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Ausgabe: 94 , Kategorie: Schornsteinfeger

Bezirksschornsteinfeger erhalten ihre Bevollmächtigung für 7 Jahre in Sachsen-Anhalt

DB || Eigentlich war es den ehemaligen Bezirksschornsteinfegermeistern klar, dass sie sich eines Tages um ihren Kehrbezirk bewerben müssen. Durch das im Jahre 2008 in Kraft getretene Schornsteinfegerhandwerksgesetz wurde aus der Bestellung auf „Lebenszeit“ eine befristete Bestellung. Für die meisten von uns war das ein „starker Tobak“. Schließlich war der Wettbewerb nie Bestandteil des von uns gewählten Berufes. Jedoch hat das Schornsteinfegerhandwerk in der Vergangenheit schon einige gravierende Änderungen gemeistert. Die hervorragende Organisation und die damit einhergehenden kurzen Informationswege, sowie die intensiven regelmäßigen Schulungen haben es ermöglicht unsere Schornsteinfegerbetriebe auf den Wettbewerb vorzubereiten.
Die Bestellung zum bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger und die damit verbundene Übertragung von hoheitlichen Aufgaben auf den Schornsteinfegermeister sind ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Ausrichtung der meisten Schornsteinfegerbetriebe. Die ursprüngliche Bestellung auf „Lebenszeit“, also genau genommen auf Widerruf, endete nach dem neuen Gesetz am 31. 12. 2014. Aus diesem Grund wurden in Sachsen-Anhalt zum 01. 01. 2015 insgesamt 164 Bezirke europaweit ausgeschrieben. Das europäische Recht verlangte nach dieser Öffnung des deutschen Marktes für EU-Schornsteinfeger. Der Ansturm aus den europäischen Nachbarländern blieb allerdings aus. Manchmal versucht man eben Probleme zu lösen, die gar nicht existieren.
Auf diese 164 Bezirke bewarben sich insgesamt 179 Schornsteinfegermeister. Da die meisten ihre Bewerbung auf mehrere Bezirke abgaben, mussten am Ende 805 Bewerbungen ausgewertet werden. Diese Mammutaufgabe haben die fleißigen Mitarbeiter des Landesverwaltungsamtes mit Bravour geschafft, so dass bereits jetzt die Bestellungen erteilt werden konnten. Von den 164 ausgeschriebenen Bezirken konnten heute 163 Bewerber bestellt werden. Unter diesen 163 Bewerbern wiederum ist es 158 unter ihnen gelungen, die Ausschreibung des bisher verwalteten Kehrbezirks zu gewinnen. So konnte im überwiegenden Teil des Landes eine Kontinuität erhalten werden.
Stellvertretend für die 163 Gewinner der Ausschreibung haben heute die jeweiligen Kreismeister aus den einzelnen Landkreisen und die Obermeister ihre Bestellungsurkunden in feierlichem Rahmen in den Räumen des Landesverwaltungsamtes in Empfang genommen. Präsident Thomas Pleye betonte in seiner Ansprache, dass es durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten gelungen ist, diese umfangreiche Ausschreibung fristgerecht abzuschließen. Außerdem würdigte er die Stärke des Schornsteinfegerhandwerks, diese enormen Veränderungen im Berufsrecht zu bewältigen. Landesinnungsmeister Torsten Kiel bedankte sich in seinem Grußwort bei den anwesenden Schornsteinfegern für deren Engagement und Fleiß während der Phase des Übergangs in den Wettbewerb. Besonderer Dank galt auch den Mitarbeitern des Landesverwaltungsamtes, die in wochenlanger Fleißarbeit diese 805 Bewerbungen gesichtet und ausgewertet haben.
Wir wünschen den frisch gebackenen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegern bis zur nächsten Ausschreibung im Jahre 2021 alles Gute, viel Glück und viel Erfolg bei der Bewältigung ihrer hoheitlichen Aufgaben.

 

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