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Ausgabe: 41 , Kategorie:

Buderus Heiztechnik GmbH

Niederlassung Erfurt hatte zur Werksbesichtigung eingeladen

Die Firma Buderus Heiztechnik GmbH führte für den interessierten Bezirksschornsteinfegermeister des LIV Thüringen eine Werksbesichtigung vom 12. Juni 2001 bis zum 14. Juni 2001 in Deventer/Holland durch.
Am Tag der Anreise wurden schon Sachgespräche mit Herrn Dr. Schmidt von der Niederlassung Erfurt geführt. Nach der Ankunft im Werk der Firma Nefit wurden wir von Herrn B. Drayer (Produkt-Manager) begrüßt. Zuerst wurden wir über die Historie und dem momentanen Strukturaufbau der Firma vertraut gemacht. Danach erläuterten Herr Drayer und Herr Dr. Schmidt den genauen Aufbau und die Funktionen der Gasbrennwertgeräte. Die Wirkungsweise der Geräte wurde uns an einem Modell vorgeführt. Diese Gasbrennwertgeräte mit der neuen Technik befinden sich natürlich auch schon in der aktuellen Produktion. Anschließend gingen wir in die Produktionsstätte des Betriebes. Alle Teilnehmer dieser Informationsveranstaltung waren sehr interessiert an diesem Vorgang. Die Entstehung eines Gasbrennwertgerätes erfordert präzise Arbeiten.
Die Firma Buderus legt einen neuen Schwerpunkt in Sachen Wärmeerzeugung. Alle Anstrengungen konzentrieren sich auf gasbetriebene Wärmepumpen zur Nutzung in Ein- oder Zweifamilienhäusern. Herr Dr. Schmidt gab Erläuterungen zu der innovativen Technologie ab. Der Unterschied zwischen der gasbetriebenen Wärmepumpe und der Brennwerttechnik liegt darin, dass nicht nur die Energie des Abgases besonders effizient genutzt wird, sondern zusätzlich „kostenlos“ bis zu ca. 30% Energie aus der Umwelt entzogen wird. Diese Energie wird für das Heizsystem nutzbar gemacht. Unter der Verkleidung der Loganova GWP steckt neben dem Wärmepumpen-Aggregat zusätzlich ein vollständiges Brennwertgeräte. Mit der Wärmepumpe wird der Wärme­bedarf zur Wohnraumbeheizung abgedeckt. Der Brennwertkessel kommt nur zur Trinkwassererwärmung oder als zusätzlicher Wärmeerzeuger zum Einsatz, falls die Wärmeleistung der Wärmepumpe nicht mehr ausreicht. Diese Kombination der beiden Wärmeerzeuger ermöglicht eine Trinkwassererwärmung ohne zeitliche Unterbrechung der Wohnraumbeheizung. Selbst bei höchstem Warmwasserbedarf wird die Wärmeversorgung Ihres Hauses nicht unnötig unterbrochen. Zum Schluss stellte Herr Dr. Schmidt einen weiterer Vorteil dar: mit dem Brennwertkessel können bei Bedarf vergleichsweise hohe Wassertemperaturen für Heizung und Warmwasser erzeugt werden.
Die Betreuung durch Herrn Dr. Schmidt und dem Produkt-Manager Herrn Drayer hat diese Weiterbildungsreise ein hohes Niveau erreicht. Ich glaube im Namen aller Teilnehmer sprechen zu können, wenn ich sage, dass diese 3 Tage-Reise ein voller Erfolg war.


 
 

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