Nesselberg einen Biathlon-Mix-Staffel-Wettbewerb austragen. Die deutschen Skilanglaufmeisterschaften unseres Berufsstandes wie auch der Wettbewerb der Innungsstaffeln werden am Samstag folgen. An allen Tagen wird es auch ein gemeinsames Abendprogramm geben. Neugierig geworden? Ab September wird es weitere Informationen unter www.1afeger.de geben. Als Veranstalter wünschen wir uns natürlich eine große Resonanz und freuen uns auf viele Starter zu den Wettbewerben und auf viele Gäste bei den Veranstaltungen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 80 |
Als besonderer Punkt auf der Tagesordnung der diesjährigen Mitgliederversammlung des Landesinnungsverbandes (LIV) Sachsen-Anhalt stand die vorzeitige Wahl des neuen Landesinnungsmeisters. Dies wurde erforderlich, da der bisherige Landesinnungsmeister (LIM) Thomas Keindorf in den Landtag von Sachsen-Anhalt gewählt wurde. Durch diese neue Aufgabe und seine weiteren Ehrenämter steht ihm die für die Aufgaben des LIM notwendige Zeit nicht mehr zur Verfügung. So trafen sich die Delegierten des LIV am 18. Mai 2011 in Magdeburg, um neben der Wahl auch über den Haushalt des LIV abzustimmen und über aktuelle Themen zu beraten. Wesentliche Inhalte waren u.a. die Lüftungsarbeit nach 2012, der beginnende Gesellenmangel, die geplanten Änderungen der KÜO und des Schornsteinfegerhandwerksgesetzes, sowie die Auswertung von Unfällen und Bränden in Verbindung mit Feuerstätten. Außerdem wurde die Aufwandentschädigung für die Ehrenamtsträger angepasst. Am Nachmittag kam es dann zur Wahl des Landesinnungsmeisters. Als Kandidat hatte sich der bisherige stellvertretende LIM Torsten Kiel zur Wahl gestellt. Da in diesem Moment auch die Position des stellvertretenden LIM vakant wurde, musste auch hier eine Neuwahl erfolgen. Für diese Position stellte sich Daniel Börner, stellvertretender Obermeister der Schornsteinfegerinnung im Kammerbezirk Halle, zur Wahl. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 80 |
Der Schulleiter der „Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks e.V.“, Hans Poltersdorf, hatte am 2. April 2011 seinen 65. Geburtstag. Anlass genug für den Schulvereinsvorsitzenden Thomas Keindorf und die Mitarbeiter der Schornsteinfegerschule, allen voran Frau Wiegel und Frau Schran, einen Empfang zu seinen Ehren zu organisieren. Der Einladung folgten neben Vertretern der angeschlossenen Landesinnungsverbände auch der Landrat Nordsachsens Michael Czupalla, Hubertus Wacker, Oberbürgermeister Eilenburg, Roland März, Bürgermeister der Gemeinde Doberschütz, ehemalige Kollegen aus der Berufsschulzeit sowie Vertretern von Firmen aus Eilenburg und Parteifreunde. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 80 |
Es ist seit vielen Jahren eine gute Tradition, dass die Schornsteinfegerlehrlinge des dritten Lehrjahres kurz vor Abschluss ihrer Lehrzeit das Werk der Firma Schiedel in Dürrweitzschen besuchen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 80 |
Dunstabzugsanlagen in Gaststätten oder anderen gewerbsmäßigen Küchen sind für den Transport der Küchenabluft und oft auch der Abgase der Gasherde zwingend erforderlich. Der Schornsteinfeger überprüft einmal jährlich u.a. ob diese Anlagen verschmutzt sind. Eine saubere Abluftanlage sichert einen störungsfreien Betrieb und minimiert die Brandgefahr erheblich. Wenn aber wie in diesem Beispiel die Filteranlage zugesetzt ist, ist an einen Abzug der Abgase und Abluft nicht mehr zu denken. Zum Glück gibt´s den Schornsteinfeger, der auf diese Missstände aufmerksam macht. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 80 |
Abgasleitungen für Brennwertgeräte müssen feuchteunempfindlich und oft auch druckdicht sein. Aber der Zahn der Zeit nagt auch an diesen, für die Abgasabführung erforderlichen Bauteilen. Immer öfter trifft der Schornsteinfeger bei seiner Überprüfungstätigkeit auf solche Mängel. Die in dem Foto abgebildete Abgasleitung aus Aluminium war ca. 15 Jahre in Betrieb. Deutlich sind die Löcher zu erkennen, die aus der Leitung schon fast ein Sieb gemacht haben. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 81 |
Liebe Leser, beim Anblick des Titels staunen Sie sicher über das neue Gebäude. Nun, ganz neu ist es freilich nicht. Durch den Beitritt des Landesinnungsverbandes Mecklenburg-Vorpommern zur Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks ging diese Immobilie in die Trägerschaft unseres Schulvereins und ist fortan die Außenstelle der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks e. V. Durch den Beitritt wurde auch unsere Redaktionskommission um ein Mitglied verstärkt. Kollege BSM Heiko Karmoll wird künftig über die Aktivitäten der Schornsteinfeger in Mecklenburg-Vorpommern berichten. Wenn Sie, liebe Kollegen in Mecklenburg-Vorpommern, eine Veranstaltung organisieren, melden sich beim Kollegen Karmoll und dokumentieren Sie diese bitte. Wir berichten gerne über Sie. Beginnen wird er seine neue Tätigkeit mit der Vorstellung von Klein Schwaß: |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 81 |
Ingo Wilsdorf || Aus hygienischen und auch aus bauphysikalischen Gründen müssen Aufenthalts- und ähnliche Räume ausreichend be- und entlüftet werden. Daher ist z. B. in der Musterbauordnung festgeschrieben, dass Wohnungen durchlüftbar sein müssen. Insbesondere fensterlose Aufenthaltsräume, Küchen und Kochnischen sowie Bäder und Toiletten sind nur zulässig, wenn eine wirksame Lüftung gewährleistet ist. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 81 |
DB || Zum ersten Mal wurde am 3. September deutschlandweit der Tag des Handwerks gefeiert. Auf einer offiziellen Pressekonferenz würdigte Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler die ökonomische und gesellschaftliche Bedeutung des Handwerks. Dazu verdeutlichten mehrere hundert Aktionen in ganz Deutschland die Größe und Vielfalt der „Wirtschaftsmacht von nebenan“. Nach dem Motto „Deutschland ist handgemacht“ haben Handwerksorganisationen und -betriebe mit über 500 Aktionen und Events am ersten Tag des Handwerks gezeigt, was alles im Handwerk steckt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 81 |
JR || Im Frühjahr lud Uwe Nenzel nach Zella in der Rhön. Grund dafür war eine Reportage zur Gefahr von Sauerstoffmangel in Verbindung mit Feuerstätten. Ventilatoren, die in raumluftabsaugende Geräte eingebaut sind, erzeugen einen höheren Unterdruck als der Schornstein. Es besteht deshalb die Gefahr von Abgasaustritt, bei dem sich das hochgiftige, geruchlose und unsichtbare Kohlenmonoxid unbemerkt im Raum verteilt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 81 |
Mitgliederversammlung ist für Abschaffung der Förderungen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 81 |
Jörg Rother || Noch vor wenigen Jahren galt es als undenkbar, eine neue Arbeitnehmervertretung neben dem bestehenden „Monopolisten“ Zentralverband deutscher Schornsteinfeger (ZdS) ins Leben zu rufen. Und so wurden die 17 Kollegen, die sich am 20. April des Jahres 2006 in Dresden zur Gründungsversammlung des Verbandes trafen, nicht nur recht feindselig behandelt, sondern auch durchaus mitleidig belächelt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 81 |
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Reinhard Wegner || Das Behindertensportfest fand zum 20. Mal in Tangerhütte statt. Im Vorfeld der Veranstaltung trat doch einige Hektik auf, da ein neuer Vorstand des Rollstuhl-Sportverbandes gewählt wurde. Der alte Vorstand trat aus Altersgründen zurück. Der neue Vorstand hat jedoch unter Mitwirkung der alt bewährten Helfer das Jubiläumsfest hervorragend gemeistert. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 81 |
Innovatives Gerätekonzept setzt neue Maßstäbe |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 81 |
Moderne Ölheizungsanlagen werden heute ziemlich exakt auf den Wärmebedarf eines Gebäudes ausgelegt. Tankanlagen werden kleiner; Leitungen, Kanäle und Düsen werden immer feiner und können leichter verstopfen: Die Störanfälligkeit von Heizungsanlagen steigt. Mehr denn je kommt es daher auf die professionelle Ausrüstung von Ölheizungsanlagen an. Ein entscheidender Faktor hierbei ist die Bereitstellung von „sauberem“, entlüftetem Heizöl durch eine verbesserte Aufbereitung. Die Entwicklung feiner Filtereinsätze ist nahezu ausgereift – heute sind neue, flexible Filterkonzepte gefragt. Von AFRISO gibt es jetzt eine Lösung für sauberstes Heizöl! |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 81 |
Windhager LogWIN entspricht den Vorgaben |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 81 |
Die neuen S-Anlagen von Camina |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 81 |
Rechtsvorschriften, Materialien und Erläuterungen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 81 |
Messe bietet umfangreiches Fachprogramm von Profis für Profis |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 81 |
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Mickhausen im Juli 2011. Ab sofort bietet ÖkoFEN, Europas Spezialist für Pelletsheizungen, eine neue 3D-Planungssoftware an. Mit „plan4[heat] 2.3“ lassen sich schnell und unkompliziert dreidimensionale Entwürfe für Heizräume mit vielen Gestaltungsdetails wie Fenstern, Türen, Förderschnecke oder Saugaustragung erstellen. Mit der Software aus dem Hause GASCAD 3D Technologie GmbH unterstützt ÖkoFEN seinen Vertrieb sowie seine Vertriebs- und Heizungsbaupartner mit einer einfachen und zeitsparenden Heizraumplanung inklusive dreidimensionaler Ansichten der gesamten Anlage. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 81 |
DB || Bei dieser Dacherneuerung wurde der Schornsteinkopf abgetragen. Die gefährlichen Abgase der Gasheizung strömen während der Bauarbeiten in den Dachboden aus. Dass das Gerät in der Küche nun nicht mehr betriebssicher ist, wurde ganz vergessen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 79 |
DB || Bei der Überprüfung dieser Abgasleitung wurde eine schadhafte Dichtung entdeckt. Aufgrund ihrer Porösität kann als Ursache eine unzulässige Temperaturerhöhung nicht ausgeschlossen werden. Eine unzulässige Temperaturerhöhung ist aber dadurch auch als Folge zu erwarten, was im schlimmsten Fall zur Entzündung brennbarer Baustoffe führen kann. Einige neuartige moderne Abgasleitungen besitzen sogar die Zulassung, brennbare Baustoffe berühren zu dürfen. Bei langfristigen Prüfzyklen an Abgasanlagen ist eine pünktliche Prüfung von besonderer Bedeutung. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 81 |
DB: Wenn Strömungssicherungen von Gaskesseln rosten, ist die Funktion der Strömungssicherung eingeschränkt, was zu Abgasaustritt führen kann. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
Anlässlich der Innungsversammlung der Schornsteinfegerinnung im Kammerbezirk Halle überreicht Schulleiter Hans Poltersdorf an Thomas Keindorf die Ernennung zum Ehrenmitglied der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks. Hans Poltersdorf würdigte die Kreativität und den Fleiß Thomas Keindorfs und bedankte sich für die Unterstützung der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
Die mittlerweile deutschlandweit größte Fachveranstaltung im Bereich Energieeffizienz mit begleitender Fachmesse geht in die 13. Runde. Unter dem Motto „Energieeffizienz in Deutschland“ werden auch 2012 viele namhafte Veranstalter mit innovativen Themen rund um das Thema Energieeffizienz und Klimaschutz mit dabei sein. Die Veranstalter rechnen damit, erneut rund 40 Fachkongresse im Rahmen der Berliner Energietage 2012 durchzuführen. Die Berliner Energietage 2012 finden vom 23.–25. Mai 2012 im Ludwig-Erhard-Haus, Berlin statt. Weitere Informationen sind im Internet unter www.berliner-energietage.de zu finden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
Vielleicht ist das auch bald interessant für Schornsteinfeger: Der neue ZLV 5.0 von ZARGES ist ein mobiler, akkubetriebener rollbarer Lift für Arbeitshöhen von bis zu fünf Metern. Mit nur 1,69 Meter in der Höhe und 0,73 Meter in der Breite kann er sogar in Personenaufzügen transportiert werden. Dank des geringen Eigengewichtes von 160 Kilogramm passt er bequem in einen Transporter und ist dadurch für den mobilen Einsatz konzipiert. Vor Ort werden vier Ausleger ausgeklappt und die Bremsen der Rollen betätigt. Zum einfachen Versetzen werden diese gelöst und der Lift kann zur nächsten gewünschten Position verschoben werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
JR || Am 20.Oktober fand der zweite Tag des Schornsteinfegers statt. Die Thüringer Kollegen haben sich intensiv durch mehrere Aktionen beteiligt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
Auf der Beratung des Handwerkstages Sachsen-Anhalt, am 8. Dezember 2011 in Bernburg, haben deren Mitglieder ein neues Präsidium gewählt. Für eine Wahlperiode von drei Jahren wurden gewählt: Präsident des Handwerkstages Sachsen-Anhalt: Hans-Jörg Schuster (Präsident Gesamtverband Handwerk Sachsen-Anhalt); Vizepräsidenten: Thomas Keindorf (Präsident der HWK Halle), Torsten Kiel (Landesinnungsmeister des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen-Anhalt). |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
Die optische Inspektion von kleinen Abgasleitungen, die auch noch mit vielen Bögen verlegt sind, wird mit der neuen Mini-Kamera RS 29 wesentlich erleichtert. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
Der Preispoker hat ein Ende. Private Heizungsbetreiber, die einen Pelletskessel von Windhager nutzen, haben auch in der Heizsaison 2011/2012 wieder die Möglichkeit, vom Windhager-Pellets-Sicherheitspaket zu profitieren. Bei Pellets-Bestellungen bis zum 15. März 2012 können die Lieferungen jederzeit zu einem garantierten Festpreis von maximal 240 Euro/Tonne in Anspruch genommen werden. Damit entfällt nicht nur der zeitaufwendige Preisvergleich. Der Käufer kann sich auch darauf verlassen, dass er ausschließlich Holzpellets in DINplus-Qualität erhält. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
Kaminfeuer im Haus bringen eine heimelige und gemütliche Atmosphäre, das wissen viele Betreiber zu schätzen. Damit auch die Handhabung der Feuerstätte ebenso komfortabel erfolgen kann – nämlich vom heimischen Sofa aus –, bietet der Ofenspezialist Camina aus Bissendorf jetzt einen elektronischen Türantrieb an. Der sorgt mit seinem Funk-Handsender für eine extra Portion Gemütlichkeit. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
Thorsten Meier || Am 03. November 2011 fand in Winterfeld die Innungsversammlung der Innung Altmark statt. Ein wesentlicher Bestandteil der Versammlung war auch die Neuwahl des Obermeisters, da der damalige Obermeister Torsten Kiel zum Landesinnungsobermeister gewählt worden war. Nachdem der Vorstand entlastet worden war, bedankte sich der stellv. Obermeister Reinhard Wegner im Namen der ganzen Innung bei Torsten Kiel für die geleistete Arbeit. Bei der anschließenden Neuwahl wurde Reinhard Wegner zum Obermeister und Thorsten Meier zum stellv. Obermeister der Innung Altmark gewählt. Wir möchten uns hiermit nochmals bei den zahlreichen Gratulanten bedanken. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
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dieser Beitrag ist nir in der Printausgabe zu lesen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
Interview zum Thema Mikro-KWK mit Jürgen Jahn, De Dietrich Remeha |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
T. Marzoll und R. Köpcke || Vom 27. 01. 2011 bis zum 08. 07. 2011 absolvierten 21 Lehrgangsteilnehmer aus verschiedenen Bundesländern erfolgreich den Weiterbildungslehrgang zum Brandschutztechniker im Schornsteinfegerhandwerk des TÜV Süd an der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks e. V. in Doberschütz. Nach dem ganzen Prüfungsstress ergibt sich für diese Kollegen jetzt eine Vielzahl an neuen zusätzlichen Betätigungsfeldern bzw. Möglichkeiten auf dem freien Markt zu agieren. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
DB || Seit vielen Jahren machen die Schornsteinfeger nun schon die Emmissionsmessung an den Heizungsanlagen nach der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV). Eine wesentliche Forderung dieser Verordnung betrifft die Qualität der Messgeräte. So dürfen nur Messgeräte zum Einsatz kommen, deren Messgenauigkeit mindestens zweimal jährlich von einem zugelassenen Prüfstand bescheinigt wurde. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
Öfen mit Qualitätssiegel schneiden bei Stiftung Warentest gut ab |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
Fachtagung informiert über Stand der Technik und |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
JR || Am 3. November 2011 fand die Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung im Freistaat Thüringen statt. Die Veranstaltungsräume im Seniorenzentrum Schillerhöhe mit deren Einrichtung erwiesen sich zum 3. Mal als idealer Veranstaltungsort. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
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HK || Am 18. 11. 2011 fand im „van der Falk Ressort“ Linstow die öffentliche Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern statt. Zahlreiche Innungsmitglieder waren der Einladung gefolgt. Umrandet wurde die Veranstaltung durch eine Fachmesse, auf der die Besucher sich über die neuesten Techniken rund um das Schornsteinfegerhandwerk informieren konnten. Durch den Obermeister, Ingo Ziola, erfolgte ein kurzer Rückblick der Arbeit des Vorstandes im Jahr 2011 sowie ein Ausblick auf die anstehenden Aufgaben im nächsten und den folgenden Jahren. Als großer Erfolg wurden die neuen Ausbildungsplätze im Schornsteinfegerhandwerk gesehen. Insgesamt zehn Lehrlinge haben in diesem Jahr ihre Ausbildung zum Schornsteinfeger begonnen. Für die Bereitstellung der Ausbildungsplätze bedankte sich der Obermeister bei den Ausbildungsbetrieben. Die Mehrheit der Kollegen begrüßte den Anschluss des nördlichsten neuen Bundeslandes an den Schulverein Doberschütz Rote Jahne. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
JR || Über 5.500 Eigenheimbesitzer, Bau- und Modernisierungswillige kamen zur Messe Haus.Bau.Energie. 2011 ins Messezentrum Erfurt. Drei Tage lang ließ sich hier von 140 Ausstellern alles zu den Themen Bauen, Modernisieren und Energie erfahren. Dabei ging es nicht nur ums Energiesparen, sondern auch um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und die effiziente Nutzung dieser Ressource in Haus und Wohnung. An allen drei Tagen gab das Schornsteinfegerhandwerk Informationen wie Energieverbrauch – und somit auch die entsprechenden Kosten – gesenkt werden können. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
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Ein Rückblick zum 12. Unternehmertag |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
Mitteldeutschlands größte Messe für Berufsorientierung: das 20. Forum Berufsstart |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
Holz brennt - das weiß jedes Kind ... nur manche Handwerker nicht |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
Sparen zu Lasten der Sicherheit: Schornsteinköpfe über Dach müssen unter anderem auch Windlasten aushalten. Die Hersteller von Fertigteilschornsteinen haben in ihren Produktbeschreibungen auch zulässige Höhen über der letzten Abstützung vermerkt. In diesem Fall wurde diese Höhe weit überschritten. Trotzdem hat der Errichter auf den Einsatz einer statischen Abstützung verzichtet. Die letzten Herbststürme hat dieser Schornsteins dann nicht überstanden. Gott sei Dank ist der Schornstein „nur“ auf das Flachdach gefallen und Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Der Einbau eines Statiksets hätte hier viele Kosten für die nun fällige Reparatur des Daches und den Neuaufbau des Schornsteins sparen können. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 82 |
Leichtbauschornsteine haben nur ein geringes Gewicht und sind deshalb für den nachträglichen Einbau, auch auf Geschossdecken, geeignet. Der Schacht aus Kalziumsilikatplatten sichert einen Feuerwiderstand von 90 Minuten. In diesem Fall hat man allerdings während des Aufbaus des Schornsteins festgestellt, dass man nicht an der Firstpfette vorbeikommt. Kurzentschlossen wurde deshalb der Sockel des Schornsteins aufgeschnitten, um den Schornstein so weit zu verrücken, dass man an der Firstpfette vorbei kommt. Um die Last des Schornsteins abzufangen, hat man mit Kanthölzern den fehlenden Unterbau ersetzt. Leider wurde nicht beachtet, dass jetzt der Brandschutz nicht mehr gewährleistet ist. Zum Glück hat der Schornsteinfeger diesen Schornstein im Rohbau begutachtet und so die Beseitigung des Mangels veranlasst. Ohne Rohbauabnahme hätte der Eigentümer diesen Mangel erst nach erheblichen Rückbaumaßnahmen – verbunden mit erneuten Renovierungsarbeiten – beseitigen können. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 83 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 83 |
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Hunderte Briefe ausdrucken, falzen, kuvertieren, frankieren – als Bezirksschornsteinfegermeister hat Karl Creischer eigentlich Besseres zu tun. Deshalb verschickt er seine Post nun per Hybridmail. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 83 |
Mit Christiane Wodtke leitet nun eine tatkräftige Unternehmerin „mit Feuer“ den traditionsreichen Verband HKI. Sie hat viele Ideen und Wünsche, um den Verband für die Zukunft weiter stark zu positionieren. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 83 |
Innovationen von SCHOTT für mehr Luxus und Design bei ROBAX® Kaminsichtscheiben |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 83 |
Ausbildungsoffensive. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 83 |
Abele bietet einen neu entwickelten Grundofen zum Heizen mit alternativ, erneuerbaren Energien an |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 83 |
Die Gerätelösung für den Gas-Check: |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 83 |
Fachtagung informiert über Stand der Technik und zukünftige Potenziale von Edelstahl-Abgasanlagen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 83 |
In diesem Monat erschien im Ceto-Verlag, Leipzig, das Buch „Heizen mit Öl“. Es ist eines der wenigen am Markt erhältlichen allgemeinverständlichen Werke zu einem komplexen Fachthema. „Heizen mit Öl“ richtet sich primär an Verbraucher im deutschsprachigen Raum und deckt dabei alle Aspekte dieses Heizsystems ab. Das Buch ist ein Ratgeber für alle, die sich mit dem Gedanken an eine Heizungssanierung tragen und dabei weiterhin auf Heizöl, auch in Verbindung mit Erneuerbaren Energien, setzen. Es kann über die Online-Buchhandlungen Libri und KNV oder direkt beim Verlag unter www.ceto-verlag.de bezogen werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 83 |
Überprüfungspflicht von Lüftungsanlagen war |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 83 |
JR || Zum 15. Mal öffnete die mitteldeutsche Handwerksmesse für 177.000 Besucher ihre Pforten. Vom 11. bis 19. Februar 2012 präsentierten insgesamt ca. 250 Betriebe parallel zur großen Verbraucherausstellung HAUS-GARTEN-FREIZEIT ihre Produkte und Dienstleistungen zu den Themen, Ausbau, Sanitär- und Heizungsbedarf, Innenausbau und Energie. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 83 |
Thorsten Meier || Am 1. März fand im Büro des Schornsteinfegermeisters Danilo Rotter (Innung Altmark) ein Vorgespräch mit den Mitarbeitern der KrugMediaTV über die Erstellung einer Reportage über unser Schornsteinfegerhandwerk statt. Im Gespräch wurden vorab Fragen zur Marktöffnung ab 2013, zur Feuerstättenschau, Abnahmen, vorgefundenen Mängeln, zum Feuerstättenbescheid, zur allgemein wiederkehrenden Kehr- und Messtätigkeit sowie zum Arbeitsablauf in einem Schornsteinfegerbetrieb beantwortet und erläutert. Das Team der KrugMediaTV begleitete unseren Kollegen und seinen Gesellen eine Woche lang bei der täglichen Arbeit mit der Kamera. Die Dokumentation über unseren schwarzen Beruf soll im Regionalfernsehen des MDR ausgestrahlt werden. Leider stand der Sendetermin zur Artikellegung noch nicht fest. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 83 |
...wurde vom Schornsteinfegerhandwerk begleitet |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 83 |
HK || Am 07. 02. 2012 fand der traditionelle Neujahrsbesuch der Schornsteinfeger-Innung beim Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern statt. Der neue Wirtschaftsminister Herr Glawe war sehr erfreut über so viel „Glück“ im neuen Jahr. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 83 |
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Handwerksbetriebe können Anteile am HANSAgold im Gesamtwert von 17.500 Euro gewinnen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 83 |
Fotos: Uwe Kischke || Bei der Feuerstättenschau werden durch die Schornsteinfeger immer wieder zu geringe Abstände zwischen Ofenrohr und brennbaren Bauteilen vorgefunden. Dass diese Abstandsforderungen aus der Feuerungsverordnung durchaus berechtigt sind, zeigen die Fotos eindrucksvoll. Hier wurde der Mindestabstand von 40 cm nicht eingehalten. In der Folge kam es zur Entzündung der Holzverkleidung und damit zu diesem Wohnungsbrand. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 83 |
Fotos: Norbert Krüger || Dass auch Abgasanlagen von Brennwertgeräten einer regelmäßiger Prüfung bedürfen, kann man deutlich an der hier abgebildeten Anlage sehen. Es handelt sich hier um eine Abgasleitung aus Aluminium, die in einem bestehenden Schornstein verlegt war. Angeschlossen war hier eine Gas-Brennwertheizung. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 1 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 84 |
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Neuer Vorstand gewählt |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 84 |
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Unter dem Motto „Saubere Luft – mit uns ganz sicher!“ lud die Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern zur Ordentlichen Innungsversammlung mit Gästen am 04. 05. 2012 in die Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern nach Rostock ein. Als Gäste wurden herzlich begrüßt: der Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock Herr Roland Methling sowie der Abteilungsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern Herr Dr. Arnold Fuchs. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 84 |
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Aus gegebenem Anlass führte der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen-Anhalt in diesem Jahr seinen Landesverbandstag erstmalig seit 2005 wieder in Verbindung mit einer öffentlichen Veranstaltung durch. Der kommende Wettbewerb unter den Schornsteinfegern und der drohende Wegfall der Überprüfungspflicht von Lüftungsanlagen machten eine erhöhte Außenwirkung des Verbandstages erforderlich und führten zu regem Interesse und einer hohen Zahl von Gästen aus Politik, Wirtschaft und natürlich den Berufskollegen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 84 |
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Als die Länder Sachsen und Thüringen am 17. Januar 1992 den Schulverein für das Schornsteinfegerhandwerk unter Vorsitz von Herrn Buschan gründeten, ahnte noch niemand, welche enorme Entwicklung der Verein in den folgenden Jahren nehmen würde. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 84 |
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Inhaltliche Zusammenfassung des Vortrages von Dipl.-Ing. Matthias Ußner zur Hebelstudie des Institutes für Technische Gebäudeausrüstung in Dresden auf dem Landesverbandstag Sachsen-Anhalt |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 84 |
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Heizen mit Holz |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 84 |
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Hochwertige Leichtbauschornsteine haben kurze Montagezeiten, sind ideal für den nachträglichen Einbau dank ihrer Trockenbauweise. In Ausgabe 4/2011 unserer Fachzeitschrift bemängelten wir die teilweise leichtfertige Montage von Leichtbauschornsteinen in der Praxis. Sowohl in unserer Rubrik Mängel, als auch auf dem Titelbild war dieses bildgewaltig dargestellt. Der Hersteller des betroffenen Produktes setzte sich umgehend mit uns in Verbindung, stand sein Schornstein doch plötzlich in einem schlechten Licht. Wir sind gemeinsamer Meinung, dass die fachgerechte Montage auch nur fachgerecht beurteilt werden kann, wenn diese einem auch bekannt ist. So nutzen wir die Gelegenheit, in einer Dokumentation am Beispiel des Herstellers Tecnovis, dem wir für das Bildmaterial danken, die fachgerechte Montage aufzuzeigen: |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 84 |
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Wärmespeicherung auf engstem Raum |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 84 |
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Chance nutzen auf Anteile am HANSAgold |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 84 |
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VestoWIN von Windhager jetzt auch mit Ceranfeld |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 84 |
Tritt Abgas aus einer Feuerstätte aus, kann dies zur Gefährdung der Benutzer führen. Bei dieser raumluftunabhängigen Feuerstätte ist zwischen Brenner und Wärmetauscher so viel Abgas ausgetreten, dass es zu thermischen Reaktionen an der Verkleidung der Feuerstätte gekommen ist. Foto: Torsten Kiel || |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 84 |
Schornsteine müssen gegen Rußbrände beständig sein und in Gebäuden, in denen sie Geschosse überbrücken, eine Feuerwiderstandsdauer von mindestens 90 Minuten haben oder in durchgehenden Schächten mit einer Feuerwiderstandsdauer von mindestens 90 Minuten angeordnet sein. So lautet die Forderung in der Feuerungsverordnung. Hier wurde ein gemauerter Schornstein, der bis unter Dach abgetragen war, einfach mit einem doppelwandigen Schornsteinelement wieder über Dach geführt. Der Feuerwiderstand ist dadurch nicht gewährleistet, die Tauglichkeit und sichere Benutzbarkeit wurde nicht erteilt. Foto: Torsten Kiel || |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 84 |
Gefunden bei der Feuerstättenschau: Dieser Ofen wurde vom Schrott geholt und wieder in Betrieb genommen. Ohne die wiederkehrende Kontrolle durch die Schornsteinfeger würden solche Mängel wohl erst nach einem Brand bemerkt werden. Fotos: Kai Schoppenhauer || |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
Eine gute Nachricht für alle Schornsteinfeger: Vereta Feinstaubmesskoffer jetzt als eignungsgeprüftes Messgerät bekanntgegeben |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
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Thomas Keindorf zum Ehrenobermeister ernannt |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
BD || Für den 17., den 20. und den 21. September 2012 hatte der LIV Sachsen in Zusammenarbeit mit den 5 sächsischen Schornsteinfegerinnungen Großvermieter der Wohnungswirtschaft in Sachsen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Dabei hatte man sich räumlich aufgeteilt und die drei Veranstaltungen im Bereich der jeweiligen Außenstellen der Landesdirektion Sachsen durchgeführt. So hatte man die Gäste am 17. 09. 2012 in die Räume der BauBG Bayern und Sachsen nach Dresden (Innungen Bautzen und Dresden), am 20. 09. 2012 in die Räume der HWK Chemnitz (Innungen Chemnitz und Zwickau) und am 21. 09. 2012 in die Räume der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks nach Mörtitz (Innung Leipzig) eingeladen. Im Vordergrund stand die Umsetzung des neuen Schornsteinfegerrechts ab 2013. Landesinnungsmeister Gunar Thomas informierte zunächst über die Rechte und Pflichten der Grundstückseigentümer bzw. Verwalter nach dem neuen Recht. Dabei sprach er über die Frage „Wer darf Schornsteinfegerarbeiten ausführen“ und die Pflichten der zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger. Es stellte sich heraus, dass vielen Vertretern von Wohnungsverwaltungen nicht bewusst war, welchen enormen Verwaltungsaufwand sie nach der neuen Rechtslage haben. Das trifft vor allem auf Großvermieter zu, die mehrere tausend Wohnungen zu verwalten haben und dort auf die Einhaltung von Terminen achten müssen. Dabei sind den Vermietern die rechtlichen Konsequenzen durch die Nichteinhaltung von Terminen durchaus bewusst. Das Hauptanliegen der Verwaltungen bestand allerdings darin, nur noch einen Schornsteinfegerbetrieb als Ansprechpartner zu haben. Angesichts der durch den zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger zwei Mal in sieben Jahren durchzuführenden Feuerstättenschau und der Verwaltung der Formblätter als Nachweis für die durchgeführten Arbeiten hatten doch mehrere Wohnungsverwaltungen Bedenken, ob es überhaupt wirtschaftlich ist, alle Arbeiten an einen Betrieb übertragen zu wollen. Die hierzu gegebenen Informationen der Schornsteinfeger wurden dankbar angenommen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
Erfolgreiche Kampagne der Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg Vorpommern |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
HK || Am 15. November fand in der Außenstelle der Bildungsstätte Doberschütz in Klein Schwaß ein Workshop mit den Kachelofenbauern und dem Vorstand der Schornsteinfeger-Innung MV statt. Über die 1. BImSchV, hinsichtlich von Schornsteinmündungen, CO- und Staubgrenzwerte, Messungen, Alt- und Neuanlagen, Übergangsregelungen hielt unser Kollege Hannes Gerath einen sehr interessanten Vortag. Anschließend wurde sehr viel diskutiert. Ein weiteres wichtiges Thema war die zukünftige gemeinsame Zusammenarbeit. Da die Veranstaltung sehr erfolgreich und thematisiert war, soll in Zukunft einmal im Jahr ein Workshop stattfinden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
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Wir sind eines der modernsten Schulungs- und Weiterbildungszentren des Schornsteinfegerhandwerks in Deutschland. Bei uns werden alle Schornsteinfegermeister, Gesellen und Lehrlinge der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aus- und weitergebildet. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
JR || Am 22.Oktober fand der Tag des Schornsteinfegers statt. Die Thüringer Kollegen haben sich intensiv durch mehrere Aktionen beteiligt. Zum Beispiel hat Herr BSM Jens Rödiger, als Vorstandsmitglied der Innung, bei dem Radiosender MDR Thüringen Rede und Antwort auf alle Fragen rund um den Beruf des Schornsteinfegers zur Verfügung gestanden. Schwerpunkt war neben der Neuregelung des Schornsteinfeger-Rechts auch die damit verbundene Vorgehensweise des Endverbrauchers. Die Zuhörer des MDR Thüringen konnten sich an diesem Tag aus erster Hand informieren und somit auch landesweit zu diesem Thema aufgeklärt werden. Also ein voller Erfolg für unser Handwerk! Weiterhin konnte ein Fernsehbeitrag im Thüringen-Journal platziert werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
JR || Über 5500 Eigenheimbesitzer, Bau- und Modernisierungswillige kamen zur Messe Haus.Bau.Energie 2012 ins Messezentrum Erfurt. Drei Tage lang ließ sich hier von 140 Ausstellern alles zu den Themen Bauen, Modernisieren und Energie erfahren. Dabei ging es nicht nur ums Energiesparen, sondern auch um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und die effiziente Nutzung dieser Ressource in Haus und Wohnung. An allen drei Tagen gab das Schornsteinfegerhandwerk Informationen, wie Energieverbrauch und somit auch die entsprechenden Kosten gesenkt werden können. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
HK || Neuregelung der Altersversorgung im Schornsteinfegerhandwerk, Ausbildungsverordnung, Bundes-KÜO, Lehrlingskostenausgleichskasse, Energieeinsparverordnung, Schornsteinfegerhandwerksgesetz und viele weitere interessante Themen wurden durch unseren Präsidenten Hans-Günther Beyerstedt auf der diesjährigen Schornsteinfeger-Innungsversammlung am 8. November 2012 in Schwerin ausführlich und sachlich erläutert. Unsere Mitglieder und Gäste haben den ausführlichen Vortrag mit Interesse aufgenommen. Resümee dieser Veranstaltung: Miteinander reden, Gemeinsam zusammen arbeiten sind wichtige Voraussetzungen für eine sichere Zukunft im Schornsteinfegerhandwerk. Dank der guten Arbeit des ZIVs und LIVs konnten wichtige zukunftweisende Entscheidungen und Regelungen gefasst werden. Gemeinsam werden wir die Herausforderungen meistern. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
Anlässlich des 125-jährigen Gründungsjubiläums lud die Schornsteinfegerinnung im KB Halle ihre Kollegen und Ehrengäste aus Wirtschaft und Politik nebst Ehefrauen zu einem Gala-Abend ein. Unter der organisatorischen Leitung der Kollegen Daniel Börner und Sven Schoppenhauer wurde aus dem ursprünglichen gemütlichen Abend eine Candlelight-Dinnershow im festlich geschmückten Ballsaal mit großem Showprogramm. Zur Eröffnung gab es einen romantischen Kerzenbalanceact vom Leipziger Varietéartisten Gerd Voigt. Das Beiratsmitglied der Artistenloge Krystallpalast Varieté Leipzig begeisterte mit seinen waghalsigen Stunts die Gäste. Nach dem Festbuffet überreichten die Obermeister der Innungen Altmark und Magdeburg Ehrenpräsente zum Jubiläum. Zum Dank durften beide beim nächsten Showact eine tragende Rolle übernehmen. Der Stargast des Abends ist aus der TV Sendung „RTL-Supertalent“ bekannt. TJ-Wheels, amtierender „Künstler des Jahres 2012“, reiste mit seiner international mehrfach ausgezeichneten und weltweit einmaligen High Speed Jounglage auf Rollschuhen in der Halfpipe an. Als Obermeister sollte man seinen Mund nicht all zu voll nehmen, wenn dem Meister aufgrund der niedrigen Deckenhöhe ein Reifen „dropt“. So musste OM Gerhard Metz zur Begeisterung der jubelnden Kollegen selbst die Rollschuhe anziehen. Unter tatkräftiger Unterstützung vom Artisten und Kollegen gelang es ihm jedoch nicht ganz überzeugend, sich sicher auf den Beinen zu halten. Es gab Standing Ovations für „TJ-Wheels featuring Gerhard Metz“. Das Bild vom Obermeister wurde auf vielfachen Wunsch einiger Gäste hier mit abgedruckt. Musikalisch wurde der Abend von DJ’s und einer Lifeband abgerundet. Letztere spendierte Gerhard Metz. Man war sich einig, solch einen Schornsteinfeger-Ball unter einem vielleicht sogar karitativem Motto zu wiederholen, gerne auch innungsübergreifend. Wir werden hier rechtzeitig informieren. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
Neuer Vorstand gewählt |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
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Im Land Mecklenburg-Vorpommern wird die Landesverordnung zur Betriebs-und Brandsicherheit von Lüftungsanlagen einschließlich Dunstabzugsanlagen unverändert weitergeführt. Die Reinigungs-, Überprüfungs-, und Gebührenerhebungsverordnung (RÜGVO), welche ausgearbeitet wurde, sichert im Land Mecklenburg-Vorpommern die Betriebs- und Brandsicherheit dieser Anlagen. Die Überprüfung und Reinigung der Lüftungsanlagen in Gebäuden ist gerade im Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern unerlässlich. Des Weiteren sichert die Arbeit weiterhin den Bestand der Schornsteinfegerbetriebe im Land Mecklenburg-Vorpommern. Das bedeutet für Mecklenburg-Vorpommern den Erhalt von Arbeitsplätzen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
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An alle Zylinderträger mit Mehrzylinder-Maschinen! |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
Anheimelnde Tropenatmosphäre. Hier wurde unter Missachtung aller Brandschutzabstände das Abgasrohr einer Gas-Etagenheizung dekoriert. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
|| Bei dieser Schornsteinkopferneuerung kamen hochdichte Klinker mit einer sehr glatten Oberfläche zum Einsatz. Hier drang das Kondensat nach 4 Betriebswochen durch die Fugen hindurch. Normalerweise nehmen Ziegelsteine in der (kalten) Anheizphase entstehendes Kondensat auf und geben dieses in der (warmen) Betriebsphase wieder an das Rauchgas ab. Diese hochdichten Steine können kein Kondensat aufnehmen und so drang es durch die Zementfugen durch. Was nicht durchkam, floss nach unten. Das darunterliegende alte Schornsteinmauerwerk versottete an der Übergangsstelle komplett. War vor der Schornsteinkopferneuerung nur der Schornsteinkopf versottet, ist es nun der untere komplette Teil und die Fugen des neuen Mauerwerks. Der hochwertigste Stein muss für Schornsteine nicht immer die beste Wahl sein. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
Kaminöfen können nicht ohne weiteres als Kaminkassette missbraucht werden. Hier wurde trotzdem die Kachelofen-Luftheizung auseinander montiert, um den Feuerraum mit einem Kaminofen zu bestücken. Die Rauchgase des Kaminofens sollen dann durch Sturz- und Steigezug ziehen. Wie man sieht, klappte das nicht ganz. Nachdem die Scheibe durchgeglüht war, wurde diese durch ein Blech ersetzt – mit Nachdruck sollte es nun endlich funktionieren. BSFM Ronny Knothe || |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 86 |
provisorischer Hochwasserschutz. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
Zum Januar diesen Jahres hat es im Schornsteinfegerhandwerk entscheidende Veränderungen gegeben |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
Bei fast 200.000 Lüftungsanlagen handelt es sich um Anlagen, die definitiv nicht den heute geltenden brandschutztechnischen Anforderungen genügen. Teilweise stellen diese Lüftungsanlagen auch die Abführung der Abgase von Gasherden in innenliegenden Küchen sicher. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
DB || Von exotischen Klängen bis hin zu farbenfroher Blütenpracht, von niedlichen Weißbüscheläffchen bis zu exklusiver Wohnungseinrichtung, von einer riesengroßen Torte bis hin zur individuellen Handwerker-Beratung: Das Messeduo aus HAUS-GARTEN-FREIZEIT und mitteldeutsche handwerksmesse mit mehr als 1.100 Ausstellern bewies auch in diesem Jahr ein vielfältiges Angebot und begeisterte damit 179.000 Besucher (2012: 177.000). |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
HK || Über 45.000 Besucher waren auf der Messe – und wieder waren wir über den großen Einzugsbereich erstaunt. Wir hatten Besucher aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, aber natürlich auch aus unserer Region. Aus Mecklenburg-Vorpommern waren es Leute sowohl aus Boizenburg bis Ludwigslust, aber auch aus Schwerin, Güstrow, Rostock und Stralsund und natürlich aus Wismar und Landkreis Nordwestmecklenburg. Es wurden ca. 100 ausführliche Kundengespräche geführt. Die vielen kurzen Smalltalks gar nicht mitgezählt. Themen – die gesamte Bandbreite von Heizen mit Holz, Energieberatung, Ausbildung und natürlich Schornsteinfegergesetz und Feuerstättenbescheide. Die eine und andere Kundenbeschwerde mit dem Wunsch zu wechseln war dabei, wobei vor Ort einiges entschärft werden konnte. Es wurden ca. 1.000 Stück kleine Glücksbringer überwiegend an die Frau gebracht und dafür so manches „Küsschen“ kassiert. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
HK || Am 15. Februar fand der erste Eignungstest im Jahr 2013 für Lehranwärter des Schornsteinfegerhandwerks in Mecklenburg-Vorpommern statt. Insgesamt 6 Anwärter aus dem ganzen Land unterzogen sich dem Einstellungstest. Interessiert und neugierig haben die jungen Leute die Ausführungen unseres Lehrlingswarts Enrico Medved verfolgt. Enrico Medved hat die Aufgaben eines Schornsteinfegers erläutert, den Tagesablauf eines bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers erklärt. Wir hoffen, dass aus diesen jungen Menschen erfolgreiche, fleißige Schornsteinfeger werden. Wir, die Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere unser Lehrlingswart Enrico Medved, werden ein zuverlässiger Partner sein. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
Die Stahl- und Blechbau Schubert GmbH & Co. KG ist seit 1991 auf die Entwicklung und Herstellung modernster Schornstein- und Abgastechnik ausschließlich aus Edelstahl fokussiert. Das Unternehmen setzt dabei auf über 100 Jahre Erfahrungen im Rohr- und Behälterbau. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
HK || Unter dem Motto „Ihr sicheres Zuhause – unser Job“ hat die Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern ein Preisausschreiben gestartet. Die Beteiligung am Preisausschreiben war enorm hoch. Der 1. Preis, eine Hausvollausstattung mit Rauchwarnmeldern, ging nach Neukloster. Unser Kollege Christian Lohf hat die freudige Botschaft gerne übermittelt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
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HK || Am 29. Januar 2013 wurde in den Räumen der Geschäftsstelle der Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern in Klein Schwaß ein neuer Gesellenprüfungsausschuss gewählt. Für die langjährige und gute Arbeit, als Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses, wurde dem Kollegen Klaus Hiller herzlichst gedankt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
RS || Die Innungsvollversammlung der Thüringer Schornsteinfeger fand am 08. 11. 2012 in den Räumen des AZURIT-Seniorenzentrums in Weimar statt. Es waren wieder zahlreiche Aussteller vor Ort, die ihre Produkte imposant vorstellten. Zum ersten Mal dabei war die Sparkassenversicherung. Durch die Veränderungen der Altersversorgung hatte diese beste Ansätze sich zu präsentieren. Bei der Versammlung wurden zunächst alle Mitglieder und Gäste vom Innungsobermeister Thomas Menge begrüßt. Bei seinen Ausführungen kamen wieder alle aktuellen Themen, wie Schornsteinfegerhandwerksgesetz, neue Bundes-KÜO, Ausbildungskostenausgleichskasse, Bewerbungsverfahren und deren Matrix zur Sprache. Danach wurde von den weiteren Vorstandsmitgliedern ihr Jahresbericht verlesen. Aus dieser Vollversammlung resultierte die Notwendigkeit einer außerordentlichen Neuwahl des Vorstandes und eine Änderung der Satzung der Innung. Diese fand am 07. 02. 2013 in den Räumlichkeiten des Bildungszentrums der Handwerkskammer Erfurt statt. Hier wurde Organisatorisches besprochen, der alte Vorstand entlastet und der Neue gewählt. Dieser setzt sich wie folgt zusammen: |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
HK || Am 17. 01. 2013 wurden die Vorstandsmitglieder der Schornsteinfeger-Innung MV Henning Grot und Heiko Karmoll beim Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus in Schwerin zum Neujahrsempfang herzlichst begrüßt. Für die angenehme, konstruktive und offene Zusammenarbeit hat die Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern ihren Dank ausgesprochen. Wir, die Schornsteinfeger als Glücksbringer, haben Herrn Stefan Rudolph, Herrn Dr. Arnold Fuchs und Herrn Josef Walber ein glückliches gesundes Jahr gewünscht. Ein Hauptthema im Gespräch war die am 28. Dezember 2012 veröffentlichte „Verordnung über die Reinigung und Überprüfung von Anlagen-RÜGVO-MV“. Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph hat nochmal die Notwendigkeit erläutert, wie notwendig es ist, dass Lüftungsanlagen aus brandschutztechnischen Gründen mindestens einmal im Jahr durch das Schornsteinfegerhandwerk überprüft und gereinigt werden müssen. Gerade das Schornsteinfegerhandwerk ist für diese wichtige Aufgabe prädestiniert. Die Schornsteinfeger haben in Vergangenheit bewiesen, dass das die Fachmänner sind. Aus diesem Grund wurde die RÜGVO zum 01. 01. 2013 als Verordnung verabschiedet. Vorbeugender Brandschutz ist eine der wichtigsten Aufgaben! |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
HK || Traditionell lädt die Handwerkskammer Schwerin zum Tag der offenen Tür in Schwerin ein. Am 19. 01. 2013 wurde die Handwerkskammer Schwerin zu einem Besuchermagnet. Unsere Kollegin Stefanie Lehmann und unser Kollege Enrico Medved waren sehr gern gesehene Gäste. Viele Besucher haben sich über die Neuregelungen im Schornsteinfegerhandwerk aber auch über Ausbildungsmöglichkeiten informiert. Mehr als tausend Mal wurden unsere Kollegen und der Azubi von Enrico Medved als Glücksbringer berührt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
Mickhausen im Januar 2013. Auch in diesem Jahr bietet ÖkoFEN wieder seine beliebten Seminare speziell für Schornsteinfeger an. Die kostenlosen, eintägigen Fortbildungen der „Pelletsakademie“ finden unter der Leitung von langjährig erfahrenen Experten statt und sind sehr praxisnah ausgelegt. Vier verschiedene Schulungsorte stehen dabei zur Auswahl. Auf Wunsch kann die Veranstaltung auf 1,5 Tage ausgedehnt und mit der Besichtigung einer Pellets-Produktionsstätte kombiniert werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
RS || Im Oktober 2012 lud die Firma ETA Heiztechnik GmbH die Schornsteinfeger unter Leitung von Herrn Bollmann zur Weiterbildung und Präsentation der neusten innovativen Entwicklungen in das Stammwerk nach Österreich ein. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
Hossa – kalter Winter – erfindungsreiche Heimwerker. Hier ist es schon ein gewagtes Experiment. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
Auch wenn sich die Qualität vom Heizöl stetig steigerte, nehmen solche Mängel nicht ab. Durchgerostete Verbindungsstücke sind Alltag bei der Abgaswegeüberprüfung. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 87 |
Hier hat der Zimmermann ganze Arbeit geleistet. Die Höhe vom Hausdach wurde angehoben, nun passt der alte Schornstein nicht mehr an der statisch unverrückbaren Firstpfette vorbei. Guter Rat kann manchmal teuer sein. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 88 |
Ingo Ziola, Landesinnungs- und Obermeister || Am 31. 05. 2013 lud die Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern ihre Mitglieder und Gäste aus Politik und Handwerk zu ihrer öffentlichen Innungsversammlung unter dem Motto „Energiewende – Wir sind dabei“ nach Stralsund ein. Mit diesem Motto hat die Schornsteinfeger-Innung deutlich gemacht, dass die „Schwarze Zunft“ bei der Umsetzung des Energiekonzeptes der Bundesregierung ihren Anteil leisten will. So verwundert es auch nicht, dass die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, die Einladung der Schornsteinfeger-Innung angenommen hat. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 88 |
HK || Das Jahr 2013 ist ein wichtiges Jahr für die Mitglieder der Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern hinsichtlich der energetischen Beratung seiner Kunden. Unter dem Motto „Energiewende – wir sind dabei“ verpflichten sich unsere Mitglieder, die Eigentümer und Betreiber von Feuerungs- und Lüftungsanlagen neutral und energieeffizient zu beraten. Deutlich hob die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel in Ihrer Gastrede hervor, wieviel Potenzial im sogenannten Wärmemarkt besteht. Gerade die Heizungsbranche, egal ob Industrie oder SHK-Handwerk, sind hier gefordert. Moderne Heizungsanlagen sind der Garant für eine effektive Energieeinsparung. Hier kann jeder Eigentümer bzw. Betreiber seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Das Schornsteinfegerhandwerk soll den Weg der Bundesregierung hinsichtlich der Energiewende mittragen und seine Kunden diesbezüglich beraten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist aber auch die Modernisierung und nachhaltige Sanierung des Gebäudealtbestandes. Hier sind die geprüften Energieberater gefordert, dem Hauseigentümer umweltfreundliche, nachhaltige, effiziente Sanierungsmodelle vorzustellen und zu beraten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 88 |
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Fünf Monate nachdem die alte Landes-Kehrordnung in Sachsen-Anhalt außer Kraft getreten ist, wurde nun endlich die neue Verordnung am 29. 05. 2013 veröffentlicht und trat somit am 30. 05. 2013 in Kraft. In dieser Verordnung sind die wiederkehrende Überprüfung von gewerblichen Dunstabzugsanlagen und die Gebühren für die Abnahme nach Baurecht durch den Schornsteinfeger geregelt. Die vom Schornsteinfegerhandwerk geforderte und, nach unserer Ansicht, im Einigungsvertrag vorgeschriebene Regelung der Überprüfung von Be- und Entlüftungsanlagen in Wohngebäuden blieb allerdings unberücksichtigt. Dies hat zur Folge, dass die Brandgefahr in diesen Gebäuden steigen wird. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 88 |
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Jörg Kibellus || Die Fußball-Auswahl der Schornsteinfeger verliert unglücklich mit 1:2 gegen die Freiwillige Feuerwehr Warnemünde. In einem ausgeglichenen engen Spiel verlieren die Schornsteinfeger im Rahmen des 18. Atlantic Cups mit 1:2. Zuvor gab der Schiedsrichter sowohl einen Handelfmeter und den 2:2 Ausgleich wegen Behinderung des Torwarts der Feuerwehr nicht. Den Anschlusstreffer für die „Schwarzen“ erzielte Matthias Schulz. Mehrere Chancen, wie eine hundertprozentige durch Wilfried Linka, konnten leider nicht ins gegnerische Gehäuse gebracht werden. Ein Dankeschön an das ganze Team und alle Unterstützer am Spielfeldrand. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 88 |
„Jahrhunderthochwasser“ dieser Begriff prägte die Medienlandschaft im August 2002, als große Flächen an Elbe und Oder unter Wasser standen. Für das Hochwasser, welches uns in diesem Jahr traf, muss wohl noch ein anderer Wortlaut gefunden werden, denn alle zehn Jahre ein Jahrhunderthochwasser passt irgendwie nicht. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 88 |
Vertrauen in Abgassysteme von Raab |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 88 |
Das neu entwickelte Feinstaub-Messsystem testo 380 unterstützt Schornsteinfeger und Heizungsbauer optimal bei ihren neuen Messaufgaben. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 88 |
Die Wöhler Messgeräte Kehrgeräte GmbH aus Bad Wünnenberg setzt auf Kundenzufriedenheit und hat diese im Mai 2013 durch die TÜV NORD CERT GmbH prüfen lassen. Das Resultat: Der TÜV bewertete die Kundenzufriedenheit als hervorragend und verlieh somit dem Messgerätehersteller die Zertifizierung „TÜV Geprüfte Kundenzufriedenheit“. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 88 |
Erfolgreiche Werbung um AZUBIS |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 88 |
Gemeinsam mit den Ehefrauen trafen sich die Altmeistmeister vom 21.–23. 05. 2013 in Güntersberge im Berghotel „Glück auf“. Obwohl das Wetter es nicht gut meinte, verbrachten wir trotzdem schöne Stunden. Die Busfahrt führte quer durch den Harz zur Okertalsperre. Mit einer Schifffahrt auf dem Okerstausee und dem anschließenden Windbeutelessen beim Windbeutelkönig ließen wir den Tag ausklingen. Es waren schöne Tage und Stunden. Jeder der Teilnehmer freut sich schon auf das Jahr 2014. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 88 |
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Mit der neuen ASR A2.2, die im November 2012 die ASR 13/1,2 abgelöst hat, ergeben sich einige neue Regelungen, die Hausmeister bei ihren regelmäßigen Rundgängen wissen und beachten müssen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 88 |
Temperaturschwankungen können Längendehnung bei Abgasleitungen aus Kunststoff verursachen. Wird dies nicht berücksichtigt, kann es im Einzelfall zu Störungsmeldungen des Brennwertgerätes und in schwerwiegenderen Fällen zu Durchfeuchtungsschäden am Gebäude führen. Im Extremfall kann es zum unkontrollierten Austritt von Abgasen im Gebäude kommen. Darauf weist die Skoberne Schornsteinsysteme GmbH mit einer Veröffentlichung aus ihrer Reihe SKOBINEWS (www.skobinews.de) ausdrücklich hin. Der Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit der Viessmann Werke GmbH & Co. KG erarbeitet. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 88 |
Ehrungen auf der Heidecksburg |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 88 |
Jörg B. S. Bomhardt || Das völlig neu entwickelte Staubmessgerät STM 225 von AFRISO arbeitet nach dem Streulichtverfahren und kann zur Feinstaubmessung an Feststofffeuerungsanlagen eingesetzt werden. Dieses Messverfahren (optisch) nutzt die Eigenschaft, dass Partikel, die auf Strahlung (Licht) treffen, nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten streuen. Sensoren erfassen das Streulicht und führen es einer Signalverarbeitung und Bewertung zu. Die Nachteile anderer bekannter Messverfahren wie der dauernde Filtertausch, umfangreiche Vor- und Nachbereitungen, Messfehler durch Stöße oder Erschütterungen, sind bei dem Staubmessgerät STM 225 nicht zu finden. Nach einer kurzen Anwärmphase ist das Gerät messbereit. Während der Messung werden die Messwerte online angezeigt. Der Messvorgang kann jederzeit unterbrochen und nach einer 15-sekündigen Kalibrierphase neu gestartet werden. STM 225 ist ein leichtes, einfach und intuitiv bedienbares mobiles Staubmessgerät, das dem Schornsteinfeger unkomplizierte Messungen sowie die Überwachung und Durchsetzung von Grenzwerten ermöglicht. Der Heizungstechniker wiederum hat ein Messsystem zur Hand, welches ihn optimal unterstützt und mit dem sich Feuerungsanlagen auf minimale Emissionen optimieren lassen. Die Betriebskosten sind äußerst gering, der Wartungsaufwand beschränkt sich auf die selbst durchführbare Reinigung der unempfindlichen Optik sowie des Entnahmesystems. Die Geschwindigkeit des Systems spart bei jeder Messung bares Geld: Schneller, einfacher und günstiger sind Messungen nach BImSchV kaum durchführbar. Das neue Staubmessgerät STM 225 kann sowohl alleine als auch in Verbindung mit dem für Messungen an Öl- und Gas-Feuerungsanlagen konzipierten Abgasmessgerät MULTILYZER NG eingesetzt werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 88 |
Hier dachte der Schornsteinbauer, dass es besser für die Statik des Hauses sei, wenn sich der Schornstein an den schiefen Giebel sanft anschmiegt. Dass die keramischen Innenrohre nun nicht mehr dicht sind, ist die eine Sache. Nach Auffassung der Firma sei dies doch nicht so schlimm, da außerhalb des Gebäudes doch keine Brandgefahr bestünde. Da fällt einem nichts mehr zu ein. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 88 |
Heizanlage mit Verbindungsstück ins Freie – sozusagen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
Ingo Ziola, Landesinnungsmeister Mecklenburg-Vorpommern |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
HK || Am 01. August 2013 wurden die neuen Auszubildenden im Schornsteinfegerhandwerk vom Vorstand der Schornsteinfegerinnung Mecklenburg-Vorpommern, unserem Lehrlingswart Herrn Enrico Medved sowie unserem Schulleiter Herrn Hans Poltersdorf in der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks e.V. Doberschütz, Außenstelle Klein Schwaß, zur Lehrjahreröffnung 2013 begrüßt. Durch das große Engagement unseres Lehrlingswarts, die Mithilfe unserer Innungsbetriebe und die überregionale AZUBI-Kampagne der Schornsteinfegerinnung Mecklenburg-Vorpommern konnten 20 neue Lehrlinge geworben werden. Das Ziel, pro Landkreis und kreisfreier Stadt in Mecklenburg-Vorpommern mindestens einen Auszubildenden zu akquirieren, wurde damit überdurchschnittlich erreicht. Auf dieses Ergebnis können wir recht stolz sein. Wir wünschen den neuen Lehrlingen einen erfolgreichen Start und danken den Ausbildungsbetrieben für ihre Bereitschaft. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
HK || Mit der Kampagne „Neue Glücksbringer braucht das Land“ – eine Idee der Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern – hat sich unsere Innung auf der diesjährigen Jobfactory am 18. 09. 2013 in Rostock beteiligt. Unser Lehrlingswart Enrico Medved und Kollege Klaus Fröhlich haben gemeinsam mit unserer Auszubildenden Miriam Redemund Werbung für unser Handwerk gemacht. Viele Fragen mussten zur Ausbildung, zum Berufsbild beantwortet werden. Die jungen Besucher zeigten reges Interesse. Durch die positive Präsentation unserer Innung und das Engagement unserer Kollegen konnten wir in diesem Jahr 20 neue Lehrlinge für unseren Beruf begeistern. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
RS || Es war ein sonniger Tag im kleinen Ort Caaschwitz nahe Greiz – kaum etwas erinnerte noch an das Hochwasser und dessen schlimme Folgen für die integrative Kindertagesstätte „Zur Märchenbuche“. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
RS || Die BSM i. R. aus dem Meisterlehrgang 1957 und Vorstandsmitglieder der Berufsgruppe Schornsteinfeger des Bezirks Erfurt treffen sich regelmäßig in gemütlicher Runde. Die Zusammenkunft 2013 stellte einen Höhepunkt der bisherigen Veranstaltungen dar: Werner Menge und Achim Koch wurden beide mit dem Diamantenen Meisterbrief geehrt. Ganze 60 Meisterjahre erfordert diese Auszeichnung. Zudem leisteten die Kollegen wertvolle Arbeit zugunsten der Innung. Wir beglückwünschen die Bezirksschornsteinfegermeister in Ruhestand! |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
Am 21. September 2013 beging die „Wirtschaftsmacht von nebenan“ zum dritten Mal den Tag des Handwerks. Viele Betriebe und Institutionen lockten mit Informationen und interessanten Ausstellungen. Bei den vielen Veranstaltungen konnte erkannt werden, dass das deutsche Handwerk der Zukunftsmotor und die Wirtschaftskraft ist. Die Handwerksbetriebe müssen die zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen, insbesondere den demografischen Wandel sowie die Fragen der Energiewende meistern. Mit großem Engagement und vielen Ideen der Handwerker wird es zukunftsorientierte Antworten geben. Auch unser Handwerk hat sich präsentiert. Unsere Kollegen konnten viele Fragen hinsichtlich der Energieberatung und Umweltschutz beantworten. Viele Besucher waren über unser Know-how, Ideenreichtum und technische Ausstattung im Handwerk begeistert. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
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Die Datenbank des HKI Industrieverbands e.V. zum Nachweis der Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen an Emissionen häuslicher Feuerstätten für feste Brennstoffe ist nun übersichtlicher und benutzerfreundlicher gestaltet. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
Faber kooperiert bei Elektro- und Gaskaminen mit project1711 |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
HK || Als Freisprechung bezeichnet man den feierlichen Abschluss der Ausbildungszeit im Handwerk. Nachdem alle Prüfungen erfolgreich abgelegt wurden, erhalten Lehrlinge im Rahmen einer Gesellenfreisprechungsfeier ihre Zeugnisse sowie Gesellenbriefe und Urkunden. Familie und Freunde sowie Gäste aus Wirtschaft und Politik dürfen dabei natürlich nicht fehlen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
BD || Am Aktionstag des Arbeitsamts Erzgebirge fand im Frühjahr in Marienberg eine Job- und Ausbildungsbörse unter dem Motto „ Hier spielt die Musik“ statt. Ziel dieses Aktionstages war es, dass junge Leute direkten Kontakt zu den Unternehmen in der Region herstellen können und dass sich Berufstätige, die aus den alten Bundesländern wieder in die heimatlichen Regionen zurück wollen, über Beschäftigungs- und Ausbildungsangebote informieren konnten. Der Fachkräftemangel ist auch im Erzgebirge angekommen und so werden Veranstaltungen wie diese genutzt, Bewerber und potenzielle Auszubildende für die Region zu gewinnen. Auf dem Bild sind die Kollegen Schornsteinfegermeister Manfred Hecht, Andreas Riedel und Mario Lindemann aus der Innung Chemnitz zu sehen, die sich gerade im Gespräch mit Frau Voigt, die Interesse am Beruf des Schornsteinfegers zeigt, befinden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
HK || 50.000 Besucher besuchten vom 16. bis 18. August 2013 Europas größtes Drachenbootfestival in Schwerin am Pfaffenteich. Viele Drachenbootteams kämpften um Siege, Pokale und Erfolge. Traditionell wurde der Handwerker-Cup der Handwerkskammer Schwerin ausgerichtet. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
BD || 16 Kollegen der Schornsteinfegerinnung Chemnitz haben am 16. 05. 2013 die Firma „Forster Heiztechnik“ besucht und sich einen Überblick über die Produktpalette und die Entwicklungsabteilung des heutigen Familienunternehmens, das moderne Innovation und traditionelles Handwerk vereint, verschafft. Die Produktpalette reicht von der Forst Etagenheizung, Holzvergasern und Dreizug-Spezial-Heizkesseln bis hin zum modernen Kohlekessel und Pufferspeichern. Von der Entwicklungsabteilung waren die Kollegen besonders beeindruckt, vor allem die Innovationsfreude der Forster für neue und effiziente Heiztechnik begeisterte und mit welchem Enthusiasmus auch in einem mittelständigen Betrieb zukunftsweisende Technik entwickelt und produziert wird. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
HK || Vom 12. 09. bis 15. 09. 2013 fand die größte Messe Mecklenburg-Vorpommerns in Mühlengeez, die 23. MELA-Messe statt. Dieses Jahr konnten wieder mehr als 70.300 Besucher begrüßt werden. Auch mit einer „Straße des Handwerks“ warben 23 heimische Handwerksunternehmen für ihre Produkte auf der diesjährigen Agrarmesse MELA in Mühlengeez. Die Messe ist für unsere Innung und das Handwerk eine hervorragende Plattform unsere traditionelle und moderne Handwerkerkunst zu präsentieren. Unsere Kollegen vor Ort hatten viel zu tun und haben viele Besucher und Gäste beraten können. Viele Anfragen bezüglich der Übergangsregelungen für bestehende Einzelraumfeuerstätten, aber auch viele Anfragen betreffend alter Heizungsanlagen, mussten unsere Kollegen beantworten. Viele Besucher haben sich an unser organisiertes Preisausschreiben beteiligt. Der glückliche Gewinner erhält eine Vollausstattung mit hochwertigen Rauchwarnmeldern. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
K.S. || Am 21. September nutzte der LIV Sachsen-Anhalt wieder die Möglichkeit unser Handwerk auf der Berufsfindungsmesse der HWK Magdeburg vorzustellen. Es konnten wieder viele Gespräche mit potenziellen Bewerbern geführt werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
Neuheiten in der Heizungs- und Lüftungstechnik |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
„Von der Feuerungstechnik zur Wärmeverteilung – Informationen aus erster Hand“ |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
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Als das Hochwasser im Juni Mitteldeutschland überflutete, bedeutete das für viele Menschen eine persönliche Katastrophe. Auch die Häuser vieler unserer Kollegen waren betroffen. Doch neben dem privaten Schicksal traf es viele Kollegen auch beruflich sehr hart, denn die überfluteten Gebiete waren natürlich immer auch Kehrbezirke bzw. Teile davon. In den Überflutungsgebieten standen sämtliche Keller – und damit auch fast alle Heizungsanlagen – unter Wasser. Durch die vorsorgliche Evakuierung hatten die Betreiber der Feuerungsanlagen auch keine Gelegenheit, Teile der Heizungsanlage in Sicherheit zu bringen. So wurden viele Heizungsanlagen irreparabel zerstört und müssen erneuert werden. Die Folge waren viele Tage bzw. Wochen, in denen keine Schornsteinfegerarbeiten durchgeführt werden konnten. Auch wenn oftmals die Versicherungen für die Schäden an Haus und Hausrat aufkam, die Umsatzeinbußen im Kehrbezirk ersetzt keine Versicherung. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
Ivonne Sielaff || Das Glück müsste den Wernigerödern nun hold sein. Gleich sieben Schornsteinfeger aus der Region gaben sich am Sonnabendvormittag zum Altstadtfest die Ehre. Auf dem Markt hatte Gastronom Michael Wiecker eine Frühstückstafel für die Männer in Schwarz vorbereitet. Das traditionelle Spektakel lockte viele Schaulustige in Wernigerodes Mitte, die nun darauf hofften, dass das Glück der Schornsteinfeger ein wenig auf sie abfärbte. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
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Infoveranstaltung in Allrode stand ganz im Zeichen der Feststoffmessung |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
Hier im Bild ist zu erkennen, wie die sogenannte Zunge, also die Trennwand zwischen zwei Schornsteinschächten, durchbrochen ist. Bei solch einem Mangel können Feuerstätten sich gegenseitig beeinflussen/behindern. Im schlimmsten Fall kann es zu Rauchgasaustritt aus einem unbeheizten Ofen kommen, weil der Nachbar heizt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
Hier zu sehen ein Loch im Schornstein, und das gleich vor einem brennbaren Dachbalken. Das ist ja noch mal gut gegangen, weil es rechtzeitig entdeckt wurde. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 89 |
Dieser Piepmatz fand sein Ende in der Abgasleitung einer Brennwertheizung. Es hat es bis zum Geräteanschluss geschafft, aber einen Ausgang fand er nicht mehr. Es ist keine Neuheit, dass Schornsteinfeger tot Vögel aus den Heizungen holen. Manche suchen die Wärme, andere Nistplätze. Jedoch entwickelt sich unsere Heiztechnik zu immer kleiner werdenden Abgasleitungen, so dass das Herausfliegen nicht mehr möglich ist und die dünne Leitung zum Grab wird. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 90 |
Weichen für die Zukunft stellen! |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 90 |
Einer für alle – Alle für einen! |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 90 |
An dem Wochenende vom 27. 09.–29. 09. fand auf dem Messegelände in Erfurt zum 13. Mal die Ausstellung zum Thema Haus.Bau.Energie statt. Rund 5.000 Eigenheimbesitzer, Bau- und Modernisierungswillige informierten sich rund um das Thema Hausbau, Energieeinsparung und Modernisierung. Die 150 Aussteller informierten ausführlich über ihre jeweiligen Fachgebiete. Die Erfurter Messeleitung freute sich besonders über die hohe Qualität der Aussteller und Besucher. Es fiel auf, dass die Besucher mit speziellen und zielgerichteten Fragen auf die Aussteller zukamen. Sie informierten sich besonders über kosteneffiziente Energiegewinnung. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 90 |
Anlässlich des Tages des Schornsteinfegers fand am 10. 10. 2013 in den Räumen des Büros Am Lindenbühl 1 in Bad Langensalza ein Tag der offenen Tür statt. Die Schornsteinfegermeister Jens Rödiger, Rüdiger Speck und Sebastian Schilling informierten über das Heizen mit festen Brennstoffen und die damit verbundenen neuen Gesetzmäßigkeiten. Anschaulich wurde eine Messung nach neuem Messverfahren und die Funktionsweise eines modernen Holzvergaserkessels erläutert. Zahlreich strömten interessierte Kunden in das große, einladende Büro um Fachfragen stellen zu können. Nachdem ihre Fragen hinreichend beantwortet waren, konnten sie sich bei einem Imbiss stärken. Das bauwillige im Kehrbezirk von Herrn Rödiger wohnende Paar Marcus Moschcau und Christine Köhler ließen sich über diverse Heizvarianten beraten. Anhand des Besucherfeedbacks kristallisierte sich hinsichtlich des neuen Messverfahrens und deren Grenzwerte für feste Brennstoffe akuter Aufklärungsbedarf heraus. Anhand der Besucherzahlen lässt sich sagen, dass diese Veranstaltung ein voller Erfolg war. Die drei Bezirksschornsteinfegermeister hoffen, für das nächste Jahr wieder ein interessantes Thema zu finden und wieder viele Kunden erfolgreich aufklären zu können. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 90 |
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Bundesweiter Kita-Wettbewerb des Handwerks startet jetzt in die 2. Runde |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 90 |
Zuerst einmal möchte ich mich bei allen Spendern für die großartige Hilfe bedanken. Es ist gut zu wissen, dass der Zusammenhalt zwischen den Schornsteinfegern nicht verloren gegangen ist. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 90 |
Einer guten Tradition folgend hatte der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen am 23. Oktober 2013 erneut Vertreter der Umwelt- und Ordnungsbehörden des Landes zu Gast. Obermeister und Techniker der Innungen sowie der Vorstand des LIV trafen sich mit den Behördenvertretern in den Räumen der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks e. V. in Doberschütz. Dies hatte diesmal nicht nur organisatorische, sondern auch praktische Gründe. Im Laufe der Veranstaltung konnten die Behördenvertreter zum Beispiel den Ablauf und die Auswertung einer Messung an Feuerstätten für feste Brennstoffe kennenlernen. Die Aussicht, eine solche Messung im Rahmen einer Zwangsmaßnahme einmal durchsetzen zu müssen, löste bei den Vertreter/innen der Ordnungsämter keine Begeisterung aus. Während einer Besichtigung des neuen Messgeräteprüfstandes des LIV Sachsen nahmen sie eher erleichtert zur Kenntnis, dass dieser nun in der Lage ist, Messgeräte aller Messverfahren (ausgenommen das Verfahren der Fa. Vereta) für Messungen an Feuerstätten für feste Brennstoffe zu prüfen. Hintergrund für diese praktischen Informationen war natürlich die Umsetzung der Messungen an bestehenden Anlagen (vor dem 22. 03. 2010 errichtet) durch die Schornsteinfeger/Schornsteinfegerinnen und ihre Durchsetzung durch die Behörden, nachdem nun entsprechende Messverfahren bekannt gegeben wurden und die Übergangsfristen (6 Monate nach Bekanntgabe) abgelaufen sind. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 90 |
Von der Auftragsvergabe bis zur Zahlung |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 90 |
Jacqueline Gerhardt || Ich war am Dienstag im Kindergarten „Gestiefelter Kater“ in Halle-Neustadt mit Schornsteinfegermeister Jens-Peter Fincke aus der halleschen Innung. Wer kennt heute noch einen Schornsteinfeger und das, was er macht? Also waren wir auf der Suche nach „Fachkräftenachwuchs“. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 90 |
Allen Kollegen, Kunden und Behörden, die sich in den letzten 22 Jahren an den LIV Sachsen mit einem Anliegen gewandt haben, ist die sanfte und dabei immer sachliche Stimme von Frau Marita Maurer vertraut. Als Sekretärin des LIV Sachsen hat sie dessen Büro mit Sachverstand und Hingabe geleitet. Damit hat sie sichergestellt, dass die jeweiligen Vorstände sich unbesorgt auf die Berufspolitik konzentrieren konnten. Nicht selten hat sie dabei ihre Aufgaben weit über die Bürozeit hinaus wahrgenommen. Frau Maurer hat deshalb einen wesentlichen Anteil an den Erfolgen in der Berufspolitik im Schornsteinfegerhandwerk Sachsen. Mit Bedauern musste nun der LIV Sachsen zur Kenntnis nehmen, dass Frau Maurer aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand geht. In Würdigung ihrer Verdienste um das Schornsteinfegerhandwerk hatte sie der LIV Sachsen, zusammen mit ihrem Ehemann für den 26. November 2013 in Coselpalais nach Dresden zu einer kleinen Abschiedsfeier eingeladen. Dort fanden sich außer dem Vorstand des LIV auch die beiden Ehrenlandesinnungsmeister Wolfgang Buschan und Hartmut Kettner, sowie Ehrenmitglied des LIV und langjähriger TLIW Stefan Gralapp ein. Dadurch bot sich die Gelegenheit für alle, Frau Maurer noch einmal für ihre fleißige und zuverlässige Arbeit zu danken. Sie hat in den 22 Jahren ihres Wirkens für den Beruf eine Hingabe gezeigt, die als Vorbild für alle Kollegen gelten kann. Nicht zuletzt deshalb war es dem Vorstand des LIV Sachsen ein besonderes Bedürfnis Frau Maurer würdig zu verabschieden. Frau Maurer dankte, offensichtlich gerührt für die Aufmerksamkeit und würdigte ihrerseits die angenehme Atmosphäre während ihrer Arbeit im LIV Sachsen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 90 |
Thomas Keindorf, Präsident der Handwerkskammer Halle, Landtagsabgeordneter und Schornsteinfegermeister wurde am 29. 11. 2013 anlässlich der 50. Vollversammlung der HWK Halle durch den Geschäftsführer des Deutschen Handwerkskammertages, Dirk Palige, das Handwerkszeichen in Gold verliehen. Das Handwerkszeichen in Gold ist die höchste Auszeichnung, die der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), als einer der Spitzenverbände des Deutschen Handwerks, zu vergeben hat. Damit sollen sein langjähriges Engagement und seine Verdienste für das Handwerk Anerkennung finden. Thomas Keindorf zeichne sich durch „seinen ökonomischen Weitblick in Verbindung mit seinem Interesse für die Menschen und das was sie bewegt“ aus und habe sich insbesondere in Bezug auf die Themen Berufsbildung, Wettbewerbsfähigkeit und Zusammenhalt im Handwerk immer wieder für die Interessen der Betriebe stark gemacht, so Palige. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 90 |
Am 20. und 21. November fand zum 22. Mal die Messe „Forum Berufsstart“ auf dem Messegelände in Erfurt statt. Diese Messe bot wieder zahlreichen Jugendlichen die Chance sich intensiv über insgesamt 350 Ausbildungs- und Berufsfelder zu informieren. Auf der Messe wurden 15.000 Ausbildungs- und Studienplätze angeboten. An den 225 Messeständen konnten die jungen Heranwachsenden ihre Fragen stellen und sich ausprobieren. Die Veranstalter, Industrie- und Handelskammer Erfurt, Handwerkskammer Erfurt und die Agentur für Arbeit Erfurt zeigten sich mit den vielen Anmeldungen sehr zufrieden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 90 |
10.000 Euro Flutopferhilfe aus Baden-Württemberg für die Kollegen in Sachsen-Anhalt |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 90 |
„Fehlende oder realitätsfremde Plandaten bei der Konzeption der kommunalen Wärmeversorgung mit Nah- oder Fernwärme führen oft zu unerwarteten und erhöhten Kosten. Gerade dann, wenn die Abgabemengen bei immer niedrigeren Energieverbräuchen der Gebäude auf die Gesamtkosten umgelegt werden sollen“, sagt Johannes Kaindlstorfer, Sprecher der Allianz Freie Wärme. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 90 |
Der Verband der Wirtschaft Thüringens lud am 26. September zum 13. Unternehmertag unter dem Motto „Im Wettbewerb um die besten Köpfe – Konzepte und Strategien zur Fachkräftesicherung“ ein. Dort wurde mit Wissenschaftlern, Politikern, Lehrern, Schülern, Studenten und Azubis über die Verantwortung der Unternehmen für Wirtschaft und Beschäftigung diskutiert. Das congress centrum neue Weimarhalle empfing rund 300 Gäste an diesem Tag. Neben den Podien und Diskussionsrunden fanden diese auch zahlreiche Thüringer Firmen und Institutionen mit Informationsständen in einer Ausstellung. Gesprochen wurde über die Themen Bildung, Ausbildung, Chancengleichheit, Familienfreundlichkeit, altersgerechte Arbeitsplätze, attraktive Wirtschaftsstandorte und nachhaltige Personalpolitik. Und natürlich durfte das Schornsteinfegerhandwerk nicht fehlen. Ein kurzes Gespräch mit Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht gab einen Einblick in die politische Welt. Ein Schwerpunkt des Unternehmertages war auch die Vergabe der Urkunde des „Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen“ an insgesamt dreizehn Unternehmen, Einrichtungen, Institutionen und Vereine. Thüringens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, Matthias Machnig überreichte die Urkunden im feierlichen Rahmen. Neun der Dreizehn Unternehmen erhielten ihre erste NAT-Urkunde, was zeigt, dass in Thüringer Unternehmen nachhaltige Wirtschaft eine große Rolle spielt. Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass, wenn Anregungen und Impulse umgesetzt werden, diese Veranstaltung sehr erfolgreich war und den Unternehmen und Arbeitern weiterhilft |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 90 |
So können Filter für raumlufthygienische Zwecke nach nur einem Jahr aussehen. Hier dürfte die Funktion |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 90 |
Beim Öffnen der Reinigungsöffnung des Schornsteines im Dachgeschoss: Gut, dass die Insekten bereits geschlüpft waren |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
Die Deutschen vertrauen dem Handwerk. Das zeigt die Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 2013. Demnach schenken 87 Prozent der Deutschen diesem Gewerbe ihr Vertrauen. „Das Handwerk zeichnet sich durch beste Qualität, Zuverlässigkeit und Tradition aus“, sagt Martin Buhl-Wagner, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Messe. „Das war auf der „mitteldeutschen handwerksmesse“ vom 15. bis 23. Februar 2014 zu erleben. Vor Ort wurden hochwertige Produkte und lebendige Werkstätten gezeigt und natürlich intensive Beratung geboten.“ |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
Die Erlebnis- und Verkaufsausstellung für die ganze Familie |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
HK || Schornsteinfeger-Obermeister Ingo Ziola überbrachte gemeinsam mit seinen Kollegen Heiko Karmoll und Mario Karwath vom Vorstand der Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern die besten Wünsche für das Jahr 2014 an Ministerpräsident Erwin Sellering. Sie überreichten dem Ministerpräsidenten einen Glücksbringer aus Metall, einen Kehrbesen sowie einen Schornsteinfeger-Kalender 2014. Der Ministerpräsident gab die guten Wünsche für das neue Jahr zurück und übergab den Handwerkern in Schwarz vierblättrige Kleeblätter aus Schokolade. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
HK || Am 18. 01. 2014 wurde der zurzeit einzige Europaabgeordnete aus Mecklenburg-Vorpommern, Werner Kuhn, zum Spitzenkandidat der CDU zur Europawahl am 25. Mai 2014 nominiert. Der Obermeister der Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern Ingo Ziola beglückwünschte Werner Kuhn und wünschte ihm ein gutes Wahlergebnis und viel Glück zur Europawahl und bat ihn, dass er sich auch in Zukunft für das deutsche Handwerk und vor allem für den Meisterbrief einsetzt. Obermeister Ziola überreichte einen symbolischen Meisterbrief und einen Porzellan-Schornsteinfeger. Werner Kuhn hat zugesagt, dass er sich weiterhin für den Erhalt des Meisterbriefes einsetzt und die duale Berufsausbildung als deutsches Vorbild in Europa weiterhin favorisiert. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
Partnerschaftsvereinbarung zwischen Maler und Schornsteinfeger in Sachsen-Anhalt |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
Tag der offenen Tür am 18. Januar 2014 im Bildungszentrum der Handwerkskammer Schwerin |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
Neujahrsempfang der Kunden im Globus in der Hansestadt Rostock am 2. Januar 2014 |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
HK || Glücksbringer im Wirtschaftsministerium: Eine Delegation der Schornsteinfegerinnung Mecklenburg-Vorpommern überbrachte dem Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe zum Jahresbeginn gute Wünsche für ein erfolgreiches 2014. „Die Schornsteinfeger sind Symbolfiguren des Glücks und vor allem kompetente Partner für Unternehmen und Privatpersonen in Sicherheitsfragen rund ums Haus“, sagte Glawe am Dienstag. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
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Nachschlagewerk zur Energiewende für Tablet und Smartphone |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
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Anerkennung durch Schornsteinfegerhandwerk (ZIV) – |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
HK || Vom 26. bis 28. 02. 2014 erfolgten in der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks e. V. Doberschütz, Außenstelle Klein Schwaß in Mecklenburg-Vorpommern, die Zwischenprüfungen. 9 Auszubildende mussten ihr Wissen unter Beweis stellen. Die Prüfungen erfolgten nach der neuen Ausbildungsverordnung für Schornsteinfeger (SchfAusbV). |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
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Seit Februar 2014 ist die Feuerstättendatenbank des HKI Industrieverbands Haus-, Heiz- und Küchentechnik e. V. mit ihrem neuen modernen Gesicht online. „Die neue Seite hat nun nicht nur ein neues Gesicht, sie ist auch für den privaten Kaminofenbesitzer übersichtlicher und leichter verständlich“, erklärt Frank Kienle, Geschäftsführer des HKI Industrieverbands. Neben dem neuen Aussehen bekommt die HKI Feuerstättendatenbank auch eine neue Funktion. Künftig wird es auch möglich sein, die Leistungserklärungen der Geräte nach der Bauproduktenverordnung über die HKI Feuerstättendatenbank abzurufen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
Betriebskosten bei der Feinstaubmessung |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
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einfach Glück oder ein Alarmzeichen? |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
Flammenspiel und Heizungsunterstützung |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
Ungewöhnliche Werbung bleibt bekanntermaßen in Erinnerung. Der Kesselhersteller Brötje vergleicht nun veraltete Heizkessel mit einer Leiche. Um den Austausch veralteter Heizungstechnik voranzutreiben, startet Brötje eine Aktion zur Verkaufsförderung unter dem Slogan: Mehrere Millionen Deutsche haben sprichwörtlich eine „Leiche im Keller“. Das Tatortfoto wird es demnächst in allen großen Tageszeitungen geben. Zum Täter liegen noch keine Hinweise vor. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
Ein vierzügiger Schornstein, der hinter einer Fachwerkwand steht, sollte nach mehrjähriger Stilllegungsphase wieder in Betrieb genommen werden. Bei der zu diesem Zweck durchgeführten Überprüfung durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger wurde nach Entfernen des Putzes deutlich, dass die ehemaligen Nutzer sehr sorglos beim Erstellen von Schornsteinanschlussöffnungen vorgegangen waren. Nicht nur, dass zwei Anschlüsse zu dicht an brennbaren Bauteilen erstellt worden sind, ist ein Anschluss direkt durch das Fachwerk geführt worden. Dass es hier nicht gebrannt hat, grenzt an ein Wunder. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
Immer wieder finden wir Schornsteinfeger bei der Feuerstättenschau skurrile Mängel. Hier hat der Betreiber mit dem viel zu kleinen Kaminofen versucht, den schlecht gedämmten Raum auf eine Wohlfühltemperatur zu heizen. Das Ergebnis dieser permanenten Überlast der Feuerstätte war das Zerbersten der Sichtscheibe des noch nicht mal einjährigen Ofens. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
Bei der wiederkehrenden sicherheitstechnischen Abgaswegeprüfung an Gasbrennwertfeuerungsanlagen fand unser Kollege aus Rostock gleich nach Silvester eine Silvesterrakete in einer Abgasleitung. Beim Militär würde man sagen „Punktlandung“. Wir würden sagen, angesichts der Menge von Feuerwerkskörpern an Silvester war das nur eine Frage der Zeit. Gut, dass das „Ding“ nach der Zündung reinfiel. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 91 |
An diesem Keramik-sanierten Heizungsschornstein einer öffentlichen Einrichtung ist ein Niedertemperatur-Heizkessel angeschlossen. Zur Energieeinsparung wurde ein Abgaswärmetauscher zwischengeschaltet. Trotz Bedenken des bev. Bezirksschornsteinfegers wurde keine Überdruck-Abgasleitung eingezogen. Drei Jahre später durchfeuchtete das 36 cm dicke Mauerwerk. Man suchte nach einem Leck im Dach und erinnerte sich später an das damalige Schreiben des bBSF. Bei der Überprüfung und Videoinspektion des bislang verschlossenen Ringspaltes (er wurde über Dach etwas geöffnet) kam im Innern eine „Tropfsteinhöhle“ zum Vorschein. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
BD || Unter dem Motto „Feuerstätten für feste Brennstoffe und praktische Umsetzung der Anforderungen aus der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen – 1. BImSchV“ hatte der Landesinnungsverband (LIV) des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen auch 2014 wieder Vertreter der Umwelt- und Ordnungsämter der 13 Landratsämter sowie der Landesdirektion Sachsen und dem sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie zum Erfahrungsaustausch eingeladen. Am 29. Oktober trafen sich deshalb zirka 40 Vertreter der Behörden mit dem Vorstand des LIV Sachsen und den Obermeistern der 5 sächsischen Schornsteinfegerinnungen in Dresden. Bereits während der Begrüßung bedankte sich Landesinnungsmeister Gunar Thomas für den reibungslosen Ablauf der Ausschreibung von Kehrbezirken im Jahr 2014 in Sachsen. 256 Kehrbezirke wurden rechtzeitig neu vergeben, sodass für diese Betriebe und die zuständigen Behörden Planungssicherheit besteht. Des Weiteren verwies er auf die Ausbildungssituation im Schornsteinfegerhandwerk. Dabei hob er hervor, dass die Allgemeinverbindlichkeit eines Mindestlohns von 12,78 Euro erreicht wurde. Ebenso wurde die Erklärung der Allgemeinverbindlichkeit für den Tarifvertrag zur Förderung der Ausbildung im Schornsteinfegerhandwerk beantragt. 21 neue Ausbildungsverträge im Jahr 2014 und 41 laufende Ausbildungen im sächsischen Schornsteinfegerhandwerk tragen dazu bei, dass auch künftig das Schornsteinfegerhandwerk seine Aufgaben zur Sicherheit der Bürger und zum Schutz der Umwelt ausführen kann. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
HK || In diesem Jahr mussten die Behörden der Landkreise und der kreisfreien Städte die Kehrbezirke in Mecklenburg-Vorpommern überwiegend neu ausschreiben und neu besetzen. Aus diesem Grund wurde am 26. 03. 2014 eine Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus über das Ausschreibungs- und Auswahlverfahren zur Nachbesetzung von Bezirken nach dem Schornsteinfeger-Handwerksgesetz veröffentlicht. Auf Grundlage dieses vorgeschriebenen Auswahlverfahrens haben die Behörden die Bezirksvergaben durchgeführt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
HK || Am 30. 10. 2014 lud der Vorstand der Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern die Kreismeister zur jährlich stattfindenden Kreismeistertagung ins Gut Schwechow ein. Diese Tagung ist ein wichtiger Bestandteil der Innungsarbeit. Obermeister Ingo Ziola begrüßte die Kreismeister und sprach aktuelle Sachthemen an. Wichtige Diskussionspunkte neben der vorgestellten Jahresrechnung 2013 und dem geplanten Haushalt 2015 waren die erfolgten Vergaben der Kehrbezirke in Mecklenburg-Vorpommern. Hier konnte der Obermeister berichten, dass alle Innungsmitglieder ihren zu bewerbenden Kehrbezirk erhalten haben. Weitere wichtige Aufgaben, wie die kontinuierliche Weiterbildung der Mitglieder, das Werben um neue Auszubildende, die Öffentlichkeitsarbeit wurden gemeinsam mit den Kreismeistern besprochen und geplant. Die Kreismeister konnten berichten, was in ihren Kreisen rückblickend erfolgte und welche neuen Ziele und Aufgaben in Zukunft zu bewältigen sind. Zum Abschluss der Tagung erfolgte ein Rundgang über das Gut Schwechow und man bekam Einblick über die Brennereikunst von Obstbrände aus Mecklenburg-Vorpommern. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
RS || Am 19. und 20. November 2014 fand zum 23. Mal die Forum Berufstart in Erfurt statt. An diesen zwei Tagen haben 12.700 Schüler die Gelegenheit genutzt, sich über Ausbildungsberufe, Studiengänge und Karieremöglichkeiten zu informieren. Allgemein herrscht großer Nachwuchsbedarf. Die Aussteller haben sich wieder einmal viel Mühe gegeben, Interessenten an ihren Stand zu locken. Die jungen Heranwachsenden hatten die Möglichkeit ihre Fragen zu stellen, sich über Berufe zu informieren und an manchen Ständen selbst aktiv zu werden. Neben der Polizei, den Büchsenmachern und 226 anderen interessanten Ausstellern, waren auch die Schornsteinfeger auf dieser Messe vertreten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
HK || Am 18. 10. 2014 sollten unsere Rostocker Schornsteinfeger und Glücksbringer dem FC Hansa Rostock Glück bringen. Nach einem spannenden und tollen Spiel gegen die SpVgg Unterhaching konnte unser FC Hansa nach einem 2:2 Endergebnis einen Punkt zu Hause lassen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
HK || Im Oktober wurde mit dem NDR Fernsehteam und der Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam eine Dokumentation über die Altanlagen und Festbrennstoffkessel aufgenommen, da diesbezüglich bei Behörden, Medien und in der Geschäftsstelle der Schornsteinfeger-Innung viele Anfragen kamen. Ziel dieser Dokumentation war, die Eigentümer und Betreiber von Festbrennstoffkessel aufzuklären. Unser Mitglied und Kollege Guido Klüver aus Schwerin führte vor dem NDR Kamerateam eine Festbrennstoffmessung entsprechend der 1. BImSchV durch und erklärte dabei die Notwendigkeit dieser Messung. Ausführlich und für jeden Kunden verständlich wurde noch einmal über den Sachverhalt der Altanlagenregelung, der Fristsetzung und Grenzwerte in Feinstaub und Kohlenmonoxyd informiert. Viele Tipps, auch hinsichtlich der Brennstoffwahl und Lagerung und das Bedienen von Heizkesseln konnten gegeben werden. Diese Dokumentation wurde bereits in Mecklenburg-Vorpommern und in Schleswig-Holstein ausgestrahlt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
AMH und Mercedes-Benz küren die kreativste Fahrzeugbeschriftung des deutschen Handwerks |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
HK || Die Landkreise und kreisfreien Städte in Mecklenburg-Vorpommern haben das Ausschreibungsverfahren nach dem seit 2008 gültigen Schornsteinfeger-Handwerksgesetz für die bestellten Bezirksschornsteinfeger abgeschlossen. Am 16. 10. 2014 übergab Landrätin Frau Dr. Barbara Syrbe die Ernennungsurkunden an die Kehrbezirksinhaber für den Landkreis Vorpommern-Greifswald. Somit sind alle Kehrbezirke im Land Mecklenburg-Vorpommern zum 01. Januar 2015 vergeben. In den Ruhestand wurde unser Kollege Gernot Rose aus Strasburg von der Landrätin und unserem Obermeister verabschiedet. Als neuer Kollege wurde Herr Martin Bahlmann als bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger bestellt. Das aktuelle Ausschreibungsverfahren war notwendig geworden, da die Europäische Union die in Deutschland geltende Monopolstellung für Kehrbezirksinhaber für die Dauer ihres Lebens beanstandet hatte, was zu einer umfassenden Reformierung des Schornsteinfegerrechts in Deutschland geführt hat. In Mecklenburg-Vorpommern sind seit dem 01. 01. 2013 die Landräte und Oberbürgermeister der kreisfreien Städte für die Ausschreibung der freigewordenen bzw. freiwerdenden Kehrbezirke sowie für die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber zuständig. Ihnen obliegt im Rahmen ihres Ermessens die entsprechende Auswahlentscheidung. Ab 2015 wird der Kehrbezirk eines bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers alle sieben Jahre öffentlich ausgeschrieben bzw. aus sachlichen Gründen kann es zu einer Verkürzung der Siebenjahresfrist kommen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
DB || Eigentlich war es den ehemaligen Bezirksschornsteinfegermeistern klar, dass sie sich eines Tages um ihren Kehrbezirk bewerben müssen. Durch das im Jahre 2008 in Kraft getretene Schornsteinfegerhandwerksgesetz wurde aus der Bestellung auf „Lebenszeit“ eine befristete Bestellung. Für die meisten von uns war das ein „starker Tobak“. Schließlich war der Wettbewerb nie Bestandteil des von uns gewählten Berufes. Jedoch hat das Schornsteinfegerhandwerk in der Vergangenheit schon einige gravierende Änderungen gemeistert. Die hervorragende Organisation und die damit einhergehenden kurzen Informationswege, sowie die intensiven regelmäßigen Schulungen haben es ermöglicht unsere Schornsteinfegerbetriebe auf den Wettbewerb vorzubereiten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
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Das Arbeitsschutzgesetz fordert vom Arbeitgeber u. a. die Sicherheit der Beschäftigten zu gewährleisten. Sonderbauvorschriften wie z. B. die Industriebaurichtlinie oder die Verkaufsstättenverordnung fordern die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten. Aus diesem Grund bietet die Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks e. V. ab März 2015 eine Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten an. Als eine solche beauftragte Person unterstützen und beraten Sie Arbeitgeber, Unternehmer oder Gebäudebetreiber in allen Fragen des Brandschutzes. In kleinen und mittelgroßen Unternehmen wird diese Funktion von externen Brandschutzbeauftragten wahrgenommen, da der Aufgabenumfang nur eine zeitweise Tätigkeit erfordert. Diese Tätigkeit ist somit geeignet, sich ein Arbeitsgebiet neben dem eigentlichen Beruf zu schaffen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
Vom 21. bis 23. Oktober 2014 lud der Vorstand des ZIV die Landesberufsbildungs- und Lehrlingswarte zur diesjährigen Tagung in die Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks nach Doberschütz ein. Zu Beginn der Tagung wurden die Teilnehmer durch den Vorstandvorsitzenden der Berufsbildung des ZIV, Herrn Robert Wagner, begrüßt. Prominente Gäste der Tagung waren der Vizepräsident des ZIV und Vorstandvorsitzender der Abteilung Finanzen, Herr Oswald Wilhelm und der Geschäftsführer der Ausbildungskasse im Schornsteinfegerhandwerk (AKS), Torsten Kiel. Oswald Wilhelm gab einen Kurzüberblick zu aktuellen berufspolitischen Themen des Handwerks, informierte über den Sachstand zur neuen Meisterprüfungsverordnung und gab ein Rückblick auf das zurückliegende Geschäftsjahr. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
Minister Harry Glawe: „Schornsteinfeger ist moderner Allrounder – Herausforderungen gemeistert“ |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
HK || Der Wettbewerb um den „Top-Azubi“ wird seit 2007 jedes Jahr von den Handwerkskammern Schwerin und Ostmecklenburg-Vorpommern ausgeschrieben. Bewerben können sich alle in den Handwerksrollen der Handwerkskammern aus MV eingetragenen Betriebe, die einen oder mehrere Auszubildende im Betrieb haben, die ihre Ausbildung am Wettbewerbstag noch nicht abgeschlossen haben. Viele nutzten diese Gelegenheit sofort: In diesem Jahr waren 32 Bewerbungen aus den verschiedensten Bereichen des Handwerks eingegangen. Gesucht wurden Auszubildende aus dem Handwerk des Landes, die mit einem hohen Allgemeinwissen, Schlagfertigkeit und Flexibilität die Jury aus Handwerk, Medien und VR Banken überzeugten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
HK || Eine weitverzweigte Palette von Serviceleistungen wird den Innungsbetrieben zur Verfügung gestellt und in Kooperation mit den Fachverbänden auf Landes- und Bundesebene und Firmen angeboten. Wichtiges Kriterium der Innungsarbeit ist die kontinuierliche und qualitätsbewusste Weiterbildung ihrer Innungsmitglieder. Nur gut ausgebildete und ständig weitergebildete Mitglieder können den heutigen modernen Aufgaben gerecht werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
RS || Informationen rund um das Schornsteinfegerhandwerk gab es am 9. Oktober 2014 in der Goethe-Galerie Jena. Hier stellte sich die Schornsteinfegerinnung Thüringen mit ihrem vierköpfigen Team um Pressewart Rüdiger Speck der interessierten Öffentlichkeit vor. Groß und Klein hatte unter anderem die Möglichkeit, sich ausführlich über den Beruf des Schornsteinfegers zu informieren. In diesem Jahr hatte sich die Innung ganz der Nachhaltigkeit und dem Umweltschutz verschrieben. Neben der CO2OL-Kampagne, in der sich die schwarze Zunft um die CO2-Reduzierung bemüht, engagiert sie sich bereits seit 2005 zum vierten Mal in Folge am NAT. Insgesamt 120 bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger der Innung beteiligen sich mit der erfolgreichen Anwendung eines Umweltmanagementsystems gemäß DIN EN ISO 14001 am Nachhaltigkeitsabkommen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
RS || Die Innungsvollversammlung der Thüringer Schornsteinfeger fand am 06. 11. 2014 in den Räumen des AZURIT-Seniorenzentrums in Weimar statt. Es waren wieder zahlreiche Aussteller vor Ort, die ihre Produkte imposant vorstellten. Bei der Versammlung wurden zunächst alle Mitglieder und Gäste vom Innungsobermeister Thomas Menge begrüßt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
Im November wurde auf der Innungsversammlung in Sellin die neue mobile Version der Internetseite der Schornsteinfeger-Innung vorgestellt. Diese Version wurde von der EDV-Abteilung der Schornsteinfeger-Innung entwickelt. Damit wird eine bessere Darstellung und Handhabung auf mobilen Geräten erreicht. Mittels QR-Code, den jedes Mitglied auf der Innungsversammlung oder per Rundschreiben erhalten hat, kann die mobile Version abgerufen werden und die App installiert werden. Im Zeitalter der schnellen Kommunikation, der rasanten Entwicklung von IPad, Smart- und IPhone wurde das Errichten einer schnellen mobilen Version im Vorstand der Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern favorisiert und unterstützt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
RS || Von der Öffentlichkeit kaum bemerkt gibt es immer wieder Kollegen, die den Tag des Schornsteinfegers völlig uneigennützig zum Wohle der Allgemeinheit nutzen. So auch Uwe Nenzel. Seit Jahren engagiert sich der Schornsteinfegermeister zum Tag des Schornsteinfegers für eine öffentliche Einrichtung. So auch in diesem Jahr. Eine Kindertagesstätte freute sich auf seinen Besuch. Auch eine sehr schöne Form nachhaltig für unser Handwerk zu werben und Nachwuchs für unsere Tätigkeiten zu begeistern. Nenzel erklärte den Kindern die Wichtigkeit des Berufes für die Brandsicherheit und den Umweltschutz. Außerdem spielte der ambitionierte Musiker etwas auf seiner Trompete vor, was zu großer Begeisterung führte. Alles in allem ein großartiger Auftritt und Werbung für unser Handwerk. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
RS || Das Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen (NAT) feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Anlässlich dessen hat am 28. 07. 2014 Thüringens Wirtschaftsminister Uwe Höhn die Wanderausstellung „10 Jahre NAThüringen – Teilnehmer stellen sich vor“ im Thüringer Wirtschaftsministerium eröffnet. „Das Nachhaltigkeitsabkommen leistet eine wichtige Aufgabe, um wirtschaftliches Denken mit umweltfreundlichem Produzieren und sozialem Engagement zu verknüpfen“, sagte Höhn. Innerhalb der letzten zehn Jahre habe es das Abkommen geschafft, über 400 nachhaltig wirtschaftende Unternehmen, Institutionen, Vereine und Einrichtungen in ganz Thüringen für sich zu gewinnen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
… dachte sich wohl der Eigentümer dieser Schornsteinkopfruine |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 94 |
Man lese selbst, dass sich so manche Zeitgenossen ernsthafte Gedanken um eine umweltgerechte Verbrennung von Abfällen machen. Dieses Schild ist kein Scherz. Es befand sich in der Tat an der Türe eines Heizraumes. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
HK || Vom 7. bis 15. Februar 2015 haben die Mitglieder der Schornsteinfegerinnungen und unseres Schulvereins auf der Mitteldeutschen Handwerksmesse in Leipzig unser Handwerk beworben und vorgestellt. Aufmerksam wurde der Besuch des Staatssekretärs im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern Dr. Stefan Rudolph verfolgt. Unsere Kollegen am Messestand haben sich sehr über den hohen Gast gefreut. Der Staatssekretär hat sich über die Arbeit und über Probleme im Handwerk erkundigt. Da es um die Erörterung bei wichtigen Inhalten und Sachfragen ging, hat sich Herr Dr. Stefan Rudolph mit seiner Delegation viel Zeit genommen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 | |
Die Überbetriebliche Ausbildung (ÜbA) im Schornsteinfeger-Handwerk findet seit mehr als einem Jahr im neuen Ausbildungszentrum der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks e. V. statt. Die Einweihung war am 5. November 2013. Entsprechend der neuen Ausbildungsverordnung ist die ÜBA-Werkstatt voll ausgestattet und bietet dem praktischen Unterricht optimale Voraussetzungen. Anlass genug, den praktischen Unterricht einmal im Bild festzuhalten. Die verschiedenen Ausbildungsthemen finden Sie im Kasten. | |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
Kai Schoppenhauer || Am 5. März 2015 führte der Gesellenprüfungsausschuss Sachsen-Anhalt die praktische Zwischenprüfung in den Räumlichkeiten der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks e. V./Doberschütz durch. Gemäß der neuen Ausbildungsverordnung erfolgte die Prüfung in der neuen Form. Klassische Tätigkeiten wie die Schornsteinreinigung und die Abgaswegeüberprüfung gehörten genauso zum Prüfungsprogramm wie die neu in die Ausbildungsverordnung aufgenommenen Tätigkeiten der Gashausschau und die Beratung an Feststofffeuerstätten und Brennstofflagern. Bei aller Moderne durften sich die Prüflinge auch in alter Tradition am Augenspleiß beweisen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
HK || Am Samstag, den 17. Januar 2015 öffnete das Bildungszentrum der Handwerkskammer Schwerin seine Türen für den größten Ausbildungstag des Handwerks in der Region. Ganze Familien konnten ein vielseitiges Informations- und Unterhaltungsprogramm nutzen. Auch die Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern nutzte die Gelegenheit um mit Jugendlichen und zukünftigen Schulabgängern ins Gespräch zu kommen. Unsere Landesberufsbildungswartin Stefanie Lehmann und Lehrlingswart Enrico Medved konnten die Schüler und Besucher über die Ausbildung zum Schornsteinfeger und über Karrierechancen und Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung im Schornsteinfegerhandwerk individuell beraten. Sie konnten darüber informieren, dass viele Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern freie Ausbildungsplätze im zukünftigen Ausbildungsjahr bereitstellen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
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HK || Die Richtlinie über die Führung, Vorlage und Prüfung von Kehrbüchern sowie der Überprüfung des jeweiligen Bezirkes nach dem SchornsteinfegerHandwerksgesetz in Mecklenburg-Vorpommern wurde verabschiedet. Die Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern tritt zum 1. Februar 2015 in Kraft. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
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Im Sinne eines moderneren Erscheinungsbildes wurde die Internetseite unserer Bildungsstätte grundlegend neu gestaltet. Ziel war eine grafisch leicht erkennbare Navigation, die sich auf das Wesentliche konzentriert. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
BD || 30 Schornsteinfeger haben am 2. Januar 2015 Besuchern des Chemnitz-Centers doppelt Glück gebracht. Die Schornsteinfeger, die ja selbst schon den Ruf haben, Glück zu bringen, verteilten zudem 1.000 kleine Töpfe mit vierblättrigem Kleeblatt an Besucher. Glücklich machten die Schornsteinfeger aus der Schornsteinfegerinnung Chemnitz nicht nur die Kunden, sondern nebenbei auch noch zwei Einrichtungen für krebskranke Kinder in Chemnitz. Für ihren Dienst erhielten sie, wie schon in den Vorjahren, vom Chemnitz-Center Einkaufsgutscheine. Diese wurden in den vergangenen Jahren zumeist an Familien mit Kindern gespendet, denen Brandschäden widerfuhren. Weil das zum Glück in vergangener Zeit nicht eintraf, gehen nun je 800 Euro an Einkaufsgutscheinen an zwei Einrichtungen für krebskranke Kinder in Chemnitz. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
HK || Am 16. Januar 2015 empfing der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Dr. Stefan Rudolph die Vorstandsmitglieder der Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern Obermeister Ingo Ziola und Heiko Karmoll zum Neujahrsgespräch. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
BD || Zum Glückstag wurde der 2. Januar 2015 für viele Besucher des Einkaufszentrums Zwickau-Arcaden im Zentrum der Stadt. Schornsteinfegergeselle Max Berger und Auszubildende Nina Zschorsch empfingen die Besucher mit kleinen Werbegeschenken. Mit dieser Werbeaktion ist das Schornsteinfegerhandwerk seit Jahren im Einkaufszentrum präsent und gilt als zuverlässiger Ansprechpartner in Sachen sichere Feuerungsanlagen und Energieeinsparung. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
DB || Wir alle sind oder werden mit dem Fachkräftemangel konfrontiert. Die Ausbildung ist für unseren Beruf von existenzieller Bedeutung. Um die Kontaktknüpfung zwischen den Lehrbetrieben und interessierten jungen Menschen zu erleichtern, haben die Handwerkskammern die App „Lehrstellenradar 2.0“ herausgegeben. Diese App ist für iOS, Android und WindowsPhone erhältlich und ist kostenlos in den jeweiligen App-Stores erhältlich. Hier kann in einem beliebigen Umkreis nach Ausbildungs- und auch nach Praktikumsplätzen gesucht werden. Um in dieser App gelistet zu werden, ist die Meldung der freien Ausbildungs- und Praktikumsplätze an die Handwerkskammer erforderlich. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
DB || Wie schon in den vergangenen Jahren fand auch in diesem Januar wieder die Klausurtagung des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen-Anhalt in den Räumen unserer Bildungsstätte in Doberschütz statt. Diese Veranstaltung dient traditionell der Meinungsbildung und der strategischen Planung der Ziele des LIV und der Innungen im Land. Mit dabei waren die Vorstände der Innungen im Land (Halle, Magdeburg, Altmark), sowie der Vorstand des LIV. Als Gäste konnten wir den Schulleiter der Bildungsstätte Stefan Schulze, Vertreter des Landesinnungsverbandes des Maler- und Lackiererhandwerks und Vertreter unseres berufsständischen Versorgungswerkes von der Signal-Iduna begrüßen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
HK || Vier Tage lang, von 5. bis 8. März 2015, zeigten rund 250 Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern der gesamten Bundesrepublik und dem Ausland im 25. Jubiläumsjahr auf über 11.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche Schickes, Nützliches, Neues und Schönes. Rund 48.000 Besucher haben die Jubiläumsschau aufgesucht. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
HK || Am 16. Januar 2015 wurden der Obermeister der Kachelofen- und Luftheizungsbauerinnung Mecklenburg-Vorpommern Jens Cordes und deren Mitglieder von Obermeister Ingo Ziola und dem Technischen Landesinnungswart in der Geschäftsstelle der Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern Klein Schwaß begrüßt. Die Veranstaltung diente dem Erfahrungsaustausch hinsichtlich der novellierten Bundesimmissionsschutzverordnung. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
RS || An dem Wochenende vom 28. Februar bis 1. März 2015 fand auf dem Messegelände in Erfurt zum 25. Mal die Ausstellung zum Thema Immobilien, Sanieren und Modernisieren statt. Diese war integriert in die eigentliche Thüringen-Ausstellung, die über neun Tage ihre Pforten öffnete und bei verschiedenen Einzelmessen unterschiedlichste Lebensbereiche darstellt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
Von unten schaut das Abgasrohr noch intakt aus. Beim Blick von oben mit dem Teleskopspiegel offenbart sich die Wirklichkeit. Foto: Ronny Knothe |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
Hier ist voller Einsatz gefragt: Nach einem offensichtlichen Schornsteinbrand kam es hier zu einem Komplettverschluss eines Rauchschornsteins (Blick von der Prüföffnung im Dachgeschoss). Foto: Matthias Ludwig |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
Lüftungsanlagen zur Raumhygiene sind in einigen Bundesländern regelmäßig durch den Schornsteinfeger zu prüfen. Besteht diese gesetzliche Prüfpflicht nicht, obliegt es dem Verantwortungsbewusstsein des Betreibers/Eigentümers/Vermieters. Meist fallen Wartungstätigkeiten in die Schublade möglicher betriebswirtschaftlicher Einsparungen. Foto: Christian Heinze |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
Blick in den Ringspalt einer Abgasleitung. Oben sieht man den geriffelten Deckel der inneren Prüföffnung. Im Hintergrund erkennt man, wie die Abgasleitung, verborgen vom Ringspalt, dahinfault. Bei doppelwandigen Systemen lohnt immer ein Blick hinter die Fassade, selbst bei Geräten, deren Hersteller sich mit langen Wartungsfristen rühmen. Foto: Christian Heinze |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
UV-Strahlung und andere Witterungseinflüsse können so manches damals noch als unkaputtbar verkaufte Bauteil komplett zerstören. Hier eine Kunststoffabgasleitung über Dach. Der sichtbare Bereich ist deutlich zerfressen. Den nichtsichtbaren Bereich kann man nur noch mit einer Ringspaltmessung, Druckprobe oder Videoinspektion untersuchen. Foto: Christian Heinze |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
Hier dachte der Betreiber der Feuerungsanlage sich, dass die geforderte Überschreitung des Dachfirstes ja fast erfüllt ist, getreu dem Motto: „Was der Schornsteinfeger nicht sieht, kann er auch nicht bemängeln“. Foto: Christian Heinze |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
Videoinspektion in einer Abgasleitung. Hier ist deutlich erkennbar, dass die im rauhen Sägeschnitt gekürzte Abgasleitung die Dichtung verschoben hat. Die Deformierung deutet darauf hin, dass der Installateur dies wohl durch Muskelkraft kompensieren wollte, was ja auch gelang. Das Kondensat läuft aus der Dichtung heraus und von dort in den Ringspalt. Abgasaustritt ist vorprogrammiert. Foto: Christian Heinze |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
Hier war der Betreiber so clever, seinen Schornstein gleich hinter der Objektbegrünung zu verstecken. Die CO2-Anreicherung wird das Wachstum fördern. Grober Fahrlässigkeit scheinen keine Grenzen gesetzt. Foto: Christian Heinze |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 95 |
Unser Innungsmitglied Christian Heinze aus Pudagla (Mecklenburg-Vorpommern) hat bei seiner wiederkehrenden Arbeit an Dunstabzugsanlagen folgende Mängel festgestellt. Der Brandschutz ist hier nicht mehr gewährleistet. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
Im Herbst 2014 wuchs die Idee heran, in verschiedenen Internetportalen präsenter zu werden, um somit Azubis für eine Ausbildung im Schornsteinfegerhandwerk zu begeistern. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
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Dieser Artikel erschien in der Printausgabe und ist noch nicht online |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
Bericht des ZIV-Arbeitskreises „Lüftungsanlagen“ zum Stand und den Ergebnissen der aktuellen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
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Mario Lindemann || Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Gesellen, Auszubildende und Angestellte im Schornsteinfegerhandwerk. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
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Mittwoch, 08. Juli 2015 |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
HK || Am 28. Mai 2015 fand im Bürgerhaus der Barlachstadt Güstrow die Innungsversammlung für die Mitglieder der Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern statt. Obermeister Ingo Ziola begrüßte den Hausherrn, Bürgermeister Arne Schuldt, sowie die Gäste der Innungsversammlung. Diese waren Frau Regine Lück, Vizepräsidentin des Landtages, Herr Dr. Arnold Fuchs, Abteilungsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus, den Kammerpräsidenten der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern Herr Hans-Peter Siegmeier, das Vorstandsmitglied im Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks Herr Stephan Langer, den neugewählten Landesbrandmeister Hannes Möller und die Obermeister der Sanitär- und Heizungstechnik-Innung im Landkreis Rostock Timo Mense und der Ofen- und Luftheizungsbauer-Innung MV Jens Cordes sowie die aktiven Kollegen und Altmeister. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
Der Veranstaltungsort der Mitgliederversammlung des LIV Sachsen-Anhalt rotiert planmäßig innerhalb der drei angeschlossenen Innungen Altmark, Halle und Magdeburg. In diesem Jahr war die Innung Halle für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich, sodass die Mitgliederversammlung am 03. 06. 2015 im Ramada-Hotel Halle-Peißen stattfand. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
BD || Am 10. 06 .2015 haben die Kollegen Tina Pröhl, Marko Hirt und Mario Lindemann Einkaufsschecks in Höhe von 1.500 € der Cc Klinik-Verwaltungsgesellschaft mbH, Station für krebskranke Kinder und dem Elternverein krebskranker Kinder e. V. übergeben. Am ersten verkaufsoffenen Tag im neuen Jahr führen die Kollegen der Schornsteinfegerinnung Chemnitz jährliche eine Neujahrsaktion im Einkaufszentrum „Chemnitz Center“ durch. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird den Passanten Glücksklee überreicht. Für dieses Arrangement erhalten die Schornsteinfeger Einkaufsschecks. Diese sollten nun, auf Beschluss der Kollegen, einem guten Zweck zugeführt werden. Auf der Station der Kinderonkologie des Klinikum Chemnitz wurden deshalb die gesammelten Schecks im Beisein von Vertretern des Elternvereins, des Chefarztes Dr. med. Axel Hübler und des Stationsarztes Dr. André Hofmann übergeben. Die Einkaufschecks sollen für die Anschaffung von Kassettenradios, Spiele usw. verwendet werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
Anlässlich des 80. Geburtstages des Schornsteinfegermeisters i. R. Karl-Heinz Kiel kamen am 14. 06. 2015 viele Gäste und Gratulanten von nah und fern angereist, um dem langjährigen Obermeister sowie Ehrenobermeister zu seinem Jubiläum die besten Wünsche zu überreichen. Neben dem Ehrenlandesinnungsmeister Manfred Jablonski, dem ehemaligen technischen Landesinnungswart Günter Schoppenhauer sowie dem ehemaligen Berufsbildungswart Siegfried Pianka ließen es sich auch der Vorstand der Schornsteinfegerinnung Altmark, voran der Obermeister Reinhard Wegner, sowie viele andere Kollegen der schwarzen Zunft nicht nehmen, dem beliebten Schornsteinfegermeister viel Glück und Gesundheit zu wünschen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
„Rentner haben niemals Zeit“, aber wie in den vergangenen Jahren haben wir uns für unser Treffen in Güntersberge diese Zeit genommen. Mit einem großen Hallo wurden wir wie immer durch die Hotelinhaber Familie Haubold begrüßt. So herrschte am Anreisetag große Wiedersehensfreunde. Viele Kollegen waren erfreut ihre Lehrmeister, Meister oder Kollegen nach mehreren Monaten wieder zu treffen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
HK || Am 08. April 2015 fand in der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks Doberschütz Außenstelle Klein Schwaß erstmalig der Tag des Lehrlings statt. 30 Auszubildende unseres Handwerks aus drei Lehrjahren sind der Einladung der Schornsteinfeger-Innung MV gefolgt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
HK || Am 13. April 2015 erfolgte das Interne Audit gemäß des zertifizierten QM/UM-Systems in den Geschäftsräumen der Schornsteinfeger-Innung MV in Klein Schwaß. Alle Geschäftsfelder der Innungsorganisation und der Geschäftsführung wurden geprüft und durchleuchtet. Geschäftsfelder im Bereich der Vorstandsarbeit, der Aus- und Weiterbildung sowie interne Arbeitsabläufe wurden gemäß der Zertifizierung überprüft. Zum Abschluss des internen Audits wurde dem Vorstand der Schornsteinfeger-Innung und deren Mitarbeiter eine sehr gute Arbeit bescheinigt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
Aufgesetzter Schacht aus Leichtbau-Elementen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
HK || Am 5. Mai 2015 hat ein Tornado die Innenstadt Bützow in Mecklenburg in ein Trümmerfeld verwüstet. Trümmer, zerbrochene Dachziegel, eingestürzte Häuser, beschädigte Autos, entwurzelte Bäume waren das Ergebnis eines achtminütigen Tornados in der mecklenburgischen Kleinstadt Bützow. Das Kirchendach wurde abgedeckt, die Türme sowie die Fassade des Rathauses wurden zerstört, hunderte Wohn- und Geschäftshäuser wurden demoliert. In den Straßen zerstörte Autos, abgeknickte Verkehrsschilder, ausgerissene Bänke. Es gab viele Verletzte. Patienten des beschädigten Krankenhauses mussten evakuiert werden. Es wurde Katastrophenalarm ausgelöst. Der Schaden geht in die Millionen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
BD || 21 Schornsteinfeger aus Sachsen trafen sich am 2. und 3. Juni 2015 bei der Firma HHG Haustechnik Handels GmbH, ATMOS Generalvertretung Deutschland, in Pausa im Vogtland. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
RS || Mehr als 260.000 Unternehmen haben sich in letzten 10 Jahren erfolgreich mit am Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen beteiligt. Und es geht weiter! Zur Jubiläumsfeier am 19. 03. 2015 unterzeichneten Thüringens neue Umweltministerin Anja Siegesmund und VWT-Präsident Hartmut Koch im feierlichen Rahmen die Absichtserklärung zur Fortsetztung des NAT für zunächst weitere drei Jahre. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
Auf der Mündung eines Abgasschornsteins haben wahrscheinlich Elstern begonnen, ein Nest zu bauen. Der Schornstein ist nicht mit einem Edelstahlinnenrohr versehen und mit einer Haube abgedeckt. Foto: Dietrich Leonhardt |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
Hier der Schornsteinkopf von einem Ölheizungsschornstein, welcher mittels Klebeband zum Halten gebracht werden sollte. Das Klebeband sollte das Herabfallen der Ziegel verhindern. Foto: Marc Siegel |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
Bei der Abnahme wurde diese interessante Befestigungslösung entdeckt. Die Hinterlüftung der Abgasleitung ist nun mehr als sichergestellt, allerdings ist der Schutz vor eindringendem Regenwasser damit verloren gegangen. Foto: Uwe Kischke |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
Bei der Feuerstättenschau wurde dieser Ofen entdeckt. Da die Scheibe defekt war, wurde einfach ein Blech angeschweißt. Da sich dadurch die Tür verzogen hat, wurden noch zwei neue Verriegelungen angebracht. Bis sich das Holz direkt neben dem Ofenrohr entzündet hätte, wäre nur noch eine Frage der Zeit gewesen. Foto: Uwe Kischke |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
Das nennt man einen klassischen Planungsfehler. Die Trockenbauwand aus brennbaren Baustoffen muss nun einer Wanddurchführung weichen. Es wäre besser gewesen, den Schornstein flächenbündig in die Wand zu integrieren, statt ihn dahinter zu verstecken. Foto: Dietmar Matzick |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
Hier wollte der Installateur die unter Spannung stehende flexible Abgasleitung vor einem Reinrutschen in den Schornstein schützen und griff zu einem Stahlstift. Da hatte es jemand offenbar eilig. Foto: Dietmar Matzick |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 96 |
Nach einem Rußbrand im Schornstein ist hier der „aufgeblähte“ Glanzruß zu erkennen. Der Schornsteinquerschnitt ist stark verengt. Foto: Dietmar Matzek |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
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DB || Unter o. g. Motto soll das Interesse von jungen Menschen an einer handwerklichen Ausbildung geweckt werden. Zusätzlich soll medial auf die gesellschaftliche Bedeutung der dualen Ausbildung aufmerksam gemacht werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
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JK || Da standen sie nun am 1. August, noch im Schutze ihrer Eltern und Lehrmeister, 12 neue Auszubildende, die den Beruf des Schornsteinfegers in den kommenden 3 Jahren erlernen wollen. Die Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern hatte die neuen Auszubildenden, ihre Lehrmeister und Eltern zur Lehr-Eröffnung in die Berufsbildungsstätte nach Klein-Schwaß eingeladen. Nervosität und Aufgeregtheit waren sowohl in den Augen einiger Azubis, aber auch in denen ihrer Eltern zu sehen. Nun beginnt für die jungen Erwachsenen ein neuer Lebensabschnitt, für die meisten von ihnen der erste Schritt in die Berufswelt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
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JK || Am 22. Juni 2016 fand im Rostocker Stadthafen der 7. Rostocker Firmenlauf statt. 359 Teams traten in der 4 x 3,5 Kilometer Staffel gegeneinander an. Alle großen Firmen und Unternehmen aus dem Umkreis waren mit einem oder mehreren Teams vertreten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
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Mit der Erfindung der NSG-Technik schafft Kalfire ein bislang unerreichtes Kaminflair. Gut durchdacht bis ins kleinste Detail vermittelt sie den perfekten Eindruck eines authentischen Feuers und erzeugt Kuschelatmosphäre mit Gasenergie auf Knopfdruck. Die patentierte Technik eines Gasbrenners, der das flackernde Kaminfeuer jetzt neu um „Echtfunken“ bereichert, die in unregelmäßigen Abständen aus den lodernden Flammen aufstieben und dann langsam verglühen, ist die allerneueste technologische Erfindung der firmeneigenen Entwicklungsabteilung von Kalfire. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
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Stefan Schulze || Am Sonntag, den 18. September 2016 fand zum zweiten Mal die gemeinsame Lehrjahrseröffnung der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks e. V. und des Berufsschulzentrums Eilenburg in Doberschütz statt. Beide Schulungsstätten hatten, wie schon im vergangenen Jahr, die neuen Auszubildenden mit ihren Angehörigen sowie die Vertreter der Bildung aus den Ländern Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zur offiziellen Eröffnung eingeladen. Zu Beginn der Veranstaltung konnte sich der neue Jahrgang erstmalig bei Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen kennen lernen. Anschließend fand die Begrüßung durch den Schulleiter der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks, Herr Schulze, und die Schulleiterin des Berufschulzentrums Eilenburg, Frau Fröhlich, im voll gefüllten Konferenzsaal der Bildungsstätte statt. Die Auszubildenden und ihre Angehörigen erhielten erste wichtige Informationen zur Bildungsstätte, Berufsschule, zum Standort und zur Ausbildung. Herr Schulze begrüßte das gestiegene Interesse an einer Ausbildung zum Schornsteinfeger: „In diesem Jahr haben sich 61 junge Menschen für eine Ausbildung in unserem Handwerk entschieden. Damit kann ein Zuwachs bei den Ausbildungszahlen um 20 % zum Vorjahr verbucht werden.“ erklärte der Schulleiter. Zum Abschluss der Eröffnung hatten alle Gäste die Möglichkeit bei einem Rundgang beide Bildungseinrichtungen zu besichtigen und sich einen Überblick über die Abläufe auf den Campus der Roten Jahne zu verschaffen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
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HK || Am 21. 06. 2016 fand in der Geschäftsstelle in Klein Schwaß das erste Schornsteinfeger-Frühstück statt. Geladen hatte unser Partner, die SIGNAL IDUNA, um über wichtige Dinge zur gesetzlichen Rentenversicherung zu informieren. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
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Bundesweite, herstellerübergreifende Kampagne zum Heizungstausch startet: |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
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Daniel Tönnigs || Am 28. 07. 2016 fand in den Räumen der Schornsteinfegerinnung im Kammerbezirk Halle die Freisprechung der frisch gebackenen Gesellinnen und Gesellen des Abschlussjahres 2016 statt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
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Jörg Kibellus || Vom 18. bis 21. Juli traten die 12 Auszubildenden des 3. Lehrjahres im Schornsteinfegerhandwerk aus Mecklenburg-Vorpommern zur praktischen und am 25. Juli zu ihrer mündlichen Gesellenprüfung an. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
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Dr. Hermann Hansen || Forscher am Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP stellen ein innovatives System vor, das der Effizienzsteigerung und der Schadstoffminderung im Praxisbetrieb von Einzelraumfeuerstätten und Heizkesseln für feste Biobrennstoffe dient. Die neuartige Einbautentechnik ermöglicht sowohl eine Abscheidung von Feinstaub als auch eine Oxidation von brennbaren Rauchgasbestandteilen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
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Kai Schoppehauer || Ja, tatsächlich genauso wird man heute auf der Berufsfindungsmesse „Handwerk 4 you“ angesprochen. „Wie meinen Sie das denn?“ ist meine Frage an die Mutter mit Schulkind und ich weiß noch nicht, was mich jetzt für eine Antwort erwartet. „Ich habe Ihre Werbung im Bus gesehen.“ „Ah, im Bus, ja das ist aber schön.“ und im Hinterkopf sortiere ich die Werbemotive unserer neuen Imagekampagne. Und tatsächlich, da sind wirklich Außerirdische. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
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Mario Lindemann || Schornsteinfeger aus Sachsen besuchten am 15. 06. 2016 den sächsischen Tagebau in Nochten, der von der Vattenfall Europe Mining AG betrieben wird. Braunkohle als Brennstoff ist heute noch ein gefragter Energielieferant für häusliche Feuerstätten. Auch in naher Zukunft ist die Braunkohle als Energiequelle nicht weg zu denken. Ab dem 1. Oktober wird es in Sachsen wieder möglich sein, den Austausch von Festbrennstoffheizkesseln, in denen Braunkohleprodukte verheizt werden, zu fördern. Der Sächsische Brennstoff- und Mineralölhandelsverband e. V. (SBMV) wird mit dem Schornsteinfegerhandwerk in Sachsen den Verfahrensweg noch abklären. Der Ehrenobermeister der Schornsteinfegerinnung Chemnitz, Roland Kahl, weitere Alterskollegen, Schornsteinfegermeister, Gesellen und Auszubildende nahmen an der Veranstaltung in Nochten teil. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
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BD || Am 25. Oktober 2016 war es wieder so weit. Der LIV Sachsen hatte traditionsgemäß Vertreter der Landratsämter, der Landesdirektion, des Sächsischen Ministeriums des Innern und des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zum Erfahrungsaustausch nach Dresden, in die Räume der BG Bau eingeladen. 60 Vertreter von Behörden und der sächsischen Schornsteinfeger-Innungen waren der Einladung gefolgt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
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RS || In der Landesinnung im Freistaat Thüringen war es in diesem Jahr mal wieder soweit. Die Wahl eines neuen Vorstandes musste vollzogen werden. Hierfür hatten sich die Innungsmitglieder in sehr großer Zahl eingefunden, um die aktuellen Belange der Innung zu erfahren, zu diskutieren, den alten Vorstand zu verabschieden und einen neuen zu begrüßen. Die Veranstaltung fand in einem gebührenden Rahmen im Azurit in Weimar statt, in dem sich auch zahlreiche Aussteller einfanden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
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JK || Auf der Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern am 22. 11. 2016 in Rostock wurde durch die Mitgliederversammlung der Vorstand in seinem Amt bestätigt bzw. neu gewählt. Der Vorstand (von oben links) setzt sich nun wie folgt zusammen: |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
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JK || Vom 23. bis 24. September 2016 fand in der IGA-Messehalle in Rostock wieder die alljährliche „Jobfactory“ statt. 14.500 Besucher, welche hauptsächlich Schüler waren, strömten an den beiden Tagen an die Stände der 171 Aussteller. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
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Vorstand der Schornsteinfeger-Innung im Freistaat Thüringen || Die Schornsteinfeger-Innung trauert und nimmt Abschied von Ehrenlandesinnungsobermeister Karl-Heinz Kurch. Er verstarb im Alter von 79 Jahren nach schwerer Krankheit. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
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JK || Was gibt es für einen schöneren Rahmen, als bei strahlendem Sonnenschein umgeben von Gästen aus Politik, Berufsverbänden, Berufsangehörigen und Verwandten von seinem Lehrmeister freigesprochen zu werden und mit voller Stolz fortan den schwarzen Zylinder zu tragen. So erging es am 26. August 2016 den 12 ehemaligen Auszubildenden, welche ihre Gesellenprüfung bestanden hatten und nun in diesem feierlichen Rahmen zu Gesellen freigesprochen wurden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
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JK || Auch wenn in einem Drachenboot 18 Leute und in diesem Jahr beim „Handwerker-Cup“ davon sogar mindestens 6 Frauen sein mussten, gingen die „SchorniDragons“ der Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern stark dezimiert an den Start. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
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JK || Anlässlich des Tags des Schornsteinfegers am 15. Oktober 2016 hat die Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern vor der Kinderklinik Rostock einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an die Rostocker Rotznasen Klinikclowns im Einsatz e. V. übergeben. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
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DB || Auf dem Messegelände der Stadt Magdeburg fand am 23.09.2016 wieder die Messe „Perspektiven“ statt. Die Messe dient der Berufsfindung junger Menschen und hatte anfangs einen schweren Stand. Mittlerweile hat sich die „Perspektiven“ zu einer festen Größe im Messekalender entwickelt. Wie Oberbürgermeister Lutz Trümper bestätigt, hat sich diese Messe inzwischen über die Stadtgrenzen hinaus zum wichtigen Baustein bei der Berufsfindung entwickelt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
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JK || Nach Einladung durch die Kreishandwerkerschaft Rostock-Bad Doberan war die Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern am Samstag den 17. 09. 2016, am Tag des Handwerks, auf dem Universitätsplatz in Rostock mit einem eigenen Stand vertreten. Viele Menschen informierten sich an diesem Tage von 13:00 bis 18:00 Uhr zu verschiedensten Themen um das Schornsteinfegerhandwerk und natürlich zur Ausbildung. Es gehörte natürlich auch dazu, dass die Schornsteinfeger als Glücksbringer angefasst wurden und die kleinen Miniaturausgaben aus Plastik waren ebenso sehr gefragt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
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RS || In der Zeit vom 05. bis 06. Oktober 2016 besuchten Schornsteinfeger aus dem Unstrut-Hainich-Kreis die Firma Fröling in Österreich. Bei einer zweitägigen Werksschulung wurden ihnen die Feststoffkessel der jahrelang erfolgreichen Firma technisch nahe gebracht. Den Kollegen wurde die gesamte Produktpalette für Eigenheime und größere Gebäude vorgestellt. Auch Lagermöglichkeiten für Pellets und Pufferspeicher verschiedener Größen wurden hierbei nicht außer Acht gelassen. Bei einer sehr beeindruckenden Werksführung zeigte die Firma Fröling, dass sie qualitativ und nachhaltig herstellt. In gemütlicher Runde am Abend tauschten die Schornsteinfeger und der Werksvertreter für Thüringen Michael Pohl Erfahrungen aus, diskutierten über Feststoffmessungen und besprachen Einbaumöglichkeiten. Die Unterbringung und Verpflegung organisierte die Firma und wurde von den Kollegen sehr gelobt. Alles in allem eine sehr gelungene und Wissen bringende Veranstaltung. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
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RS || „Bitte lächeln!“, so hieß es am Stand der Schornsteinfeger zum diesjährigen „Forum Berufsstart“ am 16. und 17. November 2016 in Erfurt. Mit einem mobilen Fotoautomaten waren die schwarzen Männer und Frauen der Magnet der Handwerksstraße. Aber auch die 230 anderen Aussteller zogen mit ihren verschiedenen Angeboten die Schüler an ihre Stände. Zukünftige Auszubildende hatten zahlreiche Möglichkeiten sich zu informieren, aktiv an Ständen mitzuarbeiten und sich Einblicke in die verschiedenen Berufe zu holen. Viele Aussteller, so auch die schwarze Zunft, brachten Lehrlinge und Umschüler mit zur Messe. So konnten die Schüler mit Gleichaltrigen Erfahrungen austauschen. Allgemein zunehmende Nachwuchsschwierigkeiten führten dazu, dass sich die Veranstalter der Messe einiges ausdachten. Die Jugendlichen konnten ihre Bewerbungsmappen checken lassen, an einem der 22 Fachvorträge teilnehmen oder sich mithilfe einiger Fragen spezielle Berufsvorschläge geben lassen. Die „Blitzboxx“, wie sich der Fotoautomat nennt, lockte viele der Besucher an den Stand. Nach ein paar Schnappschüssen mit Zylinder und lustigen Schildern informierten sich die Besucher dann auch ernsthafter über den Beruf mit der schicken Kluft. Viele waren erstaunt, dass dieser doch sehr alte Beruf so gute Zukunftschancen bietet. Wir hoffen, dass der eine oder andere bei einem Blick auf die tollen Bilder doch mal über eine Lehre oder ein Praktikum bei den Glücksbringern nachdenkt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
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DB || Am 10. 11. 2016 fand wie gewohnt die Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Altmark in Winterfeld statt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
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Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 103 |
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BD || Am 10. Januar 2017 fusionierten die fünf sächsischen Schornsteinfegerinnungen zur Landesinnung Sachsen. Eine lange Vorbereitungszeit wurde schließlich von Erfolg gekrönt. Seit klar wurde, dass für die Zukunft des Schornsteinfegerhandwerks die Weichen neu gestellt werden, machten sich auch sächsische Kollegen Gedanken über eine effizientere und wirtschaftlichere Aufstellung ihrer Berufsorganisation. Die Zukunftssicherung des Handwerks hing davon ab. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 103 |
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BD || Nach erfolgreicher Fusion der fünf sächsischen Schornsteinfegerinnungen zur Innung Sachsen am 10. Januar 2017 erfolgte nun die Bildung des Gesellenausschusses der Innung gemäß § 58 der Innungssatzung. Die Innung hatte deshalb alle Gesellen, die in einem Innungsbetrieb in Sachsen arbeiten, über ihre Betriebe zu einer Wahlveranstaltung eingeladen. Diese fand am 15. März 2017 im Center Hotel „Alte Spinnerei“ in Burgstädt bei Chemnitz statt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 103 |
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JK || Der Landesinnungsmeister der Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern überreichte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel einen Schornsteinfeger-Kalender anlässlich ihrer Nominierung als Direktkandidatin der CDU im Wahlkreis Vorpommern-Rügen/Greifswald in Grimmen und wünschte ihr viel Glück für das neue Jahr. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 103 |
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JK || Unsere Vorstandskollegen Stefanie Lehmann (Landesberufsbildungswart) und Enrico Medved (Lehrlingswart) haben die Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern am 21. Januar 2017 auf dem „Tag der offenen Tür“ der Handwerkskammer Schwerin im Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) vertreten und den interessierten Besuchern den Beruf des Schornsteinfegers näher gebracht sowie Mess- und Prüfgeräte vorgestellt und erläutert. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 103 |
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BD || Die 20. Mitteldeutsche Handwerksmesse fand in diesem Jahr vom 11. bis 19. Februar in der neuen Messe Leipzig statt. Zusammen mit der gleichzeitig stattfindenden Messe für Haus Garten Freizeit lockte sie in diesem Jahr 181.400 Besucher an. Damit ist sie eine der besucherstärksten Publikumsveranstaltungen in Deutschland. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 103 |
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DB || Am 01. Februar 2017 war Frau Mahrenholz 20 Jahre als Sekretärin in der Schornsteinfegerinnung Halle beschäftigt. In den vielen Jahren hat sie sich zur festen Größe im Innungsleben entwickelt und ist aus dem Tagesgeschäft nicht mehr wegzudenken. Für die Innungsmitglieder ist Frau Mahrenholz meist der erste Ansprechpartner und oftmals kann sie die Anfragen abschließend bearbeiten. Wir danken Frau Mahrenholz für ihre jahrelange Unterstützung und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 103 |
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BD || Am 6. Februar 2017 wurde der bisherige Obermeister der Schornsteinfeger-Innung Chemnitz, Herr Schornsteinfegermeister Günter Rehn, mit dem Ehrenzeichen für Verdienste um das Handwerk in Gold durch die Handwerkskammer Chemnitz während des traditionellen Neujahrsempfangs in der Stadthalle Chemnitz ausgezeichnet. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 103 |
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Rund 330.000 verkaufte Feuerstätten – Geräteaustausch entwickelt sich positiv |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 103 |
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Foto: Anja Gildemeister || Die Handwerkskammer Magdeburg hat Obermeisterinnen und Obermeister aus dem Amt verabschiedet und neue Obermeister in das Amt eingeführt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 103 |
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Daniel Tönnigs || Vom 01.–03. 03. 2017 fand in den Räumen des Schulvereins in Doberschütz die diesjährige Zwischenprüfung der Azubis aus Sachsen-Anhalt statt. In diesem Jahr nahmen 10 Lehrlinge an der Prüfung teil. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 103 |
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Wöhler A 550 Abgasmessgerät |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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DB || Bereits zum 27. Mal fand die Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung im Kammerbezirk Halle im Rahmen der Infoveranstaltung in Allrode statt. Besonderer Tagesordnungspunkt war in diesem Jahr die Nachwahl des stellvertretenden Obermeisters. Es stellten sich insgesamt vier Kandidaten dem Votum der Mitglieder. Am Ende konnte sich Kollege Lars Hermann aus Teutschenthal durchsetzen. Lars Hermann ist 40 Jahre alt und seit dem 01. 04. 2014 als Schornsteinfeger selbständig. Die Nachwahl wurde erforderlich, da unser langjähriges Innungsmitglied Christian Plettner in die Altmark gewechselt ist und somit unsere Innung verlassen musste. Mit Christian Plettner verliert die Innung ein ehrenamtlich äußerst engagiertes Mitglied. Neben seiner Position als stellvertretender Obermeister war Herr Plettner unter anderem als Dozent im Schulverein und als Meisterprüfungsausschussmitglied tätig. Darüber hinaus war er als Geschäftsführer der GFI Anhalt Süd GmbH vielen Marktpartnern bekannt. Auf Christian Plettner war immer Verlass. Wenn „Not am Mann“ war, stand Christian zur Stelle. Wir wünschen Christian Plettner und Lars Hermann in ihren neuen Wirkungsbereichen viel Erfolg. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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DB || Als im Jahre 2015 der Pressewart des LIV, Daniel Börner, den Mitgliedern der Schornsteinfeger-Innungen in Sachsen-Anhalt die Idee für eine Imagekampagne für das Schornsteinfegerhandwerk präsentierte, waren doch einige Kollegen dabei, die der Sache skeptisch gegenüber standen. Schließlich war geplant, für drei Jahre jeweils 300,– € netto von den Mitgliedern zur Finanzierung der Kampagne einzusammeln. Inzwischen hat die Kampagne jedoch für massiv positive Resonanz gesorgt. Zum Beispiel die Tatsache, dass alle Innungsschornsteinfeger im Land CO2-neutral zum Kunden fahren (CO2OL-Projekt) sorgte für ein gewaltiges Medieninteresse. Mittlerweile sind diesem Beispiel von Sachsen-Anhalt bereits drei weitere Bundesländer gefolgt. Erreicht wird diese umweltschonende Fahrweise durch die Unterstützung des Erhalts und der Aufforstung von Regenwäldern. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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Stefan Schulze || Am 14. 06. 2017 wurde in der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks in Doberschütz ein Seminar für die Unterweisenden der Überbetrieblichen Ausbildung durchgeführt. In diesem Jahr stand die Ausbildung der Unterweisenden zum „betrieblichen Ersthelfer“ im Fokus des Seminars. Detlef Funke vom DRK Eilenburg erläuterte die Grundsätze der Ersten Hilfe und führte Praxisübungen zur Wundversorgung, Herzdruckmassage und Beatmung durch. Des Weiteren wurden wichtige Sofortmaßnahmen bei verschiedensten Schädigungen des menschlichen Körpers erklärt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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RS || In diesem Jahr wurde in Thüringen eine außerordentliche Innungsversammlung durchgeführt, da unser langjähriger Vorstand Kasse Ralf Göring aus gesundheitlichen Gründen das Ehrenamt nicht mehr ausführen kann. Für die langjährige hervorragende Zusammenarbeit und Unterstützung dankt der Innungsvorstand mit ganzem Herzen. Des Weiteren wurden zu diesem Anlass für die Innung wichtige Beschlüsse gefasst und die Wahl eines neuen Vorstandes Kasse durchgeführt. Die Entscheidung fiel einstimmig auf Olaf Breitlauch, der die Wahl annahm. Die Nachwahl eines weiteren Arbeitgebervertreters für die Arbeit im Gesellenprüfungsausschuss musste vollzogen werden, damit eine paritätische Besetzung gewahrt werden kann. Hier wurde Lars Bauer als viertes Mitglied gewählt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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Hannover, Juni 2017 (PRG) – Etwa die Hälfte aller Eigenheime in Deutschland wird aus Kostengründen ohne Keller gebaut – Tendenz zunehmend. Daraus leiten sich Planungskonsequenzen ab. Das betrifft auch den Schornstein. Endet er im Erdgeschoss, zumeist im Wohnraum, sollte der Kondensatabfluss genau sowie vor allem rechtzeitig geplant werden. Da bei außergewöhnlich starken Niederschlägen auch Regenwasser in den Schornstein dringen kann, wird dieses auf gleichem Wege abgeführt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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JK || Am 11. Mai fand in Parchim die „Step to Future“-Berufsorientierungsmesse statt. 58 Aussteller stellten ihre Berufe den ca. 500 Jugendlichen aus dem Altkreis Parchim vor. Die Jugendlichen wurden durch die Schulen mit Bussen gebracht um sich über die verschiedenen Berufe zu informieren. Von der Bundesagentur für Arbeit aus dem Landkreis Ludwigslust und Parchim wurden zusätzlich noch Flüchtlinge und U35-Jährige zur Berufsorientierungsmesse gebracht um den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Für die Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern hat sich der Kollege Mario Müller bereit erklärt, einen Stand zu betreuen und den Beruf des Schornsteinfegers vorzustellen. Unterstützt wurde er von seinem Auszubildenden Hannes Hinzpeter, dem Gesellen Andy Kähler und Azubi Tom Schätz aus dem Schornsteinfegerbetrieb Alexander Stutz. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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Mario Lindemann || Einer langjährigen Tradition folgend trafen sich die Kollegen der ehemaligen Innung Chemnitz auch in diesem Jahr am ersten Arbeitstag, um im Einkaufszentrum „Chemnitz Center“ den Kunden ein gesundes neues Jahr zu wünschen und kleine Präsente zu überreichen. Als Dank erhielten sie Einkaufschecks, die sie wieder für wohltätige Zwecke spendeten. Diesmal wurden Einkaufschecks im Wert von 1.000 Euro der Station für krebskranke Kinder im Klinikum Chemnitz und dem Elternverein für krebskranke Kinder übergeben. Gerne wollten sie die Kinder auf der Station im Klinikum besuchen. Dies war aber auf Grund von mehreren akuten Krankheitsfällen auf der Station und der Gefahr, dass Keime eingetragen werden können, nicht möglich. Die Schornsteinfeger wünschten allen kranken Kindern auf der Station viel Kraft und guten Genesungsverlauf. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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JK || Am 4. Mai 2017 fand die diesjährige Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern in der „Rotunde“ der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern in Rostock statt. Neben den Mitgliedern der Schornsteinfeger-Innung waren zahlreiche Gäste und Aussteller geladen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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JK || Vom 2. bis 5. März 2017 fand in Wismar die Hanseschau statt. Die Hanseschau ist eine Verbrauchermesse, die die Hansestadt Wismar und das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern repräsentiert. Vier Tage lang zeigten 270 Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern, dem gesamten Bundesgebiet und aus dem Ausland ihre Produkte oder Dienstleistungen. Für die Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern waren die Kollegen Stephan Murr, Jens Grundmann und Christian Heydorn mit einem Stand präsent und beantworteten die Fragen der Besucher und verteilten Glück und kleine Plastikschornsteinfeger. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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RS || Am 26. 04. 2017 übergab der Landesinnungsobermeister Marco Beierlein zusammen mit dem Landesberufsbildungswart Sebastian Schilling in einem feierlichen Rahmen die Gesellenbriefe an die frisch gebackenen Facharbeiter. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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JK || Am 5. Mai 2017 fand in der Außenstelle Klein Schwaß der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks e. V. der erste Einstellungstest für das neue 1. Lehrjahr statt. 7 eventuell zukünftige Auszubildende stellten sich der Aufgabe, ihr Allgemeinwissen testen zu lassen. Vielen Dank an unseren Lehrlingswart Enrico Medved für die Organisation und Durchführung und die zukünftigen Ausbildungsbetriebe für ihre Bereitschaft auszubilden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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Thomas Keindorf || „Werbung ist das A und O, um Schulabgänger für Handwerksberufe zu begeistern“, sagte Anfang Juni eine MDR-Reporterin im Fernsehen. Der Mitteldeutsche Rundfunk berichtete über den Aktionstag „Hände hoch fürs Handwerk“, an dem Schüler und Vertreter des öffentlichen Lebens Handwerksbetriebe im Landkreis Mansfeld-Südharz für ein Mini-Praktikum besuchten. Die Moderatorin hat zweifellos Recht: Wir müssen um die Jugendlichen kämpfen, denn den demografischen Wandel spürt jede Branche und damit jeder Ausbildungsbetrieb. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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Die Filterbox SZ von Schräder |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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Der Zugbegrenzer Z 100 von Kutzner + Weber wurde für kleine Rohrdurchmesser konzipiert, sodass Wärmeerzeuger im Leistungsbereich bis 25 kW ausgestattet werden können. Sein Vorteil: Er kann innen bündig im T-Stück des Rauchrohres (versenkt) installiert werden. Damit eignet sich der Z 100 insbesondere für den optisch dezenten Einbau im Aufstellraum. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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Seit 1. Mai 2017 ist die Wöhler Technik GmbH mehrheitlicher Eigner des Unternehmens Retrotec Inc. Die US-amerikanische Firma hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1980 einen Namen als Hersteller von Qualitätsprodukten in der Gebäudemesstechnik gemacht. Jetzt wird sie unter dem Namen „Wohler Retrotec, Inc.“ weitergeführt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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Betrachtung der Wärmeübergänge im Ringspalt bei Festbrennstoff LAS |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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Vom 05.–08. 04. 2017 machten sich einige unserer Berufskollegen auf die lange Reise zu dem Ofenhersteller Tulikivi in Finnland. Diese Firma produziert Qualitätsfeuerstätten aus dem außergewöhnlichen Material Speckstein. Speckstein ist als Mineral eingestuft, welches durch sein Gewicht und seine Dichte eine besonders gute Wärmeleitfähigkeit und eine sehr hohe Speicherkapazität aufweist. Diese Eigenschaften sind um einiges höher als bei einem vergleichbaren Material, wie zum Beispiel Schamotte. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
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Jörg B. S. Bomhardt || Das modulare CAPBs-System von AFRISO wächst kontinuierlich weiter. Wer bereits mit einem Messgerät BLUELYZER ST, EUROLYZER STx oder MULTILYZER STe, einem Druckmessgerät Serie S4600 ST, einem BlueAir-ST oder einem Temperaturmessgerät TMD9 arbeitet, kann sich freuen, denn all diese Geräte kommunizieren mit CAPBs-Sensoren. Das bedeutet: Unabhängig davon, dass bereits eine Vielzahl von CAPBs im Einsatz sind, kommen wieder drei neue Sensoren CAPBs sens (PS 33 zur Druckmessung, TK 11 zur Differenztemperaturmessung und CO 30 zur CO-Konzentrationsmessung) hinzu. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
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BD || Die feierliche Übergabe des Meisterbriefes ist für jeden Absolventen einer Meisterprüfung im Handwerk ein unvergesslicher Augenblick. Besonders trifft das im Schornsteinfegerhandwerk zu, wo der Meisterbrief Voraussetzung für die Eröffnung eines eigenen Betriebes und die Übernahme eines Kehrbezirks ist. Die Handwerkskammer zu Leipzig wählte deshalb auch in diesem Jahr mit einer Feier im Gewandhaus der Messestadt einen besonders festlichen Rahmen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
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Stefan Schulze || Am Sonntag, den 17. September 2017 fand zum dritten Mal die gemeinsame Lehrjahrseröffnung der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks e.V. und des Berufsschulzentrums Eilenburg in Doberschütz statt. Beide Schulungsstätten hatten, wie schon im vergangenen Jahr, die neuen Auszubildenden mit ihren Angehörigen sowie die Vertreter der Bildung aus den Ländern Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zur offiziellen Eröffnung eingeladen. Zu Beginn der Veranstaltung konnte sich der neue Jahrgang erstmalig bei Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen kennenlernen. Auch in diesem Jahr sind die Ausbildungszahlen erneut angestiegen, sodass erstmals die Lehrjahrseröffnung in drei Etappen durchgeführt werden musste. Die Aufteilung in die Gruppen erfolgte analog zur Einteilung der Auszubildenden in die Klassen der Berufsschule. Nacheinander wurden die neuen Auszubildenden und ihre Angehörigen vom Schulleiter der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks, Herr Schulze, und der Schulleiterin des Berufsschulzentrums Eilenburg, Frau Fröhlich, im Konferenzsaal der Bildungsstätte begrüßt. Die Auszubildenden und ihre Angehörigen erhielten erste wichtige Informationen zur Bildungsstätte, zur Berufsschule, zum Standort und zur Ausbildung. Die Landesberufsbildungswarte unserer vier Mitgliedsländer führten gemeinsam die Rundgänge durch beide Bildungseinrichtungen durch. Alle Auszubildenden und ihre Angehörigen hatten somit die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Abläufe auf dem Campus der Roten Jahne zu verschaffen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
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RS || Am 26. August 2017 übergab der Landesinnungsobermeister Marco Beierlein zusammen mit dem Landesberufsbildungswart Sebastian Schilling und dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses Edgar Giese im feierlichen Rahmen der Landesgartenschau in Apolda die Gesellenbriefe an die frisch gebackenen Facharbeiter Benjamin Al, Franz Benjamin Kozber, Eric Jenke, Manuel Doebel, Michael Leib, Robin Bohne, Stanley Ganzha und Virginia Tasch. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
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Jörg Bomhardt || In Bestandsgebäuden kann der hydraulische Abgleich in der Praxis nur geschätzt werden, weil das Rohrnetz unbekannt ist. Gerade in Altanlagen sind Rohrlängen und Rohrquerschnitte (Widerstände) nicht dokumentiert oder haben unterschiedliche Sanierungsstände. Somit fehlen grundlegende Daten zur optimalen Berechnung der Anlagenhydraulik. AFRISO bietet für den hydraulischen Abgleich ein dynamisches System an, bei dem die eingestellten Wassermengen vom Ventil automatisch und in jedem Last- bzw. Betriebszustand geregelt werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
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Michaela Waldecker, VertriebsNL Süd Raab: II Die Abwärme der Backöfen für den Produktionsprozess einsetzen – das wird im Backhaus Grimminger in Parsdorf ganz konsequent seit einigen Jahren praktiziert. Dazu wurden mehrere Abgaswärmetauscher installiert. Über die Erfahrungen des SHK-Fachmanns Michael Matter berichten wir hier. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
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DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
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In Abstimmung mit dem Fachverband Sanitär Heizung Klima Sachsen hatte das Aktionsbündnis für unabhängiges Heizen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen unter Federführung der Schornsteinfeger-Innung Sachsen für den 14. September 2017 zu einer Multiplikatoren-Schulung in unsere Bildungsstätte nach Doberschütz eingeladen. Fast 40 Vertreter des mitteldeutschen Schornsteinfeger-, des Sanitär-Heizung-Klima- sowie des Ofen- und Luftheizungsbauer-Handwerks, der Immobilienwirtschaft und des Brennstoff- und Mineralölhandels waren gekommen um sich über rechtliche Bedingungen und Hintergründe für Nah- und Fernwärmenetze zu informieren. Hierbei ging es nicht darum sich generell gegen Wärmenetze auszusprechen, sondern deren ökonomische und ökologische Sinnhaftigkeit zu hinterfragen. Monopolistischen Strukturen gilt es entgegenzuwirken, da sie einer freien Wahl des Wärmeträgers und der eingesetzten Technik durch den Bürger entgegenstehen. Hierbei wird in den Wärmemarkt eingegriffen. Entstehende Abhängigkeiten könnten sich zum Nachteil der Bürger auswirken. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
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RS || Eine neue Jobmesse besuchten wir am 13. September 2017 in der Thüringenhalle in Erfurt. Der Veranstalter legte sein Hauptaugenmerk auf Arbeitssuchende und Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen. Die Besucherfrequenz war dementsprechenden niedriger als bei den üblichen Ausbildungsmessen. Allerdings waren die Fachgespräche wesentlich niveauvoller. Unser Messestand stand wieder stellvertretend für alle Innungsmitglieder im Freistaat Thüringen. Viele Besucher informierten sich über die Umschulungsmöglichkeiten in unserem Handwerk. Ein großes Thema bei den Gesprächen waren die Verdienstmöglichkeiten und Weiterbildungsmöglichkeiten im Beruf. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
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RS || Der Verband der Wirtschaft Thüringens lud am 21. September zum 15. Unternehmertag unter dem Motto „Zukunft Thüringen 4.0 – Chancen nutzen – Risiken sehen“ ein. Dort wurde mit Wissenschaftlern, Politikern, Lehrer, Schüler, Studenten und Azubis über die Digitalisierung der Wirtschaft diskutiert. Das congress centrum neue Weimarhalle empfing rund 300 Gäste an diesem Tag. Neben den Podien und Diskussionsrunden fanden diese auch zahlreiche Thüringer Firmen und Institutionen mit Informationsständen in einer Ausstellung. Gesprochen wurde über die Themen Bildung, Ausbildung, Chancengleichheit, Familienfreundlichkeit, altersgerechte Arbeitsplätze, attraktive Wirtschaftsstandorte und nachhaltige Personalpolitik. Und natürlich durfte das Schornsteinfegerhandwerk nicht fehlen. Ein kurzes Gespräch mit Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee gab einen Einblick in die politische Welt. Auch Ministerpräsident Bodo Ramelow stattete der Veranstaltung einen kurzen Besuch ab. Ein Schwerpunkt des Unternehmertages war auch die Vergabe der Urkunde des „Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen“. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
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Kai Schoppenhauer || Auf der Berufsfindungsmesse Handwerk4you am 2. September 2017 konnten wir in diesem Jahr mit einem Showtruck punkten. Das von der Firma Vaillant gesponserte Messemobil wurde von Berufbildungswart Kai Schoppenhauer und Oliver Barnik (Vaillant Deutschland GmbH & Co. KG) bereits am Vortag aufgebaut und vorbereitet. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
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JK || Am 21. Juni war es im Rostocker Stadthafen mal wieder Zeit für den „Firmenlauf“. Mittlerweile hat sich der Staffel-Laufwettbewerb super etabliert und ging in seine 8. Auflage. In diesem Jahr gingen sage und schreibe 499 Teams an den Start und schickten jeweils ihre 4 Läufer auf die 3,5 Kilometer-Strecke zwischen der „Haedgehalbinsel“ und den „Aida-Towern“. Die Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern schickte ein vielversprechendes Team an den Start, welches sich als Ziel gesetzt hatte als Gesamtzeit unter einer Stunde zu bleiben. Letztendlich liefen am Ende alle vier Läufer mit dem Schlussläufer Florian Seidel bei der Zeit von 0:59:48,5 h ins Ziel und erreichten ihre Vorgabe. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
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Nach 2 Jahren konnte unser Imagefilm bei Youtube nun über 7.000 Zugriffe verzeichnen. Auf Messen und im Netz konnten sich so angehende Azubis und deren Eltern von unseren einzigartigen Möglichkeiten überzeugen. Interessant, dass kürzlich Azubis aus anderen Schulen Kommentare zu unserem Video abgegeben haben. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
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JK || In der Außenstelle unseres Schulvereins in Klein Schwaß fanden vom 24. bis 28. Juli 2017 die praktischen Sommer-Gesellenprüfungen statt. Die Auszubildenden mussten nun ihr über mindestens drei Jahre erlerntes Wissen anwenden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
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JK || Am 13. Juli 2017 fand in Klein Schwaß der „Tag des Lehrlings“ statt, welcher mittlerweile jährlich durch die Schornsteinfeger-Innung Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt wird und nun auch schon Tradition ist. Eingeladen waren alle Auszubildenden aller derzeitigen Lehrjahre im Schornsteinfegerhandwerk MV. Von 35 Auszubildenden waren 34 anwesend. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
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JK || Am 7. Juli fand in der Außenstelle Klein Schwaß der Bildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks e.V. der erste Einstellungstest für das neue 1. Lehrjahr statt. Zwei eventuell zukünftige Auszubildende stellten sich der Aufgabe, ihr Allgemeinwissen testen zu lassen. Vielen Dank an unseren Lehrlingswart Enrico Medved für die Organisation und Durchführung und die zukünftigen Ausbildungsbetriebe für ihre Bereitschaft auszubilden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
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JK || Mittlerweile im zehnten Jahr läuft im gesamten Bundesgebiet derzeit noch die Aktion „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“. Verschiedene Städte und Kommunen versuchen in einem Zeitraum von 3 Wochen möglichst viele Leute aufs Fahrrad zu bekommen und das Auto stehen zu lassen. Es können Teams gebildet werden, welche zusammen Kilometer sammeln. Neben der Motivation und dem Ehrgeiz steht aber natürlich das Klima im Vordergrund. Um diese Aktion noch populärer zu machen, sollen die Städte und Kommunen eine Person zum „Stadtradelstar“ ernennen. Dieser „Stadtradelstar“ muss dann als gutes Vorbild für 3 Wochen komplett auf das Auto verzichten und darf sich nur mit dem Rad und öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
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BD || Der Ehrenobermeister der Schornsteinfegerinnung im KB Halle Gerd Metz feierte unlängst seinen 70. Geburtstag. Hierzu lud er Kollegen und Mitstreiter aus seiner über 30-jährigen ehrenamtlichen Zeit ein. Die Schornsteinfegerinnung stellte dem Ehrenobermeister die Räumlichkeiten zur Verfügung, bei der Verpflegung ließ sich Gerd Metz nicht lumpen und fuhr groß auf mit zünftigem Kesselgulasch auf offenem Feuer. Obermeister Daniel Börner würdigte Gerd Metz’ Verdienst um die Schornsteinfegerinnung und in einer sehr emotionalen Rede dankte Gerd Metz allen Gratulanten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 98 |
Doppelwandiger Schornstein mit angeschlossenem Heizeinsatz für feste Brennstoffe. L90 Schacht? Leider Fehlanzeige. Dafür Bauschaum in der Deckendurchführung und elektrische Leitungen dicht am Schornstein. Der Schornsteinfeger fand dieses im Rahmen seiner Abnahme noch rechtzeitig vor einer Inbetriebnahme. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 98 |
Im Rahmen der Feuerstättenschau fand der Schornsteinfeger diese Feuerstätte. Diese neu erfundene Feuerstättenart könnte man als „halboffenen Kamin“ bezeichnen. So etwas ist natürlich nicht zulässig |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 98 |
Auch Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung gibt es ungeklärte Eigentumsverhältnisse, also Häuser mitten im Stadt- bild, die zwischen hübschen Fassaden einem Mahnmal gleich vor sich hin verrotten. Von Birken in Dachrinnen oder Brandgiebeln bis hin zu defekten Schornsteinköpfen ist einiges dabei. Hier im Bild ein solches Haus. Im schlimmsten Fall muss die Stadt handeln, bevor Passanten zu Schaden kommen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 98 |
Diesen Mangel fand der Schornsteinfeger im Rahmen der Abnahme von Feuerungsanlagen. Das Verbindungsstück vom Kamin war dem neu aufgestellten Schrank im gegenüber- liegenden Zimmer im Weg. Durch eine Zwischenblende wurde das Rauchrohr verdeckt. Es grenzt an ein Wunder, dass noch kein Wohnungsbrand ausbrach. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 98 |
Im Rahmen der Feuerstättenschau erblickte der Schornsteinfeger den Eigenbau einer Sauna. Abstände zu brennbaren Bauteilen wurden vollkommen missachtet. Die zwar unzureichende Aussparung für den Schornsteinanschluss lässt zumindest guten Willen erkennen, jedoch ist der großflächige Verlauf des Rauchrohres zu den Holzpaneelen an der Wand und auch zur Decke ein Garant für einen späteren Brand. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 99 |
Fehlende Hinterlüftung bei Schornsteinkopfverkleidung – festgestellt bei Rohbauabnahme. Erforderlich ist eine Hinterlüftung von 5 cm, vertikal durchgängig versteht sich, hier ist nichts hinterlüftet. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 99 |
Hier fehlt der Brandschutzabstand zwischen Dachsparren und Schornstein. Ist das Dach erst einmal gedämmt, sind solche Gefahrenquellen schwer auszumachen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 99 |
... ohne Kommentar |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 99 |
unzulässige Eigenkonstruktion ambitionierter Heimwerker. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 100 |
Auch dieses Wandmuster lenkt den Schornsteinfeger nicht von der Unzulässigkeit solcher Rauchgasführungen ab, die eine große Gefahr für den Betreiber darstellen. Als Handtuchtrockner sind Ofenrohre nicht geeignet. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
Blick 5 Meter in die Tiefe. Diese Taube schafft es nicht hoch zur Mündung. Da hilft nur noch die Rettungsaktion durch die untere Reinigungstür. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
Ab und zu sollten Betreiber die Ofenrohr ihrer Kaminöfen reinigen. Irgendwann zieht auch dort nichts mehr ab und dann wirds gefährlich. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
Beim Vermessen von Brandschutzabständen sollte man bewegliche Teile einkalkulieren. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 101 |
Hier wurde das Mauerwerk eines mit Edelstahl verrohrten Schornsteins im Untergeschoss entfernt. Der Schornstein darüber wurde unzulässigerweise mit Bauschaum und Holz verschlossen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
Der Schornstein war noch nicht einmal ganz ausgepackt, da durfte er auch gleich wieder demontiert werden. Da hätte die Hütte aber richtig gut gebrannt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 102 |
Was von weitem wie ein Fallrohr einer Dachentwässerung ausschaut entpuppte sich bei näherer Betrachtung als illegaler Anschluss eines Kaminofens. Feuerstätten für feste Brennstoffe MÜSSEN an Schornsteine angeschlossen werden. Einwandige Ofenrohre sind kein Schornsteinersatz. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 103 |
... mal eben eine Palette an die Wand gedübelt und den Ofen draufgestellt. Dann muss man sich bei Heizen nicht mehr bücken. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 103 |
Hier wurde bei der Dacherneuerung mal eben der Schornsteinkopf entfernt und mit einer Dachentlüftung der Schacht einer Mehrfachbelegung von 3 Heizwert-Gasthermen "entlüftet". Grob fahrlässig wäre milde ausgedrückt, wenn jemand zu Schaden käme. Der Schornsteinfeger hat es aber im Vorbeifahren bemerkt und sofort gehandelt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
Analoger Beruf versus Digitalisierung: Hier wurde eine Mobilfunkantenne installiert. Die geplante Schornsteinkehrung wurde vorsichtshalber ausgesetzt. Dem Eigentümer des Hauses wurde nahegelegt, auf dem Dachboden Reinigungsöffnungen einzubauen. Diese wollte er dem Mobilfunkbetreiber in Rechnung stellen, jener lehnte aber ab. Es gäbe eine Hotline, die man kontaktieren könne, um in einem Stundenfenster die Anlage abzuschalten.Wenn nun eine Schornsteinkehrung ansteht, muss der Eigentümer den Mobilfunkbetreiber anrufen, damit dieser in einem genauen Zeitfenster die Anlage abschaltet, in dem der Schornsteinfeger natürlich pünktlich sein muss. Das sieht er aber nicht ein und möchte den Schornsteinfeger beauftragen, ihm diesen logistischen Aufwand abzunehmen. Wenn man nun betrachtet, dass ein Einbau von Reinigungsverschlüssen unter Dach eine geringe Investition im Vergleich zur Mobilfunkanlage darstellt, geschweige denn den Mieteinnahmen des Eigentümers für die Betreibung selbiger, muss sich der gierige Eigentümer zukünftig auch nicht darüber wundern, warum der Schornsteinfeger für diesen organisatorischen Aufwand in den Folgejahren mehr in Rechnung stellen wird. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 104 |
Hier wurde ein Schornsteinkopf mit einer mehrfachen Belegung von Gasthermen zur Warmwasserversorgung flux mal bei der Dachneueindeckung abgeschafft. Nach Meinung des Dachdeckers gelten für Abgasschornsteine nicht die Regelungen für Schornsteine. Infolgedessen hat er die Schornsteine unter Dach enden lassen und die Edelstahlverrohrung bis kurz unter Dach geführt. Betrachtet man nun die Kosten für eine Dachneueindeckung im Vergleich zur ordentlicher Wiederherstellung eines Schornsteinkopfes, erscheint das Verhalten des Dachdeckers grob fahrlässig. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
Raumluftunabhängige Feuerstätten, die an bestehende Schornsteine angeschlossen werden, nutzen den Ringspalt zwischen Abgasleitung und Schornsteinwange für die Verbrennungsluftansaugung. Natürlich ist Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Betrieb, dass saubere Verbrennungsluft angesaugt wird. Wenn, wie in diesem Fall, die neu installierte Gasheizung an einen nicht gereinigten Schornstein angeschlossen wurde, ist schon nach nur kurzem Probebetrieb eine deutliche Verschmutzung des Gerätes erkennbar. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
Bei diesem Ofenanschlusswurde das Verbindungsstück nur bis in die Zwischenwand geführt und auch nicht abgedichtet bzw. kein Wandfutter eingesetzt. Der Schornstein selbst steht jedoch hinter der Wand. Hier muss der ANschluss hinter der Wand im richtigen Schornsteinmauerwerk erfolgen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
Wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, einen Schornstein mit Holz zu verkleiden, lässt einen manchmal nur den Kopf schütteln. Wenn dann aber der Schornstein eine Reiniungstür benötigt, weil ein Kaminofen angeschlossen werden soll, kann das so nicht bleiben. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 105 |
Eine in atmosphärische Gastherme mit Anschluss an einen Unterdruckschornstein in der Küche. Daneben gut zu sehen die Dunstabzughaube mit Abluftschacht. Eindeutig an der Steckdose zu erkennen: es fehlt die Sicherheitseinrichtung (z.B. Fensterkontaktschalter) Ohne saug die Dunstabzughaube die Abgase aus der Gastherme quer durch den Raum |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 106 |
An diesem Kombiwasserheizer traten die Flammen unterhalb des Brenners aus, strömten zwischen Wärmetauscher und Verkleidung hoch und traten an der Strömungssicherung wieder in das Abgassystem ein. Der Wärmetauscher war hier komplett verstaubt, seit der Kondenswäschetrockner direkt unter dem Gasgerät stand. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 106 |
Dieser Schornstein wurde innen mit einer Überdruck-Abgasleitung aus PPS ausgestattet, das Heizgerät steht auf dem Dachboden. Das Kabel ist der Außentemperaturfühler, welcher an der Schornsteinmündung platziert wurde. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 107 |
Wenn Kondensatabläufe verstopfen, kann es zu sehr unschönen Feuchtigkeitsschäden an Systemschornsteinen kommen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 107 |
Vögel in Schornsteinen sind ja hinlänglich bekannt. In Überdruck-Abgasleitungen vermutet man sie nicht. In diesem Jahr war es wieder extrem, die Piepmätze findet man sogar in Abgasleitungen vom Querschnitt 60 mm oder 80 mm. Meist kommt der Schornsteinfeger zu spät, sodass das Häufchen Elend grausam verreckt ist und im Wasserbad der Abgasleitung komplett zersetzt ist. Verstopft so ein Kadaver erst einmal die Abgasleitung, lässt er sich nur mühsam entfernen, wenn der Zersetzungsprozess bereits abgeschlossen ist. Wer hier seinen Staubsauger nutzt, bekommt den Verwesungsgeruch nicht so leicht wieder aus dem Staubsauger heraus. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 107 |
Warum zumauern? Das „raumluftunabhängige“ Gerät braucht doch Luft. Warum hier dem Bauherren überhaupt die doppelwandige Überdruck-Abgasleitung zwischen Gasgerät und Abgasschacht verkauft wurde, steht in den Sternen. Auf jeden Fall braucht der Bauherr nun eine Verbrennungsluftöffnung nach außen, sonst wird es gefährlich. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 107 |
Ein Bild aus der täglichen Praxis. Immer öfter werden Schornsteine mit Abgasleitungen verrohrt, hier im Bild gleich mal ohne Abstandhalter, ohne vorab den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger zu konsultieren. Wie soll hier das notwendige Ausschlagen/Aushobeln oder Ausbrennen nachträglich erfolgen? Nach LBO Sachsen-Anhalt hätte dieses Bauvorhaben der zuständigen Behörde (bev. Bezirksschornsteinfeger) 14 Tage vorab angezeigt werden müssen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 108 |
Ruß in einer Kunststoff-Abgasleitung einer Öl-Brennwertheizung ist keine Seltenheit, wenn das Gerät nicht im Brennwert läuft, also das alte Haus hohe Vorlauftemperaturen einer Niedertemperaturheizung erfordert. Die gemessene Rußzahl betrug "nur" 1. Der Prüfzyklus lag im zweijährigen Bereich. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 108 |
Da der Bauunternehmer den Schornsteinkopf abtragen ließ, leitete der Heizungsbauunternehmer die Abgase in eine Toilettenentlüftung ein. Die Abgasleitung blieb in dem mehrgeschossigen Gebäude (4 Luxus-Wohneinheiten) einwandig , nicht verkleidet und nicht hinterlüftet. Die Anlage wurde sofort stillgelegt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 108 |
Hier war einer ganz clever und versuchte die Ofenrohrverjüngung in das Wandfutter einzustecken. Da es nicht passte, wurde das Wandfutter eingeschnitten und deformiert. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 108 |
Haarsträubend: Hier wurde die 16 Meter hohe Abgasleitung kunstvoll mit einem Ziegelsteinmosaik ausbalanciert. Der alte Zementsack oberhalb dichtet das Schornsteinmauerwerk ab, da es als raumluftunabhängige Feuerstätte verkauft wurde. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 108 |
Das passiert, wenn die Edelstahlverrohrung für Kamine, also Temperaturen bis 400 oder 600 Grad Celsius „press“, also ohne Dehnfuge, im Schornsteinkopf verlegt wird. Den Schornsteinkopf hat es auseinander gepresst. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 109 |
Das Betreiben einer Feuerstätte ohne Schornstein und die Missachtung der Abstandsregeln nach dem § 19 der BImSchV sind nicht zulässig. Nach Ablauf der Fristsetzung zur Mangelabstellung durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers hat die zuständige Behörde die Mangelabstellung durchzusetzen. Alleine das Unterlassen der Anmeldepflicht der Feuerungsanlage nach § 1 Abs. 1 Satz 1 des SchfgHwG stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, welche nach § 24 des SchfgHwG mit einer Geldbuße von bis zu 5.000,– € belegt werden kann. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 109 |
Diesen Mangel hat sicher jeder Schornsteinfeger schon oft vorgefunden. Abgasleitungen von Brennwertgeräten lösen sich unter der Einwirkung vom UV-Licht der Sonne quasi auf. Das führt dann dazu, dass anstelle von Frischluft Abgase angesaugt werden, was die Verbrennungsqualität dramatisch verschlechtert. Dies kann der Schornsteinfeger im Rahmen der Abgaswegekontrolle bzw. der Feuerstättenschau feststellen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 109 |
Das gibt ein schönes Wandgemälde. Möglicherweise wäre das Haus abgebrannt, bevor das Kunstwerk vollendet wurde. Dazu kam es nicht, da diese Ordnungswidrigkeit vom Schornsteinfeger entdeckt und stillgelegt wurde. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 109 |
OMG - ohne Worte |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 109 |
Wer hier hochsteigt, kann auch tief fallen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 110 |
Schwarzanschluss eines Ofens mittels Ofenrohren an der Hauswand. Damit die Fassade sauber bleibt, hat der Betreiber den Rauch „abgeleitet“. Die Schwärzung des Rauchs ließ ebenfalls auf eine nicht zugelassene Feuerstätte oder nicht zugelassene Brennstoffe schließen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 110 |
Dieser Gasheizkessel wurde undicht und leckte im Feuerraum. Innerhalb kurzer Zeit rostete er komplett zu. Als im Herbst die Heizkörper kalt blieben, wurde Wasser aufgefüllt und so wie es reinlief, suppte es wieder raus. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 110 |
Hier soll ein Jahrzehnte ungenutzter Schornstein wieder in Betrieb gehen. Die Prüfung seiner Tauglichkeit muss wohl aus Sicherheitsgründen noch warten, bis der Eigentümer einen sicheren Zugang gewährleistet. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 110 |
Hier hat der Schornsteinfeger einen nächtlichen Schornsteinbrand eindrucksvoll aufs Foto gebannt. Sehr schön zu erkennen ist der gefährliche Funkenflug. Gerade deshalb ist es bei modernen hinterlüfteten Dacheindeckungen so wichtig, dass der Schornsteinkopf seine erforderliche Höhe über Dach hat. Gerade bei Schornsteinen, die unterhalb des Firstes münden, sind die vorgeschriebenen 2,30 Meter Abstand besonders wichtig, sonst brennt der Dachstuhl gleich mit ab. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 110 |
Nach einem vermutlichen Schornsteinbrand (unbemerkt vom Betreiber und seiner Nachbarschaft) trat beim Heizen Rauch aus den Dachziegeln aus. Der Schornstein riss offenbar beim Schornsteinbrand und wurde undicht. Deutlich erkennbar hier die Rauchspuren im Dachboden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 110 |
Das Gebäude steht in einer Waldsiedlung und die Feuerstätte wurde tatsächlich genutzt, ohne dass der Schornsteinfeger involviert war. Alleine das Unterlassen der Anmeldepflicht der Feuerungsanlage nach § 1 Abs. 1 Satz 1 des SchfgHwG stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, welche nach § 24 des SchfgHwG mit einer Geldbuße von bis zu 5.000,– € belegt werden kann. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 111 |
Wie man unschwer erkennen kann, suchen sich Insekten gerne warme, trockene Orte, um Nester zu bauen. Hier der Ringspalt eines raumluftunabhängigen Brennwertgerätes. Der hohe CO-Gehalt veranlasste den Schornsteinfeger im Ringspalt auf Spurensuche zu gehen, nachdem die übliche Sauerstoffmessung im Ringspalt keine Grenzwertüberschreitung erklärte. Dass das Wespennest bereits am Geräteeingang war, erstaunt umso mehr, da doch viele Meter Ringspalt für die Insekten zu durchfliegen waren. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 111 |
Hier wurde in einem mehrgeschossigen Haus mit Brandschutzanforderungen an die Decken eine doppelwandiges Luft-Abgas-System in einem Brandschutzschacht verlegt. Offenbar war dem bauausführenden Fachunternehmer nicht klar, dass die Bauelemente einerseits verklebt und andererseits auch komplett verlegt sein müssen. Hier sind alle Fugen offen und der Schacht hört unter der Dachhaut offen auf. Brandsicherheit = Null. Gasdichtheit = Null. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 111 |
Manchmal fragt sich der Schornsteinfeger, ob es Unwissenheit oder Vorsatz ist. Hier kokelte die Gartenlaube fast ab, weil die Wanddurchführung fehlt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 111 |
Wenn man Abgasleitungen in viel zu großen Schächten verlegt, benötigt man eine Armada von Abstandhaltern. Die Schwerkraft lässt Abgasleitungen zusammensacken und sie schmiegen sich wie eine Spirale innerhalb des Schachtes an die Innenwandung. Bei flexiblen Rohren ist der Effekt weitaus stärker. Schlussendlich mündet das Abgas im Ringspalt und der endlosen Abgasrezirkulation sind Tür und Tor geöffnet. Dadurch erhöht sich permanent die Temperatur im Schacht und der Kunststoff wird sehr warm, im Extremfall über die Temperaturbelastungsgrenze hinaus. So rutscht die Leitung immer tiefer. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 112 |
Hier die haarsträubende, allen Brandschutz-Anforderungen widersprechende Realisierung einer Beheizung der Hobby-Werkstatt. Unabhängig davon, dass Feuerstätten für feste Brennstoffe nur an Schornsteine angeschlossen werden dürfen, welcher Eignung das Blechrohr außen an der Fassade natürlich nicht entspricht, grenzt es an ein Wunder oder auch Glück, dass die Tür nicht brannte. Diese Feuerstätte wurde stillgelegt. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 112 |
Hier fiel der wandhängende Kaminofen beim Betrieb ab, so dass die Feuerwehr anrücken musste. Die Brandursachenermittlung ergab, dass Kunststoffdübel verwendet wurden, welche für diese Wandbefestigung unzulässig waren. Der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger konnte diesen versteckten Mangel bei der Bauabnahme nicht erkennen, es wurde Anzeige gegen die errichtende Fachfirma erstattet. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 114 |
Hier haben sich Hornissen in einem Schornstein ein ordentliches Nest gebaut. Da diese Insektenart geschützt ist, durfte das Nest im Sommer nicht entfernt werden. Erst nachdem die Königin das Nest verlassen hatte, konnte die Schädlingsbekämpfung tätig werden und der Betreiber den Schornstein nutzen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 115 |
Rußzahl 7 bei einer Öl-Brennwertanlage. Blick in die Abgasanlage |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 115 |
Diese Abgasmündung an der Fassade hat in Atemhöhe ein „Mundstück“ für Selbstmörder. Sogar der Mülltonnendeckel geht noch vorschriftsmäßig auf. Eigentlich müsste hier sogar Strafanzeige gestellt werden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 115 |
Hier wurde der einst abgerissene Schornsteinkopf unzulässigerweise mit einem frei verlegtem doppelwandigen Stahlrohr verlängert (dieses muss innerhalb von Gebäuden bei Feuerstätten für feste Brennstoffe innerhalb eines Brandschutzschachtes verlegt sein). Brandschutzabstände zu Dachlatten wurden unterschritten. Unzulässiger Bauschaum dichtet das Dach ab. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 115 |
mal eben eine Werkstatt beheizt. Unzulässige Abgasanlage, unzulässige Feuerstätte, unzulässiger Aufstellort |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 117 |
Bei diesem 30 Jahre alten LAS Schornstein löste sich der Faserzement auf. Eine Abgasabsaugung ist hier unvermeidlich. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 117 |
Hier im Bild sieht man einen gezogenen Schornstein, welcher nach Erschütterungen durch Straßenbaumaßnahmen gerissen ist. Direkt vor dem Riss führt ein Holzbalken entlang. Im Falle eines Rußbrandes wäre hier der Dachstuhlbrand vorprogrammiert. Die komplette Erneuerung des Schornsteinkopfes ist in solch einem Fall unumgänglich, diesmal besser ohne Schrägführung. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 117 |
. . . der Kunde meinte: „Wir haben doch Rauchmelder!“ |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 119 |
Hier hat der Eigentümer mit einer immerhin neuen Dachlatte versucht, seiner morschen Laufbohle neue absturzsichere Qualität zu verleihen. Es entspricht einem Himmelfahrtskommando, so etwas zu betreten. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 119 |
Wie auf einem Wimmelbild muss sich der Schornsteinfeger hier erst einmal durch das Dekolager vorkämpfen, um an die Heizung zu kommen. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 119 |
So ganz ist es der diese Gastherme betreibenden Person noch nicht gelungen, das Gerät weg zu dekorieren. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 119 |
Man muss wirklich zweimal hinsehen, um die Leiter am Haus zu finden. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 120 |
Feuerstätten für feste Brennstoffe benötigen bei Wänden aus brennbaren Baustoffen eine Wanddurchführung, da genügt kein doppelwandiges Rohr, nur weil es eine Gartenlaube ist |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 120 |
Hier handelt es sich um eine Werkhalle. Um den Wärmeverlust zu mindern, hat man sich gedacht, Vorhänge aufzuhängen. Hierbei wurde die Abgasleitung der Dunkelstrahler ohne nachzudenken mit zugehangen. Der Sicherheitsabstand war nicht eingehalten worden. Dies zeigte sich bei näherer Betrachtung der Stoffe – sie waren schon stark angekohlt. Die Vorhänge wurden von einer Firma für Bühnenbau eingebaut. Aussage der Firma am Telefon: Der Stoff ist schwer entflammbar. An der Abgasleitung lag eine Temperatur im Abgas von 230 °C an |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 121 |
Arbeitsschutz ist immer wieder ein wichtiges Thema. Hier war die Auflagelatte des Dachsteins zu schmal. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 121 |
Hier wurde ein Verbindungsstück in die Decke mit eingebaut. Brandschutzabstände wurden nicht eingehalten. Eine spätere Überprüfung ist so nicht möglich. Insgesamt eine unzulässige Abgasführung |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 122 |
An diesen Schornstein (Durchmesser 180 mm) ist ein Kaminofen für feste Brennstoffe angeschlossen. Das Nest wurde im Frühherbst bei der Begehung des Nachbarhauses entdeckt, zum Glück rechtzeitig vor Beginn der Heizperiode |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 122 |
Die beiden Zuluftöffnungen von 2 x 150 mm wären ja rich- tig, aber eine ist verschlossen und die andere hat nur einen |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 122 |
Abgasmündung eines Gasfeuerstätte an der Außenwand. Ein "freies" Abströmen der Abgase scheint hier beeinträchtigt. Pflanzen lieben CO2 und irgendwann wächst das Rohr dann zu |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 122 |
Hier hat jemand im Keller einen Kaminofen aufgestellt, Mangels Schornstein wurde mal eben ein hierfür ein Ofenrohr verwendet. Unbeschadet der Tatsache, dass hierfür ein Schornstein errichtet werden müsste, wären die Abstande nach 1.BImSchV etwas unterschritten (im 15 Meter Radius sind Fenster um einen Meter zu überragen) |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 122 |
Erwischt |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 123 |
Durch einen Feuerwehreinsatz aufgrund vermutetem Schornsteinbrand stellte sich heraus, dass hier Elektrokabel verbrannt wurden, um Buntmetalle zu gewinnen. Die Flammen der brennenden Kunststoffe schlugen aus dem Schornstein einen Meter heraus |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 123 |
Hier war der Betreiber nach dem Kauf überrascht, dass der Abgasstutzen am Pellettofen unten statt oben ist. Das Rauchgasrohr war nun zu kurz. Mittels Schwerlastregal wurde dem Problem abgeholfen. Solch eine Konstruktion ist natürlich NICHT statthaft, auch wenn diese Bauart die vorgewärmten Bierflaschen in handlicher Höhe bereit hält und man sich zum Aschenbecher nicht bücken muss. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 124 |
Hier ein Blick von oben in ein raumluftunabhängiges Brennwertgerät, welches nach jedem Zünden eine Verpuffung hatte. Es saugte sein eigenes Abgas an, wodurch die Flamme erstickte. Beim Wiederzünden kam es zur Nachzündung des unverbrannten Gas-Luft-Gemisches. Die Abgasleitung hatte sich gelöst. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 124 |
So ganz hat der Betreiber das mit dem Strahlungsschutz nicht verstanden. 40 cm Brandschutzabstand wären gefordert. Mit Strahlungsschutz können die um die Hälfte reduziert werden, also 20 cm, jedoch nicht auf 5 cm. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 124 |
Ein strömungsgünstiger Verlauf eines Rauchgasrohres sieht anders aus. Bodenblech ist auch zu klein. Brandschutzabstand unterschritten. Der Subwoofer würde wahrscheinlich zuerst ankokeln. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 125 |
Der Klassiker bei Heizwertthermen der frühen 90er Jahre. Damals war die Strömungssicherung bei einigen Herstellern aus verzinktem Stahl. Diese rosten gerne mal durch und da kommt es zu solch einem Lochfraß im Gerät. Erst Mitte der 90er Jahre haben viele Hersteller Edelstahl verbaut. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 125 |
Der Klassiker bei Verbindungsstücken ist der damalige Einsatz von FAL Rohren. Mit Alu oder Edelstahl wäre das nicht durchgerostet. Hier im Bild zu sehen eine Abgasklappe aus VA, welche mit einem FAL Rohr in den Schornstein mündet. |
DER SCHORNSTEIN - Ausgabe 125 |
Der Klassiker bei der Schornsteinkopferneuerung ist der „zufällig“ hineingefallene Mauerstein. Hier im Bild verkantete sich ein Vollziegel hochkant im Schacht. Oftmals gelingt es erst mit der Videoinspektion, das Petergerät punktgenau anzusetzen, damit der Stein Meter für Meter etwas tiefer rutscht, bis er endlich unten ankommt. |